Herausragende Spieler und Trainer im internationalen Fußball
Welche Spieler haben den internationalen Fußball besonders geprägt? Manche Namen dürften nach Ansicht vieler Experten und Fußballkenner wohl selbstredend sein, wie zum Beispiel Pelé, Johan Cruyff, Diego Maradona, Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi. Nur noch wenig Beachtung finden hingegen die Fußball-Legenden aus den Frühzeiten des Ballsports. Dazu zählen unter anderem die großen südamerikanischen Stars José Leandro Andrade - das "schwarze Wunder" aus Uruguay - oder Arthur Friedenreich aus Brasilien. Neben den großen deutschen Legenden soll nun ein Blick auf die großen Stars im internationalen Fußball geworfen werden.
Herausragende Spieler in Ägypten
Mohamed ("Mo") Salah (geb. am 15.06.1992 in Basyoun)
Der ägyptische Stürmer gehört zu den Volkshelden in seinem Heimatland. Sein Auftreten gilt als bescheiden, bodenständig und frei von Allüren. Auch sein Verhalten in der Öffentlichkeit bringt ihm entsprechende Sympathien ein. So spendet "Mo" Salah regelmäßig unter anderem für Krankenhäuser, Schulen und Fußballplätze in Ägypten. Außerdem setzt er sich auch für Frauenrechte in der islamischen Welt ein. Seine größten sportlichen Erfolge feierte Salah beim englischen Spitzenklub FC Liverpool. Zusammen mit Sadio Mané als Linksaußen und Roberto Firmino als Stürmer bildete er das torgefährlichste Sturmtrio Europas.
Stationen als Spieler
2010 bis 2012 - al-Mokawloon al-Arab
2012 bis 2014 - FC Basel
2014 bis 2015 - FC Chelsea
2015 - AC Florenz (Leihe)
2015 bis 2017 - AS Rom
2017 bis 2026 - FC Liverpool
seit 2011 - Nationalspieler Ägypten (111 Länderspiele - 65 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Schweizer Meister 2013 - Englischer Meister 2020, 2025 - Englischer Pokalsieger 2022
Englischer Ligapokalsieger 2022, 2024 - Englischer Supercup-Sieger 2022
UEFA Champions League-Sieger 2019 - UEFA Supercup-Sieger 2019 - FIFA-Klubweltmeister 2019
Torschützenkönig in England 2018, 2019, 2022, 2025
Fußballer des Jahres in der Schweiz 2013 - Fußballer des Jahres in England 2018, 2022, 2025
Fußballer des Jahres in Afrika 2017, 2018
Hossam Hassan (geb. am 10.08.1966 in Elwan)
Er ist eine der größten Legenden des afrikanischen Fußballs und gilt als einer der bedeutendsten Stürmer in der Geschichte Ägyptens. Hossam Hassan war ein klassischer Mittelstürmer, der für ein exzellentes Positionsspiel, einen starken Torinstinkt sowie für seine Abschlussstärke und Kopfballstärke bekannt war. Seine starke Präsenz auf dem Platz sowie seine direkte Kommunikation und sein hitziges Temperament gehörten ebenfalls zu seinen Eigenschaften.
Stationen als Spieler
1985 bis 1990 - al Ahly Kairo
1990 bis 1991 - PAOK Thessaloniki
1991 bis 1992 - Neuchâtel Xamax
1992 bis 1999 - al Ahly Kairo
2000 - Al Ain Club
2000 bis 2004 - Zamalek SC
2004 bis 2006 - Al-Masry
2006 bis 2007 - Tersana SC
2007 - Al-Ittihad
1985 bis 2006 - Nationalspieler Ägypten (177 Länderspiele - 69 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
2008 - Al-Masry
2009 - Etisalat
2009 - Zamalek SC
2011 - Ismaily SC
2012 - Masry Port Said
2013 - Masr El Makasa
2013 bis 2014 - Nationaltrainer Jordanien
2014 - Zamalek SC
2014 bis 2015 Al-Ittihad
2015 bis 2018 - Masry Port Said
2018 bis 2019 - Pyramids FC
2019 bis 2020 - Smouha SC
2020 bis 2022 - Al-Ittihad
2022 - Masry Port Said
2022 bis 2023 - Masry Port Said
2024 - Future FC
2024 - Nationaltrainer Ägypten
Größte Erfolge als Spieler
Ägyptischer Meister 1985, 1986, 1987, 1989, 1994, 1995, 1996, 1997, 1998, 1999, 2001, 2003, 2004
Ägyptischer Pokalsieger 1985, 1989, 1993, 1996, 2002 - Ägyptischer Supercup-Sieger 2002 - UAE-Meister 2000
CAF Champions League-Sieger 1987, 2002 - Afrikapokalsieger der Pokalsieger 1984, 1985, 1986, 1993
CAF Supercup-Sieger 2003 - Afrikameister 1986, 1998, 2006
Torschützenkönig in Ägypten 1999, 2002- Torschützenkönig der Afrikameisterschaft 1998
Herausragende Spieler in Argentinien
Guillermo Stábile (geb. am 17.01.1906 in Buenos Aires - gest. am 26.12.1966 in Buenos Aires)
Seine Karriere in der Albiceleste dauerte gerade einmal zwölf Tage - und zwar während der WM 1930. In dieser Zeit schoss sich Guillermo Stábile mit acht Toren in die Geschichtsbücher - und zum ersten WM-Torschützenkönig überhaupt. Als Nationaltrainer war Stábile deutlich länger im Amt. In seiner rund 21-jährigen Amtszeit führte "El Filtrador" die argentinische Nationalmannschaft zu sieben Titelgewinnen bei der Copa América. Heute gehört Stábile zu den großen Legenden im argentinischen Fußball.
Stationen als Spieler
1924 bis 1930 - CA Huracán
1930 bis 1934 - CFC Genua
1934 bis 1935 - SSC Neapel
1935 bis 1936 - CFC Genua
1936 bis 1939 - Red Star Saint-Ouen
1930 - Nationalspieler Argentinien (4 Länderspiele - 8 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1939 bis 1940 - San Lorenzo
1939 bis 1960 - Nationaltrainer Argentinien
1940 bis 1941 - Estudiantes de La Plata
1940 bis 1949 - CA Huracán
1949 bis 1960 - Racing Club
Größte Erfolge als Spieler
Argentinischer Meister 1925, 1928 - Vize-Weltmeister 1930 - Torschützenkönig der Weltmeisterschaft 1930
Größte Erfolge als Trainer
Argentinischer Meister 1949, 1950, 1951 - Südamerikameister 1941, 1945, 1946, 1947, 1955, 1957, 1959
Alfredo Di Stéfano (geb. am 04.07.1926 in Buenos Aires - gest. am 07.07.2014 in Madrid)
Seine große sportliche Zeit hatte der gebürtige Argentinier in den 1950er-Jahren beim "weißen Ballett" des spanischen Rekordmeisters Real Madrid. Die Spielweise von Alfredo Di Stéfano war geprägt von besonderer Eleganz. Dabei umgab ihn die natürliche Aura eines Grandseigneurs. So war er kein reiner Vollstrecker, der im Sturmzentrum auf seine Chancen wartete. Vielmehr wurde Di Stéfano als kompletten Spieler charakterisieren, dessen Aktionsradius vom eigenen bis zum gegnerischen Strafraum reichte. Dabei ließ sich "der General" häufig ins Mittelfeld zurückfallen, um als Spielmacher das Aufbauspiel seiner Elf zu organisieren. Eine Besonderheit: Während seiner aktiven Karriere spielte der "blonde Pfeil" gleich für drei Nationalmannschaften.
Stationen als Spieler
1945 - River Plate
1945 bis 1946 - CA Huracán (Leihe)
1946 bis 1949 - River Plate
1949 bis 1953 - CD Los Millonarios
1953 bis 1964 - Real Madrid
1964 bis 1966 - Español Barcelona
1947 - Nationalspieler Argentinien (6 Länderspiele - 6 Länderspieltore)
1949 - Nationalspieler Kolumbien (4 Länderspiele)
1957 bis 1961 - Nationalspieler Spanien (31 Länderspiele - 23 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1967 - FC Elche
1969 bis 1970 - Boca Juniors
1970 bis 1974 - FC Valencia
1974 - Sporting Lissabon
1975 bis 1976 - Rayo Vallecano
1976 bis 1977 - CD Castellón
1979 bis 1980 - FC Valencia
1981 bis 1982 - River Plate
1982 bis 1984 - Real Madrid
1985 - Boca Juniors
1986 bis 1988 - FC Valencia
1990 bis 1991 - Real Madrid
Größte Erfolge als Spieler
Kolumbianischer Meister 1949, 1951, 1952, 1953 - Kolumbianischer Pokalsieger 1953
Spanischer Meister 1954, 1955, 1957, 1958, 1961, 1962, 1963, 1964
Spanischer Pokalsieger 1962 - Argentinischer Meister 1945, 1947
Europapokalsieger der Landesmeister 1956, 1957, 1958, 1959, 1960 - Weltpokalsieger 1960
Torschützenkönig in Spanien 1954, 1956, 1957 , 1958, 1959
Torschützenkönig in Kolumbien 1951, 1952 - Torschützenkönig in Argentinien 1947
Torschützenkönig im Europapokal der Landesmeister 1958, 1962 - Fußballer des Jahres in Europa 1957, 1959
Größte Erfolge als Trainer
Spanischer Meister 1971 - Spanischer Supercup-Sieger 1990 - Argentinischer Meister 1969, 1981
Europapokalsieger der Pokalsieger 1980 1987
Omar Sívori (geb. am 02.10.1935 in San Nicolás de los Arroyos- gest. am 17.02.2005 in San Nicolás de los Arroyos)
Er war einer der schillerndsten, talentiertesten und zugleich kontroversesten Fußballer der 1950er- und 1960er-Jahre. Mit seiner außergewöhnlichen Technik, seinem Temperament und seiner Kreativität prägte Omar Sívori eine ganze Ära - sowohl in Südamerika als auch in Europa. Während seiner aktiven Karriere war er für seine außergewöhnlicher Ballkontrolle, seine trickreichen Dribblings sowie für sein enormes Selbstvertrauen und Kreativität bekannt.
Stationen als Spieler
1954 bis 1957 - River Plate
1957 bis 1965 - Juventus Turin
1965 bis 1969 - SSC Neapel
1956 bis 1957 - Nationalspieler Argentinien (19 Länderspiele - 9 Länderspieltore)
1961 bis 1962 - Nationalspieler Italien (9 Länderspiele - 8 Länderspieltore)
Erfolge als Spieler
Italienischer Meister 1958, 1960, 1961 - Italienischer Pokalsieger 1959, 1960, 1965
Argentinischer Meister 1955, 1956, 1957 - Südamerikameister 1957
Torschützenkönig in Italien 1960 - Fußballer des Jahres in Europa 1961
Daniel Passarella (geb. am 25.05.1953 in Buenos Aires)
Der ehemalige Kapitän der argentinischen Weltmeister-Mannschaft von 1978 ist der bis dato einzige Argentinier, welcher den WM-Titel zweimal gewinnen konnte. Wegen seines Auftretens im Spiel und seiner Führungsstärke als Kapitän wurde er auch "Kaiser" oder "El gran Capitan" ("der große Kapitän") genannt. Daniel Passarella galt außerdem dem als ein offensiver Abwehrspieler. Der kopfballstarke Verteidiger erzielte in 451 Spieler beachtliche 134 Treffer.
Stationen als Spieler
1971 bis 1973 - CA Sarmiento
1974 bis 1982 - River Plate
1982 bis 1986 - AC Florenz
1986 bis 1988 - Inter Mailand
1988 bis 1989 - River Plate
1974 bis 1986 - Nationalspieler Argentinien (70 Länderspiele und 22 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1989 bis 1994 - River Plate
1994 bis 1998 - Nationaltrainer Argentinien
1996 - Nationaltrainer Argentinien Olympia
1999 bis 2001 - Nationaltrainer Uruguay
2001 - AC Parma
2002 bis 2004 - CF Monterrey
2005 - Corinthians São Paulo
2006 bis 2007 - River Plate
Größte Erfolge als Spieler
Argentinischer Meister 1975, 1977, 1979, 1981 - Weltmeister 1978, 1986
Größte Erfolge als Trainer
Argentinischer Meister 1990, 1991, 1993 - Mexikanischer Meister 2003 - Olympia-Silber 1996
Mario Kempes (geb. am 15.07.1954 in Bell Ville)
In den 1970er- und 1980er-Jahren gehörte er zu den besten Stürmern der Welt. Zu den Stärken des kraftvollen Linksfuß zählten Tordrang und Durchsetzungsvermögen. Allerdings wartete Mario Kempes nicht nur auf verwertbare Torvorlagen, sondern wich auch ins Mittelfeld oder auf die Flügelpositionen aus, um sich Chancen zu suchen. Aus diesem Grund erhielt er auch den Spitznamen "El Matador" ("Der Vollstrecker"). Zu einem Markenzeichen entwickelten sich seine langen schwarzen Haare.
Stationen als Spieler
1973 bis 1974 - Instituto Atlético Central Córdoba
1974 bis 1976 - Rosario Central
1976 bis 1981 - FC Valencia
1981 bis 1982 - River Plate
1982 bis 1984 - FC Valencia
1984 bis 1986 - Hércules Alicante
1986 bis 1987 - First Vienna FC 1894
1987 bis 1990 - VSE St. Pölten
1990 bis 1992 - Kremser SC
1995 - Fernandez Vial
1996 - Pelita Jaya
1973 bis 1982 - Nationalspieler Argentinien (43 Länderspiele - 20 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1996 - Pelita Jaya
1996 - KS Lushnja
1997 bis 1998 - Mineros de Guayana
1999 - The Strongest
2000 - Club Blooming
2000 bis 2001 - Independiente Petrolero
Größte Erfolge als Spieler
Argentinischer Meister 1981 - Spanischer Pokalsieger 1979 - Europapokalsieger der Pokalsieger 1980
UEFA Supercup-Sieger 1980 - Weltmeister 1978 - Torschützenkönig in Argentinien 1974, 1976
Torschützenkönig in Spanien 1977, 1978 - Torschützenkönig im Europapokal der Pokalsieger 1980
Torschützenkönig der Weltmeisterschaft 1978 -Fußballer des Jahres in Südamerika 1978
Größte Erfolge als Trainer
Bolivianischer Meister 1999
Diego Maradona (geb. am 30.10.1960 in Lanús - gest. am 25.11.2020 in Tigre)
Der argentinische Superstar ist eine der "Legenden des Weltfußballs" und gilt wohl als einer der besten Fußballspieler der Geschichte. Diego Armando Maradona genießt in Argentinien einen absoluten Kultstatus. Seine größten Erfolge feierte er in den 1980er-Jahren beim SSC Neapel. Viele Fans verbanden mit Maradona die Hoffnung, an die erfolgreicheren Vereine aus dem Norden Italiens aufzuschließen. Noch heute zieren in Neapel unzählige Wandbilder von ihm die Straßen. In den 1990er Jahren geriet Maradona wegen Drogenproblemen und Doping in die Schlagzeilen und bekam von der FIFA gleich zweimalig eine 15-monatige Sperre auferlegt.
Wegen seiner Qualität als Fußballer war sein Name in der Presse ein Synonym für einen begnadeten Fußballer. So wurden Gheorghe Hagi als "Karpaten-Maradona", Andreas Herzog als "Alpen-Maradona" oder Andrés D’Alessandro als "Mini-Maradona" oder bezeichnet. Auch in der argentinischen Presse wurde die Bezeichnung "neuer Maradona" regelmäßig für talentierte Nachwuchsspieler benutzt.
2000 gab die SSC Neapel bekannt, dass Maradonas Trikotnummer "10“ zu seinen Ehren nicht mehr vergeben werde. 2002 bemühte sich auch der argentinische Fußballverband darum, seine Trikotnummer "10" zu schützen, damit diese in der "Albiceleste" nicht mehr vergeben würde. Die FIFA lehnte dieses Ansinnen allerdings ab. Sein berühmtestes Tor erzielte Maradona im Viertelfinale der Weltmeisterschaft 1986 gegen England, als er den Ball mit der "Hand Gottes" regelwidrig ins Tor beförderte.
Stationen als Spieler
1976 bis 1981 - Argentinos Juniors
1981 bis 1982 - Boca Juniors
1982 bis 1984 - FC Barcelona
1984 bis 1991 - SSC Neapel
1992 bis 1993 - FC Sevilla
1993 - Newell’s Old Boys
1995 bis 1997 - Boca Juniors
1977 bis 1994 - Nationalspieler Argentinien (91 Länderspiele - 34 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1994 - Deportivo Textil Mandiyú
1995 - Racing Club
2008 bis 2010 - Nationaltrainer Argentinien
2011 bis 2012 - Al-Wasl
2017 bis 2018 - Al-Fujairah SC
2018 bis 2019 - Dorados de Sinaloa
2019 bis 2020 - Gimnasia y Esgrima La Plata
Größte Erfolge als Spieler
Spanischer Pokalsieger 1983 - Spanischer Ligapokalsieger 1983 - Spanischer Supercup-Sieger 1983
Italienischer Meister 1987, 1990 - Italienischer Pokalsieger 1987 - Italienischer Supercup-Sieger 1990
Argentinischer Meister 1981 - UEFA-Pokalsieger 1989 - Weltmeister 1986 - Vize-Weltmeister 1990
Torschützenkönig in Argentinien 1978, 1979, 1980 - Torschützenkönig in Italien 1988
Fußballer des Jahres in Argentinien 1979, 1980, 1981, 1986 - Fußballer des Jahres in Italien 1985
Fußballer des Jahres in Südamerika 1979, 1980, 1986, 1989, 1990, 1992
Sportler des Jahres in Argentinien 1979, 1986 - Weltsportler des Jahres 1986
Quelle: ZDF Sportstudio auf Youtube
Lionel Messi (geb. am 24.06.1987 in Rosario)
Mit seiner unglaublichen Technik und Spielfreude begeistert er Fußballfans in aller Welt und feiert unzählige Titel und Rekorde. Zweifellos ist Lionel Messi heute einer der besten Spieler, die der Fußball je hervorgebracht hat. Dabei gilt er als hervorragender Dribbler, der auch bei hohem Tempo den Ball problemlos steuern kann. Außerdem wird Messi eine hohe Spielintelligenz und Übersicht auf dem Spielfeld zugesprochen.
Dabei sei er in der Lage, sich auch in vermeintlich aussichtslos erscheinenden Situationen gleich gegen mehrere Spieler durchzusetzen. Seine spektakulären schnellen Einzelläufe haben ihn zu einem der gefürchtetsten Spieler gemacht. Als große Stärken gelten auch seine Geschwindigkeit vor allem seine außergewöhnlich gute Technik.
Bereits im Alter von 13 Jahren wechselte er von den Newell's Old Boys in die Jugendakademie des FC Barcelona, ehe er 2004 im Alter von 17 Jahren für die Profis debütierte. Binnen 17 Jahren erzielte Messi in 778 Pflichtspielen insgesamt 672 Tore für die Katalanen. Außerdem gewann er mit dem spanischen Topklub 35 Titel. Mit 13 Toren in 26 Spielen ist Messi auch der WM-Rekordspieler und WM-Rekordtorschütze der argentinischen Nationalmannschaft.
Stationen als Spieler
2003 bis 2004 - FC Barcelona C
2003 bis 2005 - FC Barcelona B
2004 bis 2021 - FC Barcelona
2021 bis 2023 - Paris Saint-Germain
seit 2023 - Inter Miami
2008 - Nationalspieler Argentinien Olympia (5 Länderspiele - 2 Länderspieltore)
seit 2005 - Nationalspieler Argentinien (198 Länderspiele - 116 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Spanischer Meister 2005, 2006, 2009, 2010, 2011, 2013, 2015, 2016, 2018, 2019
Spanischer Pokalsieger 2009, 2012, 2015, 2016, 2017, 2018, 2021
Spanischer Supercupsieger 2005, 2006, 2009, 2010, 2011, 2013, 2016, 2018
Französischer Meister 2022, 2023 - Französischer Pokalsieger 2023 - US-Meister 2025
UEFA Champions League-Sieger 2006, 2009, 2011, 2015
UEFA Supercup-Sieger 2009, 2011, 2015 - FIFA-Klubweltmeister 2009, 2011, 2015
Südamerikameister 2021, 2024 - Vize-Südamerikameister 2007, 2015, 2016
Weltmeister 2022 - Vize-Weltmeister 2014 - Torschützenkönig in den USA 2025
Torschützenkönig in Spanien 2010, 2012, 2013, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021
Torschützenkönig in Europa 2010, 2012, 2013, 2017, 2018, 2019
Torschützenkönig der UEFA Champions League 2009, 2010, 2011, 2012, 2015, 2019
Torschützenkönig der FIFA-Klubweltmeisterschaft 2011 - Torschützenkönig der Südamerikameisterschaft 2021
Fußballer des Jahres in Argentinien
2005, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2015, 2016, 2017, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023
Fußballer des Jahres in Europa 2011, 2015 - Weltfußballer des Jahres 2009, 2010, 2011, 2012, 2015, 2019, 2021, 2023
Weltsportler des Jahres 2015, 2023 - Rekordspieler der Fußball-Weltmeisterschaft mit 26 Länderspielen
Rekordnationalspieler der argentinischen Nationalmannschaft mit 198 Länderspielen
Rekordtorschütze der argentinischen Nationalmannschaft mit 116 Länderspieltoren
Rekordnationalspieler in Südamerika mit 198 Länderspielen
Ángel Di María (geb. am 14.02.1988 in Rosario)
Der Offensivspieler stand lange im Schatten von Lionel Messi. Dabei gehört Ángel Di María zu den elegantesten und zugleich effektivsten Offensivspielern seiner Generation. Besonders seine Tore in großen Finals haben ihm einen festen Platz in der argentinischen Fußballgeschichte gesichert. Di María ist ein klassischer Flügelspieler, der aber besonders vielseitig agiert. Er ist vor allem für seine außergewöhnlichen Dribblings und Tempowechsel sowie für seine präzisen Flanken und Steckpässe bekannt. Außerdem ist es besonders stark im 1-gegen-1 sowie taktisch flexibel.
Stationen als Spieler
2005 bis 2007 - Rosario Central
2007 bis 2010 - Benfica Lissabon
2010 bis 2014 - Real Madrid
2014 bis 2015 - Manchester United
2015 bis 2022 - Paris Saint-Germain
2022 bis 2023 - Juventus Turin
2023 bis 2025 - Benfica Lissabon
2025 - Rosario Central
2005 bis 2024 - Nationalspieler Argentinien (145 Länderspiele - 31 Länderspiele)
Größte Erfolge als Spieler
Französischer Meister 2016, 2018, 2019, 2020, 2022 - Französischer Pokalsieger 2016, 2017, 2018, 2020, 2021
Französischer Ligapokalsieger 2016, 2017, 2018, 2020 - Französischer Supercup-Sieger 2016, 2017, 2018, 2019, 2020
Spanischer Meister 2012 - Spanischer Pokalsieger 2011, 2014 - Spanischer Supercup-Sieger 2012
Portugiesischer Meister 2010 - Portugiesischer Ligapokalsieger 2009, 2010, 2025 - Spanischer Supercup-Sieger 2023
UEFA Champions League-Sieger 2014 - UEFA Supercup-Sieger 2014
Südamerikameister 2021, 2024 - Weltmeister 2022 - Vize-Weltmeister 2014 - Olympiasieger 2008
Weitere herausragende Spieler in Argentinien
Sergio Agüero - Osvaldo Ardiles - Gabriel Batistuta - Hernán Crespo - Javier Mascherano - Diego Simeone - Javier Zanetti
Weitere Informationen
Fußballer des Jahres in Argentinien
Herausragende Trainer in Argentinien
César Luis Menotti (geb. am 05.11.1938 in Rosario - gest. am 05.05.1924 in Buenos Aires)
Er war der Schöngeist und der Philosoph unter den Trainern. Dabei propagierte er eine Philosophie des linken Fußballs, der sich nicht nur am Sieg, sondern auch an Schönheit und Ästhetik orientieren sollte. César Luis Menotti gilt als Vordenker des offensiven, spielerischen Fußballs in Argentinien und als Gegenpol zum rein ergebnisorientierten Stil. Dabei stand er für die Spielphilosophie des sogenannten "Menottismo": Mut zum Risiko, ein offensiver und kreativer Ballbesitzfußball, technische Eleganz und Spielfreude.
"Beim Fußball der Linken spielen wir nicht einzig und allein, um zu gewinnen, sondern um besser zu werden, um Freude zu empfinden, um ein Fest zu erleben, um als Menschen zu wachsen."
César Luis Menotti (1938-2024), argentinischer Fußballtrainer und Weltmeister 1978
Der größte Erfolg von César Luis Menotti war der Gewinn des WM-Titels 1978 im eigenen Land. Dabei ließ der leidenschaftliche Kettenraucher seine Ablehnung der damals herrschenden Militär-Junta offen durchblicken. "Meine Spieler haben die Diktatur der Taktik und den Terror der Systeme besiegt", soll Menotti nach dem WM-Sieg gesagt haben.
Stationen als Spieler
1960 bis 1963 - Rosario Central
1964 - Racing Club Avellaneda
1965 bis 1966 - Boca Juniors
1967 bis 1968 - New York Generals
1968 - FC Santos
1969 - CA Juventus
Stationen als Trainer
1970 - Newell’s Old Boys
1971 bis 1974 - CA Huracán
1974 bis 1983 - Nationaltrainer Argentinien
1983 bis 1984 - FC Barcelona
1987 - Boca Juniors
1987 bis 1988 - Atlético Madrid
1988 - River Plate
1990 bis 1991 - Peñarol Montevideo
1991 bis 1992 - Nationaltrainer Mexiko
1993 bis 1994 - Boca Juniors
1996 bis 1997 - Independiente
1997 - Sampdoria Genua
1997 bis 1999 - Independiente
2002 - Rosario Central
2005 - Independiente
2006 - Puebla FC
2007 bis 2008 - UAG Tecos
Größte Erfolge als Spieler
Argentinischer Meister 1965 - Brasilianischer Meister 1968
Größte Erfolge als Trainer
Argentinischer Meister 1973 - Spanischer Pokalsieger 1983
Spanischer Ligapokalsieger 1983 - Spanischer Supercup-Sieger 1983 - Weltmeister 1978
Weitere herausragende Trainer in Argentinien
Carlos Bilardo - Alejandro Sabella - Lionel Scaloni
Herausragende Spieler in Belgien
Jan Ceulemans (geb. am 28.02.1957 in Lier)
In den 1970er- und 1980er-Jahren gehörte Jan Ceulemans zur großen Generation der belgischen "Roten Teufel", die bei den großen Turnieren Europameisterschaften und Weltmeisterschaften beachtliche Erfolge erringen konnte. Der Stürmer und Mittelfeldspieler steht heute ganz besonders für diese Epoche. Seine größten Erfolge auf Vereinsebene feierte er mit dem FC Brügge. Dabei lehnte er nach der EM 1980 sogar ein lukratives Angebot vom AC Mailand ab, nur um in Belgien bleiben zu können. Als Spieler war Ceulemans als kraftvoller, zielstrebiger Führungsspieler bekannt und weniger für eine filigrane Technik. Bekannt war er vielmehr für seine enorme Kopfballstärke, physische Robustheit, Führungsqualität und Mentalität, Torgefahr aus dem Mittelfeld und seine hohe Laufbereitschaft.
Stationen als Spieler
1974 bis 1978 - Lierse SK
1978 bis 1992 - FC Brügge
1977 bis 1991 - Nationalspieler Belgien (96 Länderspiele - 22 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1992 bis 1996 - VC Eendracht Aalst 2002
1997 bis 1999 - Ingelmunster
1999 bis 2005 - KVC Westerlo
2005 bis 2006 - FC Brügge
2007 bis 2012 - KVC Westerlo
2012 bis 2014 - Cappellen FC
2015 - KMSK Deinze
Größte Erfolge als Spieler
Belgischer Meister 1980, 1988, 1990 - Belgischer Pokalsieger 1986, 1991
Belgischer Supercup-Sieger 1980, 1986, 1988, 1990, 1991 - Vize-Europameister 1980 - WM-Vierter 1986
Torschützenkönig in Belgien 1980, 1985, 1986 - Fußballer des Jahres in Belgien 1984, 1985, 1986
Größte Erfolge als Trainer
Belgischer Pokalsieger 2001 - Belgischer Supercup-Sieger 200
Vincenzo ("Enzo") Scifo (geb. am 19.02.1966 in La Louvière)
Der Mittelfeldspieler zählt zu den besten Fußballern Belgiens. Bereits mit 17 Jahren debütierte Enzo Scifo beim belgischen Rekordmeister RSC Anderlecht, bei dem er einen kometenhaften Aufstieg hinlegte. Dabei galt der technisch begabte Sohn italienischer Einwanderer bereits früh als Ausnahmetalent, das bereits früh den Spitznahmen "Kleiner Pelé" einbrachte. Als "klassischer Zehner" überzeugte Scifo durch seine Technik, Spielübersicht sowie sein Passspiel und durch seinen Torinstinkt.
Stationen als Spieler
1983 bis 1987 - RSC Anderlecht
1987 bis 1988 - Inter Mailand
1988 bis 1989 - Girondins Bordeaux
1989 bis 1991 - AJ Auxerre
1991 bis 1993 -AC Turin
1993 bis 1997 - AS Monaco
1996 bis 1997 - AS Monaco B
1997 bis 2000 - RSC Anderlecht
2000 bis 2001 - Sporting Charloi
1984 bis 1998 - Nationalspieler Belgien (84 Länderspiele - 19 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
2001 bis 2002 - Sporting Charloi
2004 bis 2006 - AFC Tubize
2007 bis 2009 - Excelsior Mouscron
2012 bis 2013 - RAEC Mons
Größte Erfolge als Spieler
Belgischer Meister 1984, 1985, 1986, 2000 - Belgischer Supercup-Sieger 1985, 1987
Französischer Meister 1997 - Italienischer Pokalsieger 1993 - WM-Vierter 1986 - Fußballer des Jahres in Belgien 1984
Weitere herausragende Spieler in Belgien
Thibaut Courtois - Kevin De Bruyne - Eric Gerets - Eden Hazard - Romelu Lukaku - Jean-Marie Pfaff
Michel Preud'homme - Franky Van Der Elst - Paul Van Himst
Herausragende Trainer in Belgien
Raymond Goethals (geb. am 07.10.1921 in Brüssel - gest. am 06.12.2004)
Der notorische Kettenraucher Raymond Goethals hatte sich als Trainer bereits zu Lebzeiten den Status einer Legende erarbeitet. Die Wissenschaft selbst nannte man ihn, ("Raymond la Science") und "Hexenmeister". Als Trainer war er berühmt für seine extreme taktische Raffinesse, seinen konsequenten Defensivfußball, sein perfektes Lesen des Spiels und der Gegner sowie seine psychologische Kriegsführung (gezielte Provokationen, Medienstrategien). Außerdem gilt Goethals als einer der Meister des Catenaccio-ähnlichen Systems, das er dem modernen Fußball der 1980er- und 1990er-Jahre angepasst hat. Sein größter sportlicher Erfolg war der Gewinn des Europapokals der Pokalsieger 1978 mit dem belgischen Rekordmeister RSC Anderlecht. Mit zehn bedeutenden Titeln ist Goethals der erfolgreichste Trainer seines Heimatlandes.
Stationen als Spieler
1941 bis 1948 - Daring Club de Bruxelles
1948 bis 1952 - RFC Hannutois
1952 bis 1957 - AS Renaisiènne
Stationen als Trainer
1957 bis 1959 - RS Waremme
1959 bis 1966 - St. Truiden
1968 bis 1976 - Nationaltrainer Belgien
1976 bis 1979 - RSC Anderlecht
1979 bis 1980 - Girondins Bordeaux
1980 bis 1981 - FC São Paulo
1981 bis 1984 - Standard Lüttich
1984 bis 1985 - Vitória Guimarães
1985 bis 1987 - Racing Jet Brüssel
1987 bis 1989 - RSC Anderlecht
1989 bis 1990 - Girondins Bordeaux
1990 bis 1991 - Olympique Marseille
1991 bis 1993 - Olympique Marseille
1995 bis 1996 - RSC Anderlecht
Größte Erfolge als Trainer
Belgischer Meister 1982, 1983 - Belgischer Pokalsieger 1988, 1989 - Französischer Meister 1991, 1992
UEFA Champions League-Sieger 1993 - Europapokalsieger der Pokalsieger 1978 - UEFA Supercup-Sieger 1976, 1978
EM-Dritter 1972
Guy Thys (geb. am (06.12.1922 in Antwerpen - gest. am 01.08.2003 in Antwerpen)
Er betreute 13 Jahre lang die "Roten Teufel", wie die belgische Nationalmannschaft genannt wird. Unter seiner Ägide feierte das Team in den 1980er-Jahren seine bislang größten Erfolge. Dazu gehören die Vize-Europameisterschaft 1980 und der vierte Platz bei der WM 1986 in Mexiko. Guy Thys galt als taktisch diszipliniert, nüchtern, pragmatisch und sehr erfahren. Zudem war er ein exzellenter Motivator für Turniermannschaften. Dabei setzte er auf eine stabile Defensive sowie eine mannschaftliche Geschlossenheit statt auf Stars. In Belgien wird Thys oft als "Architekt der goldenen Generation der 1980er-Jahre" bezeichnet.
Stationen als Spieler
1939 bis 1950 - Beerschot VAC
1942 bis 1943 - Daring Club de Bruxelles (Leihe)
1950 bis 1954 - Standard Lüttich
1952 bis 1953 - Belgien (2 Länderspiele)
Stationen als Trainer
1954 bis 1958 - Cercle Brügge
1958 bis 1959 - Sporting Lokeren
1959 bis 1960 - R EXC FC Moustier-sur-Sambre
1960 bis 1963 - KFC Wezel Sport
1963 bis 1966 - KFC Herentals
1966 bis 1969 - SK Beveren Waes
1969 bis 1973 - Royale Union Saint-Gilloise
1973 bis 1976 - Royal Antwerpen
1976 bis 1989 - Nationaltrainer Belgien
1990 bis 1991 - Nationaltrainer Belgien
Größte Erfolge als Spieler
Belgischer Pokalsieger 1954
Größte Erfolge als Trainer
Vize-Europameister 1980 - WM-Vierter 1986
Weitere Informationen
Fußballer des Jahres in Belgien - Torschützenkönige in Belgien
Herausragende Spieler in Brasilien
Arthur Friedenreich (geb. am 18.07.1892 in São Paulo - gest. am 06.09.1969 in São Paulo)
Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt er als einer der besten Fußballer aller Zeiten. Arthur Friedenreich gilt als Entdecker des Effetschusses im Fußball und damit auch als Erfinder der Bananenflanke. Er soll als erster bewusst diese Technik angewendet haben, um dem Ball einen Drall zu verleihen, der dessen Bahn beeinflusst. Auf einer Europareise 1925 kürte ihn die französische Presse zum Roi des "Rois du Football" ("König der Könige des Fußballs"). Die Brasilianer nannten ihn "Pé de Ouro" ("Goldfuß"). Im brasilianischen Volk hat er heute den Status eines Nationalhelden und ersten Fußballstars. Laut FIFA soll Friedenreich während seiner Laufbahn insgesamt 1.329 Tore - und damit 49 Tore mehr als Pelé - geschossen haben. Damit gilt er als der Spieler, der die meisten Tore in seiner Karriere geschossen hat.
Stationen als Spieler
1909 bis 1910 - SC Germânia
1910 bis 1911 - CA Ypiranga
1911 bis 1912 - SC Germânia
1912 bis 1913 - AA Mackenzie College
1913 - CA Ypiranga
1913 - SC Americano (SP)
1913 bis 1915 - CA Ypiranga
1915 bis 1916 - Payssandu FC (SP)
1916 - CA Paulistano
1917 - CA Ypiranga
1917 - Flamengo Rio de Janeiro
1917 bis 1929 - CA Paulistano
1929 - SC Internacional
1929 - CA Santista
1930 - FC Santos
1930 bis 1933 - FC São Paulo
1933 bis 1934 - Atlético Mineiro
1934 bis 1935 - FC São Paulo
1935 - Flamengo Rio de Janeiro
1914 bis 1930 - Nationalspieler Brasilien (17 Länderspiele - 8 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Südamerikameister 1919, 1922
Garrincha (geb. am 28.10.1933 in Rau Grande - gest. am 20.01.1983 in Rio de Janeiro)
Er gilt neben Pelé in Brasilien als bester Fußballer aller Zeiten. Neben zahlreichen nationalen Titeln mit Botafogo FR gewann Garrincha 1958 und 1962 den WM-Titel. Seine Spielweise war intuitiv, unberechenbar, aufreizend spektakulär. Während seiner aktiven Karriere entwickelte er immer wieder neue Tricks, die er noch weiterentwickelte. Privat sorgte Garrincha vor allem durch seine Alkoholabhängigkeit. 1983 starb der einstige brasilianische Fußballstar mit 49 Jahren einsam und verarmt an einer Leberzirrhose.
Stationen als Spieler
1953 bis 1965 Botafogo FR
1966 - Corinthians
1968 - Atlético Junior
1968 bis 1969 - CR Flamengo
1972 - Olaria AC
1955 bis 1966 - Nationalspieler Brasilien (50 Länderspiele - 12 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Trainer
Brasilianischer Meister 1962, 1965 - Weltmeister 1958, 1962
Pelé (geb. am 23.10.1940 in Três Corações - gest. am 29.12.2922 in São Paulo)
Edison Arantes do Nascimento - genannt Pelé - gilt bis heute als beste Fußballspieler aller Zeiten. Während seiner aktiven Zeit galt er als ein kompletter Stürmer und Alleskönner. Er verfügte über eine hervorragende Technik, Schnelligkeit und Athletik, nutzte Pelé beide Füße gleichermaßen ohne Qualitätseinbußen und war sprung- und kopfballstark. Neben vielen und wichtigen Toren war er auch variabel auf verschiedenen Positionen einsetzbar. So gab Pelé bereits im Alter von 16 Jahren sein Debüt in der brasilianischen Nationalmannschaft, mit der er drei WM-Titel (1958, 1962, 1970) gewinnen konnte. Dieses Kunststück konnte nach im kein Spieler mehr wiederholen. Gemeinsam mit Diego Maradona wurde der brasilianische Star 1999 von der FIFA zum Weltfußballer des 20. Jahrhunderts ausgezeichnet. Das IOC wählte Pelé ein Jahr später zum Sportler des 20. Jahrhunderts.
Stationen als Spieler
1956 bis 1974 - FC Santos
1975 bis 1977 - New York Cosmos
1957 bis 1971 - Nationalspieler Brasilien (92 Länderspiele - 77 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Brasilianischer Meister 1961, 1962, 1963, 1964, 1965 - US-Meister 1977
Sieger der Copa Libertadores 1962, 1963 - Weltpokalsieger 1962, 1963 - Weltmeister 1958, 1962, 1970
Torschützenkönig in Brasilien 1961, 1964 - Torschützenkönig der Copa Libertadores 1963
Torschützenkönig der Südamerikameisterschaft 1959 - Fußballer des Jahres in Südamerika 1973
Fußballer des 20. Jahrhunderts in Südamerika
Quelle: ZDF Sportstudio auf Youtube
Zico (geb. am 03.03.1953 in Rio de Janeiro)
In den 1970er- und 1980er-Jahren war der "weiße Pelé" einer der populärsten Fußballspieler in Brasilien. Dabei galt der beidfüßig gleichermaßen starke Zico neben Michel Platini, Falcão und Diego Maradona als weltbester Mittelfeldspieler seiner Zeit. Die ganz großen Erfolge mit der "Seleção" blieben ihm jedoch verwehrt. Nach seiner aktiven Karriere war Zico vor allem als Trainer aktiv.
Stationen als Spieler
1971 bis 1983 - Flamengo Rio de Janeiro
1983 bis 1985 - Udinese Calcio
1985 bis 1989 - Flamengo Rio de Janeiro
1991 bis 1994 - Kashima Antlers
1976 bis 1986 - Nationalspieler Brasilien (71 Länderspiele - 48 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1999 bis 2000 - Kashima Antlers
2002 bis 2006 - Nationaltrainer Japan
2006 bis 2008 - Fenerbahçe Istanbul
2008 bis 2009 - Bunjodkor Taschkent
2009 - ZSKA Moskau
2009 bis 2010 - Olympiakos Piräus
2011 bis 2012 - Nationaltrainer Irak
2013 bis 2014 - al-Gharafa Sports Club
2014 bis 2017 - FC Goa
Größte Erfolge als Spieler
Brasilianischer Meister 1980, 1982, 1983 - Sieger der Copa Libertadores 1981
Weltpokalsieger 1981 - WM-Dritter 1978 - Torschützenkönig in Brasilien 1980, 1982
Torschützenkönig in Italien 1983 - Torschützenkönig in Japan 1992
Fußballer des Jahres in Brasilien 1974, 1982 - Fußballer des Jahres in Südamerika 1980, 1982
Größte Erfolge als Trainer
Türkischer Meister 2007 - Türkischer Supercup-Sieger 2007
Russischer Pokalsieger 2009 - Russischer Supercup-Sieger 2009 - Asienmeister 2004
Marta (geb. am 19.02.1986 in Dois Riachos)
Experten bewerten sie heute als beste Fußballerin der Welt. Ihre Spielweise wird vor allem durch ihre große Schnelligkeit und ihre außergewöhnliche Ballbehandlung und Schusstechnik geprägt. Außerdem gilt Marta als dribbelstark und äußerst torgefährlich, spielt aber zugleich mannschaftsdienlich. Dabei ließ sich die Stürmerin oftmals auch ins offensive Mittelfeld zurückfallen. Zudem ist Marta auch für ihr gesellschaftliches und politisches Engagement bekannt. Seit Oktober 2010 ist sie UN-Botschafterin für Frauen. im Sport.
Stationen als Spielerin
2000 bis 2002 - CR Vasco da Gama
2002 bis 2004 - Santa Cruz
2004 bis 2008 Umeå IK
2009 - Los Angeles Sol
2009 - FC Santos (Leihe)
2010 - FC Gold Pride
2011 - FC Santos
2011 - Western New York Flash
2012 bis 2014 - Tyresö FF
2014 bis 2017 - FC Rosengård
seit 2017 - Orlando Pride
seit 2002 - Nationalspielerin Brasilien (214 Länderspiele - 122 Länderspiele)
Größte Erfolge als Spielerin
Brasilianische Pokalsiegerin 2009 - Nordamerikanische Meisterin 2010, 2011
Schwedische Meisterin 2005, 2006, 2007, 2008, 2012 - Schwedische Pokalsiegerin 2007
UEFA Women's Champions League-Siegerin 2004 - Siegerin der Copa Libertadores Femenina 2009, 2010
Südamerikameisterin 2003, 2010, 2018 - Vize-Weltmeisterin 2007 - Olympia-Silber 2004, 2008, 2024
Torschützenkönigin in Schweden 2005, 2006, 2008 - Torschützenkönigin in den USA 2009, 2010, 2011
Torschützenkönigin der Südamerikameisterschaft 2010 - Torschützenkönigin der Weltmeisterschaft 2007
Weltfußballerin des Jahres 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2018
Rekordtorschützin der Frauen-Weltmeisterschaft mit 17 Toren
Rekordtorschützin der brasilianischen Frauen-Nationalmannschaft mit 122 Länderspieltoren
Weitere herausragende Spielerinnen und Spieler in Brasilien
Cafu - Roberto Carlos - Rogério Ceni - Dida - Didi - Paulo Roberto Falcão - Formiga - Gilmar - Kaká - Lúcio - Neymar
Roberto Rivelino - Ronaldo - Ronaldinho - Djalma Santos - Nilton Santos - Cláudio Taffarel - Vavá - Vinícius Júnior
Weitere Informationen
Fußballer des Jahres in Brasilien - Torschützenkönige in Brasilien
Herausragende Trainer in Brasilien
Mário Zagallo (geb. am 09.08.1931 in Maceió - gest. am 05.01.2014 in Rio de Janeiro)
Er gehört heute zu den großen Legenden im brasilianischen Fußball. Als Spieler konnte Mario Zagallo mit seinen Klubs in Rio de Janeiro große Erfolge feiern. Nach seiner aktiven Karriere machte er sich vor allem als Trainer einen großen Namen. Von seinen Spielern wurde Zagallo "der Professor" genannt. So ist er heute der erste Fußballer der Geschichte, der sowohl als Spieler (1958, 1962) wie Trainer (1970) den WM-Titel gewinnen konnte.
Stationen als Spieler
1949 bis 1950 - America FC (RJ)
1951 bis 1958 - Flamengo Rio de Janeiro
1959 bis 1965 - Botafogo FR
1958 bis 1964 - Nationalspieler Brasilien (32 Länderspiele - 5 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1967 bis 1970 - Botafogo FR
1967 bis 1968 - Nationaltrainer Brasilien
1970 bis 1974 - Nationaltrainer Brasilien
1972 bis 1974 - Flamengo Rio de Janeiro
1975 - Botafogo FR
1976 bis 1978 - Nationaltrainer Kuwait
1978 - Botafogo FR
1979 - Al-Hilal
1980 bis 1981 - CR Vasco da Gama
1981 bis 1984 - Nationaltrainer Saudi-Arabien
1984 bis 1985 - Flamengo Rio de Janeiro
1986 bis 1987 - Botafogo FR
1988 bis 1989 - Bangu AC
1989 bis 1990 - Nationaltrainer Vereinigte Arabische Emirate (VAE)
1990 bis 1991 - CR Vasco da Gama
1994 bis 1998 - Nationaltrainer Brasilien
1999 - Portuguesa
2000 bis 2001 - Flamengo Rio de Janeiro
2002 - Nationaltrainer Brasilien (interim)
Größte Erfolge als Spieler
Vize-Südamerikameister 1959 - Weltmeister 1958, 1962
Größte Erfolge als Trainer
Brasilianischer Meister 1968 - Saudi-Arabischer Meister 1979
Südamerikameister 1997 - Vize-Südamerikameister 1995 - Olympia-Bronze 1996
Weltmeister 1970 - Vize-Weltmeister 1998 - FIFA-Konföderationen-Pokalsieger 1997
Weitere herausragende Trainer in Brasilien
Vicente Feola - Aymoré Moreira - Carlos Alberto Parreira - Luiz Felipe Scolari - Telê Santana
Weitere Informationen
Meistertrainer in Brasilien
Herausragende Spieler in Dänemark
Morten Olsen (geb. am 14.08.1949 in Vordingborg)
Er ist einer der größten Spieler und Trainer Dänemarks. Als Spieler war Morten Olsen vor allem in Belgien aktiv. In den 1980er-Jahren gehörte er zu den besten Abwehrspielern in Europa. Als Nationaltrainer prägte er über 15 Jahre lang das Gesicht des dänischen Nationalteams.
Stationen als Spieler
1970 bis 1972 - B 1901
1972 bis 1976 - Cercle Brügge
1976 bis 1980 - RWD Molenbeek
1980 bis 1986 - RSC Anderlecht
1986 bis 1989 - 1. FC Köln
1970 bis 1989 - Nationalspieler Dänemark (102 Länderspiele - 4 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1990 bis 1992 - Brøndby IF
1993 bis 1995 - 1. FC Köln
1997 bis 1998 - Ajax Amsterdam
2000 bis 2015 - Nationaltrainer Dänemark
Größte Erfolge als Spieler
Belgischer Meister 1981, 1985, 1986 - UEFA-Pokalsieger 1983 - Fußballer des Jahres in Dänemark 1983, 1986
Größte Erfolge als Trainer
Dänischer Meister 1990, 1991 - Niederländischer Meister 1998 - Niederländischer Pokalsieger 1998
Allan Simonsen (geb. am 15.12.1959 in Vejle)
Als Stürmer gehörte er in den 1970er-Jahren zu den besten Stürmern Europas. Seine größten Erfolge feierte Allan Simonsen vor allem mit Borussia Mönchengladbach. Dabei hatte er vor allem in den Anfangsjahren noch einige Probleme mit der harten Spielweise in der Bundesliga. Der Versuch, ihn wieder zu verkaufen, scheiterte jedoch mangels Interesse. Gemeinsam mit Jupp Heynckes bildete er schließlich eine der erfolgreichsten Sturmreihen der Liga.
Stationen als Spieler
1971 bis 1972 - Vejle BK
1972 bis 1979 - Borussia Mönchengladbach
1979 bis 1983 - FC Barcelona
1983 - Charlton Athletic
1983 bis 1989 - Vejle BK
1972 bis 1986 - Nationalspieler Dänemark (55 Länderspiele - 20 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1991 bis 1994 - Vejle BK
1994 bis 2001 - Nationaltrainer Färöer
2002 bis 2004 - Nationaltrainer Luxemburg
Größte Erfolge als Spieler
Dänischer Meister 1971, 1984 - Dänischer Pokalsieger 1972
Deutscher Meister 1975, 1976, 1977 - Deutscher Pokalsieger 1973
Spanischer Pokalsieger 1981 - Europapokalsieger 1982 - UEFA-Pokalsieger 1975, 1979
Torschützenkönig im Europapokalsieger der Landesmeister 1978
Torschützenkönig im UEFA-Pokal 1979 - Fußballer des Jahres in Europa 1977
Peter Schmeichel (geb. am 18.06.1963 in Goldsaxe)
Der Torhüter gehört zu den großen Legenden des dänischen Fußballs. Besondere Bekanntheit erlangte Peter Schmeichel mit dem Gewinn des überraschenden EM-Titels 1992. Sein Spiel war besonders von einer enormen Physis geprägt. Auch die lautstarken Ansagen im Spiel waren für ihn charakteristisch. Sein Sohn Kasper Schmeichel folgte ihm in seine Fußstapfen und wurde ebenfalls dänischer Nationaltorhüter.
Stationen als Spieler
1980 bis 1984 - Gladsaxe-Hero
1984 bis 1987 - Hvidovre IF
1987 bis 1991 - Brøndby IF
1991 bis 1999 - Manchester United
1999 bis 2001 - Sporting Lissabon
2001 bis 2002 - Aston Villa
2002 bis 2003 - Manchester City
1987 bis 2001 - Nationalspieler Dänemark (129 Länderspiele - 1 Länderspieltor)
Größte Erfolge als Spieler
Dänischer Meister 1987, 1988, 1990, 1991 - Dänischer Pokalsieger 1989
Portugiesischer Meister 2000 - Portugiesischer Supercup-Sieger 2000
Englischer Meister 1993, 1994, 1996, 1997, 1999 - Englischer Pokalsieger 1994, 1996, 1999
Englischer Ligapokalsieger 1992 - Englischer Supercup-Sieger 1993, 1994, 1996, 1997
UEFA Champions League-Sieger 1999 - UEFA Supercup-Sieger 1999 - Europameister 1992
Torhüter des Jahres in Europa 1998 - Fußballer des Jahres in Dänemark 1990, 1993, 1999
Michael Laudrup (geb. am 15.06.1964 in Frederiksberg)
Während seiner aktiven Karriere war er einer der besten Spielmacher der Welt. Seine größten Erfolge feierte Michael Laudrup zu Beginn der 1990er-Jahre mit dem spanischen Traditionsklub FC Barcelona. Wegen eines Konfliktes mit dem damaligen dänischen Nationaltrainer Richard Møller Nielsen war er jedoch nicht für den Kader bei der EM 1992 nominiert. Sein Bruder Brian Laudrup war ebenfalls Profi-Fußballer.
Stationen als Spieler
1981 - Kjøbenhavns Boldklub
1982 bis 1983 - Brøndby IF
1983 bis 1989 - Juventus Turin
1983 bis 1985 - Lazio Rom (Leihe)
1989 bis 1994 - FC Barcelona
1994 bis 1996 - Real Madrid
1996 bis 1997 - Vissel Kōbe
1997 bis 1998 - Ajax Amsterdam
1982 bis 1998 - Nationalspieler Dänemark (104 Länderspiele - 37 Länderspieletore)
Stationen als Trainer
2002 bis 2006 - Brøndby IF
2007 bis 2008 - FC Getafe
2008 bis 2009 - Spartak Moskau
2010 bis 2011 - RCD Mallorca
2012 bis 2014 - Swansea City
2014 bis 2015 - Lekhwiya
2016 bis 2018 - al-Rayyan SC
Größte Erfolge als Spieler
Spanischer Meister 1991, 1992, 1993, 1994, 1995 - Spanischer Pokalsieger 1990
Spanischer Supercup-Sieger 1991, 1992 - Italienischer Meister 1986
Niederländischer Meister 1998 - Niederländischer Pokalsieger 1998
Europapokalsieger der Landesmeister 1992 - UEFA Supercup-Sieger 1992 - Weltpokalsieger 1985
FIFA-Konföderationen-Pokalsieger 1995 - Fußballer des Jahres in Dänemark 1982, 1985
Größte Erfolge als Trainer
Dänischer Meister 2005 - Dänischer Pokalsieger 2003, 2005
Dänischer Supercup-Sieger 2002 - Englischer Ligapokalsieger 2013
Katarischer Meister 2016 - Katarischer Pokalsieger 2015 - Katarischer Supercup-Sieger 2015
Trainer des Jahres in Dänemark 2003, 2005
Pernille Harder (geb. am 15.11.1992)
Die dänische Stürmerin gehört zu den weltbesten Fußballspielerinnen ihrer Generation. Ihre Karriere begann Pernille Harder beim Tulstrup-Faurholt IK. Allerdings wechselte sie bereits früh in die schwedische Damallsvenskan. Mittlerweile zählt die Dänin zu den erfolgreichsten Spielerinnen ihres Landes. Ein besonderes Kuriosum in ihrer Karriere: Seit 2016 gewann Herder mit all ihren Vereinen die jeweilige nationale Meisterschaft.
Stationen als Spielerin
2007 bis 2010 - Team Viborg
2010 bis 2012 - IK Skovbakken
2012 bis 2016 - Linköpings FC
2017 bis 2020 - VfL Wolfsburg
2020 bis 2023 - FC Chelsea
seit 2023 - FC Bayern München
seit 2009 - Nationalspielerin Dänemark (169 Länderspiele - 82 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spielerin
Schwedische Meisterin 2016 - Schwedische Pokalsiegerin 2014, 2015
Deutsche Meisterin 2017, 2018, 2019, 2020, 2024, 2025
Deutsche Pokalsiegerin 2017, 2018, 2019, 2020, 2025 - Deutsche Supercup-Siegerin 2024, 2025
Englische Meisterin 2021, 2022, 2023 - Englische Pokalsiegerin 2021, 2022, 2023
Englische Ligapokalsiegerin 2021 - Vize-Europameisterin 2021
Torschützenkönigin der Frauen-Bundesliga 2018, 2020 - Torschützenkönigin in Schweden 2016
Torschützenkönigin in der UEFA Women's Champions League 2019
Fußballerin des Jahres in Dänemark 2012, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2024, 2025
Fußballerin des Jahres in Deutschland 2020 - Fußballerin des Jahres in Europa 2018, 2020
Rekordtorschützin der dänischen Nationalmannschaft mit 81 Länderspieltoren
Weitere herausragende Spieler in Dänemark
Lars Bastrup - Christian Eriksen - Ebbe Sand - Søren Lerby
Weitere Informationen
Fußballer des Jahres in Dänemark
Herausragende Trainer in Dänemark
Richard Møller Nielsen (geb. am 19.08.1937 in Ubberud - gest. am 13.02.2014 in Odense)
Er war einer der herausragendsten Trainer in der dänischen Fußball-Geschichte. Seinen größten Erfolg feierte Richard Møller Nielsen mit dem sensationellen EM-Titel Dänemarks im Sommer 1992, nachdem die Skandinavier zunächst in der Qualifikation gescheitert waren. Nielsen hatte anfangs nur die Chancen eines Außenseiters auf den Posten des dänischen Nationaltrainers. Der dänische Verband wollte ursprünglich mit dem Deutschen Horst Wohlers einen ausländischen Trainer verpflichten.
Stationen als Spieler
1955 bis 1962 - Odense BK
1959 bis 1961 - Nationalspieler Dänemark (2 Länderspiele)
Stationen als Trainer
1962 bis 1963 - Brobyværk IF
1964 bis 1967 - Odense BK
1968 bis 1969 - Esbjerg fB
1969 bis 1974 - Svendborg fB
1974 bis 1975 - Boldklubben 1909
1975 bis 1985 - Odense BK
1990 bis 1996 - Nationaltrainer Dänemark
1996 bis 1999 - Nationaltrainer Finnland
2000 bis 2002 - Nationaltrainer Israel
2003 - Kolding FC
Größte Erfolge als Trainer
Dänischer Meister 1977, 1982 - Dänischer Pokalsieger 1983
Europameister 1992 - FIFA-Konföderationen-Pokalsieger 1995
Herausragende Spieler in England
Stanley Matthews (geb. am 01.02.1915 in Henley - gest. am 23.02.2000)
Der Mittelfeldspieler gilt noch heute als einer der besten englischen Spieler überhaupt. Dabei war Stanley Matthews nicht nur fußballerisch als Rechtsaußen herausragend. Auch persönlich war er ein vorbildlicher Sportsmann. Noch im Alter von 41 Jahren wurde Matthews 1956 als bislang ältester Preisträger mit dem Ballon D'Or als erster Europas Fußballer des Jahres gekürt. Als lebende Legende gefeiert war er 35 Jahre lang als Fußballer aktiv, bevor Matthews im Alter von 50 Jahren sein letztes Pflichtspiel absolvierte.
Stationen als Spieler
1934 bis 1947 - Stoke City
1947 bis 1961 - FC Blackpool
1961 bis 1965 - Stoke City
1934 bis 1957 - Nationalspieler England (54 Länderspiele - 11 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1965 bis 1968 - FC Port Vale
1970 - Hibernians Paola
Größte Erfolge als Spieler
Englischer Pokalsieger 1953 - Fußballer des Jahres in Europa 1956
Größte Erfolge als Trainer
Maltesischer Pokalsieger 1971
Robert Charlton (geb. am 11.10.1937 in Ashington - gest. am 21.10.2023 in Macclesfield)
Die englische Fußball-Legende gehört zu den großen Vereinsikonen von Manchester United. In 758 Spielen erzielte Bobby Charlton insgesamt 249 Tore für "ManU". Der Mittelfeldspieler und Stürmer zeichnete sich durch eine besondere Eleganz - gepaart einer großen Stärke bei Schüssen aus der Distanz. Nach dem tragischen Flugzeugunglück von München, bei dem unter anderem acht Spieler der "Red Devils" ums Leben kamen, wurde Charlton zu einem neuen Hoffnungsträger für den Wiederaufbau zu einer europäischen Spitzenmannschaft. Nach seiner aktiven Karriere war er unter anderem als TV-Experte und Markenbotschafter von "ManU" tätig.
Stationen als Spieler
1954 bis 1973 - Manchester United
1973 bis 1975 - Preston North End
1976 - FC Watford
1958 bis 1970 - Nationalspieler England (106 Länderspiele - 49 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1973 bis 1975 - Preston North End
1983 - Wigan Athletic
Größte Erfolge als Spieler
Englischer Meister 1957, 1965, 1967 - Englischer Pokalsieger 1963 - Englischer Supercup-Sieger 1957, 1965, 1967
Europapokalsieger der Landesmeister 1968 - Weltmeister 1966
Fußballer des Jahres in England 1966 - Fußballer des Jahres in Europa 1966
Robert ("Bobby") Moore (geb. am 12.04.1941 in London - gest. am 24.02.1993 in London)
Wegen seiner Integrität als Sportsmann galt er als einer der angesehensten Kapitäne in der englischen Nationalmannschaft. Als Mannschaftskapitän für er die "Three Lions" zum bislang größten sportlichen Triumph in der Geschichte, dem WM-Titel 1966 im eigenen Land. Sportlich gehörte Bobby Moore zu den besten Abwehrspielern der Welt. Während seiner aktiven Zeit war Moore ein antizipierender Innenverteidiger, der gegnerische Pässe und Flanken bereits voraus ahnte und abfing. Sein Zweikampfverhalten war in erster Linie ruhig und abwartend, ehe er sich im richtigen Augenblick für ein Tackling oder Block entschied.
Stationen als Spieler
1958 bis 1974 - West Ham United
1974 bis 1977 - FC Fulham
1976 - San Antonio Thunder
1978 - Seattle Sounders
1978 - Herning Fremad
1983 - Carolina Lightnin'
1962 bis 1973 - Nationalspieler England (108 Länderspiele - 2 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1980 - Oxford City
1981 bis 1982 - Eastern AA
1984 bis 1986 - Southend United
Größte Erfolge als Spieler
Englischer Ligapokalsieger 1964 - Englischer Supercup-Sieger 1964
Europapokalsieger der Pokalsieger 1965 - Weltmeister 1966
Fußballer des Jahres in England 1964 - Sportler des Jahres in Großbritannien 1966
Gary Lineker (geb. am 30.11.1960 in Leicester)
In den 1980er-Jahren galt er als bester Stürmer in England. Dabei gehört Gary Lineker auch zu den fairsten Spielern in der Fußballgeschichte. So erhielt er während seiner aktiven Karriere weder eine gelbe noch eine rote Karte. Dabei war Lineker für sein perfektes Timing im Strafraum, seinen ausgeprägten Torriecher und seine hohe Effizienz mit wenigen Ballkontakten aus. Heute arbeitet Lineker als Fußballkommentator für die BBC, BT Sport und Al Jazeera Sports. Dabei hat er sich mit einem besonderen Zitat seinen Platz in die Annalen der Fußballgeschichte gesichert: "Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Männer rennen 90 Minuten einem Ball hinterher und am Ende gewinnen immer die Deutschen."
Stationen als Spieler
1978 bis 1985 - Leicester City
1985 bis 1986 - FC Everton
1986 bis 1989 - FC Barcelona
1989 bis 1992 - Tottenham Hotspur
1992 bis 1994 - Nagoya Grampus Eight
1984 bis 1992 - Nationalspieler England (80 Länderspiele - 48 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Englischer Pokalsieger 1991 - Spanischer Pokalsieger 1988 - Europapokalsieger der Pokalsieger 1989 - WM-Vierter 1990
Torschützenkönig in England 1985, 1986, 1990 - WM-Torschützenkönig 1986 - Fußballer des Jahres in England 1986, 1992
David Beckham (geb. am 02.05.1975 in Leytonstone)
Der Mittelfeldspieler gehört zu den schillerndsten Persönlichkeiten der englischen Fußballgeschichte. Neben seinen großen sportlichen Erfolgen ist Beckham in diversen Geschäftsfeldern außerhalb des Spielfelds aktiv. In seiner aktiven Karriere war David Beckham für seine herausragenden Freistöße und Standards, sein exzellentes Passspiel über lange Distanzen sowie seine hohe Spielintelligenz und Disziplin bekannt. Abseits des Platzes war er eine global bekannteste Werbeikonen. Zudem genießt Beckham auch den Ruf einer Stil- und Modeikone. In den Boulevardmedien sorgt er vor allem durch seine Ehe mit der Designerin und Musikerin Victoria Beckham (ehemals Spice Girls) für Schlagzeilen.
Stationen als Spieler
1992 bis 2003 - Manchester United
1995 - Preston North End (Leihe)
2003 bis 2007 - Real Madrid
2007 bis 2012 - LA Galaxy
2009 - AC Mailand (Leihe)
2010 - AC Mailand (Leihe)
2013 - Paris Saint-Germain
1996 bis 2009 - Nationalspieler England (115 Länderspiele - 17 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Englischer Meister 1996, 1997, 1999, 2000, 2001, 2003 - Englischer Pokalsieger 1996, 1999
Englischer Supercup-Sieger 1996, 1997 - Spanischer Meister 2007 - Spanischer Supercup-Sieger 2003
Französischer Meister 2013 - US-Meister 2011, 2012
Wayne Rooney (geb. am 24.10.1985 in Liverpool)
Er gehört zu den prägendsten englischen Fußballern des 21. Jahrhunderts. Als vielseitiger Offensivspieler vereinte Wayne Rooney enorme körperliche Stärke, Spielintelligenz und Abschlussqualitäten. In seiner aktiven Karriere entwickelte er sich vom Wunderkind zu einer echten Vereins- und Nationalikone. Dabei zeichnete sich Rooney für seine Abschlussstärke, für seine präzisen langen Pässe, seine hohe taktische Intelligenz, enorme Physis und Einsatzbereitschaft sowie für seine große Flexibilität und Spielübersicht auf dem Spielfeld aus. Dabei genoss Rooney den Ruf eines kämpferischen, leidenschaftlichen Straßenfußballers, was ihm die Beliebtheit der Fans einbrachte.
Stationen als Spieler
2002 bis 2004 - FC Everton
2004 bis 2017 - Manchester United
2017 bis 2018 - FC Everton
2018 bis 2019 - D.C. United
2020 bis 2021 - Derby County
2003 bis 2018 - Nationalspieler England (120 Länderspiele - 53 Länderspiele)
Stationen als Trainer
2020 bis 2022 - Derby County
2022 bis 2023 - D.C. United
2023 bis 2024 - Birmingham City
2024 - Plymouth Argyle
Größte Erfolge als Spieler
Englischer Meister 2007, 2008, 2009, 2011, 2013 - Englischer Pokalsieger 2016
Englischer Ligapokalsieger 2006, 2009, 2010, 2017 - Englischer Supercup-Sieger 2007, 2010, 2011, 2016
UEFA Champions League-Sieger 2008 -UEFA Europa League-Sieger 2017 - FIFA-Klubweltmeister 2008
Weitere herausragende Spielerinnen und Spieler in England
Jude Bellingham - Jack Charlton - Mary Earps - Steven Gerrard - Ashley Cole - Frank Lampard - Michael Owen
Alan Shearer - Peter Shilton - Ellen White - Fara Williams
Weitere Informationen
Fußballer des Jahres in England
Herausragende Trainer in England
William Townley (geb. am 14.02.1866 in Blackburn - gest. am 30.05.1950 in Blackpool)
Der gebürtige Engländer gehört zu den Trainer-Pionieren in der Frühzeit des Fußballs. Dabei machte sich William Townley Anfang des 20. Jahrhunderts besonders bei den deutschen Klubs einen Namen, mit denen er auch einige regionale und nationale Meisterschaften gewinnen konnte. Als Spieler ging er als erster Spieler in der Geschichte des FA Cups ein, dem in einem Endspiel drei Tore gelangen.
Stationen als Spieler
1886 bis 1892 - Blackburn Rovers
1892 bis 1893 - Stockton FC
1893 bis 1894 - Blackburn Rovers
1894 bis 1896 - FC Darwen
1896 bis 1897 - Manchester City
Stationen als Trainer
1908 bis 1909 - DFC Prag
1909 bis 1911 - Karlsruher FV
1911 bis 1913 - SpVgg Fürth
1913 - Verbandstrainer Westdeutscher Spiel-Verband
1913 bis 1914 - FC Bayern München
1914 - SpVgg Fürth
1914 - SpVgg Fürth
1919 bis 1921 - SpVgg Fürth
1920 - FC St. Gallen
1921 - SV Waldhof Mannheim 07
1921 bis 1922 - SC Victoria Hamburg
1923 - Nationaltrainer Schweden
1923 bis 1925 - FC St. Gallen
1923 - FC Konstanz
1924 - Nationaltrainer Niederlande
1925 bis 1926 - SV St. Georg
1926 bis 1927 - SpVgg Fürth
1927 bis 1928 - FSV Frankfurt
1928 bis 1929 - FC Union Niederrad 07
1929 bis 1930 - SV Darmstadt 98
1930 bis 1932 - SpVgg Fürth
1932 bis 1933 - SV Arminia Hannover
Größte Erfolge als Spieler
Englischer Pokalsieger 1890, 1891
Größte Erfolge als Trainer
Deutscher Meister 1910, 1914, 1926 - Süddeutscher Meister 1931 - Süddeutscher Pokalsieger 1927
Bayerischer Meister 1912, 1913 - Südbayerischer Meister 1920 - Münchner Meister 1920
Robert Paisley (geb. am 23.01.1919 in Hetton-le-Hole - gest. am 14.02.1996 in Liverpool)
In den 1970er- und 1980er-Jahren feierte er mit dem FC Liverpool national wie international große Erfolge. Während seiner Ägide erlebten die "Reds" ihre bis dahin erfolgreichste und größte Ära. In seiner neunjährigen Amtszeit konnte Bob Paisley praktisch in jeder Saison mindestens einen Titel gewinnen. Zudem war er der erste Trainer in der Geschichte, der dreimal den Europapokal der Landesmeister gewinnen konnte.
Stationen als Spieler
1939 bis 1954 - FC Liverpool
Stationen als Trainer
1974 bis 1983 - FC Liverpool
Größte Erfolge als Spieler
Englischer Meister 1947
Größte Erfolge als Trainer
Englischer Meister 1976, 1977, 1979, 1980, 1982, 1983 - Englischer Ligapokalsieger 1981, 1982, 1983
Englischer Supercup-Sieger 1974, 1976, 1977 (geteilt), 1980, 1982
Europapokalsieger der Landesmeister 1977, 1978, 1983 - UEFA-Pokalsieger 1976 - UEFA Supercup-Sieger 1977
Alfred ("Alf") Ramsey (geb. am 22.01.1920 in London - gest. am 28.04.1999 in Ipswich)
Mit ihm ist der bis heute größte Erfolg der "Three Lions" in der englischen Fußballgeschichte verbunden. 1966 gewann er mit der Nationalmannschaft den bislang einzigen WM-Titel. Dabei galt der Posten des Teamchefs als "unmöglicher Posten". So stand das Nationalteam immer im Schatten der Premier League. Dazu kommen die teilweise zu hohen Erwartungen sowie die harsche Kritik an personellen oder taktischen Entscheidungen. Der überraschendste Erfolg gelang Alf Ramsey 1962, als er mit dem Aufsteiger Ipswich Town die englische Meisterschaft gewann. Von ihm stammt auch der Ausspruch: "Never change a winning team!".
Stationen als Spieler
1943 bis 1949 - FC Southampton
1949 bis 1955 - Tottenham Hotspur
1948 bis 1953 - Nationalspieler England (32 Länderspiele - 3 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1955 bis 1963 - Ipswich Town
1963 bis 1974 - Nationaltrainer England
1977 bis 1978 - Birmingham City
Größte Erfolge als Spieler
Englischer Meister 1951
Größte Erfolge als Trainer
Englischer Meister 1962 - EM-Dritter 1968 - Weltmeister 1966
Brian Clough (geb. am 21.03.1935 in Middlesbrough - gest. am 20.09.2004 in Derby)
Er war einer der erfolgreichsten Trainer in England, der mit unterklassigen Vereinen national wie national große Erfolge gewinnen konnte. Besonders schillernd und umstritten wurde der Kulttrainer jedoch für seine öffentlichen Äußerungen, mit denen sich Brian Clough nahezu regelmäßig mit dem Fußball-Establishment anlegte. Sein größter sportlicher Triumph gelang ihm mit Nottingham Forest. Heute ist Forest ist die einzige Mannschaft Europas, die häufiger den Europapokal der Landesmeister bzw. die Champions League als die nationale Meisterschaft gewonnen hat.
Stationen als Spieler
1955 bis 1961 - FC Middlesbrough
1961 bis 1964 - AFC Sunderland
1959 - Nationalspieler England (2 Länderspiele)
Stationen als Trainer
1965 bis 1967 - Hartlepool United
1967 bis 1973 - Derby County
1973 bis 1974 - Brighton & Hove Albion
1974 - Leeds United
1975 bis 1993 - Nottingham Forest
Größte Erfolge als Trainer
Englischer Meister 1972, 1978 - Englischer Ligapokalsieger 1978, 1979, 1989, 1990 - Englischer Supercup-Sieger 1978
Europapokalsieger der Landesmeister 1979, 1980 - UEFA Supercup-Sieger 1978
Emma Hayes (geb. am 18.10.1976)
Sie gehört zu den prägendsten Trainerpersönlichkeiten im modernen Frauenfußball, den sie entscheidend mitentwickelt und professionalisiert hat. So steht Emma Hayes für taktische Innovation, klare Führung sowie eine starke Stimme auch abseits des Platzes. Dabei ist sie vor allem für ihre Flexibilität bekannt: So wechselt sie nicht nur zwischen verschiedenen Formationen. Hayes passt sich auch an den Gegner und die Spielsituationen an. Zudem legt Hayes auch einen Fokus auf eine strukturierte Offensive und ein schnelles Umschaltspiel.
Stationen als Trainerin
2001 bis 2003 - Long Island Lady Riders
2003 bis 2005 - Iona Gaels
2008 bis 2010 - Chicago Red Stars
2012 bis 2024 - FC Chelsea
seit 2024 - Nationaltrainerin USA
Größte Erfolge als Trainerin
Englische Meisterin 2015, 2018, 2020, 2021, 2022, 2023, 2024 - Englische Pokalsiegerin 2015, 2018, 2021, 2022, 2023
Englische Ligapokalsiegerin 2020, 2021 - Englische Supercup-Siegerin 2020 - Olympiasiegerin 2024
Welttrainerin des Jahres 2021, 2024
Weitere herausragende Trainerinnern und Trainer in England
Roy Hodgson - Robert ("Bobby") Robson - Terry Venables
Weitere Informationen
Hall of Fame des Fußballs in England
Herausragende Spieler in Finnland
Jari Litmanen (geb. am 20.02.1971 in Helsinki)
Der Rekordnationalspieler Finnlands gehört zu den besten Spielern des Landes aller Zeiten. Angeblich soll Jari Litmanen ein größeres Talent für den finnischen Nationalsport Eishockey als für Fußball gehabt haben. Im Alter von 15 Jahren entschied sich der offensive Mittelfeldspieler jedoch für den Fußball. 1991 wurde er vom finnischen Rekordmeister HJK Helsinki engagiert. Seine größten sportlichen Erfolge feierte Litmanen jedoch mit den europäischen Spitzenklubs Ajax Amsterdam und FC Liverpool.
Stationen als Spieler
1987 bis 1990 - Lahden Reipas
1991 - HJK Helsinki
1992 - MyPa
1992 bis 1999 - Ajax Amsterdam
1999 bis 2001 - FC Barcelona
2001 bis 2002 - FC Liverpool
2002 bis 2004 - Ajax Amsterdam
2004 - FC Lahti
2005 - Hansa Rostock
2005 bis 2007 - Malmö FF
2008 - FC Fulham
2008 bis 2010 - FC Lahti
2011 bis 2012 - HJK Helsinki
1989 bis 2010 - Nationalspieler Finnland (137 Länderspiele - 32 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Finnischer Meister 2011 - Finnischer Pokalsieger 1992, 2011
Niederländischer Meister 1994, 1995, 1996, 1998 - Niederländischer Pokalsieger 1993, 1998, 1999
UEFA Champions League-Sieger 1995 - UEFA-Pokalsieger 2001 - Weltpokalsieger 1995
Fußballer des Jahres in Finnland 1990, 1992, 1993, 1994, 1995, 1996, 1997, 1998, 2000
Fußballer des Jahres in den Niederlanden 1993 - Sportler des Jahres in Finnland 1995
Rekordnationalspieler der finnischen Nationalmannschaft mit 137 Länderspielen
Sami Hyypiä (geb. am 07.10.1973 in Porvoo)
Er ist einer der bedeutendsten finnischen Fußballspieler aller Zeiten. In seiner aktiven Karriere ist Sami Hyypiä vor allem als ruhiger, äußerst zuverlässiger Abwehrchef bekannt geworden. Seine Stärken waren sein herausragendes Stellungsspiel, seine Kopfballstärke sowie sein Spielaufbau aus der Defensive heraus. Hyypiäs sportliche Karriere steht heute exemplarisch für Disziplin, Führungsstärke und taktische Intelligenz.
Stationen als Spieler
1989 - Voikkaan Pallo-Peikot
1991 - Kumu Kuusankoski
1992 bis 1995 - Myllykosken Pallo -47
1995 bis 1999 - Willem II Tilburg
1999 bis 2009 - FC Liverpool
2009 bis 2011 - Bayer 04 Leverkusen
1992 bis 2010 - Nationalspieler Finnland (106 Länderspiele - 5 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
2012 bis 2014 - Bayer 04 Leverkusen
2014 - Brighton & Hove Albion
2015 bis 2016 - FC Zürich
Größte Erfolge als Spieler
Finnischer Pokalsieger 1992, 1995 - Englischer Pokalsieger 2001, 2006
Englischer Ligapokalsieger 2001, 2003 - Englischer Supercup-Sieger 2001
UEFA Champions League-Sieger 2005 - UEFA-Pokalsieger 2001 - UEFA-Supercup-Sieger 2001, 2005
Fußballer des Jahres in Finnland 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2005, 2006, 2009, 2010
Sportler des Jahres in Finnland 2001
Weitere herausragende Spieler in Finnland
Lukáš Hrádecký - Teemu Pukki - Tim Sparv
Herausragende Spieler in Frankreich
Raymond Kopa (geb. am 13.10.1931 in Nœux-les-Mines - gest. am 03.03.2017 in Angers)
Der französische Stürmer mit polnischer Abstammung gehört heute zu den drei besten Spielern des Landes sowie zu den weltbesten Fußballern des 20. Jahrhunderts. Zu den herausragenden spielerischen Eigenschaften von Raymond Kopa zählten Schnelligkeit und Wendigkeit, sein fintenreicher Umgang mit dem Ball, seine Torgefährlichkeit sowie seine Präzision des Zuspiels. Dabei stellte er seine individuelle Klasse aber stets in den Dienst der Mannschaft. Bereits in jungen Jahren bezeichneten ihn die Medien als "Napoléon des Fußballs". Im November 1970 wurde Kopa als erster Fußballspieler in die Ehrenlegion aufgenommen.
Stationen als Spieler
1949 bis 1951 - SCO Angers
1951 bis 1956 - Stade Reims
1956 bis 1959 - Real Madrid
1959 bis 1967 - Stade Reims
1952 bis 1962 - Nationalspieler Frankreich (45 Länderspiele - 18 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Französischer Meister 1953, 1955, 1960, 1962 - Spanischer 1957, 1958
Europapokalsieger der Landesmeister 1957, 1958, 1959 - WM-Dritter 1958
Fußballer des Jahres in Frankreich 1960 - Fußballer des Jahres in Europa 1958
Just Fontaine (geb. am 18.08.1933 in Marrakesch - gest. am 01.03.2023 in Toulouse)
Der französische Stürmer war einer der legendärsten Torjäger in der internationalen Fußballgeschichte. Just Fontaine war ein klassischer Mittelstürmer. Er war extrem abschlussstark, hervorragend im Stellungsspiel sowie effizient und kaltschnäuzig vor dem Tor. Wegen wiederholter Verletzungen musste Fontaine seine Karriere bereits im Alter von 28 Jahren beenden. Sein Rekord von 13 Toren bei der WM 1958 in Schweden ist bis heute unerreicht. Dabei war Fontaine nur aufgrund einer Verletzung seines Teamkollegen René Bliard in den französischen WM-Kader gerückt.
Stationen als Spieler
1950 bis 1953 - USM Casablanca
1953 bis 1956 - OGC Nizza
1956 bis 1962 - Stade Reims
1953 bis 1960 - Nationalspieler Frankreich (21 Länderspiele - 30 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1967 - Nationaltrainer Frankreich
1968 bis 1969 - Bagnères-de-Luchon SP
1973 bis 1976 - Paris Saint-Germain
1978 bis 1979 - FC Toulouse
1979 bis 1981 - Nationalspieler Marokko
Größte Erfolge als Spieler
Französischer Meister 1956, 1958, 1960, 1962 - Französischer Pokalsieger 1954, 1958
Französischer Supercup-Sieger 1958, 1960 - WM-Dritter 1958
Torschützenkönig in Frankreich 1958, 1960 - Torschützenkönig im Europapokal der Landesmeister 1959
Torschützenkönig der Weltmeisterschaft 1958
Michel Platini (geb. am 21.06.1955 in Jœuf)
In den 1980er-Jahren galt er als einer der besten Fußballer weltweit. Der "Maestro des französischen Fußballs" ist eines der größten Sportidole Frankreichs und zählt zu den drei besten Spielern der "Grande Nation". Während seiner aktiven Karriere war Michel Platini ein exzellenter Spielmacher, der auch mit der "Équipe Tricolore" große Erfolge erzielen konnte.
Stationen als Spieler
1972 bis 1979 - AS Nancy
1979 bis 1982 - AS Saint-Étienne
1982 bis 1987 - Juventus Turin
1976 bis 1987 - Nationalspieler Frankreich (72 Länderspiele - 41 Länderspieltore)
1988 - Nationalspieler Kuwait (1 Länderspiel)
Stationen als Trainer
1988 bis 1992 - Nationaltrainer Frankreich
Größte Erfolge als Spieler
Französischer Meister 1981 - Französischer Pokalsieger 1978
Italienischer Meister 1984, 1986 - Italienischer Pokalsieger 1983
Europapokalsieger der Landesmeister 1985 - Europapokalsieger der Pokalsieger 1984
UEFA Supercup-Gewinner 1984 - Weltpokalsieger 1985 - Europameister 1984 - WM-Dritter 1986 - WM-Vierter 1982
Torschützenkönig in Italien 1983, 1984, 1985 - Torschützenkönig im Europapokal der Landesmeister 1986
Torschützenkönig der Europameisterschaft 1984 - Fußballer des Jahres in Frankreich 1976, 1977 -
Fußballer des Jahres in Italien 1984 - Fußballer des Jahres in Europa 1983, 1984, 1985
Sportler des Jahres in Frankreich 1976, 1984 - Sportler des Jahres in Europa 1984
Zinédine Zidane (geb. 23.06.1972 in Marseille)
Er gehört zu den drei größten Fußballern des Landes und zu den weltbesten Mittelfeldspielern. Der "klassische Zehner" gilt als Inbegriff von ausgesprochener Eleganz, formvollendeter Technik und Ballkontrolle. Im Gegensatz zu anderen Ausnahme-Technikern waren die Aktionen von Zinédine Zidane geradliniger und zielstrebiger. Sinnlose Kabinettstückchen gehörten nicht zu seinem Repertoire - vielmehr spielte er pragmatisch. Durch seine gute Schusstechnik und Ballkontrolle erzielte Zidane selbst einige Traumtore.
Mit der "Équipe Tricolore" gewann er die EM 2000 sowie den ersten WM-Titel für Frankreich im eigenen Land. Als Trainer übernahm er zweimalig den spanischen Rekordmeister Real Madrid. Ein besonderes Kuriosum: Er ist einer von sieben Trainer, der die UEFA Champions League bzw. den Europapokal der Landesmeister gewinnen konnte. Zudem ist Zidane der bislang einzige Trainer, welcher diesen Wettbewerb dreimal in Folge gewinnen konnte.
Stationen als Spieler
1988 bis 1992 - AS Cannes
1992 bis 1996 - Girondins Bordeaux
1996 bis 2001 - Juventus Turin
2001 bis 2006 - Real Madrid
1994 bis 2006 - Nationalspieler Frankreich (108 Länderspiele - 31 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
2016 bis 2018 - Real Madrid
2018 bis 2021 - Real Madrid
Größte Erfolge als Spieler
Italienischer Meister 1997, 1998 - Italienischer Supercup-Sieger 1997
Spanischer Meister 2003 - Spanischer Supercup-Sieger 2001, 2004
UEFA Champions League-Sieger 2002 - UEFA Supercup-Sieger 1996, 2002
Weltpokalsieger 1996, 2002 - Europameister 2000 - Weltmeister 1998 - Vize-Weltmeister 2006
Fußballer des Jahres in Frankreich 1998, 2002 - Fußballer des Jahres in Europa 1998
Weltfußballer des Jahres 1998, 2000, 2004 - Sportler des Jahres in Frankreich 1998 - Weltsportler des Jahres 1998
Größte Erfolge als Trainer
Spanischer Meister 2017, 2020 - Spanischer Supercup-Sieger 2017, 2020
UEFA Champions League-Sieger 2016, 2017, 2018 - UEFA Supercup-Sieger 2016, 2017
FIFA-Klubweltmeister 2016, 2017 - Trainer des Jahres in Frankreich 2016, 2017 - Welttrainer des Jahres 2017
Eugénie Le Sommer (geb. am 18.05.1989 in Grasse)
Sie zählt zu den erfolgreichsten und prägendsten Spielerinnen in Frankreich. Dabei kann Eugénie Le Sommer sowohl als klassische Stürmerin wie auch als kreative Offensivspielerin agieren. So ist sie vor allem für ihr exzellentes Positionsspiel,
ihre hohe Spielintelligenz, einen präzisen Torabschluss sowie eine starke Technik auf engem Raum bekannt. Durch ihre Konstanz auf höchstem Niveau über mehr als ein Jahrzehnt hat sie sich einen festen Platz unter den besten europäischen Spielerinnen ihrer Zeit gesichert.
Stationen als Spielerin
2007 bis 2010 - Stade Saint-Brieuc
2010 bis 2025 - Olympique Lyon
2021 - Seattle Reign FC
seit 2025 - Deportivo Toluca
seit 2009 - Nationalspielerin Frankreich (200 Länderspiele - 94 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spielerin
Französische Meisterin 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2022, 2023, 2024
Französische Pokalsiegerin 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2019, 2020, 2023
UEFA Champions League-Siegerin 2011, 2012, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2022
Torschützenkönigin in Frankreich 2010, 2012, 2017
Rekordnationalspielerin der französischen Nationalmannschaft mit 200 Länderspielen
Rekordtorschützin der französischen Nationalmannschaft mit 94 Länderspieltoren
Kylian Mbappé (geb. am 20.12.1998)
Der französische Stürmer gilt weithin als einer der besten Spieler seiner Generation und ist bekannt für sein Tempo, seine Dribbelstärke und seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Kylian Mbappé spielt häufig als Flügelspieler kann aufgrund seiner Beidfüßigkeit auf beiden Außenbahnen eingesetzt werden. Dank seiner Spielübersicht kann er von der rechten Seite Chancen kreieren und Vorlagen für seine Mitspieler geben. Mbappé ist ein technisch versierter Spieler, der für seine Dribbelstärke sowie seine Beschleunigung, Wendigkeit, Schnelligkeit, Ballannahme, sein Kombinationsspiel und seine Kreativität am Ball bekannt ist.
Stationen als Spieler
2015 bis 2016 - AS Monaco B
2015 bis 2017 - AS Monaco
2017 bis 2024 - Paris Saint-Germain
seit 2024 - Real Madrid
seit 2017 - Nationalspieler Frankreich (95 Länderspiele - 56 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Französischer Meister 2017, 2018, 2019, 2020, 2022, 2023, 2024 - Französischer Pokalsieger 2018, 2020, 2021, 2024 Französischer Ligapokalsieger 2018, 2020 - Französischer Supercup-Sieger 2019, 2020, 2023
UEFA Supercup-Sieger 2024 - FIFA-Interkontinental-Pokalsieger 2024 - UEFA Nations League-Sieger 2021
Weltmeister 2018 - Vize-Weltmeister 2022 - Torschützenkönig der Weltmeisterschaft 2022
Torschützenkönig in Frankreich 2019, 2020, 2021, 2022, 2023, 2024 - Torschützenkönig in Europa 2025
Torschützenkönig der UEFA Champions League 2024 - Fußballer des Jahres in Frankreich 2018, 2019. 2023, 2024
Weitere herausragende Spielerinnen und Spieler in Frankreich
Fabien Barthez - Karim Benzema - Laurent Blanc - Sonia Bompastor - Sarah Bouhaddi - Ousmane Dembélé - Olivier Giroud
Antoine Griezmann - Thierry Henry - Bixente Lizarazu - Blaise Matuidi - Jean-Pierre Papin - Wendie Renard - Franck Ribéry
Sandrine Soubeyrand - Lilian Thuram - David Trezeguet
Weitere Informationen
Fußballer des Jahres in Frankreich
Herausragende Trainer in Frankreich
Didier Deschamps (geb. am 15.10.1968 in Bayonne)
Während seiner aktiven Zeit galt er als einer der besten Defensivmittelfeldspieler in Europa. Als Spieler gewann Didier Deschamps alle wichtigen Titel. 1998 führte er die "Équipe Tricolore" als Kapitän zum größten Erfolg in der französischen Fußballgeschichte. 20 Jahre später konnte "Dédé" diesen Erfolg als Nationaltrainer wiederholen. Damit ist Deschamps nach Mário Zagallo und Franz Beckenbauer erst der dritte Fußballer, der sowohl als Spieler als auch als Trainer eine WM gewinnen konnte.
Stationen als Spieler
1984 bis 1988 - FC Nantes B
1985 bis 1989 - FC Nantes
1989 bis 1990 - Olympique Marseille
1990 bis 1991 - Girondins Bordeaux
1990 bis 1991 - Girondins Bordeaux B
1991 bis 1994 - Olympique Marseille
1994 bis 1999 - Juventus Turin
1999 bis 2000 - FC Chelsea
2000 bis 2001 - FC Valencia
1989 bis 2000 - Nationalspieler Frankreich (103 Länderspiele - 4 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
2001 bis 2005 - AS Monaco
2006 bis 2007 - Juventus Turin
2009 bis 2012 - Olympique Marseille
2012 bis 2026 - Nationaltrainer Frankreich
Größte Erfolge als Spieler
Französischer Meister 1992 - Englischer Pokalsieger 2000 - Englischer Supercup-Sieger 2000
Italienischer Meister 1995, 1997, 1998 - Italienischer Pokalsieger 1995 - Italienischer Supercup-Sieger 1995, 1997
UEFA Champions League-Sieger 1993, 1996 UEFA Supercup-Sieger 1996 - Weltpokalsieger 1996
Europameister 2000 - Weltmeister 1998 - Fußballer des Jahres in Frankreich 1996
Größte Erfolge als Trainer
Französischer Meister 2010 - Französischer Ligapokalsieger 2003, 2010, 2011, 2012
Französischer Supercup-Sieger 2010, 2011 - Weltmeister 2018 - Vize-Weltmeister 2022
FIFA-Konföderationen-Pokalsieger 2021 - Trainer des Jahres in Frankreich 2003, 2010
Weitere herausragende Trainer in Frankreich
Albert Batteux - Michel Hidalgo - Aimé Jacquet - Arsène Wenger
Weitere Informationen
Trainer des Jahres in Frankreich
Herausragende Spieler in Italien
Giuseppe Meazza (geb. am 23.08.1910 in Mailand - gest. am 21.08.1979 in Rapallo)
In den 1930er-Jahren gehörte der Stürmer zu den erfolgreichsten und populärsten Spielern in Italien. Mit der italienischen Nationalmannschaft konnte Giuseppe Meazza zwei WM-Titel gewinnen. Dabei galt er als überragender Dribbelkünstler, der neben seinen Torjäger-Qualitäten auch als Spielmacher überzeugen konnte. Abseits des Platzes genoss er vor allem den Ruf als Lebemann und Frauenheld.
Stationen als Spieler
1927 bis 1940 - Inter Mailand
1940 bis 1942 - AC Mailand
1942 bis 1943 - Juventus Turin
1944 - FC Varese
1945 bis 1946 - Atalanta Bergamo
1946 bis 1947 - Inter Mailand
1930 bis 1939 - Nationalspieler Italien (53 Länderspiele - 33 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1945 bis 1946 - Atalanta Bergamo
1946 bis 1948 - Inter Mailand
1948 bis 1949 - Beşiktaş Istanbul
1949 bis 1951 - Pro Patria Calcio
1952 bis 1953 - Nationaltrainer Italien
1955 bis 1956 - Inter Mailand
1957 - Inter Mailand
Größte Erfolge als Spieler
Italienischer Meister 1930, 1938, 1940 - Italienischer Pokalsieger 1939
Weltmeister 1934, 1938 - Torschützenkönig in Italien 1930, 1936, 1938
Dino Zoff (geb. am 28.02.1942 in Mariano del Friuli)
Heute gilt als einer der besten Torhüter der Geschichte. Vor allem Positionsspiel und seine Fähigkeit, Spiele zu entscheiden, machten ihn zu einem Vorbild für kommende Torhüter-Generationen. Seine größten Vereinserfolge feierte Dino Zoff in den 1970er- und 1980er-Jahren mit Juventus Turin. Seinen größten Erfolg feierte "Dino Nazionale" im Alter von 40 Jahren mit dem Gewinn des WM-Titels 1982.
Stationen als Spieler
1961 bis 1963 - Udinese Calcio
1963 bis 1967 - AC Mantova
1967 bis 1972 - SSC Neapel
1972 bis 1983 - Juventus Turin
1968 bis 1983 - Nationalspieler Italien (112 Länderspiele)
Stationen als Trainer
1988 bis 1990 - Juventus Turin
1990 bis 1994 - Lazio Rom
1996 bis 1997 - Lazio Rom
1998 bis 2000 - Nationaltrainer Italien
2001 - Lazio Rom
2005 - AC Florenz
Größte Erfolge als Spieler
Italienischer Meister 1973, 1975, 1977, 1978, 1981, 1982
Italienischer Pokalsieger 1976, 1983 - UEFA-Pokalsieger 1977
Europameister 1968 - Weltmeister 1982 - Vize-Weltmeister 1970 - WM-Vierter 1978
Größte Erfolge als Trainer
Italienischer Pokalsieger 1990 - UEFA-Pokalsieger 1990 - Vize-Europameister 2000
Giacinto Facchetti (geb. am 18.02.1942 in Treviglio - gest. am 04.06.2006 in Mailand)
Er war einer der einflussreichsten Verteidiger der Fußballgeschichte und galt als echter Pionier auf seiner Position. Giacinto Facchetti revolutionierte die Rolle des Außenverteidigers und war für einen Abwehrspieler auffällig torgefährlich. Zudem war er als langjähriger Mannschaftskapitän ein Garant für die erfolgreiche Ära von Inter Mailand in den 1960er-Jahren.
Stationen als Spieler
1960 bis 1978 - Inter Mailand
1963 bis 1977 - Nationalspieler Italien (94 Länderspiele - 3 Länderspieltore)
Erfolge als Spieler
Italienischer Meister 1963, 1965, 1966, 1971 - Italienischer Pokalsieger 1978
Europapokalsieger der Landesmeister 1964, 1965 - Weltpokalsieger 1964, 1965
Europameister 1968 - Vize-Weltmeister 1970
Luigi ("Gigi") Riva (geb. am 07.11.1944 in Leggiuno - gest. am 22.01.2024 in Cagliari)
In den 1960er-Jahren gehörte "der Sarde aus der Lombardei" zu den besten Stürmern der Welt. Dabei blieben ihm große Vereinserfolge jedoch weitgehend versagt. Nahezu seine gesamte Karriere verbrachte Luigi Riva beim US Cagliari, mit dem er 1970 die italienische Meisterschaft gewann. Mit 35 Toren ist er bis heute der Rekordtorschütze der Squadra Azzurra.
Stationen als Spieler
1962 bis 1963 - AC Legnano
1963 bis 1976 - Cagliari Calcio
1965 bis 1974 - Nationalspieler Italien (45 Länderspiele - 35 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Italienischer Meister 1970 - Europameister 1968 - Vize-Weltmeister 1970
Torschützenkönig in Italien 1967, 1969, 1970
Rekordtorschütze der italienischen Nationalmannschaft mit 35 Länderspieltoren
Giuseppe Bergomi (geb. am 22.12.1963 in Mailand)
Der einstige Abwehrspieler ist eine der größten italienischen Vereinsikonen. Dabei ist Giuseppe Bergomi untrennbar mit dem Spitzenklub Inter Mailand verbunden, wo er seine gesamte Karriere verbrachte und 756 Pflichtspiele absolvierte. Bergomi galt als vielseitiger und zweikampfstarker Spieler, der sowohl als Manndecker, Libero und Außenverteidiger eingesetzt werden konnte. Dabei stand "Lo Zio" ("Der Onkel") - wegen seines markanten Schnurbartes - besonders für die klassische italienische Abwehrschule.
Stationen als Spieler
1979 bis 1999 - Inter Mailand
1982 bis 1998 - Nationalspieler Italien (81 Länderspiele - 6 Länderspieltore)
Erfolge als Spieler
Italienischer Meister 1980, 1989 - Italienischer Pokalsieger 1982 - Italienischer Superpokalsieger 1989
UEFA-Pokalsieger 1991, 1994, 1998 - Weltmeister 1982 - WM-Dritter 1990
Roberto Baggio (geb. am 18.02.1967 in Caldogno)
Er gilt als einer der besten Offensivspieler aller Zeiten. Wegen seiner Fähigkeiten und der Zopffrisur erhielt Roberto Baggio den Spitznamen "Il Divin Codino" (italienisch: "Das göttliche Zöpfchen"). Dabei war er für seine herausragende Ballkontrolle, seine kreativen Dribblings, seine tödlichen Pässe und seine eiskalten Abschlüsse bekannt.
Stationen als Spieler
1982 bis 1985 - Lanerossi Vicenza
1985 bis 1990 - AC Florenz
1990 bis 1995 - Juventus Turin
1995 bis 1997 - AC Mailand
1997 bis 1998 - FC Bologna
1998 bis 2000 - Inter Mailand
2000 bis 2004 - Brescia Calcio
1988 bis 2004 - Nationalspieler Italien (57 Länderspiele - 27 Länderspieltore)
Erfolge als Spieler
Italienischer Meister 1995, 1996 - Italienischer Pokalsieger 1995 - Italienischer Supercup-Sieger 1995
UEFA-Pokalsieger 19993 - Vize-Weltmeister 1994 - WM-Dritter 1990
Torschützenkönig im Europapokal der Pokalsieger 1991
Fußballer des Jahres in Europa 1993 - Weltfußballer des Jahres 1993
Paolo Maldini (geb. am 26.06.1968 in Mailand)
Die Vereinsikone des AC Mailand gilt als einer der besten Abwehrspieler aller Zeiten. Paolo Maldini steht wie kaum ein anderer für Eleganz, Fairness und jahrzehntelange Spitzenleistungen. Der langjährige Mannschaftskapitän ist mit 902 Pflichtspielen der Rekordspieler der "Rossoneri". Dabei war Maldini kein klassischer "Abräumer". Vielmehr glänzte er durch eine perfekte Antizipation, ein exzellentes Stellungsspiel und eine elegante Zweikampfführung. Zudem war er für seine ausgeprägte Fairness bekannt. "Wenn ich einen Zweikampf machen muss, habe ich vorher einen Fehler gemacht", soll er einmal gesagt haben.
Stationen als Spieler
1985 bis 2009 - AC Mailand
1988 bis 2002 - Nationalspieler Italien (126 Länderspiele - 7 Länderspieltore)
Erfolge als Spieler
Italienischer Meister 1988, 1992, 1993, 1994, 1996, 1999, 2004
Italienischer Pokalsieger 2003 - Italienischer Supercup-Sieger 1988, 1992, 1993, 1994, 2004
Europapokalsieger der Landesmeister / UEFA Champions League-Sieger 1989, 1990, 1994, 2003, 2007
UEFA Supercup-Sieger 1989, 1990, 1994, 2003, 2007 - Weltpokalsieger 1989, 1990 - FIFA-Klubweltmeister 2003, 2007
Francesco Totti (geb. am 27.06.1976 in Rom)
Der Mittelfeldspieler und Stürmer genießt in der italienischen Hauptstadt einen Kultstatus. In seiner aktiven Profikarriere spielte Francesco Totti ausschließlich für den AS Rom. Mit 783 Spielen und 307 Toren ist er heute der Rekordhalter der "Giallorossi". Zu seinem Kultstatus trägt auch der Umstand bei, dass Totti als "Romano di Roma" (gebürtiger Römer) schon als Jugendlicher für seinen Klub aktiv war. Ein Versuch von Romas Erzrivalen Lazio Rom, den 13-Jährigen abwerben zu wollen, scheiterte. Heute wird der ehemalige Kapitän der "Romanisti" auch als der "achte König Roms" bezeichnet.
Stationen als Spieler
1993 bis 2017 - AS Rom
1998 bis 2006 - Nationalspieler Italien (58 Länderspiele - 9 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Italienischer Meister 2001 - Italienischer Pokalsieger 2007, 2008 - Italienischer Supercup-Sieger 2001, 2007
Vize-Europameister 2000 - Weltmeister 2006 - Torschützenkönig in Italien 2007 - Torschützenkönig in Europa 2007 Fußballer des Jahres in Italien 1998, 2004
Gianluigi ("Gigi") Buffon (geb. am 28.01.1978 in Cararra)
Er gehört zu heute zu den weltbesten Torhütern. Mit zehn Meisterschaften ist Gianluigi Buffon der bislang erfolgreichste Spieler der Seria A. Im Laufer seiner 28-jährigen Karriere gewann der Tausendsassa und "Superman des Weltfußballs" nahezu alle relevanten Titel. Nur der Gewinn der UEFA Champions League blieb ihm trotz drei Finalteilnahmen versagt.
Stationen als Spieler
1995 bis 2001 - AC Parma
2001 bis 2018 - Juventus Turin
2018 bis 2019 - Paris Saint-Germain
2019 bis 2021 - Juventus Turin
2021 bis 2023 - Parma Calcio
1997 bis 2918 - Nationalspieler Italien (176 Länderspiele)
Größte Erfolge als Trainer
Italienischer Meister 2002, 2003, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2020
Italienischer Pokalsieger 1999, 2015, 2016, 2017, 2018, 2021
Italienischer Supercup-Sieger 1999, 2002, 2003, 2012, 2013, 2015, 2020
Französischer Meister 2019 - Französischer Supercup-Sieger 2018
UEFA-Pokalsieger 1999 - Weltmeister 2006 - Vize-Europameister 2012
Fußballer des Jahres in Italien 2017 - Welttorhüter des Jahres 2003, 2004, 2006, 2007, 2017
Sportler des Jahres in Italien 2017 - Rekordnationalspieler der italienischen Nationalmannschaft mit 176 Länderspielen
Weitere herausragende Spieler in Italien
Alessandro Altobelli - Franco Baresi - Fabio Cannavaro - Giorgio Chiellini - Gianluigi ("Gigi") Donnarumma - Filippo Inzaghi
Alessandro Del Piero - Andrea Pirlo - Paolo Rossi - Gaetano Scirea
Weitere Informationen
Fußballer des Jahres in Italien
Herausragende Trainer in Italien
Vittorio Pozzo (geb. am 12.93.1886 in Turin - gest. am 21.12.1968 in Turin)
Der Fußball-Lehrer gehört heute zu den großen Legenden der italienischen Fußballgeschichte. So gehört Vittorio Pozzo heute zu den Gründervätern des modernen europäischen Fußballs. Unter seiner Ägide als Nationaltrainer verzeichnete die "Squadra Azzurra" in den 1920er- und 1930er-Jahren ihre erfolgreichste Zeit. Pozzo ist der einzige Weltmeister-Trainer, der den Titel verteidigen konnte.
Stationen als Spieler
1905 bis 1906 - Grasshopper Zürich
1906 bis 1911 - FC Turin
Stationen als Trainer
1912 - Nationaltrainer Italien
1912 bis 1922 - AC Turin
1924 - Nationaltrainer Italien
1924 bis 1945 - AC Mailand
1929 bis 1948 - Nationaltrainer Italien
Größte Erfolge als Trainer
Weltmeister 1934, 1938 - Olympiasieger 1936
Giovanni Trappatoni (geb. am 17.03.1939 in Cusano Milanino)
Wegen seines zuvorkommenden Auftretens erhielt er den Beinamen "Maestro", Dabei gehört Giovanni Trappatoni heute zu den großen Legenden des italienischen Fußballs, der sowohl als Spieler wie auch als Trainer große Erfolge erringen konnte. Einen Kultstatus genießt er seit der legendären Pressekonferenz als Trainer des FC Bayern München am 10. März 1998. In seiner rund dreieinhalbminütigen Rede entstanden Satzkonstrukte, die mittlerweile auch ihren Einzug in den deutschen Sprachgebrauch fanden.
Stationen als Spieler
1957 bis 1971 - AC Mailand
1971 bis 1972 - Varese FC
1960 bis 1964 - Italien (17 Länderspiele - 1 Länderspieltor)
Stationen als Trainer
1974 - AC Mailand (interim)
1975 bis 1976 - AC Mailand
1976 bis 1986 - Juventus Turin
1986 bis 1991 - Inter Mailand
1991 bis 1994 - Juventus Turin
1994 bis 1995 - FC Bayern München
1995 bis 1996 - Cagliari Calcio
1996 bis 1998 - FC Bayern München
1998 bis 2000 - AC Florenz
2000 bis 2004 - Nationaltrainer Italien
2004 bis 2005 - Benfica Lissabon
2005 bis 2006 - VfB Stuttgart
2006 bis 2008 - FC Red Bull Salzburg
2008 bis 2013 - Nationaltrainer Irland
2010 - Nationaltrainer Vatikanstadt
Größte Erfolge als Spieler
Italienischer Meister 1962, 1968 - Italienischer Pokalsieger 1967-
Europapokalsieger der Landesmeister 1963, 1969 - Europapokalsieger der Pokalsieger 1968 - Weltpokalsieger 1969
Größte Erfolge als Trainer
Italienischer Meister 1977, 1978, 1981, 1982, 1984, 1986, 1989
Italienischer Pokalsieger 1979, 1983 - Italienischer Supercup-Sieger 1989
Deutscher Meister 1997 - Deutscher Pokalsieger 1998 - Deutscher Ligapokalsieger 1997
Portugiesischer Meister 2005 - Österreichischer Meister 2007
Europapokalsieger der Landesmeister 1985 - Europapokalsieger der Pokalsieger 1984
UEFA-Pokalsieger 1977, 1981, 1983 - UEFA Supercup-Sieger 1984 - Weltpokalsieger 1985
Quelle: FC Bayern München auf Youtube
Carlo Ancelotti (geb. am 10.06.1959 in Reggiolo)
Der einstige Mittelfeldspieler ist heute einer der erfolgreichsten Trainer in der europäischen Vereinsgeschichte. Carlo Ancelotti ist bislang der einzige Trainer, der die Meisterschaft in allen fünf europäischen Topligen gewann (Italien, England, Frankreich, Deutschland und Spanien) den Meistertitel gewinnen konnte. Zudem ist er mit fünf Titeln als Trainer ist der Rekordsieger der UEFA Champions League. Im Mai 2025 gab der brasilianische Fußballverband bekannt, dass Ancelotti als erster ausländischer Trainer in der Geschichte die sportliche Verantwortung für die "Seleção" übernimmt.
Stationen als Spieler
1976 bis 1979 - AC Parma
1979 bis 1987 - AS Rom
1987 bis 1992 - AC Mailand
1981 bis 1991 - Nationalspieler Italien (26 Länderspiele - 1 Länderspieltor)
1995 bis 1996 - AC Reggiana
1996 bis 1998 - AC Parma
1999 bis 2001 - Juventus Turin
2001 bis 2009 - AC Mailand
2009 bis 2011 - FC Chelsea
2011 bis 2013 - Paris Saint-Germain
2013 bis 2015 - Real Madrid
2016 bis 2017 - FC Bayern München
2018 bis 2019 - SSC Neapel
2019 bis 2021 - FC Everton
2021 bis 2025 - Real Madrid
seit 2025 - Nationaltrainer Brasilien
Größte Erfolge als Spieler
Italienischer Meister 1983, 1988, 1992 - Italienischer Pokalsieger 1980, 1981, 1984, 1986
Italienischer Supercup-Sieger 1988 - Europapokalsieger der Landesmeister 1989, 1990
UEFA Supercup-Sieger 1989, 1990 - Weltpokalsieger 1989, 1990 - WM-Dritter 1990
Größte Erfolge als Trainer
Italienischer Meister 2004 - Italienischer Pokalsieger 2004 - Italienischer Supercup-Sieger 2004
Englischer Meister 2010 - Englischer Pokalsieger 2010 - Englischer Supercup-Sieger 2009
Deutscher Meister 2017 - Deutscher Supercup-Sieger 2016, 2017
Spanischer Meister 2022, 2024 - Spanischer Pokalsieger 2014, 2023
Spanischer Supercup-Sieger 2022, 2024 - Französischer Meister 2013
UEFA Champions League-Sieger 2003, 2007, 2014, 2022, 2024
UEFA Supercup-Sieger 2003, 2007, 2014, 2022, 2024 - FIFA-Klubweltmeister 2007, 2014, 2022 -
FIFA-Interkontinental-Pokalsieger 2024 - Trainer des Jahres in Italien 2001, 2004 - Welttrainer des Jahres 2024
Weitere herausragende Trainer in Italien
Arrigo Sacchi - Enzo Bearzot - Fabio Capello - Marcello Lippi - Ferruccio Valcareggi
Weitere Informationen
Trainer des Jahres in Italien - Hall of Fame des Fußballs in Italien
Herausragende Spieler in Kamerun
Roger Milla (geb.am 20.05.1982 in Yaoundé)
Er ist eine der schillerndsten Figuren der Fußballgeschichte und gilt als einer der größten afrikanischen Spieler aller Zeiten. Roger Milla war ein technisch brillanter und unberechenbarer Stürmer. Seine Stärken waren seine außergewöhnliche Ballkontrolle, seine Dribblings und Kreativität, sein Spielwitz und Improvisation sowie sein Torinstinkt. Heute ist der älteste WM-Torschütze (42 Jahre) in der Fußballgeschichte ein Pionier des afrikanischen Fußballs auf der Weltbühne.
Stationen als Spieler
1965 bis 1970 - Eclair de Douala
1971 bis 1974 - Léopards Douala
1974 bis 1977 - Tonnerre Yaoundé
1977 bis 1979 - US Valenciennes
1979 bis 1980 - AS Monaco
1980 bis 1984 - SEC Bastia
1984 bis 1986 - AS Saint-Étienne
1986 bis 1989 - Montpellier La Paillade SC
1989 bis 1990 -JS Saint-Pierre
1990 - Sporting Toulon
1990 bis 1994 - Tonnerre Yaoundé
1994 bis 1995 - Pelita Jaya
1995 bis 1996 - Putra Samarinda
1978 bis 1994 - Nationalspieler Kamerun (54 Länderspiele - 27 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Kamerunischer Meister 1972, 1973, 1974 - Kamerunischer Pokalsieger 1974, 1991
Réunion-Meister 1989, 1990 - Réunion-Pokalsieger 1989 -Französischer Meister 1980, 1981
Afrikapokalsieger der Pokalsieger 1975 - Afrikameister 1984, 1988
Torschützenkönig der Afrikameisterschaft 1986, 1988 - Fußballer des Jahres in Afrika 1976, 1990
Samuel Eto'o (geb. am 10.03.1981 in Douala)
Er gehört zu den größten Stürmern aller Zeiten sowie zu den prägenden Figuren des afrikanischen Fußballs. Mit seiner Schnelligkeit, seinem Torinstinkt und seiner Siegermentalität feierte Samuel Eto’o große Erfolge bei Topklubs in Europa und mit der kamerunischen Nationalmannschaft. Er war ein kompletter Stürmer mit einer enormen Schnelligkeit, mit einem exzellenten Torabschluss, starken Laufwegen und taktischer Disziplin. Außerdem war Eto'o flexibel einsetzbar. Neben dem Sturm war er auch auf den Außenbahnen oder in defensiveren Positionen einsetzbar. 2021 wurde er zum Präsidenten des kamerunischen Fußballverbandes gewählt.
Stationen als Spieler
1996 bis 1997 - Real Madrid Castilla
1997 bis 1998 - CD Leganés (Leihe)
1998 bis 2000 - Real Madrid
1999 - Espanyol Barcelona (Leihe)
2000 bis 2004 - RCD Mallorca
2004 bis 2009 - FC Barcelona
2009 bis 2011 - Inter Mailand
2011 bis 2013 - Anschi Machatschkala
2013 bis 2014 - FC Chelsea
2014 bis 2015 - FC Everton
2015 - Sampdoria Genua
2015 bis 2018 - Antalyaspor
2018 - Konyaspor
2018 bis 2019 - Qatar SC
1997 bis 2014 - Nationalspieler Kamerun (119 Ländersiele - 56 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
2015 bis 2016 - Antalyaspor (interim als Spielertrainer)
Größte Erfolge als Spieler
Spanischer Meister 2005, 2006, 2009 - Spanischer Pokalsieger 2003,, 2009 - Spanischer Supercup-Sieger 2005, 2006
Italienischer Meister 2010 - Italienischer Pokalsieger 2010, 2011 - Italienischer Supercup-Sieger 2010
UEFA Champions League-Sieger 2006, 2009, 2010 - FIFA-Klubweltmeister 2010
Afrikameister 2000, 2002 - Olympiasieger 2000 - Torschützenkönig in Spanien 2006
Torschützenkönig der Afrikameisterschaft 2006, 2008 - Fußballer des Jahres in Afrika 2003, 2004, 2005, 2010
Rekordtorschütze der kamerunischen Nationalmannschaft mit 56b Länderspieltoren
Weitere herausragende Spieler in Kamerun
Eric Maxim Choupo-Moting - Thomas N’Kono - Rigobert Song
Herausragende Spieler in Kolumbien
Carlos Valderrama (geb. am 02.09.1961 in Santa Maria)
"El Pibe" ("Der Junge") gilt heute als der beste kolumbianische Spieler aller Zeiten. Dabei war Carlos Valderrama sowohl wegen seines zitronengelben Haares auffällig als auch für sein geniales Passspiel und seine Deckung bekannt. Einer seiner größten sportlichen Erfolge war die erstmalige WM-Teilnahme Kolumbiens bei der WM 1990. Valderrama gilt als das Herz der legendären kolumbianischen Mannschaft der 1990er-Jahre und Kapitän bei mehreren großen Turnieren. Er steht für Kreativität, Eleganz und Spielfreude. Sein spielerischer Stil prägte den kolumbianischen Fußballs nachhaltig. Bis heute gilt er als einer der größten Spielmacher Südamerikas.
Stationen als Spieler
1981 bis 1983 - AD Unión Magdalena
1984 - CD Los Millonarios
1985 bis 1987 - Deportivo Cali
1988 bis 1991 - HSC Montpellier
1988 bis 1990 - HSC Montpellier B
1991 bis 1992 - Real Valladolid
1992 - Independiente Medellín
1993 bis 1995 - Atlético Junior
1996 bis 1997 - Tampa Bay Mutiny
1998 - Miami Fusion
1999 bis 2001- Tampa Bay Mutiny
2001 bis 2002 - Colorado Rapids
1985 bis 1998 - Nationalspieler Kolumbien (111 Länderspiele - 11 Länderspieltore)
René Higuita (geb. am 28.06.1966 in Medellin)
Der kolumbianische Torhüter gilt als eine der schillerndsten Figuren des internationalen Fußballs. Bei der WM 1990 wurde René Higuita wegen seiner Locken und seiner extravaganten Spielweise zu den prägenden Persönlichkeiten. Bei einem Freundschaftsspiel gegen England gelang "El Loco" ("Der Verrückte") am 6. September 1995 im Wembley-Stadion von London eine der spektakulärsten Paraden der Fußballgeschichte: der sogenannte "Skorpion-Trick".
Stationen als Spieler
1985 - CD Los Millonarios
1986 bis 1992 - Atlético Nacional
1992 bis 1993 - Real Valladolid
1994 bis 1997 - Atlético Nacional
1997 bis 1998 - CD Veracruz
1999 bis 2000 - Independiente Medellín
2000 bis 2001 - Real Cartagena
2001 bis 2002 - Atlético Junior
2002 bis 2003 - Deportivo Pereira
2004 - SD Aucas
2005 - Bajo Cauca FC
2007 - Guaros de Lara FC
2008 - Deportivo Rionegro
2008 bis 2009 - Deportivo Pereira
1985 bis 1998 - Nationalspieler Kolumbien (68 Länderspiele - 3 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Kolumbianischer Meister 1991, 1994 - Sieger der Copa Libertadores 1989
Weitere herausragende Spiele in Kolumbien
Radamel Falcao - David Ospina - James Rodríguez
Herausragende Spieler in Kroatien
Davor Šuker (geb. am 01.01.1968 in Osijek)
Der Stürmer gehört zu den herausragendsten Sportlern seines Landes. Bei der WM 1998 hatte er einen entscheidenden Anteil daran, dass Kroatien bei seiner WM-Premiere auf Anhieb den dritten Platz erreichte. Davor Šuker gilt als technisch besonders versiert und war einer der hoffnungsvollsten Nachwuchsstürmer in Jugoslawien. Nach dem politischen Zerfall des Landes und dem Ausbruch des Bürgerkrieges wechselte Šuker ins Ausland.
Stationen als Spieler
1984 bis 1989 - NK Osijek
1989 bis 1991 - FK Dinamo Zagreb
1991 bis 1996 - FC Sevilla
1996 bis 1999 - Real Madrid
1999 bis 2000 - FC Arsenal
2000 bis 2001 - West Ham United
2001 bis 2003 - TSV 1860 München
1990 - Nationalspieler Jugoslawien (2 Länderspiele - 1 Länderspieltor)
1990 bis 2002 - Nationalspieler Kroatien (69 Länderspiele - 45 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Spanischer Meister 1997 - Spanischer Supercup-Sieger 1997
UEFA Champions League-Sieger 1998 - Weltpokalsieger 1998 - WM-Dritter 1998
Torschützenkönig in Jugoslawien 1989 - Torschützenkönig der Weltmeisterschaft 1998
Fußballer des Jahres in Kroatien 1992, 1994, 1995, 1996, 1997, 1998
Rekordtorschütze der kroatischen Nationalmannschaft mit 45 Länderspieltoren
Luka Modrić (geb. am 09.09.1985 in Zadar)
Der aktuelle Kapitän und Rekordnationalspieler der kroatischen Nationalmannschaft hat sich vor allem durch seine außergewöhnlichen Fähigkeiten einen Namen gemacht. Seine Bescheidenheit und Professionalität abseits des Platzes machte ihn zu einem Vorbild für junge Spieler. Durch seine zahlreichen Titel und seine einzigartige Spielweise gehört er mittlerweile zu den großen Legenden des Balkan-Staates.
Stationen als Spieler
2002 bis 2008 - GNK Dinamo Zagreb
2003 bis 2004 - Zrinjski Mostar (Leihe)
2004 - Inter Zaprešić (Leihe)
2008 bis 2012 - Tottenham Hotspur
2012 bis 2025 - Real Madrid
seit 2025 - AC Mailand
seit 2005 - Nationalspieler Kroatien (194 Länderspiele - 28 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Kroatischer Meister 2006, 2007, 2008 - Kroatischer Pokalsieger 2007, 2008
Kroatischer Supercup-Sieger 2006 - Spanischer Meister 2017, 2020, 2022, 2024
Spanischer Pokalsieger 2014, 2023 - Spanischer Supercup-Sieger 2012, 2017, 2020, 2022, 2024
UEFA Champions League-Sieger 2014, 2016, 2017, 2018, 2022, 2024
UEFA Supercup-Sieger 2014, 2016, 2017, 2022, 2024 - FIFA-Interkontinental-Pokalsieger 2024
FIFA-Klubweltmeister 2016, 2017, 2018, 2022 - Vize-Weltmeister 2018
Fußballer des Jahres in Kroatien 2007, 2008, 2011, 2014, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2022, 2023, 2024
Fußballer des Jahres in Europa 2018 - Weltfußballer des Jahres 2018 - Sportler des Jahres in Europa 2018
Rekordnationalspieler der kroatischen Nationalmannschaft mit 194 Länderspielen
Weitere herausragende Spieler in Kroatien
Mario Mandžukić - Niko Kovač - Ivica Olić - Ivan Rakitić - Josip Skoblar
Weitere Informationen
Fußballer des Jahres in Kroatien
Herausragende Trainer in Kroatien
Zlatko ("Tschik") Čajkovski (geb. am 24.11.1923 in Zagreb - gest. am 27.07.198 in München)
Der gebürtige Kroate feierte seine größten Erfolge als Spieler vor allem mit dem serbischen Spitzenverein FK Partizan Belgrad. Nach seiner aktiven Karriere machte sich Zlatko Čajkovski als Trainer vor allem in Deutschland einen Namen. Dabei führte er unter anderem den heutigen Rekordmeister FC Bayern München 1967 zum ersten großen Triumph in einem europäischen Wettbewerb. Bekannt wurde Čajkovski auch durch seine temperamentvolle Art und sein eher mangelhaftes Deutsch ("Kleines, dickes Müller"). Wegen seiner Größe erhielt Čajkovski den kroatischen Spitznamen "Tschik" (deutsch: "Zigarettenstummel").
Stationen als Spieler
1939 bis 1945 - HAŠK Zagreb
1945 bis 1955 - FK Partizan Belgrad
1955 bis 1958 - 1. FC Köln
1958 bis 1960 - Hapoel Haifa
1942 bis 1945 - Kroatien (2 Länderspiele)
1946 bis 1955 - Nationalspieler Jugoslawien (55 Länderspiele - 7 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1960 bis 1961 - DOS Utrecht
1961 bis 1963 - 1. FC Köln
1963 bis 1968 - FC Bayern München
1968 bis 1969 - Hannover 96
1970 - Kickers Offenbach
1970 bis 1971 - NK Dinamo Zagreb
1971 bis 1973 - 1. FC Nürnberg
1973 bis 1975 - 1. FC Köln
1976 - Kickers Offenbach
1977 bis 1978 - AEK Athen
1978 bis 1980 - FC Zürich
1980 - FC Grenchen
1981 - Grazer AK
1982 bis 1983 - AEK Athen
1983 bis 1984 - Apollon Kalamarias
Größte Erfolge als Spieler
Jugoslawischer Meister 1947, 1948 - Jugoslawischer Pokalsieger 1947, 1952, 1954 - Olympia-Silber 1948, 1952
Größte Erfolge als Trainer
Deutscher Meister 1962 - Deutscher Pokalsieger 1966, 1967
Griechischer Meister 1978 - Griechischer Pokalsieger 1978
Europapokalsieger der Pokalsieger 1967
Herausragende Spieler in den Niederlanden
Johan Cruyff (geb. am 25.04.1947 in Amsterdam - gest. am 24.03.2016 in Barcelona)
Er gehört zu den größten Stars des internationalen Fußballs. Als Spieler und Trainer hatte Johan Cruyff den Fußball maßgeblich weiter entwickelt. Ein Journalist der Times bezeichnete ihn einst als den "Pythagoras des Fußballs". In seiner aktiven Zeit war der begnadete Spielmacher das Aushängeschild des niederländischen Fußballs sowie des damaligen Spielsystem des "totalen Fußballs". Cruyff war kein Spieler, der an eine feste Position gebunden war.
Vielmehr war er ein offensiver Mittelfeldspieler, aber er wechselte ständig zwischen Angriff, Mittelfeld und Flügeln. Cruyff konnte als Mittelstürmer, Flügelspieler oder Spielmacher agieren. Nach seiner aktiven Karriere als Spieler und Trainer zog er sich zunehmend eine Rolle als graue Eminenz des Weltfußballs zurück, der bei Ajax Amsterdam und beim FC Barcelona im Hintergrund als einflussreicher Berater wirkte.
Stationen als Spieler
1964 bis 1973 - Ajax Amsterdam
1973 bis 1978 - FC Barcelona
1979 - Los Angeles Aztecs
1980 - Washington Diplomats
1981 - UD Levante
1981 - Washington Diplomats
1981 bis 1983 - Ajax Amsterdam
1983 bis 1984 - Feyenoord Rotterdam
1966 bis 1977 - Nationalspieler Niederlande (48 Länderspiele - 33 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1985 bis 1988 - Ajax Amsterdam
1988 bis 1996 - FC Barcelona
Größte Erfolge als Spieler
Niederländischer Meister 1966, 1967, 1968, 1970, 1972, 1973, 1982, 1983, 1984
Niederländischer Pokalsieger 1967, 1970, 1971, 1972, 1983, 1984
Spanischer Meister 1974 - Spanischer Pokalsieger 1978
Europapokalsieger der Landesmeister 1971, 1972, 1973 - UEFA-Supercup-Sieger 1972, 1973 - Weltpokalsieger 1972
EM-Dritter 1976 - Vize-Weltmeister 1974 - Torschützenkönig in den Niederlanden 1967, 1972
Fußballer des Jahres in den Niederlanden 1984 - Fußballer des Jahres in Europa 1971, 1973, 1974
Größte Erfolge als Trainer
Spanischer Meister 1991, 1992, 1993, 1994 - Spanischer Pokalsieger 1990
Niederländischer Meister 1986, 1987 - Europapokalsieger der Landesmeister 1992
Europapokalsieger der Pokalsieger 1987, 1989 - UEFA Supercup-Sieger 1992
Rob Rensenbrink (geb. am 03.07.1947 in Amsterdam - gest. am 24.10.2020 in Oostzaan)
Der niederländische Mittelfeldspieler war einer der besten Linksaußen in den 1970er-Jahren. Sein Stil war geprägt von einzigartiger Geschmeidigkeit und Effizienz. Aufgrund seiner geschmeidigen Laufweise und der Fähigkeit, Verteidigern mit täuschenden Richtungswechseln auszuweichen, erhielt den Spitznamen "Het Slangenmens" ("der Schlangenmensch"). Rob Rensenbrink konnte den Ball im höchsten Tempo führen und blitzschnell an seinen Gegnern vorbeiziehen. Er besaß eine exzellente Ballkontrolle, insbesondere mit seinem starken linken Fuß. Neben seinen Dribbelfähigkeiten war er ein äußerst effektiver Torjäger mit einem harten Schuss.
Stationen als Spieler
1965 bis 1969 - DWS Amsterdam
1969 bis 1971 - FC Brügge
1971 bis 1979 - RSC Anderlecht
1980 - Portland Timbers
1981 - FC Toulouse
1968 bis 1979 - Nationalspieler Niederlande (49 Länderspiele - 14 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Belgischer Meister 1972, 1974 - Belgischer Pokalsieger 1972, 1973, 1975, 1976
Europapokalsieger der Pokalsieger 1975, 1976 - UEFA Supercup-Sieger 1976, 1978
EM-Dritter 1976 - Vize-Weltmeister 1974, 1978 - Fußballer des Jahres in Belgien 1976
Torschützenkönig in Belgien 1973 - Torschützenkönig im Europapokal der Pokalsieger 1976
Rekordtorschütze im Europapokal der Pokalsieger mit 25 Toren
Johan Neeskens (geb. am 15.09.1951 in Heemstede - gest. am 06.10.2024 in Algerien)
In den 1970er-Jahren galt er als einer der besten Mittelfeldspieler Europas. Während seiner aktiven Karriere wurde Johan Neeskens als kraftvoller Mittelfeldspieler "mit unglaublicher Ausdauer, großartiger Mentalität und einem kraftvollen Schuss" beschrieben. Außerdem wurde er mit seiner Elfmeter-Variante bekannt: knallhart in die Mitte des Tores schießen, während der Torhüter in eine Torecke hechtet. Kommentatoren sprachen dabei immer wieder von der "Neeskens Variante".
Stationen als Spieler
1968 bis 1969 - RC Heemstede
1969 bis 1974 - Ajax Amsterdam
1974 bis 1979 - FC Barcelona
1979 bis 1984 - New York Cosmos
1985 - FC Groningen
1985 bis 1987 - Kansas City Comets
1987 bis 1990 - FC Baar
1990 bis 1991 - FC Zug
1970 bis 1981 - Nationalspieler Niederlande (49 Länderspiele - 17 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1987 bis 1990 - FC Baar
1991 bis 1993 - FC Zug
1993 bis 1995 - FC Stäfa
1995 bis 1996 - FC Singen 04
2000 bis 2004 - NEC Nijmegen
2008 bis 2009 - Niederlande B
2011 bis 2012 - Mamelodi Sundowns
Größte Erfolge als Spieler
Niederländischer Meister 1972, 1973 - Niederländischer Pokalsieger 1971, 1972 - Spanischer Pokalsieger 1978
US-Meister 1980, 1982 - Europapokalsieger der Landesmeister 1971, 1972, 1973
Europapokalsieger der Pokalsieger 1979 - UEFA-Supercup-Sieger 1972 - Weltpokalsieger 1972
EM-Dritter 1976 - Vize-Weltmeister 1974, 1978
Frank Rijkaard (geb. am 30.09.1962 in Amsterdam)
Der niederländische Fußballstar mit surinamischen Wurzeln gilt als einer der besten Mittelfeldspieler aller Zeiten. Wegen seiner schnellen, robusten, kompletten und unnachgiebigen Spielweise wurde Frank Rijkaard vor allem für seinen Einsatz, sein Stellungsspiel, seine ausgeprägte taktische Intelligenz und Entscheidungsfindung, seine herausragende Konstanz sowie für sein Spielverständnis gelobt. Die britische Tageszeitung The Daily Telegraph beschrieb Rijkaard als "stilvollen Spieler von makelloser Klasse". In Deutschland wurde er vor allem wegen seiner Spuck-Attacke gegen Rudi Völler bei der WM 1990 bekannt, was ihm den Namen "Lama" einbrachte. Mit Ruud Gullit und Marco van Basten bildete er die "niederländische Achse" beim AC Mailand.
Stationen als Spieler
1980 bis 1987 - Ajax Amsterdam
1987 bis 1988 - Sporting Lissabon
1987 bis 1988 - Real Saragossa (Leihe)
1988 bis 1993 - AC Mailand
1993 bis 1995 - Ajax Amsterdam
1981 bis 1994 - Nationalspieler Niederlande (73 Lännderspiele - 10 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1998 bis 2000 - Bondscoach Niederlande
2001 bis 2002 - Sparta Rotterdam
2003 bis 2008 - FC Barcelona
2009 bis 2010 - Galatasaray Istanbul
2011 bis 2013 - Nationaltrainer Saudi-Arabien
Größte Erfolge als Spieler
Niederländischer Meister 1982, 1983, 1985, 1994, 1995 - Niederländischer Pokalsieger 1983, 1986, 1987
Niederländischer Supercup-Sieger 1993, 1994
Italienischer Meister 1992, 1993 - Italienischer Supercup-Sieger 1988, 1992
Europapokalsieger der Landesmeister / UEFA-Champions League-Sieger 1989, 1990, 1995
Europapokalsieger der Pokalsieger 1987 - Weltpokalsieger 1989, 1990 - Europameister 1988
Fußballer des Jahres der Niederlande 1985, 1987 - Fußballer des Jahres in Italien 1992
Größte Erfolge als Trainer
Spanischer Meister 2005, 2006 - Spanischer Supercup-Sieger 2005, 2006 - UEFA Champions League-Sieger 2006
Ruud Gullit (geb. am 01.09.1962 in Amsterdam)
Der niederländische Mittelfeldspieler erfreute sich aufgrund seiner Spielweise und seiner Erfolge einer großen Beliebtheit bei den Fans. Seine Eleganz und hohe Spielintelligenz, sein Torinstinkt und sein gutes Stellungsspiel machten ihn zu einem der besten Spieler seiner Generation. Wegen seiner üppigen Haarpracht wurde er "schwarze Tulpe" genannt. Als ein Teil der "niederländischen Achse" mit Frank Rijkaard und Marco van Basten war Ruud Gullit zudem maßgeblich am bislang größten Erfolg der Niederlande - dem EM-Titel 1988 - beteiligt war.
Stationen als Spieler
1979 bis 1982 - HFC Haarlem
1982 bis 1985 - Feyenoord Rotterdam
1985 bis 1987 - PSV Eindhoven
1987 bis 1993 - AC Mailand
1993 bis 1994 - Sampdoria Genua
1994 - AC Mailand
1994 bis 1995 - Sampdoria Genua
1995 bis 1998 - FC Chelsea
1981 bis 1994 - Nationalspieler Niederlande (66 Länderspiele - 17 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1998 bis 1999 - Newcastle United
2004 bis 2005 - Feyenoord Rotterdam
2007 bis 2008 - LA Galaxy
2011 - Terek Grosny
Größte Erfolge als Spieler
Niederländischer Meister 1984, 1986, 1987 - Niederländischer Pokalsieger 1984
Italienischer Meister 1988, 1992, 1993 - Italienischer Pokalsieger 1994
Italienischer Supercup-Sieger 1988, 1992, 1993 - Englischer Pokalsieger 1997
Europapokalsieger der Landesmeister 1989, 1990 - UEFA Supercup-Sieger 1989, 1990
Weltpokalsieger 1989, 1990 - Europameister 1988 - Torschützenkönig in den Niederlande 1986
Fußballer des Jahres in den Niederlanden 1981, 1984, 1986 - Fußballer des Jahres in Europa 1987
Marco van Basten (geb. am 31.10.1964)
Der niederländische Stürmer gilt weithin als einer der größten Spieler aller Zeiten und erzielte in seiner erfolgreichen Karriere rund 300 Tore. Wegen seiner Eleganz, seines offensiven Spiels und seiner Vorliebe für akrobatische Tore wurde Marco van Basten auch der "Schwan von Utrecht" genannt. Seine Größe und Stärke ermöglichten ihm herausragende Kopfballstärke, und dank seiner technischen Fähigkeiten und seiner Wendigkeit erzielte er im Laufe seiner Karriere spektakuläre Treffer wie Volleys und Fallrückzieher. Obwohl van Basten hauptsächlich als klassischer Spieler eingesetzt wurde, konnte er auch tiefer und kreativer agieren, beispielsweise als hängende Spitze. Damit konnte er sich auf diese Weise am Spielaufbau zu beteiligen und seinen Mitspielern neben eigenen Toren auch Vorlagen zu geben.
Stationen als Spieler
1981 bis 1987 - Ajax Amsterdam
1987 bis 1995 - AC Mailand
1983 bis 1992 - Nationalspieler Niederlande (58 Länderspiele - 24 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
2003 bis 2004 - Ajax Amsterdam B
2004 bis 2008 - Bondscoach Niederlande
2008 bis 2009 - Ajax Amsterdam
2012 bis 2014 - SC Heerenveen
2014 - AZ Alkmaar
Größte Erfolge als Spieler
Niederländischer Meister 1982, 1983, 1985 - Niederländischer Pokalsieger 1983, 1986, 1987
Italienischer Meister 1988, 1992, 1993 - Italienischer Supercupsieger 1988, 1992, 1993
Europapokal der Landesmeister 1989, 1990 - Europapokal der Pokalsieger 1987
UEFA Supercup-Sieger 1989, 1990 - Europameister 1988
Torschützenkönig in den Niederlande 1984, 1985, 1986, 1987 - Torschützenkönig in Italien 1990, 1992
Torschützenkönig in Europa 1986 - Fußballer des Jahres in den Niederlanden 1985
Sherida Spitse (geb. am 29.05.1990 in Sneek)
Die Mittelfeldspielerin gehört mittlerweile zu den großen Legenden im niederländischen Fußball. Sherida Spitse agiert oft als strategische "Spielmacherin" aus der Tiefe. Zu ihren Markenzeichen gehören eine herausragende Passgenauigkeit und ein exzellentes Spielverständnis. Zudem ist sie bei Freistößen und Eckbällen besonders torgefährlich. Ihr Wechsel zu LSK Kvinner 2014 war der erste bezahlte Transfer einer niederländischen Fußballspielerin in der Geschichte. Außerdem ist Spitse mit 248 Länderspielen die aktuelle europäische Rekordhalterin.
Stationen als Spielerin
2007 bis 2012 - SC Heerenveen
2012 bis 2014 - FC Twente Enschede
2014 bis 2016 - Lillestrøm SK Kvinner
2016 bis 2018 - FC Twente Enschede
2018 bis 2020 - Vålerenga Oslo
seit 2021 - Ajax Amsterdam
2006 bis 2025 - Nationalspielerin Niederlande (248 Länderspiele - 46 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spielerin
Niederländische Meisterin 2023 - Niederländische Pokalsiegerin 2023, 2024
Norwegische Meisterin 2014, 2015, 2016, 2020 - Norwegische Pokalsiegerin 2014, 2015, 2016, 2020
Europameisterin 2017 - Vize-Weltmeisterin 2019
Rekordnationalspielerin der niederländischen Nationalmannschaft mit 248 Länderspielen
Weitere herausragende Spieler in den Niederlanden
Mark van Bommel - Dennis Bergkamp - Giovanni van Bronckhorst - Frank de Boer - Ronald de Boer - Edgar Davids
René van der Kerkhof - Willy van der Kerkhof - Ronald Koemann - Ruud Krol - Roy Makaay - Ruud van Nistelrooy
Marc Overmars - Robin van Persie - Arjen Robben - Edwin van der Sar - Clarence Seedorf - Wesley Sneijder
Rafael van der Vaart - Vivianne Miedema
Weitere Informationen
Spieler des Jahres in den Niederlanden
Herausragende Trainer in den Niederlanden
Rinus Michels (geb. am 09.02.1928 in Amsterdam - gest. am 03.03.2005 in Aalst)
Wegen seines autoritären und harten Trainingsstil sowie wegen seiner persönlichen Distanz zu den Spielern erhielt er den Beinamen "Der General". Spielerisch und taktisch galt Rinus Michels als ein Visionär, viele Entwicklungen des späteren Fußballs initiierte. Dabei war der Niederländer ein Verfechter des "totalen Fußballs", mit dem er die "Oranje elftal" zum EM-Titel 1988 sowie zur Vize-Weltmeisterschaft 1974. In den 1960er- und 1970er-Jahren hatte Michels einen großen Anteil daran, dass die sich Niederlande zu einer bedeutenden Größe im internationalen Fußball entwickelten. Außerdem gilt er als unter anderem als Entdecker der niederländischen Superstars Johan Cruyff, Johan Neeskens, Ruud Gullit und Marco van Basten.
Stationen als Spieler
1946 bis 1958 - Ajax Amsterdam
1950 bis 1954 - Niederlande (5 Länderspiele)
Stationen als Trainer
1965 bis 1971 - Ajax Amsterdam
1971 bis 1975 - FC Barcelona
1974 - Bondscoach Niederlande
1975 bis 1976 - Ajax Amsterdam
1976 bis 1978 - FC Barcelona
1979 bis 1980 - Los Angeles Aztecs
1980 bis 1983 - 1. FC Köln
1986 bis 1988 - Bondscoach Niederlande
1988 bis 1989 - Bayer 04 Leverkusen
1990 bis 1992 - Bondscoach Niederlande
Größte Erfolge als Spieler
Niederländischer Meister 1947, 1957
Größte Erfolge als Trainer
Niederländischer Meister 1966, 1967, 1968, 1970 - Niederländischer Pokalsieger 1967, 1970, 1971
Spanischer Meister 1974 - Spanischer Pokalsieger 1978 - Deutscher Pokalsieger 1983
Europapokalsieger der Landesmeister 1971 - Europameister 1988 - Vize-Weltmeister 1974
Trainer des 20. Jahrhunderts in den Niederlanden
Huub Stevens (geb. am 29.11.1953 in Sittard)
Als Trainer legte er großen Wert auf Disziplin und eine strenge taktische Ordnung. Wegen seiner recht strengen, mürrischen Art wird Huub Stevens auch der "Knurrer von Kerkrade" genannt. Seine größten sportlichen Erfolge feierte er zur Jahrtausendwende mit dem deutschen Traditionsverein FC Schalke 04, den Stevens 1997 zum Gewinn des UEFA-Pokals führte. Von den Fans wurde er deshalb auch zum "Jahrhunderttrainer" gewählt.
Stationen als Spieler
1970 bis 1975 - Fortuna Sittard
1975 bis 1986 - PSV Eindhoven
1979 bis 1985 - Nationalspieler Niederlande (18 Länderspiele - 1 Länderspieltor)
Stationen als Trainer
1993 bis 1996 - Roda Kerkrade
1996 bis 2002 - FC Schalke 04
2002 bis 2003 - Hertha BSC
2004 bis 2005 - 1. FC Köln
2005 bis 2007 - Roda Kerkrade
2007 bis 2008 - Hamburger SV
2008 bis 2009 - PSV Eindhoven
2009 bis 2011 - FC Red Bull Salzburg
2011 bis 2012 - FC Schalke 04
2013 bis 2014 - PAOK Saloniki
2014 - VfB Stuttgart
2014 bis 2015 - VfB Stuttgart
2015 bis 2016 - TSG 1899 Hoffenheim
2019 - FC Schalke 04 (interim)
2020 - FC Schalke 04 (interim)
Größte Erfolge als Spieler
Niederländischer Meister 1976, 1978, 1986 - Niederländischer Pokalsieger 1976 - UEFA-Pokalsieger 1978
Größte Erfolge als Trainer
Niederländischer Supercup-Sieger 2008 - Österreichischer Meister 2010
Deutscher Pokalsieger 2001, 2002 - Deutscher Ligapokalsieger 2002 - UEFA-Pokalsieger 1997
Sarina Wiegmann (geb. am 26.10.1969 in Den Haag)
Die Niederländerin ist eine der erfolgreichsten Trainerinnen im internationalen Frauenfußball. Als aktive Spielerin im Mittelfeld war sie "eine Kämpfernatur mit technischem Vermögen". Nach ihrer Karriere trainierte sie zunächst die U19-Frauen der Niederlande. 2007 übernahm sie als Cheftrainerin den Erstligisten ADO Den Haag, mit dem sie ihre ersten großen Erfolge feiern konnte. Ihre bislang größten sportlichen Erfolge feierte sie als Nationaltrainerin der Niederlande und von England. Nach Tina Theune ist Wiegmann die zweite Trainerin, die dreimal in Folge die Europameisterschaft gewinnen konnte. Ihre Arbeit basiert auf den Werten Respekt, Wachstum und Klarheit, um Zusammenhalt und mentale Stärke zu fördern.
Stationen als Spielerin
1987 bis 1988 - KFC '71
1989 bis 1990 - North Carolina Tar Heels
1994 bis 2003 - VV Ter Leede
1987 bis 2001 - Nationalspielerin Niederlande (99 Länderspiele - 3 Länderspieltore)
Stationen als Trainerin
2006 bis 2007 - VV Ter Leede
2007 bis 2014 - ADO Den Haag
2015 - Nationaltrainerin Niederlande (interim)
2016 bis 2021 - Nationaltrainerin Niederlande
seit 2021 - Nationaltrainerin England
Größte Erfolge als Spielerin
Niederländische Meisterin 2001, 2003 - Niederländische Pokalsiegerin 1987, 2001
Größte Erfolge als Trainerin
Niederländische Meisterin 2007, 2012 - Niederländische Pokalsiegerin 2007, 2012, 2013
Europameisterin 2017, 2022, 2025 - Vize-Weltmeisterin 2019, 2023
Welttrainerin des Jahres 2017, 2020, 2022, 2023
Weitere herausragende Trainerinnen und Trainer
Dick Advocaat - Leo Beenhakker - Louis van Gaal - Guus Hiddink
Herausragende Spieler in Nordirland
Pat Jennings (geb. am 12.06.1945 in Newry)
Heute gilt er einer der besten Torhüter aller Zeiten. In seiner aktiven Karriere absolvierte Pat Jennings mehr als 1.000 Spiele für Vereine und die Nationalmannschaft. Insgesamt spielte er 22 Jahre und 58 Tage für Nordirland - bis heute ein Weltrekord. 1967 gelang ihm sogar ein Tor, als ein Abschlag den Weg ins Tor von "ManU"-Torhüter Alex Stepney fand.
Stationen als Spieler
1963 bis 1964 - FC Watford
1964 bis 1977 - Tottenham Hotspur
1977 bis 1985 - FC Arsenal
1985 bis 1986 - Tottenham Hotspur
1986 - FC Everton
1964 bis 1986 - Nationalspieler Nordirland (119 Länderspiele)
Größte Erfolge als Spieler
Englischer Pokalsieger 1967, 1979 - Englischer Ligapokalsieger 1972, 1973 - Englischer Supercup-Sieger 1967
UEFA-Pokalsieger 1972 - Fußballer des Jahres in England 1973, 1976
George Best (geb. am 22.05.1946 in Belfast - gest. am 25.11.2005 in London)
In den 1960er-Jahren gehörte der gebürtige Nordire zu den populärsten Fußballern, der vor allem mit Manchester United seine größten sportlichen Erfolge feiern konnte. Die besonderen Markenzeichen von George Best waren seine langen schwarzen Haare, sein gutes Aussehen sowie sein extravaganten und öffentlichkeitswirksamen Lebensstil, dass ihm in der Presse den Namen "El Beatle" oder der "fünfte Beatle" einbrachte. Im Laufe der Zeit machte Best allerdings immer mehr mit seinen Alkohol-Eskapaden von sich reden. Auch die Frauen spielten mit der Zeit für "Georgie" eine immer größere Rolle abseits des Platzes.
Stationen als Spieler
1963 bis 1974 - Manchester United
1975 - Stockport County (Leihe)
1975 bis 1976 - Cork Celtic
1976 bis 1978 - Los Angeles Aztecs
1976 bis 1977 - FC Fulham
1979, 1980 - Fort Lauderdale Strikers
1979 bis 1980 - Hibernian Edinburgh
1979 bis 1980 - San José Earthquakes
1983 - AFC Bournemouth
1983 - Brisbane Lions
1984 - Tobermore United
1964 bis 1978 - Nationalspieler Nordirland (37 Länderspiele - 9 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Trainer
Englischer Meister 1965, 1967 - Europapokalsieger der Landesmeister 1968 - Fußballer des Jahres in England 1968
Herausragende Spieler in Norwegen
Ole Gunnar Solskjær (geb. am 26.02.1973 in Kristiansund)
Der ehemalige Stürmer gehört zu den besten norwegischen Spielern der jüngsten Geschichte. Seine größten Erfolge feierte Ole Gunnar Solskjær mit dem Spitzenklub Manchester United. In den britischen Medien erhielt er den Spitznamen "The Baby-faced Assassin", was vor allem auf sein jugendliches Aussehen und seine Treffsicherheit zurückgeführt wurde. Zudem wurde er auch als "Super-Sub" bezeichnet, weil er gerne Tore schoss, wenn er von der Bank kam.
Stationen als Spieler
1990 bis 1994 - Clausenengen FK
1994 bis 1996 - Molde FK
1996 bis 2007 - Manchester United
1995 bis 2007 - Nationalspieler Norwegen (67 Länderspiele - 23 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
2011 bis 2013 - Molde FK
2014 - Cardiff City
2015 bis 2018 - Molde FK
2018 bis 2021 - Manchester United
2025 Beşiktaş Istanbul
Größte Erfolge als Spieler
Englischer Meister 1997, 1999, 2000, 2001, 2003, 2007 - Englischer Pokalsieger 1999, 2004
Englischer Supercup-Sieger 1996, 1997, 2003 - UEFA Champions League-Sieger 1999 - Weltpokalsieger 1999
Größte Erfolge als Trainer
Norwegischer Meister 2011, 2012 - Norwegischer Pokalsieger 2013
Erling Haaland (geb. am 21.07.2000 in Leeds)
Der norwegische Stürmer zählt aktuell zu den besten Spielern der Welt. Erling Haaland verfügt über alle Attribute eines Mittelfeldstürmers. Er ist schnell und beweglich genug, um nach hinten zu laufen, er kann dribbeln und kreativ sein, und er kann mit beiden Füßen und dem Kopf abschließen. Die FIFPRO erklärte Haaland 2024 zum "tödlichsten Stürmer im heutigen Fußball". Seine bislang größten sportlichen Erfolge feierte er mit Manchester City, mit dem er 2023 das große Triple gewinnen konnte.
Stationen als Spieler
2016 - Bryne FK
2017 bis 2018 - Molde FK
2019 - FC Red Bull Salzburg
2020 bis 2022 - Borussia Dortmund
seit 2022 - Manchester City
seit 2019 - Nationalspieler Norwegen (48 Länderspiele - 55 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Österreichischer Meister 2019 - Österreichischer Pokalsieger 2019 - Deutscher Pokalsieger 2021
Englischer Meister 2023, 2024 - Englischer Pokalsieger 2023 - Englischer Ligapokalsieger 2026
Englischer Supercup-Sieger 2023 - UEFA Champions League-Sieger 2023 - UEFA Supercup-Sieger 2023
Torschützenkönig in England 2023, 2024 - Torschützenkönig der UEFA Champions League 2021, 2023
Fußballer des Jahres in Norwegen 2020, 2021, 2022, 2023, 2024, 2025
Fußballer des Jahres in Österreich 2019 - Fußballer des Jahres in Europa 2023
Rekordtorschütze der norwegischen Nationalmannschaft mit 55 Länderspieltoren
Hege Riise (geb. am 18.07.1969 in Lørenskog)
Die Mittelfeldspielerin gehört zu den Pionierinnen des internationalen Frauenfußballs. In den 1990er-Jahren war Hege Riise als Mittelfeldregisseurin das Herzstück der norwegischen Frauennationalmannschaft. Während ihrer aktiven Karriere war sie besonders bekannt für ihre herausragende Spielübersicht, ihr präzises Passspiel, ihr taktisches Verständnis und ihre Fähigkeit, das Spieltempo zu kontrollieren.
Stationen als Spielerin
1995–1997 Nikko Shoken
1997–2000 Setskog-Høland
2000 - Asker FK
2000 bis 2005 - Carolina Courage
2005 bis 2006 - Lillestrøm SK Kvinner
1990 bis 2004 - Nationalspielerin Norwegen (188 Länderspiele - 55 Länderspieltore)
Stationen als Trainerin
2006 - Lillestrøm SK Kvinner (Spielertrainerin)
2007 bis 2008 - Lillestrøm SK Kvinner
2017 bis 2020 - Lillestrøm SK Kvinner
2021 - Nationaltrainerin England (interim)
2022 bis 2023 - Nationaltrainerin Norwegen
Größte Erfolge als Spielerin
Norwegische Meisterin 1992, 2000 - US-Meisterin 2002
Japanische Meisterin 1996 - Japanische Pokalsiegerin 1996, 1997
Europameisterin 1993 - Weltmeisterin 1995 - Olympiasiegerin 2000
Fußballerin des Jahres in Norwegen 1995
Ada Hegerberg (geb. am 10.07.1995 in Sunndalsøra)
Sie gehört zu den prägendsten Spielerinnen in der Geschichte des europäischen Frauenfußballs. Ada Hegerberg steht für eine außergewöhnliche Torgefahr, Professionalität und auch für eine klare Haltung abseits des Platzes. Ihre Stärken waren vor allem ihre enorme Abschlussstärke, ihre körperliche Präsenz und ihren außergewöhnlichen Ehrgeiz. Dabei ist sie vor allem für ihren herausragenden Torinstinkt, ihr exzellentes Stellungsspiel, ihre starke Physis und ihren präzisen Abschluss bekannt.
Stationen als Spieler
2011 - Kolbotn IL
2012 - Stabæk FK
2012 bis 2014 - 1. FFC Turbine Potsdam
seit 2014 - Olympique Lyon
seit 2011 - Nationalspielerin Norwegen (94 Länderspiele - 51 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spielerin
Norwegische Pokalsiegerin 2012 - Deutsche Hallenpokalsiegerin 2013, 2014
Französische Meisterin 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2022, 2023, 2024
Französische Pokalsiegerin 2015, 2016, 2017, 2019, 2020, 2023 - Französische Supercup-Siegerin 2019, 2022, 2023
UEFA Champions League-Siegerin 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2022 - Vize-Europameisterin 2013
Torschützenkönigin in Frankreich 2016, 2017, 2018 - Fußballerin des Jahres in Norwegen 2015, 2016, 2018
Fußballerin des Jahres in Europa 2016 - Weltfußballerin des Jahres 2018 - Sportlerin des Jahres in Norwegen 2016
Weitere herausragende Spieler in Norwegen
Jørgen Juve - Martin Ødegaard - John Arne Riise - Thorbjørn Svenssen
Herausragende Trainer in Norwegen
Even Pellerud (geb. am 15.07.1953 in Brandval)
Er gehört zu den bedeutendsten Trainern in der Geschichte des Frauenfußballs. In den 1990er-Jahren war Even Pellerud der Architekt der großen norwegischen Fußballerfolge. Seine Mannschaften waren dabei vor allem für eine klare taktische Organisation, eine hohe körperliche Fitness und ein diszipliniertes Defensiv-Verhalten aus.
Stationen als Spieler
1974 bis 1979 - Vålerenga Oslo
1983 bis 1986 - Kongsvinger IL
Stationen als Trainer
1987 bis 1989 - Kongsvinger IL
1989 bis 1996 - Nationaltrainer Norwegen
1999 bis 2009 - Nationaltrainer Kanada
2009 bis 2012 - Nationaltrainer Trinidad und Tobago
2013 bis 2015 - Nationaltrainer Norwegen
Größte Erfolge als Trainer
Europameister 1993 - Vize-Europameister 2013 - Weltmeister 1995 - Vize-Weltmeister 1991
Olympia-Bronze 1996
Herausragende Spieler in Österreich
Matthias Sindelar (geb. am 10.02.1903 in Kozlau - gest. am 23.01.1939 in Wien)
Der Kapitän des legendären Wunderteams war in den 1920er- und 1930er-Jahren ein großer Star des Wiener und des österreichischen Fußballs. Seine große Popularität verschaffte ihm sogar zahllose Werbeaufträge für Anzüge, Uhren und Molkereiprodukte. Der einstige Stürmer war vor allem für sein trickreiches Kurzpass-Spiel bekannt. Sein größter Erfolg: 1932 gewann er als Kapitän mit Österreich den Europapokal der Nationalmannschaften - den Vorläufer der heutigen Europameisterschaft. Matthias Sindelar wurde mehrfach als bester Fußballer Österreichs des 20. Jahrhunderts ausgezeichnet. Zudem ist er ein großes Idol des österreichischen Fußballs.
Stationen als Spieler
1918 bis 1924 - ASV Hertha Wien
1924 bis 1939 - FK Austria Wien
1926 bis 1937 - Nationalspieler Österreich (43 Länderspiele - 26 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Österreichischer Meister 1926 - Österreichischer Pokalsieger 1925, 1926, 1933, 1935, 1965 - WM-Vierter 1934
Franz ("Bimbo") Binder (geb. am 01.12.1911 in St. Pölten - gest. am 24.04.1989 in Wien)
Der schussstarke Stürmer gehört zu den großen Legenden beim österreichischen Spitzenklub SK Rapid Wien. 1937 erhielt er nach einem Kinobesuch in Afrika von seinen Mitspielern den Namen "Bimbo" Der schwarzafrikanische Hauptdarsteller, der auf den Namen "Bimbo" hörte, erinnerte in Laufstil und äußerer Erscheinung an den Rapid-Mittelstürmer.
Stationen als Spieler
1936 bis 1948 - SK Rapid Wien
1933 bis 1937 - Österreich
1939 bis 1941 - Nationalspieler Deutschland (9 Länderspiele - 10 Länderspieltore)
1945 bis 1947 - Nationalspieler Österreich (19 Länderspiele - 16 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1952 bis 1954 - SSV Jahn Regensburg
1952 bis 1954 - SSV Jahn Regensburg
1954 bis 1960 - 1. FC Nürnberg
1960 bis 1962 - PSV Eindhoven
1969 bis 1970 - TSV 1860 München
1975 bis 1976 - SK Rapid Wien
Größte Erfolge als Spieler
Österreichischer Meister 1935, 1938, 1940, 1941, 1946, 1948 - Österreichischer Pokalsieger 1946
Deutscher Meister 1941 - Deutscher Pokalsieger 1938
Torschützenkönig in Österreich 1933, 1937, 1938, 1939, 1940, 1941
Fußballer des Jahres in Österreich 1946, 1948, 1949
Größte Erfolge als Trainer
Österreichischer Pokalsieger 1976
Walter Zeman (geb. am 01.05.1927 in Wien - gest. am 08.08.1991)
Er gehört zu den besten Torhütern in der österreichischen Fußballgeschichte. Vor allem seine Sprungkraft und Fähigkeiten als Tormann brachten Walter Zeman die Spitznamen "Tiger" und "Panther" ein. Seine besonderen Stärken waren seine hervorragende Reaktionsfähigkeit, seine Fangsicherheit, sein Stellungsspiel und die Fähigkeit, die Abwehr organisieren.
Stationen als Spieler
1942 bis 1945 - FC Wien
1945 bis 1961 - SK Rapid Wien
1961 bis 1962 - Salzburger AK 1914
1945 bis 1960 - Nationalspieler Österreich (41 Länderspiele)
Stationen als Trainer
1970 bis 1973 - KDAG Wien
Größte Erfolge als Spieler
Österreichischer Meister 1946, 1948, 1951, 1952, 1954, 1956, 1957, 1960 - Österreichischer Pokalsieger 1946
WM-Dritter 1954
Robert Dienst (geb. am 01.03.1928 in Wien - gest. am 13.06.2000 in Stockerau)
Der Stürmer gehört zu den größten Idolen des österreichischen Fußballs. Mit insgesamt 323 Meisterschaftstoren ist Robert Dienst bis der Rekordtorschütze in der höchsten Liga der Alpenrepublik. Später wurde der Mittelfeldspieler wegen seiner Körperfülle auch "Teddybär" genannt.
Stationen als Spieler
1942 bis 1948 - Floridsdorfer AC
1948 bis 1962 - SK Rapid Wien
1962 bis 1968 - SV Schwechat
1949 bis 1957 - Nationalspieler Österreich (27 Länderspiele - 12 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1972 bis 1974 - SV Stockerau
1974 - Austria/WAC
1975 bis 1977 - SV Stockerau
1979 bis 1980 - SV Stockerau
1982 bis 1986 - Kremser SC
Größte Erfolge als Spieler
Österreichischer Meister 1951, 1952, 1954, 1956, 1957, 1960 - Österreichischer Pokalsieger 1961 - WM-Dritter 1954
Torschützenkönig in Österreich 1951, 1953, 1954, 1957
Herbert Prohaska (geb. am 08.08.1955 in Wien)
Der Mittelfeldspieler aus der österreichischen Hauptstadt war einer der erfolgreichsten Spieler der Alpenrepublik. Seine größten Erfolge als Spieler und Trainer feierte Herbert Prohaska mit dem FK Austria Wien. Er ist Teil der Austria-Elf des Jahrhunderts sowie der österreichischen Nationalelf des 20. Jahrhunderts. Wegen seiner üppigen Haarpracht in den Jugendzeiten wurde Prohaska auch "Schneckerl" genannt.
Stationen als Spieler
1972 bis 1980 - FK Austria Wien
1980 bis 1982 - Inter Mailand
1982 bis 1983 - AS Rom
1983 bis 1989 - FK Austria Wien
1974 bis 1989 - Nationalspieler Österreich (84 Länderspiele - 12 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1990 bis 1992 - FK Austria Wien
1993 bis 1999 - Nationaltrainer Österreich
1999 bis 2000 - FK Austria Wien
Größte Erfolge als Spieler
Österreichischer Meister 1976, 1978, 1979, 1980, 1984, 1985, 1986
Österreichischer Pokalsieger 1974, 1977, 1980, 1986
Italienischer Meister 1983 - Italienischer Pokalsieger 1982
Spieler des 20. Jahrhunderts in Österreich
Größte Erfolge als Trainer
Österreichischer Meister 1991, 1992 - Österreichischer Pokalsieger 1990, 1992
Hans Krankl (geb. am 14.02.1953 in Wien)
Der Wiener Mittelstürmer gehört zu den großen Fußball-Legenden in Österreich. Dabei war Hans Krankl nicht nur mit seinem Heimatklub SK Rapid Wien erfolgreich. In seiner aktiven Zeit gehörte er zeitweise sogar zu den besten Stürmern Europas. Als Trainer konnte Krankl jedoch nicht an seine Erfolge als Spieler anknüpfen.
Stationen als Spieler
1970 bis 1971 - SK Rapid Wien
1971 bis 1972 - Wiener AC
1972 bis 1978 - SK Rapid Wien
1978 bis 1979 - FC Barcelona
1980 - First Vienna FC
1980 - FC Barcelona
1981 bis 1986 - SK Rapid Wien
1986 bis 1988 - Wiener Sport-Club
1988 - Kremser SC
1989 - SV Austria Salzburg
1973 bis 1985 - Nationalspieler Österreich (69 Länderspiele - 34 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1989–1992 - SK Rapid Wien
1992–1994 - VfB Mödling
1994–1995 - FC Tirol Innsbruck
1996 - VfB Mödling
1997 - SV Gerasdorf
1998 bis 1999 - SV Austria Salzburg
2000 - SC Fortuna Köln
2000 bis 2001 - VfB Admira Wacker Mödling
2002 bis 2005 - Nationaltrainer Österreich
2009 - LASK
Größte Erfolge als Spieler
Österreichischer Meister 1982, 1983 - Österreichischer Pokalsieger 1976, 1983, 1984, 1985
Spanischer Pokalsieger 1981 - Europapokalsieger der Pokalsieger 1979
Torschützenkönig in Österreich 1974, 1977, 1978, 1983 - Torschützenkönig in Spanien 1979
Torschützenkönig in Europa 1978
Größte Erfolge als Trainer
Trainer des Jahres in Österreich 1999
Anton ("Toni") Polster (geb. am 10.03.1964 in Wien)
In den 1980er- und 1990er-Jahren gehörte der Stürmer den populärsten und erfolgreichsten Fußballspielern in Österreich. Toni Polster galt als ein klassischer Mittelstürmer mit einem ausgeprägten Torinstinkt und war bekannt für seine Effektivität im Strafraum. Wegen seiner Körpergröße war er körperlich robust und konnte sich gut gegen Abwehrspieler durchsetzen - besonders bei hohen Bällen und im Zweikampf.
Stationen als Spieler
1982 bis 1987 FK Austria Wien
1982 - 1. Simmeringer SC (Leihe)
1987 bis 1988 - Torino Calcio
1988 bis 1991 - FC Sevilla
1991 bis 1992 - CD Logroñés
1992 bis 1993 - Rayo Vallecano
1993 bis 1998 - 1. FC Köln
1998 bis 2000 - Borussia Mönchengladbach
2000 - SV Austria Salzburg (Leihe)
1982 bis 2000 - Nationalspieler Österreich
Stationen als Trainer
2010–2011 - LASK II
2011–2013 - SC Wiener Viktoria
2013 - FC Admira Wacker Mödling
seit 2014 - SC Wiener Viktoria
Größte Erfolge als Spieler
Österreichischer Meister 1984, 1985, 1986 - Österreichischer Pokalsieger 1986
Torschützenkönig in Österreich 1985, 1986, 1987 - Torschützenkönig in Europa 1987
Fußballer des Jahres in Österreich 1986, 1997 - Sportler des Jahres in Österreich 1997
David Alaba (geb. am 24.06.1992 in Wien)
Seine großen sportlichen Erfolge feierte der Sohn eines nigerianischen Vaters und einer philippinischen Mutter nicht in der Alpenrepublik. So gilt David Alaba als sehr vielseitig einsetzbarer Spieler. Er ist als offensiver und defensiver Spieler auf der Außenbahn - meist auf der linken Seite, als Innenverteidiger, zentraler Mittelfeldspieler sowie Zehner einsetzbar. Dabei wurde ihm auch mehrmals die Neuinterpretation der Position des Liberos zugeschrieben. Seine bislang größten Erfolge waren der Gewinn des Triple 2013 sowie des Sextuple 2020 mit dem FC Bayern München.
Stationen als Spieler
2007 bis 2008 - FK Austria Wien II
2008 - FK Austria Wien
2009 bis 2010 - FC Bayern München II
2010 bis 2021 - FC Bayern München
2011 - TSG 1899 Hoffenheim (Leihe)
seit 2021 - Real Madrid
seit 2009 - Nationalspieler Österreich (112 Länderspiele - 15 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Deutscher Meister 2010, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021
Deutscher Pokalsieger 2010, 2013, 2014, 2016, 2019, 2020 - Deutscher Supercup-Sieger 2012, 2016, 2017, 2018, 2020
Spanischer Meister 2022, 2024 - Spanischer Pokalsieger 2023 - Spanischer Supercup-Sieger 2022, 2024
UEFA Champions League-Sieger 2013, 2020, 2022, 2024
UEFA Supercup-Sieger 2013, 2020, 2022, 2024 - FIFA-Klubweltmeister 2013, 2020, 2022, 2024
Fußballer des Jahres in Österreich 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2020, 2021, 2022, 2023
Sportler des Jahres in Österreich 2013, 2014, 2022
Weitere herausragende Spieler in Österreich
Marko Arnautović - Friedrich ("Friedl") Koncilia - Gerhard Hannappi - Andreas Herzog - Rudolf Hiden - Karl Koller
Ernst Ocwirk - Bruno Pezzey - Franz Wohlfahrt
Weitere Informationen
Fußballer des Jahres in Österreich - Torschützenkönige in Österreich
Herausragende Trainer in Österreich
Hugo Meisl (geb. am 16.11.1881 - gest. am 17.02.1937)
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehörte er zu den prägenden Gestalten des europäischen Fußballs. Als Trainer, Funktionär und Visionär formte Hugo Meisl formte er maßgeblich den österreichischen Fußball. Dabei hatte er auch einen großen Einfluss auf die Entwicklung des modernen Kombinationsspiels in Europa. Kneisl war außerdem kein klassischer Profifußballer, sondern eher ein Intellektueller des Sports. Als Bankangestellter beschäftigte er sich intensiv mit Taktik und Organisation. Zudem setzte sich Kneisl bereits früh für professionelle Strukturen im österreichischen Fußball. Als Trainer der österreichischen Nationalmannschaft war er auch am Aufbau des "Wunderteams" beteiligt.
Stationen als Trainer
1912 bis 1914 - Nationaltrainer Österreich
1912 bis 1913 - Wiener Amateur-SV
1919 bis 1937 - Nationaltrainer Österreich
Größte Erfolge als Trainer
WM-Vierter 1934
Dionys Schönecker (geb. am 29.04.1888 - gest. am 14.09.1938 in Wien)
In der österreichischen Fußballgeschichte gehört "Mr. Rapid" zu den großen Legenden des Traditionsvereins SK Rapid Wien. Nach einer eher kurzen und mäßigen Karriere wurde der gelernte Schriftsetzer 1910 zum Trainer des österreichischen Traditionsvereins berufen. In den folgenden Jahren formte Dionys Schönecker das Team zur erfolgreichsten Mannschaft in der Alpenrepublik mit zahlreichen Meisterschaften und Pokalsiegen. Der größte sportliche Erfolg war der Gewinn des Mitropapokals 1930.
Stationen als Spieler
1906 bis 1910 - SK Rapid Wien
Stationen als Trainer
1910 bis 1925 - SK Rapid Wien
Größte Erfolge als Trainer
Österreichischer Meister 1912, 1913, 1916, 1917, 1919, 1920, 1921, 1922, 1923
Österreichischer Pokalsieger 1919, 1920
Max Merkel (geb. am 07.12.1918 in Wien - gest. am 28.11.2006 in Putzbrunn)
"Zuckerbrot und Peitsche" war das Motto, mit dem der gebürtige Wiener seine Mannschaften trainierte. Als aktiver Spieler feierte er seine größten Erfolge mit dem österreichischen Traditionsklub SK Rapid Wien. Während seiner Trainer-Karriere konnte Max Merkel vor allem im Ausland große Titel gewinnen. Später machte er sich vor allem als Zeitungskolumnist einen Namen. Außerdem schrieb er zahlreiche Bücher.
Stationen als Spieler
1937 - SK Rapid Wien
1937 bis 1942 - Wiener Sport-Club
1942 bis 1945- LSV Markersdorf
1945 bis 1946 - Wiener Sport-Club
1946 bis 1954 - SK Rapid Wien
1939 - Nationalspieler Deutschland (1 Länderspiel)
1952 - Nationalspieler Österreich (1 Länderspiel)
Stationen als Trainer
1954 bis 1955 - HBS Craeyenhout
1955 bis 1956 - Bondscoach Niederlande
1956 bis 1958 - SK Rapid Wien
1958 bis 1961 - Borussia Dortmund
1961 bis 1966 - TSV 1860 München
1967 bis 1969 - 1. FC Nürnberg
1969 bis 1971 - FC Sevilla
1971 bis 1973 - Atlético Madrid
1974 bis 1975 - TSV 1860 München
1975 bis 1976 - FC Schalke 04
1976 bis 1977 - FC Augsburg
1981 bis 1982 - Karlsruher SC
1983 - FC Zürich
Größte Erfolge als Spieler
Österreichischer Meister 1948, 1951, 1952, 1954
Größte Erfolge als Spieler
Deutscher Meister 1966, 1968 - Deutscher Pokalsieger 1964
Österreichischer Meister 1957 - Spanischer Meister 1973
Karl Rappan (geb. am 29.09.1905 in Wien - gest. am 31.12.1995 in Bern)
Kaum jemand hat den Fußball in der Schweiz so geprägt wie der gebürtige Österreicher. Vor allem als Trainer der eidgenössischen Nationalmannschaft prägte der maßgeblich das System des Schweizer Riegels. Dieser wurde später in Italien zum "Catenaccio" verfeinert. Mit seinen Klubs gewann Karl Rappan neun Meisterschaften und acht Pokalsieger. Allerdings hatte der Erfolgstrainer auch eine dunkle Seite: Er war Mitglied der NSDAP und hatte nach dem Ende des Nazi-Regimes 1945 alle Mühe, seine braune Vergangenheit als "passiv" darzustellen.
Stationen als Spieler
1922 bis 1924 - SV Donau Wien
1924 bis 1928 - SC Wacker Wien
1928 bis 1929 - FK Austria Wien
1929 bis 1930 - SK Rapid Wien
1927 - Nationalspieler Österreich (2 Länderspiele - 1 Länderspieltor)
Stationen als Trainer
1931 bis 1935 - Servette Genf (Spielertrainer)
1935 bis 1948 - Grasshopper Club Zürich
1937 bis 1938 - Nationaltrainer Schweiz
1942 bis 1949 - Nationaltrainer Schweiz
1948 bis 1957 - Servette Genf
1953 bis 1954 - Nationaltrainer Schweiz
1958 bis 1959 - FC Zürich
1960 bis 1963 - Nationaltrainer Schweiz
1964 bis 1968 - Lausanne-Sports
Größte Erfolge als Spieler
Österreichischer Meister 1930
Größte Erfolge als Trainer
Schweizer Meister 1933, 1934 1937, 1939, 1942, 1943, 1945, 1950, 1965
Schweizer Pokalsieger 1937, 1938, 1940, 1941, 1942, 1943, 1946
Ernst Happel (geb. am 29.11.1925 in Wien - gest. am 14.11.1992 in Innsbruck)
Beim SK Rapid Wien gehörte der Abwehrspieler zu den Publikumslieblingen. Als Trainer wurde Ernst Happel wegen seiner eigenwilligen Art häufig als Grantler bezeichnet. In Deutschland feierte Anfang der 1980er-Jahre mit dem Hamburger SV große Erfolge. Sein Verhältnis zu den Journalisten, die er meist als "Poeten" bezeichnete, war hingegen eher nüchtern. Auf den Pressekonferenzen beschränkten sich meist nur auf wenige Sekunden. Happel war der erste Trainer, der die UEFA Champions League mit zwei verschiedenen Vereinen gewann. Außerdem ist er der bislang einzige Trainer, der mit drei verschiedenen Klubs das Endspiel des wichtigsten europäischen Vereinswettbewerbes erreichte.
Stationen als Spieler
1942 bis 1954 - SK Rapid Wien
1955 bis 1956 - RC Paris
1956 bis 1959 - SK Rapid Wien
1947 bis 1958 - Nationalspieler Österreich (51 Länderspiele - 5 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1962 bis 1969 - ADO Den Haag
1969 bis 1973 - Feyenoord Rotterdam
1973 bis 1974 - FC Sevilla
1975 bis 1978 - FC Brügge
1978 - Bondscoach Niederlande
1979 - KRC Harelbeke
1979 bis 1981 - Standard Lüttich
1981 bis 1987 - Hamburger SV
1987 bis 1991 - FC Swarovski Tirol
1992 - Nationaltrainer Österreich
Größte Erfolge als Spieler
Österreichischer Meister 1946, 1948, 1951, 1952, 1954, 1957 - Österreichischer Pokalsieger 1946 - WM-Dritter 1954
Größte Erfolge als Trainer
Österreichischer Meister 1989, 1990 - Österreichischer Pokalsieger 1989
Deutscher Meister 1982, 1983 - Deutscher Pokalsieger 1987
Niederländischer Meister 1971 - Niederländischer Pokalsieger 1968
Belgischer Meister 1976, 1977, 1978 - Belgischer Pokalsieger 1977, 1981
Europapokalsieger der Landesmeister 1970, 1983 - Vize-Weltmeister 1978
Weitere herausragende Trainer in Österreich
Josef Hickersberger - Adolf ("Adi") Hütter - Kurt Jara - Ernst Ocwirk - Peter Stöger
Weitere Informationen
Meistertrainer in Österreich
Herausragende Spieler in Polen
Kazimierz Deyna (geb. am 23.10.1947 in Starogard Gdański - gest. am 01.09.1989 in San Diego)
Der Mittelfeldspieler gehört zu den großen Legenden des polnischen Fußballs. In den 1970er-Jahren erlangte Kazimierz Deyna als Spieler der goldenen Generation des Landes Weltruhm. So gehörte er zwar als Offizier dem polnischen Militär an. Allerdings gehörte Deyna nie einer politischen oder politischen Organisation an. Seine Spitznamen waren "Kaka", "General" oder einfach nur "Kaz".
Stationen als Spieler
1966 - ŁKS Łódź
1966 bis 1978 - Legia Warschau
1978 bis 1981 - Manchester City
1981 bis 1987 - San Diego Sockers
1968 bis 1978 - Nationalspieler Polen (97 Länderspiele - 41 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Polnischer Meister 1969, 1970 - Polnischer Pokalsieger 1973 - US-Meister 1983, 1985, 1986
WM-Dritter 1974 - Olympiasieger 1972 - Fußballer des Jahres in Polen 1973, 1974
Fußballer des 20. Jahrhunderts in Polen
Grzegorz Lato (geb. am 08.04.1950 in Malbork)
Der Stürmer mit dem schütteren Haar war eine der schillernden Persönlichkeiten der großen polnischen Mannschaft der 1970er-Jahre. Obwohl Grzegorz Lato von kräftiger Statur war, glänzte er als blitzschneller rechter Flügelspieler. Nach seiner aktiven Karriere war er einige Jahre in der polnischen Politik tätig. Von 2008 bis 2012 war Lato der Präsident des polnischen Fußballverbandes (PZPN).
Stationen als Spieler
1962 bis 1980 - FKS Stal Mielec
1980 bis 1982 - SC Lokeren
1982 bis 1984 - CF Atlante
1984 bis 1991 - Polonia Hamilton
1971 bis 1984 - Nationalspieler Polen (100 Länderspiele - 45 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1989 bis 1990 - NY Rockets Toronto
1991 bis 1993 - FKS Stal Mielec
1993 bis 1995 - TS Olimpia Poznań
1995 bis 1996 - KS Amica Wronki
1996 bis 1997 - FKS Stal Mielec
1999 - RTS Widzew Łódź
Größte Erfolge als Spieler
Polnischer Meister 1973, 1976 - CONCACAF Champions Cup-Sieger 1983
WM-Dritter 1974 - WM-Vierter 1982 - Olympiasieger 1972 - Olympia-Silber 1976
Torschützenkönig in Polen 1973, 1975 - Torschützenkönig der Weltmeisterschaft 1974
Fußballer des Jahres in Polen 1974, 1977, 1981
Zbigniew Boniek (geb. am 03.03.1956 in Bydgoszcz)
In den 1980er-Jahren gehörte der Pole zu den großen Fußball-Stars in Europa. Seine größten Erfolge feierte Zbigniew Boniek vor allem mit Juventus Turin. "Zibi" galt als hochtalentierter, kreativer, intelligenter und geschickter Fußballer, der zu den besten Dribblern seiner Zeit gehörte. Außerdem wurden ihm eine hervorragende Technik, Spielwitz und Klasse nachgesagt. Nach seiner aktiven Karriere trainierte Boniek verschiedene italienische Vereine. Von 2012 bis 2020 fungierte er auch als Präsident des polnischen Fußballverbandes (PZPN).
Stationen als Spieler
1975 bis 1982 - Widzew Łódź
1982 bis 1985 - Juventus Turin
1985 bis 1988 - AS Rom
1976 bis 1988 - Nationalspieler Polen (80 Länderspiele - 24 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1990 bis 1991 - US Lecce
1991 bis 1992 - AS Bari
1992 bis 1993 - SS Sambenedettese Calcio
1994 bis 1996 - US Avellino
2002 - Nationaltrainer Polen
Größte Erfolge als Trainer
Polnischer Meister 1981, 1982 - Italienischer Meister 1984 - Italienischer Pokalsieger 1984, 1986
Europapokalsieger der Landesmeister 1985 - Europapokalsieger der Pokalsieger 1984
UEFA Supercup-Sieger 1984 - Weltpokalsieger 1985 - WM-Dritter 1982
Robert ("Lewy") Lewandowski (geb. am 21.08.1988 in Warschau)
Der polnische Stürmer gehört zu den weltbesten und torgefährlichsten Spielern der Welt. Robert Lewandowski gilt als besonders vielseitiger und beidfüßiger Spieler. Zudem ist er in der Lage, sich tiefer zurückfallen zu lassen, um damit Raum für seine Mitspieler zu schaffen. Seit 2015 ist Lewandowski im Guinness-Buch der Rekorde vertreten, als er in einem Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg innerhalb von neun Minuten fünf Tore in Folge erzielen konnte.
Stationen als Spieler
2005 - Delta Warschau
2005 bis 2006 - Legia Warschau II
2006 bis 2008 - Znicz Pruszków
2008 bis 2010 - Lech Posen
2010 bis 2014 - Borussia Dortmund
2014 bis 2022 - FC Bayern München
seit 2022 - FC Barcelona
2008 bis 2026 - Nationalspieler Polen (165 Länderspiele - 89 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Polnischer Meister 2010 - Polnischer Pokalsieger 2009 - Polnischer Supercup-Sieger 2009
Deutscher Meister 2011, 2012, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022
Deutscher Pokalsieger 2012, 2016, 2019, 2020 - Deutscher Supercup-Sieger 2013, 2016, 2017, 2018, 2020, 2021
Spanischer Meister 2023 - Spanischer Pokalsieger 2025 - Spanischer Supercup-Sieger 2023, 2025, 2026
UEFA Champions League-Sieger 2020 - UEFA Supercup-Sieger 2020
FIFA-Klubweltmeister 2020 - Torschützenkönig in Polen 2010
Torschützenkönig in Deutschland 2014, 2016, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022
Torschützenkönig in Spanien 2023 - Torschützenkönig in Europa 2021, 2022
Torschützenkönig der UEFA Champions League 2020
Fußballer des Jahres in Polen 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2019, 2020, 2021, 2022
Fußballer des Jahres in Deutschland 2020, 2021 - Fußballer des Jahres in Europa 2020, 2021
Weltfußballer des Jahres 2020, 2021 - Sportler des Jahres in Polen 2015, 2020, 2021
Sportler des Jahres in Europa 2020, 2021
Rekordnationalspieler der polnischen Nationalmannschaft mit 165 Länderspielen
Rekordtorschütze der polnischen Nationalmannschaft mit 89 Länderspieltoren
Weitere herausragende Spieler in Polen
Tomasz Hajto - Józef Młynarczyk - Wojciech Szczęsny - Jan Tomaszewski
Weitere Informationen
Fußballer des Jahres in Polen - Torschützenkönig in Polen
Herausragende Trainer in Polen
Kazimierz Górski (geb. am 02.03.1921 in Lwów) - gest. am 23.05.2006 in Warschau)
Die polnische Trainerlegende ist heute unmittelbar mit der goldenen Ära des polnischen Fußballs in den 1970er- und den 1980er-Jahren verbunden. Während seiner Ägide wurde die polnische Nationalmannschaft verjüngt. Dabei gilt Kazimierz Górski als Entdecker einiger herausragender Spieler Kazimierz Deyna, Robert Gadocha, Grzegorz Lato, Andrzej Szarmach und Jan Tomaszewski.
Stationen als Spieler
1945 bis 1953 - Legia Warschau
1948 - Nationalspieler Polen (1 Länderspiel)
Stationen als Spieler
1959 - Legia Warschau
1960 bis 1962 - Legia Warschau
1964 bis 1966 - Gwardia Warschau
1971 bis 1976 - Nationaltrainer Polen
1976 bis 1978 - Panathinaikos Athen
1978 bis 1980 - FC Kastoria
1980 bis 1981 - Olympiakos Piräus
1981 bis 1982 - Legia Warschau
1983 - Olympiakos Piräus
1983 bis 1985 - Ethnikos Piräus
Größte Erfolge als Trainer
Griechischer Meister 1977, 1980, 1981, 1983 - Griechischer Pokalsieger 1977, 1981
WM-Dritter 1974 - Olympiasieger 1972 - Olympia-Silber 1976
Herausragende Spieler in Portugal
Eusébio (geb. am 05./25.01.1942 in Maputo - gest. am 05.01.2014 in Lissabon)
Er zählte zu den torgefährlichsten Stürmern der Fußballgeschichte und ist heute eines der größten Sportleridole in Portugal. In Anspielung an seine "katzenartige" Spielweise erhielt Eusébio von dem englischen Journalisten Desmond Hackett den Beinamen "Pantera Negra" ("Schwarzer Panther"). Seine größten sportlichen Erfolge feierte er mit dem portugiesischen Topklub Benfica Lissabon. Bei der ersten WM-Teilnahme seines Landes 1966 ebnete Eusébio mit seinen Toren den Weg zum sensationellen dritten Platz.
Stationen als Spieler
1957 bis 1960 - SC Lourenço Marques
1960 bis 1975 - Benfica Lissabon
1975 - Boston Minutemen
1975 - CF Monterrey
1975 bis 1976 - Toronto Metros-Croatia
1976 - SC Beira-Mar
1976 bis 1977 - Las Vegas Quicksilvers
1977 bis 1978 - União de Tomar
1978 - New Jersey Americans
1979 bis 1980 - Buffalo Stallions
1961 bis 1973 - Nationalspieler Portugal (64 Länderspiele - 41 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Portugiesischer Meister 1961, 1963, 1964, 1965, 1967, 1968, 1969, 1971, 1972, 1973, 1975
Portugiesischer Pokalsieger 1962, 1964, 1969, 1970, 1972 - Mosambikanischer Meister 1960
Europapokalsieger der Landesmeister 1962 - WM-Dritter 1966
Torschützenkönig in Portugal 1964, 1965, 1966, 1967, 1968, 1970, 1973
Torschützenkönig in Europa 1968, 1973 - Torschützenkönig der Weltmeisterschaft 1966
Fußballer des Jahres in Portugal 1970, 1974 - Fußballer des Jahres in Europa 1965
Luís Figo (geb. am 04.11.1972 in Almada)
Der geniale Mittelfeldspieler ist einer der größten portugiesischen Legenden. Neben dem Platz war Luís Figo vor allem als Modefreak bekannt, der am liebsten Designermode von Gucci und Versace trägt. Seine größten sportlichen Erfolge feierte der Portugiese im benachbarten Spanien. Sein Wechsel vom FC Barcelona zum sportlichen Erzrivalen Real Madrid für die damalige Rekordsumme von 58,2 Millionen Euro sorgte bei den katalanischen Fans und auch in den Medien für einen der größten Aufreger seiner Zeit.
Stationen als Spieler
1989 bis 1995 - Sporting Lissabon
1995 bis 2000 - FC Barcelona
2000 bis 2005 - Real Madrid
2005 bis 2009 - Inter Mailand
1991 bis 2006 - Nationalspieler Portugal (127 Länderspiele - 37 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Spanischer Meister 1998, 1999, 2001, 2003 - Spanischer Pokalsieger 1997, 1998
Italienischer Meister 2006, 2007, 2008, 2009 - Italienischer Pokalsieger 2006
Italienischer Supercup-Sieger 2006, 2008 - Portugiesischer Pokalsieger 1995
UEFA Champions League-Sieger 2002 - Weltpokalsieger 2002 - Vize-Europameister 2004 - WM-Vierter 2006
Fußballer des Jahres in Portugal 1995, 1996, 1997, 1998, 1999, 2000 - Fußballer des Jahres in Europa 2000
Weltfußballer des Jahres 2001
Pepe (geb. am 26.02.1983 in Maceió)
Der portugiesische Innenverteidiger gehört zur den weltbesten Spielern seiner Generation. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere war Pepe ein schneller, aggressiver, körperlich starker sowie hartnäckiger Verteidiger, der für seinen Arbeitseifer, seine Energie und seinen harten Tackling-Stil bekannt war. Allerdings wurde er mehrfach in den Medien für seine überharte Spielweise und sein teilweise unfaires Verhalten gegenüber gegnerischen Mitspielern heftig kritisiert. Seine größten Erfolge feierte er mit dem FC Porto und Real Madrid.
Stationen als Spieler
2001 bis 2004 - Marítimo Funchal
2004 bis 2007 - FC Porto
2007 bis 2017 - Real Madrid
2017 bis 2018 - Beşiktaş Istanbul
2019 bis 2024 - FC Porto
2007 bis 2024 - Nationalspieler Portugal (141 Länderspiele - 8 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Portugiesischer Meister 2006, 2007, 2020, 2022 - Portugiesischer Pokalsieger 2006, 2020, 2022, 2023, 2024
Portugiesischer Supercup-Sieger 2004, 2006, 2020, 2022 - Portugiesischer Ligapokalsieger 2023
Spanischer Meister 2008, 2012, 2017 - Spanischer Pokalsieger 2011, 2014
Spanischer Supercup-Sieger 2008, 2012 - UEFA Champions League-Sieger 2014, 2016, 2017
UEFA Supercup-Sieger 2014, 2016 - FIFA-Klubweltmeister 2014, 2016 - Weltpokalsieger 2004
Europameister 2016 - UEFA Nations League-Sieger 2019 - Fußballer des Jahres in Portugal 2004
Cristiano Ronaldo (geb. 05.02.1985 in Funchal)
Der vielseitige sowie beidfüßige und torgefährliche Offensivspieler gilt als einer der besten Fußballer der Welt. Zudem zählt Cristiano Ronaldo zu den schnellsten Spielern der Welt. Neben seinem Markenzeichen - dem mehrfachen Übersteiger - eignete er sich auch ein weitreichendes Repertoire an Offensivtricks und Finten an. Ein weiteres besonderes Merkmal ist auch sein Ritual, vor der Ausführung von Freistößen in breitbeiniger Cowboy-Pose Stellung zu nehmen. Außerdem schloss Ronaldo im Laufe seiner Karriere zahlreiche Werbeverträge ab. Sein Kürzel "CR7" ist ebenfalls zu einem bekannten Markenlabel geworden.
Stationen als Spieler
2002–2003 - Sporting Lissabon
2003–2009 - Manchester United
2009–2018 - Real Madrid
2018–2021 - Juventus Turin
2021–2022 - Manchester United
seit 2023 - al-Nassr FC
seit 2003 - Nationalspieler Portugal (226 Länderspiele - 143 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Portugiesischer Supercup-Sieger 2002 - Englischer Meister 2007, 2008, 2009 - Englischer Pokalsieger 2004
Englischer Ligapokalsieger 2006, 2009 - Englischer Supercup-Sieger 2007, 2008
Spanischer Meister 2012, 2017 - Spanischer Pokalsieger 2011, 2014 - Spanischer Supercup-Sieger 2012, 2017
Italienischer Meister 2019, 2020 - Italienischer Pokalsieger 2021 - Italienischer Supercup-Sieger 2018, 2020
UEFA- Champions League-Sieger 2008, 2014, 2016, 2017, 2018
UEFA Supercup-Sieger 2014, 2016, 2017 - FIFA-Klubweltmeister 2008, 2014, 2016, 2017
Europameister 2016 - Vize-Europameister 2004 - UEFA Nations League-Sieger 2019, 2025
Torschützenkönig in England 2008 - Torschützenkönig in Spanien 2011, 2014, 2015
Torschützenkönig in Italien 2021 - Torschützenkönig in Saudi-Arabien 2024
Torschützenkönig in Europa 2008, 2011, 2014, 2015
Torschützenkönig in der UEFA Champions League 2008, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018
Torschützenkönig der FIFA-Klubweltmeisterschaft 2011, 2014
Torschützenkönig der Europameisterschaft 2021 - Torschützenkönig der UEFA Nations League 2019
Fußballer des Jahres in Portugal 2007, 2008, 2009, 2011, 2012, 2013, 2015, 2016, 2017, 2018
Fußballer des Jahres in Spanien 2012, 2013, 2014, 2016
Fußballer des Jahres in Italien 2019, 2020 - Fußballer des Jahres in England 2007, 2008
Fußballer des Jahres in Europa 2014, 2016, 2017 - Weltfußballer des Jahres 2008, 2013, 2014, 2016, 2017
Sportler des Jahres in Europa 2016
Rekordtorschütze der UEFA Champions League mit 140 Toren
Rekordtorschütze der FIFA-Klubweltmeisterschaft mit 7 Toren
Rekordtorschütze der Europameisterschaft mit 14 Toren
Rekordtorschütze der WM-Qualifikation mit 41 Toren
Rekordnationalspieler der portugiesischen Nationalmannschaft mit 226 Länderspielen
Rekordtorschütze der portugiesischen Nationalmannschaft mit 143 Länderspieltoren
Weitere herausragende Spieler in Portugal
Vítor Baía - Rui Costa - Fernando Couto - Deco - João Moutinho - Nani - Fernando Peyroteo - João Pinto
Weitere Informationen
Fußballer des Jahres in Portugal
Herausragende Trainer in Portugal
José Mourinho (geb. am 26.01.1963 in Setúbal)
Er gilt als einer der erfolgreichsten und der kontroversesten Trainer im internationalen Fußball. Ein wesentlicher Grund dafür sind seine oftmals massive Kritik an den Schiedsrichtern und Funktionären sowie sein teilweise grenzwertiges Verhalten gegenüber anderen Spielern und Trainern. Sein Erfolg mit dem FC Porto in der UEFA Champions League 2004 brachte ihm den heutigen Spitznamen "The Special One" ein. In seiner bisherigen Karriere hat José Mourinho in vier Ländern alle bestehenden Vereinstitel - darunter acht Landesmeisterschaften - gewonnen. Außerdem ist er der einzige Trainer, der das kleine und das große europäische Triple gewinnen konnte. Zudem erreichte er mit seinen Vereinen sieben europäische Endspiele, von denen er fünf gewann.
Stationen als Spieler
1980 bis 1982 - Rio Ave FC
1982 bis 1983 - Belenenses Lissabon
1983 bis 1985 - GD Sesimbra
1985 bis 1987 - Comércio e Indústria
Stationen als Trainer
2000 - Benfica Lissabon
2001 bis 2002 - União Leiria
2002 bis 2004 - FC Porto
2004 bis 2007 - FC Chelsea
2008 bis 2010 - Inter Mailand
2010 bis 2013 - Real Madrid
2013 bis 2015 - FC Chelsea
2016 bis 2018 - Manchester United
2019 bis 2021 - Tottenham Hotspur
2021 bis 2024 - AS Rom
2024 bis 2025 - Fenerbahçe Istanbul
seit 2025 - Benfica Lissabon
Größte Erfolge als Trainer
Portugiesischer Meister 2003, 2004 - Portugiesischer Pokalsieger 2003 - Portugiesischer Supercup-Sieger 2003
Englischer Meister 2005, 2006, 2015 - Englischer Pokalsieger 2007
Englischer Ligapokalsieger 2005, 2007, 2015, 2017 - Englischer Supercup-Sieger 2005, 2016
Italienischer Meister 2009, 2010 - Italienischer Pokalsieger 2010 - Italienischer Supercup-Sieger 2008
Spanischer Meister 2012 - Spanischer Pokalsieger 2011 - Spanischer Supercup-Sieger 2012
UEFA Champions League-Sieger 2004, 2010 - UEFA Europa League-Sieger 2003, 2017
UEFA Europa Conference League-Sieger 2022 - Trainer des Jahres in Italien 2009, 2010 - Welttrainer des Jahres 2010
"Bitte nennen Sie mich nicht arrogant, aber ich bin Champions-League-Sieger und, ich denke, jemand Besonderes."
José Mourinho bei seiner ersten Pressekonferenz als Trainer des FC Chelsea im Sommer 2004
Fernando Santos (geb. am 10.10.1954 in Lissabon)
Mit dem portugiesischen Trainer werden die bislang größten Erfolge des iberischen Landes im internationalen Fußball verbunden. Dabei hält Fernando Santos nicht viel von einem Starkult bei Spielern. "Große Turniere werden von großen Mannschaften gewonnen, nicht von großen Spielern", sagte er einmal vor dem EM-Viertelfinale 2016 gegen Polen. Am Ende stand mit dem ersten EM-Titel der portugiesischen Fußballgeschichte der bislang größte Erfolg des Landes.
Stationen als Spieler
1973 bis 1979 - GD Estoril Praia
1979 bis 1980 - Marítimo Funchal
1980 bis 1987 - GD Estoril Praia
Stationen als Trainer
1987 bis 1994 - GD Estoril Praia
1994 bis 1998 - CF Estrela Amadora
1998 bis 2001 - FC Porto
2001 bis 2002 - AEK Athen
2002 bis 2003 - Panathinaikos Athen
2003 bis 2004 - Sporting Lissabon
2004 bis 2006 - AEK Athen
2006 bis 2007 - Benfica Lissabon
2007 bis 2010 - PAOK Thessaloniki
2010 bis 2014 - Nationaltrainer Griechenland
2014 bis 2022 - Nationaltrainer Portugal
2023 - Nationaltrainer Polen
2024 - Beşiktaş Istanbul
2024 bis 2025 - Nationaltrainer Aserbaidschan
Größte Erfolge als Trainer
Portugiesischer Meister: 1999 - Portugiesischer Pokalsieger 2000, 2001 - Portugiesischer Supercup-Sieger 1998, 1999 - Griechischer Pokalsieger 2002 - Europameister 2016 - UEFA Nations League-Sieger 2019
Trainer des Jahres in Griechenland 2002, 2005, 2009, 2010
Weitere herausragende Trainer in Portugal
Cosme Damião - Artur Jorge
Herausragende Spieler in Rumänien
Gheorghe Hagi (geb. am 05.05.1965 in Săcele)
In den 1980er- und 1990er-Jahren gehörte er in Europa zu den erfolgreichsten offensiven Mittelfeldspielern. Zudem gilt Gheorghe Hagi als bester rumänischer Fußballspieler aller Zeiten. Seine größten Erfolge feierte der hitzköpfige Spielmacher mit Steaua Bukarest und Galatasaray Istanbul.
Stationen als Spieler
1982 bis 1983 - FC Constanța
1983 bis 1987 - Sportul Studențesc
1987 bis 1990 - Steaua Bukarest
1990 bis 1992 - Real Madrid
1992 bis 1994 - Brescia Calcio
1994 bis 1996 - FC Barcelona
1996 bis 2001 - Galatasaray Istanbul
1983 bis 2000 - Nationalspieler Rumänien (125 Länderspiele - 85 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
2001 - Nationaltrainer Rumänien
2003 - Bursaspor
2004 bis 2005 - Galatasaray Istanbul
2005 bis 2006 - FCU Politehnica Timișoara
2007 - Steaua Bukarest
2010 bis 2011 - Galatasaray Istanbul
2014 bis 2020 - FC Viitorul Constanța
2021 bis 2025 - Farul Constanța
Größte Erfolge als Spieler
Rumänischer Meister 1987, 1988, 1989 - Rumänischer Pokalsieger 1987, 1988, 1989
Türkischer Meister 1997, 1998, 1999, 2000 - Türkischer Pokalsieger 1999, 2000
Türkischer Supercup-Sieger 1996, 1997, 1998 - Spanischer Supercup-Sieger 1990, 1994
UEFA-Pokalsieger 2000 - UEFA Supercup-Sieger 1986, 2000
Torschützenkönig in Rumänien 1985, 1986 - Torschützenkönig im Europapokal der Landesmeister 1988
Fußballer des Jahres in Rumänien 1985, 1987, 1993, 1994, 1997, 1999, 2000
Fußballer des 20. Jahrhunderts in Rumänien
Größte Erfolge als Trainer
Rumänischer Meister 2017, 2023 - Rumänischer Pokalsieger 2019 - Rumänischer Supercup-Sieger 2019
Türkischer Pokalsieger 2005 - Trainer des Jahres in Rumänien 2015, 2017, 2023
Weitere herausragende Spieler in Rumänien
Helmuth Duckadam - Marius Lăcătuș - Gheorghe Popescu
Weitere Informationen
Fußballer des Jahres in Rumänien
Herausragende Trainer in Rumänien
Ștefan ("Piști") Kovács (geb. am 02.10.1920 in Timișoara - gest. am 12.05.1995 in Cluj-Napoca)
In den 1970er-Jahren gehörte er zu den erfolgreichsten Trainern in Europa. Seine größten Erfolge feierte Stefan Kovás mit dem niederländischen Spitzenklub Ajax Amsterdam, mit dem er zweimal den Europapokal der Landesmeister gewinnen konnte. Dabei gewährte er seinen Spielern mehr Freiräume als seine Vorgänger, die eher für einen autoritären Führungsstil bekannt waren.
Stationen als Spieler
1937 bis 1938 - CA Oradea
1938 bis 1941 - Olympic Charleroi
1941 - Ripensia Timișoara
1941 bis 1942 - CFR Turnu Severin
1942 bis 1947 - Kolozsvári Vasas
1947 bis 1948 - CFR Cluj
1948 bis 1953 - CSU / Știința Cluj
Stationen als Trainer
1952 bis 1959 - Știința Cluj
1959 bis 1962 - CFR Cluj
1967 bis 1971 - Steaua Bukarest
1971 bis 1973 - Ajax Amsterdam
1973 bis 1975 - Nationaltrainer Frankreich
1976 bis 1980 - Nationaltrainer Rumänien
1981 bis 1983 - Panathinaikos Athen
1986 bis 1987 - AS Monaco
Größte Erfolge als Spieler
Rumänischer Meister 1968 - Rumänischer Pokalsieger 1969, 1970, 1971
Niederländischer Meister 1972, 1973 - Niederländischer Pokalsieger 1972
Griechischer Pokalsieger 1982 - Europapokalsieger der Landesmeister 1971, 1972
UEFA Supercup-Sieger 1972 - Weltpokalsieger 1972
Emerich Jenei (geb. am 22.03.1937 in Agrișu Mic - gest. am 05.11.2025 in Oradea)
Die rumänische Trainer-Legende gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Fußball-Lehrern seines Landes. Dabei war Emerich Jenei vor allem bekannt für seine taktische Disziplin und seine Fähigkeit, junge Spieler zu entwickeln. Sein größter Erfolg war der sensationelle Gewinn des Europapokals der Landesmeister 1986 mit Steaua Bukarest.
Stationen als Spieler
1955 - Flamura Roșie Arad
1956 - Progresul CPCS Bukarest
1956 - Flamura Roșie Arad
1957 bis 1969 - CCA/Steaua Bukarest
1969 bis 1972 - Kayserispor
1959 bis 1964 - Nationalspieler Rumänien (12 Länderspiele)
Stationen als Trainer
1975 bis 1978 - Steaua Bukarest
1978 bis 1979 - FC Bihor Oradea
1981 bis 1982 - CS Târgoviște
1983 bis 1984 - Steaua Bukarest
1984 bis 1986 - Steaua Bukarest
1986 bis 1990 - Nationaltrainer Rumänien
1991 - Steaua Bukarest
1992 bis 1993 - Nationaltrainer Ungarn
1993 - FC Fehérvár
1993 bis 1994 - Steaua Bukarest
1995 bis 1996 - Panionios Athen
1996 - Universitatea Craiova
1998 bis 1999 - Steaua Bukarest
2000 - Nationaltrainer Rumänien
Größte Erfolge als Spieler
Rumänischer Meister 1960, 1961, 1968 - Rumänischer Pokalsieger 1962, 1966, 1967
Größte Erfolge als Trainer
Rumänischer Meister 1976. 1978, 1985, 1986, 1994 - Rumänischer Pokalsieger 1976, 1985, 1999
Europapokalsieger der Landesmeister 1986
Mircea Lucescu (geb. am 29.07.1945 in Bukarest - gest. am 07.04.2026 in Bukarest)
Er gilt als einer der erfolgreichsten Trainer in der rumänischen Fußballgeschichte. Mircea Lucescu war für seine flexible Taktik, Offensivfußball und Talentförderung. Dabei gelang es in immer wieder, Teams in neuen Ligen zu stabilisieren und langfristig erfolgreich zu machen. Darüber hinaus hatte er viele Spielerkarrieren international gefördert - darunter in Brasilien, Rumänien und Osteuropa.
Stationen als Spieler
1963 bis 1977 - FC Dinamo Bukarest
1965 bis 1967 - Știința Bukarest (Leihe)
1977 bis 1982 - Corvinul Hunedoara
1989 bis 1990 - FC Dinamo Bukarest
1966 bis 1979 - Nationalspieler Rumänien (70 Länderspiele - 9 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1979 bis 1982 - Corvinul Hunedoara (Spielertrainer)
1981 bis 1986 - Nationaltrainer Rumänien
1985 bis 1990 - FC Dinamo Bukarest
1990 bis 1991 - SC Pisa
1991 bis 1996 - Brescia Calcio
1996 bis 1997 - AC Reggiana
1997 bis 1998 - FC Rapid Bukarest
1998 bis 1999 - Inter Mailand
1999 bis 2000 - FC Rapid Bukarest
2000 bis 2002 - Galatasaray Istanbul
2002 bis 2004 - Beşiktaş Istanbul
2004 bis 2016 - FK Schachtar Donezk
2016 bis 2017 - FK Zenit St. Petersburg
2017 bis 2019 - Nationaltrainer Türkei
2020 bis 2023 - FK Dynamo Kiew
2024 bis 2026 - Nationaltrainer Rumänien
Größte Erfolge als Spieler
Rumänischer Meister 1964, 1965, 1971, 1973, 1975, 1977 - Rumänischer Pokalsieger 1968
Größte Erfolge als Trainer
Rumänischer Meister 1990, 1999 - Rumänischer Pokalsieger 1986, 1990, 1999
Ukrainischer Meister 2005, 2006, 2008, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2021
Ukrainischer Pokalsieger 2004, 2008, 2011, 2012, 2013, 2016, 2021
Ukrainischer Supercup-Sieger 2005, 2008, 2010, 2012, 2013, 2014, 2015
Türkischer Meister 2002, 2003 - Russischer Supercup-Sieger 2016
UEFA-Pokalsieger 2009 - UEFA-Supercup-Sieger 2000
Herausragende Spieler in Russland
Lew Jaschin (geb. am 22.10.1929 in Moskau - gest. am 20.03.1990 in Moskau)
Die IFFHS kürte ihn zum besten Torhüter des 20. Jahrhunderts. Wegen seines schwarzen Dresses wurde erhielt Lew Jaschin den Beinamen "schwarze Panther" (oder auch "Schwarze Spinne" und "Schwarzer Krake"). Besonders bekannt war er vor allem wegen seiner Abschläge bis weit in die gegnerische Hälfte hinein sowie seine vorausschauende Spielweise. Zudem war Jaschin für seine Disziplin, seinen Ehrgeiz und seine mentale Stärke bekannt. Sein Einfluss auf die Entwicklung des Torwart-Spiels ist bis heute spürbar - technisch, taktisch und mental.
Stationen als Spieler
1950 bis 1970 - FK Dynamo Moskau
1954 bis 1970 - Nationalspieler Sowjetunion (78 Länderspiele)
Größte Erfolge als Spieler
Sowjetischer Meister 1954, 1955, 1957, 1959, 1963 - Sowjetischer Pokalsieger 1953, 1967, 1970
Europameister 1960 - Vize-Europameister 1964 - EM-Dritter 1968 - WM-Vierter 1966
Olympiasieger 1956 - Torhüter des Jahres in der Sowjetunion 1960, 1963, 1966
Fußballer des Jahres in Europa 1963 - Welttorhüter des 20. Jahrhunderts
Rinat Dassajew (geb. am 13.07.1957 in Atrachan)
Er zählt zu den besten Torhütern in der Fußballgeschichte. Zudem war Rinat Dassajew in den 1970er- und 1980er-Jahren eine der prägenden Spieler im sowjetischen Fußball. Während seiner aktiven Karriere zeichnete sich Dassajew durch seine außergewöhnlichen Reflexe, seine starke Strafraumbeherrschung und eine für damalige Verhältnisse moderne Spielweise aus. Besonders bemerkenswert war seine Fähigkeit, das Spiel von hinten aufzubauen, was mittlerweile als Standard gilt.
Stationen als Spieler
1975 bis 1977 - Wolgar Astrachan
1978 bis 1987 - Spartak Moskau
1988 bis 1991 - FC Sevilla
1979 bis 1990 - Nationalspieler Sowjetunion (91 Länderspiele)
Stationen als Trainer
2007 bis 2008 - FK Torpedo Moskau
Größte Erfolge als Spieler
Sowjetischer Meister 1979, 1987 - Vize-Europameister 1988 - Olympia-Bronze 1989
Torhüter des Jahres in der Sowjetunion 1980, 1982, 1983, 1985, 1987, 1988
Weitere herausragende Spieler in Russland
Andrei Arschawin - Igor Akinfejew - Wladimir Fedotow
Weitere Informationen
Fußballer des Jahres in Russland
Herausragende Trainer in Russland
Gawriil Katschalin (geb. am 17.01.1911 in Moskau - gest. am 23.05.1995 in Moskau)
Sein Name stand für die erfolgreichste Zeit des sowjetischen Fußballs. Mit Gawriil Katschalin sind die großen Erfolge mit der sowjetischen Nationalmannschaft waren der EM-Titel 1960 und der Olympiasieg 1956 verbunden. Nach seiner Zeit als Nationaltrainer konnte er jedoch mit den von ihm betreuten Vereinen nicht mehr an die ganz großen Erfolge anknüpfen. Mit dem Ende seiner Trainerkarriere wurde er Direktor der Fußballschule des FK Dynamo Moskau sowie ein Funktionär in der Fußballjugendausbildung in der UdSSR.
Stationen als Spieler
1936 bis 1942 - FK Dynamo Moskau
Stationen als Trainer
1945 bis 1948 - Trudowyje Reserwy Moskau
1949 bis 1952 - Lokomotive Moskau
1955 bis 1959 - Nationaltrainer Sowjetunion
1960 bis 1962 - Nationaltrainer Sowjetunion
1963 - Paxtakor Taschkent
1964 bis 1965 - FC Dinamo Tiflis
1968 bis 1970 - Nationaltrainer Sowjetunion
1971 bis 1972 - FC Dinamo Tiflis
1973 bis 1974 - FK Dynamo Moskau
1975 - Paxtakor Taschkent
Größte Erfolge als Spieler
Sowjetischer Meister 1937, 1940 - Sowjetischer Pokalsieger 1937
Größte Erfolge als Trainer
Sowjetischer Meister 1964 - Europameister 1960 - Olympiasieger 1956
Weitere herausragende Trainer in Russland
Konstantin Beskow - Anatoli Byschowez
Herausragende Spieler in Schottland
William ("Billy") McNeill (geb. am 02.03.1940 in Bellshill - gest. am 22.04.2019 in Newton Merns)
Der Abwehrspieler Billy McNeill war während seiner gesamten Karriere beim schottischen Spitzenklub Celtic Glasgow aktiv. Zudem war er Kapitän der legendären Lisbon Lions, die in der legendären Saison 1966/67 das große Triple gewannen. Als zentraler Abwehrspieler zeichnete er sich durch ein robustes Zweikampfverhalten und ein strategisches Stellungsspiel aus. Seine Größe und sein Timing machten ihn zu einer dominanten Figur in der Luft, sowohl in der Defensive als auch bei Standardsituationen in der Offensive.
Stationen als Spieler
1957 bis 1975 - Celtic Glasgow
1961 bis 1972 - Nationalspieler Schottland (29 Länderspiele - 3 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1977 - FC Clyde
1977 bis 1978 - FC Aberdeen
1978 bis 1983 - Celtic Glasgow
1983 bis 1986 - Manchester City
1986 bis 1987 - Aston Villa
1987 bis 1991 - Celtic Glasgow
1998 - Hibernian Edinburgh
Größte Erfolge als Spieler
Schottischer Meister 1966, 1967, 1968, 1969, 1970, 1971, 1972, 1973, 1974
Schottischer Pokalsieger 1965, 1967, 1969, 1971, 1972, 1974, 1975
Schottischer Ligapokalsieger 1958, 1966, 1967, 1968, 1969, 1970, 1975
Europapokalsieger der Landesmeister 1967 - Fußballer des Jahres in Schottland 1965
Größte Erfolge als Trainer
Schottischer Meister 1979, 1981, 1982, 1988 - Schottischer Pokalsieger 1980, 1988, 1989
Schottischer Ligapokalsieger 1983
John Greig (geb. am 11.09.1942 in Edinburgh)
Er gehört zu den großen Legenden des schottischen Spitzenklubs Glasgow Rangers. Dabei führte John Greig die Rangers als Mannschaftskapitän 1972 zum bislang größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Als Spieler war er als inspirierender Mannschaftskapitän sowie wegen seiner scharfen Schüsse und die Beherrschung seiner Verteidigung bekannt.
Stationen als Spieler
1961 bis 1978 - Glasgow Rangers
1975 bis 1983 - Nationalspieler Schottland (44 Länderspiele - 3 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1978 bis 1983 - Glasgow Rangers
Größte Erfolge als Spieler
Schottischer Meister 1961, 1963, 1964, 1975, 1976 - Schottischer Pokalsieger 1962, 1963, 1964, 1966, 1973, 1976
Schottischer Ligapokalsieger 1961, 1962, 1964, 1965, 1971, 1976, 1978
Europapokalsieger der Pokalsieger 1972 - Fußballer des Jahres in Schottland 1966, 1976
Größte Erfolge als Trainer
Schottischer Pokalsieger 1979, 1981 - Schottischer Ligapokalsieger 1979, 1982
Kenneth ("Kenny") Dalglish (geb. am 04.03.1951 in Glasgow)
Der gebürtige Schotte gehört heute zu den sportlichen Legenden des englischen Spitzenvereins FC Liverpool. Seine aktive Karriere begann der Rangers-Fan Kenny Dalglish allerdings beim großen Stadtrivalen Celtic Glasgow. Nach seiner Zeit als Spieler war er sehr erfolgreich als Trainer tätig. Heute steht Dalglish steht als einziger Schotte auf der FIFA-Liste der 125 besten lebenden Fußballspieler (FIFA 100).
Stationen als Spieler
1969 bis 1977 - Celtic Glasgow
1977 bis 1990 - FC Liverpool
1971 bis 1986 - Nationalspieler Schottland (102 Länderspiele - 30 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1986 bis 1991 - FC Liverpool
1991 bis 1995 - Blackburn Rovers
1997 bis 1998 - Newcastle United
1999 bis 2000 - Celtic Glasgow
2011 bis 2012 - FC Liverpool
Größte Erfolge als Spieler
Schottischer Meister 1972, 1973, 1974, 1977 - Schottischer Pokalsieger 1972, 1974, 1975, 1977
Schottischer Ligapokalsieger 1975 - Englischer Meister 1979, 1980, 1982, 1983, 1984, 1986
Englischer Ligapokalsieger 1981, 1982, 1983, 1984 - Englischer Supercup-Sieger 1977, 1979, 1980, 1982
Europapokalsieger der Landesmeister 1977, 1981, 1984 - UEFA Supercup-Sieger 1977
Fußballer des Jahres in England 1979, 1983
Rekordnationalspieler der schottischen Nationalmannschaft mit 102 Länderspielen
Rekordtorschütze der schottischen Nationalmannschaft mit 30 Länderspieltoren
Größte Erfolge als Trainer
Englischer Meister 1986, 1988, 1990, 1995 - Englischer Pokalsieger 1986, 1989
Englischer Ligapokalsieger 2012 - Englischer Supercup-Sieger 1986, 1988, 1989, 1990
Schottischer Ligapokalsieger 2000 - Trainer des Jahres in England 1995
Weitere herausragende Spieler in Schottland
Pat Bonner - Denis Law - Jim Leighton - Ally McCoist - Jimmy McGrory - Alex McLeish - Graeme Souness
Herausragende Trainer in Schottland
Matthew ("Matt") Busby (geb. am 26.05.1909 in Orbiston - gest. am 20.01.1994 in Manchester)
Er ist einer der bedeutendsten Trainer der englischen Fußballgeschichte. Mit dem Topklub Manchester United feierte Matt Busby in den 1960er-Jahren die größten nationalen und internationalen Erfolge. Eine tragische Berühmtheit erlangten die "Busby Babes", die 1958 bei einem Flugzeugabsturz in München ums Leben kamen.
Stationen als Spieler
1928 bis 1936 - Manchester City
1936 bis 1939 - FC Liverpool
1933 - Nationalspieler Schottland (1 Länderspiel)
Stationen als Trainer
1945 bis 1969 - Manchester United
1970 - Manchester United
1948 - Nationaltrainer Großbritannien
1958 - Nationaltrainer Schottland
Größte Erfolge als Spieler
Englischer Pokalsieger 1934
Größte Erfolge als Trainer
Englischer Meister 1952, 1956, 1957, 1965, 1967 - Englischer Pokalsieger 1948, 1963
Englischer Supercup-Sieger 1952, 1956, 1957, 1965, 1967 - Europapokal der Landesmeister 1968
William ("Bill") Shankley (geb. am 02.09.1913 in Glenbuck - gest. am 29.11.1981 in Liverpool)
Der gebürtige Schotte genoss vor allem als Trainer des FC Liverpool während der erfolgreichen Ära der 1960er und 1970er Jahre große Popularität. Dabei sah Bill Shankley im Fußball nicht nur eine sportliche, sondern auch eine kulturelle und politische Angelegenheit. So sah er in seiner Auffassung des Fußballsports auch sein politisches Ideal verkörpert.
Stationen als Spieler
1932 bis 1933 - Carlisle United
1933 bis 1949 - Preston North End
1938 bis 1944 - Nationalspieler Schottland (7 Länderspiele)
Stationen als Trainer
1949 bis 1951 - Carlisle United
1951 bis 1954 - Grimsby Town
1954 bis 1955 - AFC Workington
1956 bis 1959 - Huddersfield Town
1959 bis 1974 - FC Liverpool
Größte Erfolge als Spieler
Englischer Pokalsieger 1938
Größte Erfolge als Trainer
Englischer Meister 1964, 1966, 1973 - Englischer Pokalsieger 1965, 1974 - UEFA-Pokalsieger 1974
"Es gibt Leute, die denken, Fußball sei eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich kann Ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist."
William ("Bill") Shankly (1913-1981), schottischer Fußballspieler und -trainer
John ("Jock") Stein (geb. am 05.02.1922 in Burnbank - gest. am 10.09.1985 in Cardiff)
Er war einer der renommiertesten Trainer in der britischen Fußballgeschichte. So zählt Jock Stein heute zu den größten schottischen Trainern aller Zeiten, der sowohl mit seinen Vereinen als auch der schottischen Nationalmannschaft großen Erfolg hatte. Sein größter sportlicher Triumph war das große Triple mit Celtic Glasgow. Steins Weggefährten hoben immer wieder sein herausragendes Spielverständnis hervor. So habe er es meisterlich verstanden, mit geringen Mitteln das Maximum aus seinen Spielern herauszuholen. Stein selbst vertiefte sich immer mehr in die Struktur des Spiels, während seine Elf einfach auf den Platz ging und spielte.
Stationen als Spieler
1942 bis 1950 - Albion Rovers
1950 bis 1951 - Llanelli Town
1951 bis 1956 - Celtic Glasgow
Stationen als Trainer
1960 bis 1964 - Dunfermline Athletic
1964 bis 1965 - Hibernian Edinburgh
1965 bis 1978 - Celtic Glasgow
1965 - Nationaltrainer Schottland
1978 - Leeds United
1978 bis 1985 - Nationaltrainer Schottland
Größte Erfolge als Trainer
Schottischer Meister 1966, 1967, 1968, 1969, 1970, 1971, 1972, 1973, 1974, 1977
Schottischer Pokalsieger 1961, 1965, 1967, 1969, 1971, 1972, 1974, 1975, 1977
Schottischer Ligapokalsieger 1966, 1967, 1968, 1969, 1970, 1975 - Europapokalsieger der Landesmeister 1967
Alexander ("Alex") Ferguson (geb. am 31.12.1941 in Govan)
Mit 49 Titeln gehört der Schotte zu den erfolgreichsten Vereinstrainern in der Geschichte. Seine größten Erfolge feierte Alex Ferguson mit Manchester United. Innerhalb von 26 Jahren formte er die "Red Devils" zu einer der besten und wirtschaftlich stärksten Vereinsmannschaften der Welt. Dabei setzte er vor allem auf Jugendspieler, ergänzt mit einer geschickten Transferpolitik. Sein legendärer Führungsstil kennzeichnete sich durch absolute Macht und Kontrolle innerhalb der Vereinsstrukturen. Eine Besonderheit war die sogenannte "Fergie Time", da "ManUnited" vor allem in der Nachspielzeit die entscheidenden Tore erzielte. Zudem galt sein Verhältnis zu den Schiedsrichtern als äußerst angespannt. Mit rund 1.500 Pflichtspielen als Trainer hält Alex Ferguson heute den Rekord.
Stationen als Spieler
1957 bis 1960 - FC Queen’s Park
1960 bis 1964 - FC St. Johnstone
1964 bis 1967 - Dunfermline Athletic
1967 bis 1969 - Glasgow Rangers
1969 bis 1973 - FC Falkirk
1973 bis 1974 - Ayr United
1967 - Nationalspieler Schottland (4 Länderspiele - 3 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1974 - FC East Stirlingshire
1974 bis 1978 - FC St. Mirren
1978 bis 1986 - FC Aberdeen
1985 bis 1986 - Nationaltrainer Schottland
1986 bis 2013 - Manchester United
Größte Erfolge als Spieler
Torschützenkönig in Schottland 1966
Größte Erfolge als Trainer
Schottischer Meister 1980, 1984, 1985 - Schottischer Pokalsieger 1982, 1983, 1984, 1986
Schottischer Ligapokalsieger 1986
Englischer Meister 1993, 1994, 1996, 1997, 1999, 2000, 20001, 20003, 20007, 20008, 20009, 20111, 20113
Englischer Pokalsieger 1990, 1994, 1996, 1999, 2004 - Englischer Ligapokalsieger 1992, 2006, 2009, 2010
Englischer Supercup-Sieger 1990, 1993, 1994, 1996, 1997, 2003, 2007, 2008, 2010, 2011
UEFA Champions League-Sieger 1999, 2008 - Europapokalsieger der Pokalsieger 1983, 1991
UEFA Supercup-Sieger 1983 - FIFA-Klubweltmeister 2008 - Weltpokalsieger 1999
Trainer des Jahres in England 1994, 1996, 1997, 1999, 2000, 2003, 2007, 2008, 2009, 2011, 2013
Trainer des Jahres in Europa 1999, 2007, 2008
Weitere Informationen
Hall of Fame des Fußballs in Schottland
Herausragende Spieler in Schweden
Gunnar Gren (geb. am 31.10.1920 in Gårda - gest. am 10.11.1991 in Göteborg)
Der schwedische Stürmerstar gehörte zu den größten Fußballern in der frühen Nachkriegszeit. Als Teil des berühmten Stürmer-Trios "Gre-No-Li" ("Gren-Nordahl-Liedholm") war Gunnar Gren vor allem für seine Spielintelligenz, seine Technik, sein herausragendes Verständnis für Räume und seine Kreativität bekannt. Nach seiner aktiven Karriere blieb Gren dem schwedischen Fußball als Trainer verbunden.
Stationen als Spieler
1936 bis 1937 - Göteborgs AIK
1938 bis 1941 - Gårda BK
1941 bis 1949 - IFK Göteborg
1949 bis 1953 - AC Mailand
1953 bis 1955 - AC Florenz
1955 bis 1956 - CFC Genua
1956 bis 1959 - Örgryte IS
1963 bis 1964 - GAIS Göteborg
1976 - IK Oddevold
1938 bis 1958 - Nationalspieler Schweden (57 Länderspiele - 32 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1952 - AC Mailand
1956 bis 1959 - Örgryte IS
1960 - IFK Göteborg
1961 - Juventus Turin
1963 bis 1964 - GAIS Göteborg
1965 bis 1966 - IFK Värnamo
1967 - Redbergslids IK
1968 bis 1969 - GAIS Göteborg
1970 - Skogens IF
1973 - Fässbergs IF
1976 - IK Oddevold
Größte Erfolge als Spieler
Schwedischer Meister 1942 - Italienischer Meister 1951 - Vize-Weltmeister 1958 - Olympiasieger 1948
Torschützenkönig in Schweden 1947 - Fußballer des Jahres in Schweden 1946
Gunnar Nordahl (geb. am 19.10.1921 in Hörnefors - gest. am 15.09.1995 in Alghero)
Er zählt zu den größten Stürmern der Fußballgeschichte und gilt als einer der effektivsten Torschützen im europäischen Fußball. In seiner aktiven Karriere erarbeitete sich Gunnar Nordahl den Ruf eines kompromisslosen Torjägers. Dabei war er vor allem für seine körperliche Stärke, seine Effektivität im Torabschluss, sowie durch sein Positionsspiel und durch sein direktes schnörkelloses Spiel bekannt. Mit wettbewerbsübergreifend 221 Toren - davon allein 210 Treffer in der Serie A - ist Nordahl bis heute der erfolgreichste Torschütze in der Vereinsgeschichte des AC Mailand.
Stationen als Spieler
1937 bis 1940 - Hörnefors IF
1940 bis 1944 - Degerfors IF
1944 bis 1949 -IFK Norrköping
1949 bis 1956 - AC Mailand
1956 bis 1958 - AS Rom
1959 bis 1961 - Karlstads BIK
1942 bis 1948 - Nationalspieler Schweden (33 Länderspiele - 43 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1961 bis 1964 - Degerfors IF
1967 bis 1970 - IFK Norrköping
1973 - IF Saab
1975 bis 1976 - Östers IF
1977 bis 1978 - AIK Solna
1979 bis 1980 - IFK Norrköping
Größte Erfolge als Spieler
Schwedischer Meister 1945, 1946, 1947, 1948 - Schwedischer Pokalsieger 1945
Italienischer Meister 1951, 1955 - Olympiasieger 1948 - Fußballer des Jahres in Schweden 1947
Torschützenkönig in Schweden 1943, 1945, 1946, 1948 - Torschützenkönig in Italien 1950, 1951, 1953, 1954, 1955
Nils Liedholm (geb. am 08.10.1922 in Valdemarsvik - gest. am 05.11.2007 in Cuccaro Monferrato)
In seiner aktiven Karriere zählte der schwedische Mittelfeldspieler zu den elegantesten und intelligentesten Fußballern der Geschichte. Dabei zeichnete sich Nils Liedholm durch seine Spielübersicht, seine Technik sowie durch sein kreatives und präzises Passspiel aus. Außerdem war er auch für seine ruhige, fast stoische Art bekannt, die ihm - auch abseits des Platzes - den Ruf eines "Gentlemans des Fußballs" einbrachte.
Stationen als Spieler
1943 bis 1946 - IK Sleipner
1948 bis 1949 - IFK Norrköping
1949 bis 1961 - AC Mailand
1946 bis 1958 - Nationalspieler Schweden (23 Länderspiele - 12 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1963 bis 1966 - AC Mailand
1966 bis 1968 - Hellas Verona
1968 bis 1969 - AC Monza
1969 bis 1971 - Varese FC
1971 bis 1973 - AC Florenz
1973 bis 1977 - AS Rom
1977 bis 1979 - AC Mailand
1979 bis 1984 - AS Rom
1984 bis 1987 - AC Mailand
1987 bis 1989 - AS Rom
1992 - Hellas Verona
1997 - AS Rom
Größte Erfolge als Spieler
Schwedischer Meister 1947, 1948 - Italienischer Meister 1951, 1955, 1957, 1959
Vize-Weltmeister 1958 - Olympiasieger 1948
Größte Erfolge als Trainer
Italienischer Meister 1979, 1983 - Italienischer Pokalsieger 1980, 1981, 1984
Kurt Hamrin (geb. am 19.11.1934 in Stockholm - gest. am 04.02.2024 in Florenz)
Er war einer der gefährlichsten Flügelstürmer seiner Zeit und gehört zu den erfolgreichsten schwedischen Fußballern der Geschichte. Mit seiner enormen Schnelligkeit, seinem Dribbling und seiner Torgefahr prägte Kurt Hamrin besonders den italienischen Fußball der 1950er- bis 1970er-Jahre. Dabei war er vor allem für sein starkes Dribbling im 1-gegen-1, seinen guten Torinstinkt trotz Flügelposition sowie für seine außergewöhnliche Antrittsschnelligkeit bekannt.
Stationen als Spieler
1951 bis 1955 - AIK Solna
1956 bis 1957 - Juventus Turin
1957 bis 1958 - AC Padua
1958 bis 1967 - AC Florenz
1967 bis 1969 - AC Mailand
1969 bis 1971 - SSC Neapel
1972 - IFK Stockholm
1953 bis 1965 - Nationalspieler Schweden (32 Länderspiele - 16 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1971 bis 1972 - US Pro Vercelli
Größte Erfolge als Spieler
Italienischer Meister 1968 - Italienischer Pokalsieger 1961, 1966
Europapokalsieger der Landesmeister 1969 - Europapokalsieger der Pokalsieger 1961, 1968
Vize-Weltmeister 1958
Torschützenkönig in Schweden 1955 - Torschützenkönig im Europapokal der Pokalsieger 1961
Ronnie Hellström (geb. am 21.02.1949 in Malmö - gest. am 06.02.2022)
In den 1970er- und 1980er-Jahren gehörte er zu den weltbesten Torhütern seiner Generation. Mit seinen starken Reflexen, seiner Präsenz im Strafraum und seiner langen Karriere auf höchstem Niveau machte Ronnie Hellstöm auch außerhalb seines Heimatlandes von sich reden. Die wichtigste Station seiner aktiven Karriere war der 1. FC Kaiserslautern. Auf dem Betzenberg wurde die schwedische Fußball-Legende schnell zur unumstrittenen Nummer Eins im Tor sowie einem großen Publikumsliebling. Dabei war Hellström einer der ersten schwedischen Torhütern, die sich dauerhaft ein einer europäischen Topliga durchsetzen konnten.
Stationen als Spieler
1966 bis 1974 - Hammarby IF
1974 bis 1984 - 1. FC Kaiserslautern
1988 - GIF Sundsvall
1990 - Väsby IK
1968 bis 1980 - Nationalspieler Schweden (77 Länderspiele)
Größte Erfolge als Spieler
Fußballer des Jahres in Schweden 1971, 1978
Zlatan Ibrahimović (geb. am 03.10.1981 in Malmö)
Der gebürtige Schwede mit bosnisch-herzegowinischen Wurzeln gehörte auf dem Höhepunkt seiner Karriere zu den weltbesten Stürmern. Dabei bestach Zlatan Ibrahimović vor allem durch seine herausragende Technik und durch seine spektakulären Aktionen. Neben dem Platz sorgte er vor allem durch seine polarisierenden und provokanten Aktionen gegenüber den Fans, den Medien und den Mitspielern.
Stationen als Spieler
1999 bis 2001 - Malmö FF
2001 bis 2004 - Ajax Amsterdam
2004 bis 2006 - Juventus Turin
2006 bis 2009 - Inter Mailand
2009 bis 2010 - FC Barcelona
2010 bis 2012 - AC Mailand
2012 bis 2016 - Paris Saint-Germain
2016 bis 2018 - Manchester United
2018 bis 2019 - LA Galaxy
2020 bis 2023 - AC Mailand
2001 bis 2003 - Nationalspieler Schweden (122 Länderspiele - 62 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Niederländischer Meister 2002, 2004 - Niederländischer Pokalsieger 2002 - Niederländischer Supercup-Sieger 2002
Italienischer Meister 2007, 2008, 2009, 2011, 2022 - Italienischer Supercup-Sieger 2006, 2008, 2011
Spanischer Meister 2010 - Spanischer Supercup-Sieger 2009, 2010
Englischer Ligapokalsieger 2017 - Englischer Supercup-Sieger 2017
Französischer Meister 2013, 2014, 2015, 2016 - Französischer Pokalsieger 2015, 2016
Französischer Ligapokalsieger 2014, 2015, 2016 - Französischer Supercup-Sieger 2013, 2014, 2014
UEFA Europa League-Sieger 2017 - UEFA Supercup-Sieger 2009 - FIFA-Klubweltmeister 2009
Torschützenkönig in Italien 2009, 2010 - Torschützenkönig in Frankreich 2013, 2014, 2016
Fußballer des Jahres in Schweden 2005, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2020
Fußballer des Jahres in Italien 2008, 2009, 2011
Rekordtorschütze der schwedischen Nationalmannschaft mit 62 Länderspieltoren
Lotta Schelin (geb. am 27.02.1984 in Stockholm)
Sie war über viele Jahre das Gesicht des schwedischen Fußballs und eine der gefährlichsten Stürmerinnen weltweit. In ihrer aktiven Karriere war Lotta Schelin eine klassische, aber vielseitige Stürmerin. Sie war vor allem für ihre Beweglichkeit, ihren starken Torabschluss, ihre explosive Schnelligkeit und für ihr gutes Positionsspiel bekannt. Mittlerweile gehört Schelin zu den ersten globalen Topstars im internationalen Frauenfußball.
Stationen als Spielerin
2000 - Mölnlycke IF
2001 bis 2003 - Landvetter IF
2004 bis 2008 - Göteborg FC
2008 bis 2016 - Olympique Lyon
2016 bis 2018 - FC Rosengård
2004 bis 2017 - Nationalspielerin Schweden (185 Länderspiele - 88 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spielerin
Französische Meisterin 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016
Französische Pokalsiegerin 2012, 2013, 2014, 2015, 2016
UEFA Women's Champions League-Siegerin 2011, 2012, 2016WM-Dritte 2011 - Olympia-Silber 2016
Torschützenkönigin in Schweden 2011 - Torschützenkönigin in Frankreich 2013, 2015
Torschützenkönigin der Europameisterschaft 2013 - Fußballerin des Jahres in Schweden 2006, 2011, 2012, 2013, 2014
Weitere herausragende Spielerinnen und Spieler in Schweden
Tomas Brolin - Nilla Fischer - Henrik Larsson - Hanna Ljungberg - Thomas Ravelli - Caroline Seger - Agne Simonsson
Weitere Informationen
Fußballer des Jahres in Schweden - Fußballerin des Jahres in Schweden
Herausragende Trainer in Schweden
Sven-Göran Eriksson (geb. am 05.02.1948 in Torsby - gest. am 26.08.2024 in Björkefors)
Die schwedische Trainer-Ikone gehört heute zu den erfolgreichsten Fußball-Lehrern der Welt. Bereits Anfang der 1980er-Jahre machte Sven-Göran Eriksson mit dem schwedischen Top-Klub IFK-Göteborg international auf sich aufmerksam. Seine Trainingsmethoden waren stark vom englischen Fußball geprägt, was ihn in seinem Heimatland allerdings nur bedingt beliebt machte. Als Trainer des portugiesischen Rekordmeisters Benfica Lissabon etablierte sich er schließlich endgültig als internationaler Trainer, der rund um den Globus einige sportliche Erfolge feiern konnte. 2001 übernahm Eriksson als erster ausländischer Trainer die englischer Nationalmannschaft.
Stationen als Spieler
1966 bis 1971 - Torsby IF
1971 bis 1972 - SK Sifhälla
1972 bis 1973 - KB Karlskoga
1973 bis 1975 - Västra Frölunda IF
Stationen als Trainer
1977 bis 1978 - Degerfors IF
1979 bis 1982 - IFK-Göteborg
1982 bis 1984 - Benfica Lissabon
1984 bis 1987 - AS Rom
1987 bis 1989 - AC Florenz
1989 bis 1992 - Benfica Lissabon
1992 bis 1997 - Sampdoria Genua
1997 bis 2001 - Lazio Rom
2001 bis 2006 - Nationaltrainer England
2007 bis 2008 - Manchester City
2008 bis 2009 - Nationaltrainer Mexiko
2010 - Nationaltrainer Elfenbeinküste
2010 bis 2011 - Leicester City
2012 - BEC-Tero Sasana
2013 bis 2014 - Guangzhou R&F
2014 bis 2016 - Shanghai SIPG
2016 bis 2017 - FC Shenzhen
2018 bis 2019 - Nationaltrainer Philippinen
2021 bis 2023 - IF Karlstad Fotboll
Größte Erfolge als Trainer
Schwedischer Pokalsieger 1979, 1982 - Portugiesischer Meister 1983, 1984, 1991
Portugiesischer Pokalsieger 1983 - Portugiesischer Supercup-Sieger 1989
Italienischer Meister 2000 - Italienischer Pokalsieger 1986, 1994, 1998, 2000
Italienischer Supercup-Sieger 1998, 2000 - Europapokalsieger der Pokalsieger 1999
UEFA-Pokalsieger 1982 - UEFA Supercup-Sieger 1999 - Trainer des Jahres in Italien 2000
Pia Sundhage (geb. am 13.02.1960 in Ulricehamm)
Die charismatische Weltenbummlerin gehört heute zu den Pionierinnen des internationalen Frauenfußballs. Dabei besitzt Pia Sundhage die Fähigkeit, die rasanten Entwicklungen der Sportart aufzusagen - mit dem Wissen, wo die größten Veränderungen stattfinden. Sie zeichnet sich durch ihre positives Auftreten, ihre kommunikative Art und ihren Fokus auf Teambuilding und Spielerentwicklung aus. Sundhage gilt als erfahrene, aber auch entspannte Trainerin, die hohe Ansprüche an ihre Teams stellt, aber auch eine Umgebung schafft, in der sich Spielerinnen wohlfühlen und entfalten können.
Stationen als Spielerin
1978 - Falköpings KIK
1979 bis 1981 - Jitex BK
1982 bis 1983 - Östers Växjö
1984 - Jitex BK
1985 - Lazio Rom
1985 - Stattena IF
1985 - Jitex BK
1986 - Hammarby IF
1987 bis 1989 - Jitex BK
1990 bis 1996 - Hammarby IF
1975 bis 1996 - Nationalspielerin Schweden (147 Länderspiele - 71 Länderspieltore)
Stationen als Trainerin
2003 - Boston Breakers
2004 - Kolbotn IL
2005 bis 2006 - KIF Örebro
2008 bis 2012 - Nationaltrainerin USA
2012 bis 2017 - Nationaltrainerin Schweden
2019 bis 2023 - Nationaltrainerin Brasilien
2024 bis 2025 - Nationaltrainerin Schweiz
seit 2026 - Nationaltrainerin Haiti
Größte Erfolge als Spielerin
Schwedische Meisterin 1979, 1981, 1984, 1989 - Schwedische Pokalsiegerin 1981, 1984, 1994, 1995
Europameisterin 1984 - Torschützenkönigin in Schweden 1982, 1983 - Torschützenkönigin der Europameisterschaft 1984
Größte Erfolge als Trainerin
US-Meisterin 2003 - Südamerikameisterin 2022 - Vize-Weltmeisterin 2011
Olympiasiegerin 2008, 2012 - Welttrainerin des Jahres 2012
Herausragende Spieler in der Schweiz
Stéphane Chapuisat (geb. am 28.06.1969 in Lausanne)
Der Stürmer gehörte zu den weltbesten Spielern der Eidgenossenschaft. Seine größten Erfolge feierte Stéphane Chapuisat in den 1990er-Jahren mit Borussia Dortmund. Mit seinen Toren war der Schweizer ein wesentlicher Erfolgsgarant für Titelgewinne in dieser Zeit. Allerdings suchte Chapuisat nie das Rampenlicht.
Stationen als Spieler
1986 bis 1987 - ES FC Malley LS
1987 bis 1990 - FC Lausanne-Sports
1991 - FC Bayer 05 Uerdingen
1991 bis 1999 - Borussia Dortmund
1999 bis 2002 - Grasshopper Club Zürich
2002 bis 2005 - BSC Young Boys
2005 bis 2006 - FC Lausanne-Sport
1989 bis 2004 - Schweiz (103 Länderspiele - 21 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Deutscher Meister 1995, 1996 - Deutscher Supercup-Sieger 1995, 1996
Schweizer Meister 2001 - UEFA Champions League-Sieger 1997 - Weltpokalsieger 1997
Torschützenkönig in der Schweiz 2001, 2004 - Fußballer des Jahres in der Schweiz 1992, 1993, 1994, 2001
Ciriaco ("Ciri") Sforza (geb. am 02.03.1970 in Wohlen)
In seiner aktiven Zeit während der 1990er-Jahre gehörte der Mittelfeldspieler und Libero zu den erfolgreichsten Fußballern der Schweiz. Kaum ein Schweizer Spieler polarisierte so sehr wie Ciriaco Sforza. In seiner Zeit beim 1. FC Kaiserslautern sorgte er für Wirbel, als er den damaligen Trainer Otto Rehhagel öffentlich wegen seiner Einkaufspolitik und seinem Umgang mit den Spielern kritisierte. Heute ist Sforza als Trainer in der Eidgenossenschaft tätig.
Stationen als Spieler
1986 bis 1988 - Grasshopper Club Zürich
1988 bis 1990 - FC Aarau
1990 bis 1993 - Grasshopper Club Zürich
1993 bis 1995 - 1. FC Kaiserslautern
1995 bis 1996 - FC Bayern München
1996 bis 1997 - Inter Mailand
1997 bis 2000 - 1. FC Kaiserslautern
2000 bis 2002 - FC Bayern München
2002 bis 2006 - 1. FC Kaiserslautern
1991 bis 2001 - Nationalspieler Schweiz (79 Länderspiele - 7 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
2006 bis 2008 - FC Luzern
2009 bis 2012 - Grasshopper Club Zürich
2014 bis 2015 - FC Wohlen
2015 - FC Thun
2019 bis 2020 - FC Wil
2020 bis 2021 - FC Basel
2024 bis 2025 - FC Schaffhausen
Größte Erfolge als Spieler
Schweizer Meister 1991 - Schweizer Pokalsieger 1988
Deutscher Meister 1998, 2001 - Deutscher Supercup-Sieger 2000
UEFA Champions League-Sieger 2001 - UEFA-Pokalsieger 1996 - Weltpokalsieger 2001
Fußballer des Jahres in der Schweiz 1993
Xherdan Shaqiri (geb. am 10.10.1991 in Gnjilane)
Der gebürtige Kosovare gehört heute zu den größten Schweizer Spielern der letzten Jahre. Seine größten Erfolge feierte Xherdan Shaqiri aber im Ausland - vor allem mit dem FC Liverpool und mit dem deutschen Rekordmeister FC Bayern München. Mit 125 Länderspielen ist er der Spieler mit dem zweitmeisten Einsätzen für die "Nati". Wegen seiner Statur wird er von den Medien auch als "Kraftwürfel" bezeichnet.
Stationen als Spieler
2009 bis 2012 - FC Basel
2012 bis 2015 - FC Bayern München
2015 - Inter Mailand
2015 bis 2018 - Stoke City
2018 bis 2021 - FC Liverpool
2021 bis 2022 - Olympique Lyon
2022 bis 2024 - Chicago Fire
seit 2024 - FC Basel
2010 bis 2024 - Schweiz (125 Länderspiele - 32 Länderspiele)
Größte Erfolge als Spieler
Schweizer Meister 2010, 2011, 2012, 2025 - Schweizer Pokalsieger 2010, 2012, 2025
Deutscher Meister 2013, 2014, 2015 - Deutscher Pokalsieger 2013, 2014
Deutscher Supercup-Sieger 2012 - Englischer Meister 2020
UEFA Champions League-Sieger 2013, 2019 - UEFA Supercup-Sieger 2013, 2019
FIFA-Klubweltmeister 2013, 2019 - Fußballer des Jahres in der Schweiz 2011, 2012
Granit Xhaka (geb. am 27.09.1992)
Der eidgenössische Mittelfeldstar wurde in den nationalen Medien zeitweise als einer der besten Spieler der Schweiz angesehen. Der gebürtige Basler mit kosovarischen Wurzeln gilt seit Jahren als Kopf und Herz der "Nati". Dabei entwickelte sich Granit Xhaka vor allem in England und Deutschland zu einem Spitzenspieler. Beim Double von Bayer 04 Leverkusen im Jahr 2024 war Xhaka ein zentraler Führungsspieler.
Stationen als Spieler
2010 bis 2012 - FC Basel
2012 bis 2016 - Borussia Mönchengladbach
2016 bis 2023 - FC Arsenal
2023 bis 2025 - Bayer 04 Leverkusen
seit 2025 - AFC Sunderland
seit 2011 - Schweiz (144 Länderspiele - 16 Länderspieltore)
Erfolge als Spieler
Schweizer Meister 2011, 2012 - Schweizer Pokalsieger 2012
Englischer Pokalsieger 2017, 2020 - Englischer Supercup-Sieger 2017, 2020
Deutscher Meister 2024 - Deutscher Pokalsieger 2024 - Deutscher Supercup-Sieger 2024
Fußballer des Jahres in der Schweiz 2017, 2022, 2023, 2024
Rekordnationalspieler der Schweizer Nationalmannschaft mit 144 Länderspielen
Weitere herausragende Spielerinnen und Spieler in der Schweiz
Diego Benaglio - Ana-Maria Crnogorčević - Lara Dickenmann - Alexander Frei - Heinz Hermann - Stephan Lichtsteiner
Yann Sommer
Weitere Informationen
Fußballer des Jahres in der Schweiz - Torschützenkönige in der Schweiz
Herausragende Trainer in der Schweiz
Christian Gross (geb. am 14.08.1954 in Zürich)
Mit insgesamt 16 Titeln in 32 Jahren ist Christian Gross der bislang erfolgreichste Trainer in der Schweiz. Allein mit den beiden eidgenössischen Topklubs Grasshopper Club Zürich sowie dem FC Basel gewann er innerhalb von 14 Jahren sechs Schweizer Meisterschaften und Pokalsiege. Im Ausland feierte der Schweizer Fußball-Lehrer vor allem in Ägypten und Saudi-Arabien manch nennenswerten Erfolg.
Stationen als Spieler
1972 bis 1976 - Grasshopper Club Zürich
1976 bis 1978 - Lausanne-Sports
1978 bis 1980 - Neuchâtel Xamax
1980 bis 1981 - VfL Bochum
1981 bis 1985 - FC St. Gallen
1985 bis 1987 - FC Lugano
1987 bis 1988 - Yverdon-Sport
1978 - Schweiz (1 Länderspiel)
Stationen als Trainer
1988 bis 1993 - FC Wil
1993 bis 1997 - Grasshopper Club Zürich
1997 bis 1998 - Tottenham Hotspur
1999 bis 2009 - FC Basel
2009 bis 2010 - VfB Stuttgart
2011 bis 2012 - BSC Young Boys
2014 bis 2016 - al-Ahli
2016 bis 2017 - al-Ahli
2018 bis 2019 - Zamalek SC
2019 bis 2020 - al-Ahli
2020 bis 2021 - FC Schalke 04
2024 bis 2025 - Zamalek SC
Größte Erfolge als Spieler
Schweizer Ligapokalsieger 1975
Größte Erfolge als Trainer
Schweizer Meister 1995, 1996, 2002, 2004, 2005, 2008 - Schweizer Pokalsieger 1994, 2002, 2003, 2007, 2008
Saudi-Arabischer Meister 2016 - Saudi-Arabischer Pokalsieger 2016
Trainer des Jahres in der Schweiz 1994, 1996, 1997, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2008
Trainer des Jahres in Saudi-Arabien 2016 - Trainer des Jahres in Ägypten 2019
Weitere herausragende Trainer in der Schweiz
Lucien Favre - Urs Fischer - Marcel Koller
Weitere Informationen
Trainer des Jahres in der Schweiz
Herausragende Spieler in Spanien
Ricardo Zamora (geb. am 21.01.1901 in Barcelona - gest. am 08.09.1978 in Barcelona)
In den 1920er- und 1930er-Jahren war er einer weltweit besten Torhüter. Mit seiner völlig neuen, offensiven Beherrschung des Strafraums und seinen Paraden revolutionierte Ricardo Zamora das Torhüter-Spiel seiner Zeit. "Der Göttliche" - wie er ehrfürchtig genannt wurde - galt auf dem Platz als nahezu unüberwindbar. Heute gilt Zamora als einer der ersten Profis und Topverdiener im Fußball.
Stationen als Spieler
1916 bis 1919 - Espanyol Barcelona
1919 bis 1922 - FC Barcelona
1922 bis 1930 - Espanyol Barcelona
1930 bis 1936 - Real Madrid
1936 bis 1938 - OGC Nizza
1920 bis 1936 - Spanien (46 Länderspiele)
Stationen als Trainer
1939 bis 1946 - Atlético Aviación
1946 bis 1948 - Celta Vigo
1949 bis 1951 - CD Málaga
1952 - Nationaltrainer Spanien
1954 bis 1955 - Celta Vigo
1955 bis 1957 - Espanyol Barcelona
1957 bis 1960 - Celta Vigo
1960 bis 1961 - Espanyol Barcelona
Größte Erfolge als Spieler
Spanischer Meister 1932, 1933 - Spanischer Pokalsieger 1920, 1922, 1929, 1934, 1936 - Olympia-Silber 1920
Größte Erfolge als Trainer
Spanischer Meister 1940, 1941 - Spanischer Supercup-Sieger 1940
Francisco ("Paco") Gento (geb. am 21.10.1933 in El Astillero - gest. am 18.01.2022 in Madrid)
Der linke Außenstürmer gehörte zu den herausragenden Akteuren in der großen Zeit des spanischen Rekordmeisters Real Madrid Ende der 1950er- und Anfang der 1960er-Jahre. "Paco" Gento war besonders für seine Schnelligkeit bekannt, die ihm den Spitznamen "kantabarischer Sturmwind" einbrachte. Heute gehört Gento mit vier weiteren Spielern und insgesamt sechs Titeln zu den Rekordsiegern in der UEFA Champions League. Mit zwölf Meisterschaften hält Gento auch den Titelrekord in der Primera División.
Stationen als Spieler
1952 bis 1953 - Racing Santander
1953 bis 1971 - Real Madrid
1953 bis 1969 - Nationalspieler Spanien (43 Länderspiele - 5 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Spanischer Meister 1954, 1955, 1957, 1958, 1961, 1962, 1963, 1964, 1965, 1967, 1968, 1969
Spanischer Pokalsieger 1962, 1970
Europapokalsieger der Landesmeister 1956, 1957, 1958, 1959, 1960, 1966 - Weltpokalsieger 1960
Iker Casillas (geb. am 20.08.1981 in Móstoles)
Er gehört zu den weltbesten Torhütern in der Fußballgeschichte, der seine Stärken vor allem seinen schnellen Reaktionen und den Eins-gegen-eins-Situationen hatte. Seine größten Erfolge hatte Iker Casillas mit Real Madrid, was ihm den Beinamen "San Iker" ("Heiliger Iker") einbrachte. Zudem führte er die spanische Nationalmannschaft zu zwei EM-Titeln (2008, 2012) und 2010 zum Gewinn des WM-Titels.
Stationen als Spieler
1997 bis 2015 - Real Madrid
2015 bis 2020 - FC Porto
2000 bis 2016 - Nationalspieler Spanien (167 Länderspiele)
Größte Erfolge als Trainer
Spanischer Meister 2001, 2003, 2007, 2008, 2012
Spanischer Pokalsieger 2011, 2014 - Spanischer Supercup-Sieger 2001, 2003, 2008, 2012
Portugiesischer Meister 2018 - Portugiesischer Supercup-Sieger 2018
UEFA Champions League-Sieger 2000, 2002, 2014 - UEFA Supercup-Sieger 2002, 2014
FIFA-Klubweltmeister 2014 - Weltpokalsieger 2002 - Europameister 2008, 2012 - Weltmeister 2010
Emilio Butragueño (geb. am 22.06.1962 in Madrid)
Der gebürtige Madrilene gilt weithin als einer der besten Stürmer aller Zeiten. Dabei war Emilio Butragueño vor allem für seine Spielintelligenz, seine Beweglichkeit und seine Abschlussstärke bekannt. Seinen Spitznamen "El Butre" ("der Geier") hat er von seiner Spielweise: Wie ein Geier lauerte er im Strafraum auf Chancen, nutzte jede Gelegenheit eiskalt und war regelrecht darauf spezialisiert, aus scheinbar unscheinbaren Situationen Tore zu machen - ähnlich wie ein Geier, der aufmerksam und geduldig auf Beute wartet.
Stationen als Spieler
1982 bis 1984 - Real Madrid Castilla
1984 bis 1995 - Real Madrid
1995 bis 1998 - Atlético Celaya
1984 bis 1992 - Nationalspieler Spanien (69 Länderspiele - 26 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Spanischer Meister 1986, 1987, 1988, 1989, 1990, 1995 - Spanischer Pokalsieger1989, 1993
Spanischer Supercup-Sieger 1988, 1989, 1990, 1993 - Spanischer Ligapokalsieger 1985
UEFA-Pokalsieger 1985, 1986 - Torschützenkönig in Spanien 1991
Carles Puyol (geb. am 13.04.1978 in La Pobla de Segur)
Der ehemalige katalonische Fußballprofi begann seine Karriere zunächst als Torhüter. Während seiner Jugend spielte Carles Puyol auf verschiedenen Positionen. Als Profi spielte er schließlich vor allem in der Innenverteidigung. Allerdings konnte der vielseitige Spieler auch auf den Flügelpositionen eingesetzt werden. Dabei galt Puyol als kompromissloser Abwehrspieler, der trotz seiner geringen Körpergröße besonders kopfballstark war. Außerdem zeichnete er sich durch sein Spielverständnis, seinen unermüdlichen Einsatz und seine Robustheit im Zweikampf aus. Aufgrund seiner defensiven Qualitäten und seiner Führungsqualitäten erhielt er von seinen Mitspielern und Fans den Spitznamen "El Tiburón" ("der Hai"). Puyol verbrachte seine gesamte aktive Karriere beim FC Barcelona.
Stationen als Spieler
1996 bis 1997 - FC Barcelona C
1997 bis 1999 - FC Barcelona B
1999 bis 2014 - FC Barcelona
2000 bis 2013 - Nationalspieler Spanien (100 Länderspiele - 3 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Spanischer Meister 2005, 2006, 2009, 2010, 2011, 2013 - Spanischer Pokalsieger 2009, 2012
Spanischer Supercup-Sieger 2005, 2006, 2009, 2010, 2011 - UEFA Champions League-Sieger 2006, 2009, 2011
UEFA Supercup-Sieger 2009, 2011 - FIFA-Klubweltmeister 2009, 2011
Europameister 2008 - Weltmeister 2010 - Olympia-Silber 2000
Xavi (geb. am 25.01.1980 in Terrassa)
Seine große Zeit hatte der katalanische Mittelfeldstar zu Beginn der 2000er-Jahre mit dem spanischen Spitzenklub FC Barcelona. Als Regisseur und Strippenzieher im offensiven Mittelfeld wurde Xavi vor allem wegen seines legendären Passspiels berühmt. Seine Stärken waren seine Spielintelligenz, Ballsicherheit, Passgenauigkeit und Übersicht des Spiels.
Stationen als Spieler
1998 bis 2015 - FC Barcelona
2015 bis 2019 - al-Sadd Sports Club
2000 bis 2014 - Nationalspieler Spanien (133 Länderspiele - 12 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
2019 bis 2021 - al-Sadd Sports Club
2021 bis 2024 - FC Barcelona
Größte Erfolge als Spieler
Spanischer Meister 1999, 2005, 2006, 2009, 2010, 2011, 2013, 2015
Spanischer Pokalsieger 2009, 2012, 2015 - Spanischer Supercupsieger 2005, 2006, 2009, 2010, 2011, 2013
Katarischer Meister 2019 - Katarischer Pokalsieger 2017
UEFA Champions League-Sieger 2006, 2009, 2011, 2015
UEFA Supercup-Sieger 2009, 2011 - FIFA-Klubweltmeister 2009, 2011
Europameister 2008, 2012 - Weltmeister 2010 - Olympia-Silber 2000
Größte Erfolge als Trainer
Spanischer Meister 2023 - Spanischer Pokalsieger 2023
Katarischer Meister 2021 - Katarischer Pokalsieger 2020, 2021 - Katarischer Supercup-Sieger 2019
Xabier ("Xabi") Alonso (geb. am 25.11.1981)
Der gebürtige Baske gehört zur goldenen spanischen Generation zu Beginn der 2000er-Jahren. Seine größten sportlichen Erfolge feierte Xabi Alonso mit dem FC Liverpool und Real Madrid. In seiner aktiven Karriere gewann er national wie international alle relevanten Titel. Als Trainer schrieb er in der Saison 2023/24 Geschichte, als er mit Bayer 04 Leverkusen das Double - samt erster Deutscher Meisterschaft in der Vereinsgeschichte.
Stationen als Spieler
1999 bis 2004 - Real Sociedad
2000 - SD Eibar (Leihe)
2004 bis 2009 - FC Liverpool
2009 bis 2014 - Real Madrid
2014 bis 2017 - FC Bayern München
2003 bis 2014 - Nationalspieler Spanien (114 Länderspiele - 16 Länderspiele)
Stationen als Trainer
2019 bis 2022 - Real Sociedad B
2022 bis 2025 - Bayer 04 Leverkusen
2025 bis 2026 - Real Madrid
Erfolge als Spieler
Spanischer Meister 2012 - Spanischer Pokalsieger 2011, 2014 - Spanischer Supercup-Sieger 2012
Deutscher Meister 2015, 2016, 2017 - Deutscher Pokalsieger 2016 - Deutscher Supercup-Sieger 2016
Englischer Pokalsieger 2006 - Englischer Supercup-Sieger 2006
UEFA Champions League-Sieger 2005, 2014 - UEFA Supercup-Sieger 2005, 2014
Europameister 2008, 2012 - Weltmeister 2010 - Spieler des Jahres in Spanien 2003
Erfolge als Trainer
Deutscher Meister 2024 - Deutscher Pokalsieger 2024 - Deutscher Supercup-Sieger 2024
Trainer des Jahres in Deutschland 2024
Andrés Iniesta (geb. am 11.05.1984 in Fuentealbilla)
Der Mittelfeldspieler war vor allem für seine technische Beschlagenheit, seine Passsicherheit und seinen Blick für den freien Raum berühmt und gefürchtet. Gleichzeitig war Andrés Iniesta auch für seine Torgefährlichkeit bekannt. Im WM-Finale 2010 gelang ihm in der Nachspielzeit das entscheidende Siegtor zum Gewinn des ersten und bislang einzigen Titels in der spanischen Fußballgeschichte.
Stationen als Spieler
2000 bis 2003 - FC Barcelona B
2002 bis 2018 - FC Barcelona
2018 bis 2023 - Vissel Kōbe
2023 bis 2024 - Emirates Club
2006 bis 2018 - Nationalspieler Spanien (131 Länderspiele - 14 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Spanischer Meister 2005, 2006, 2009, 2010, 2011, 2013, 2015, 2016, 2018
Spanischer Pokalsieger 2009, 2012, 2015, 2016, 2017, 2018
Spanischer Supercup-Sieger 2005, 2006, 2009, 2010, 2011, 2013, 2016
Japanischer Meister 2023 - Japanischer Pokalsieger 2020 - Japanischer Supercup-Sieger 2020
UEFA Champions League-Sieger 2006, 2009, 2011, 2015
UEFA Supercup-Sieger 2009, 2011, 2015 - FIFA-Klubweltmeister 2009, 2011, 2015
Europameister 2008, 2012 - Weltmeister 2010 - Fußballer des Jahres in Europa 2012
Sergio Ramos (geb. am 30.03.1986 in Camas)
Der gebürtige Andalusier gehört heute zu den besten Abwehrspielern der Welt. Während seiner aktiven Zeit galt er als Führungsfigur und Motivator, der während der Spiele die Nähe zum Publikum sucht. Allerdings war Sergio Ramos auch für seine harte Spielweise bekannt. So hält er bei Real Madrid den Vereinsrekord für die meisten gelben Karten (235) und roten Karten (26). Zudem hält Ramos den Ligarekord für die meisten roten (20) und gelben Karten in der Primera División (173) und spanischen Nationalmannschaft (24).
Stationen als Spieler
2003 bis 2004 - Sevilla Atlético
2004 bis 2005 - FC Sevilla
2005 bis 2021 - Real Madrid
2021 bis 2023 - Paris Saint-Germain
2023 bis 2024 - FC Sevilla
2005 bis 2021 - Nationalspieler Spanien (180 Länderspiele - 23 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Spanischer Meister 2007, 2008, 2012, 2017, 2020
Spanischer Pokalsieger 2011, 2014 - Spanischer Supercup-Sieger 2008, 2012, 2017, 2020
Französischer Meister 2022, 2023 - Französischer Supercup-Sieger 2022
UEFA Champions League-Sieger 2014, 2016, 2017, 2018
UEFA Supercup-Sieger 2014, 2016, 2017 - FIFA-Klubweltmeister 2014, 2016, 2017, 2018
Rekordnationalspieler der spanischen Nationalmannschaft mit 180 Länderspielen
Jennifer Hermoso (geb. am 09.05.1990 in Madrid)
Sie ist eine vielseitige und technisch versierte Fußballspielerin, die sich besonders durch ihre Torgefährlichkeit und Spielmacherqualitäten auszeichnet. Jennifer Hermoso wird hauptsächlich als Mittelstürmerin oder im offensiven sowie im linken Mittelfeld eingesetzt. Ihre Spielweise zeichnet sich durch eine starke Technik und gute Ballbehandlung aus, was ihr hilft, sich in engen Räumen durchzusetzen. Sie hat eine ausgezeichnete Übersicht für das Spielgeschehen und ist in der Lage, präzise Pässe zu spielen und Torchancen für ihre Mitspielerinnen zu kreiern. Außerdem ist Hermoso bekannt für ihre große Torgefährlichkeit.
Stationen als Spielerin
2006 bis 2010 - Atlético Madrid
2010 bis 2013 - Rayo Vallecano
2013 bis 2014 - Tyresö FF
2014 bis 2017 - FC Barcelona
2017 bis 2018 - Paris Saint-Germain
2018 bis 2019 - Atlético Madrid
2019 bis 2022 - FC Barcelona
2022 bis 2023 - CF Pachuca Femenil
seit 2024 - Tigres Femenil
seit 2011 - Nationalspielerin Spanien (125 Länderspiele - 57 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spielerin
Spanische Meisterin 2011, 2014, 2015, 2019, 2020, 2021, 2022 - Spanische Pokalsiegerin 2014, 2017, 2020, 2021, 2022
Spanische Supercup-Siegerin 2020, 2022 - Französische Pokalsiegerin 2018
Mexikanische Meisterin 2025 (Apertura) - Mexikanische Superpokalsiegerin 2024
UEFA Women's Nations League-Siegerin 2024, 2025 - Weltmeisterin 2023
Torschützenkönigin in Spanien 2016, 2017, 2019, 2020, 2021
Torschützenkönigin der UEFA Women’s Champions League 2021
Rekordtorschützin der spanischen Frauen-Nationalmannschaft mit 57 Länderspieltoren
Alexia Putellas (geb. am 04.02.1994 in Mollet del Vallès)
Die Mittelfeldspielerin gehört derzeit zu den besten weltweit Fußballerinnen aller Zeiten. Die Spielweise von Alexia Putellas zeichnet sich durch außergewöhnliches technisches Können, strategische Spielmacherqualitäten und eine beeindruckende Torgefährlichkeit aus. Putellas verfügt über eine makellose Ballkontrolle, präzise Pässe und eine exzellente Schusstechnik mit ihrem starken linken Fuß. Diese Fähigkeiten lassen auch schwierige Aktionen mühelos aussehen.
Stationen als Spielerin
2010 bis 2011 - Espanyol Barcelona
2011 bis 2012 - UD Levante
seit 2012 - FC Barcelona
seit 2013 - Nationalspielerin Spanien (138 Länderspiele - 37 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spielerin
Spanische Meisterin 2013, 2014, 2015, 2020, 2021, 2022, 2023, 2024, 2025
Spanische Pokalsiegerin 2010, 2013, 2014, 2017, 2018, 2020, 2021, 2022, 2024, 2025
Spanische Supercup-Siegerin 2020, 2022, 2023, 2024 - UEFA Women's Champions League 2021, 2023, 2024
Vize-Europameisterin 2025 - UEFA Women's Nations League-Siegerin 2024, 2025 - Weltmeisterin 2023
Torschützenkönigin der UEFA Women’s Champions League 2022
Fußballerin des Jahres in Europa 2021, 2022 - Weltfußballerin des Jahres 2021, 2022
Rekordnationalspielerin der spanischen Frauen-Nationalmannschaft mit 138 Länderspielen
Aitana Bonmatí (geb. am 18.01.1998 in Vilanova i la Geltrú)
Die offensive Mittelfeldspielerin gehört mittlerweile zu den besten Fußballerinnen aller Zeiten. Der US-amerikanische Sportsender ESPN schrieb, sie sei "technisch so begabt wie nur wenige ihrer Zeitgenossinnen". Beobachter heben dabei ihren Einfluss jenseits direkter Torbeteiligungen hervor und betonten ihre Kreativität sowie ihre Fähigkeit, unter Druck effektiv agieren zu können.
Stationen als Spielerin
2014 bis 2016 - FC Barcelona B
seit 2016 - FC Barcelona
seit 2017 - Nationalspielerin Spanien (84 Länderspiele - 31 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spielerin
Spanischer Meister 2020, 2021, 2022, 2023, 2024, 2025
Spanischer Pokalsieger 2017, 2018, 2020, 2021, 2022, 2024, 2025
Spanischer Supercup-Sieger 2020, 2022, 2023, 2024, 2025 - UEFA Champions League-Sieger 2021, 2023, 2024
Vize-Europameisterin 2025 - UEFA Women's Nations League-Siegerin 2024, 2025 - Weltmeisterin 2023
Torschützenkönigin der Weltmeisterschaft 2023
Fußballerin des Jahres in Europa 2023 - Weltfußballerin des Jahres 2023, 2024, 2025
Weitere herausragende Spielerinnen und Spieler in Spanien
Sergio Busquets - Fernando Hierro - Fernando Morientes - Gerard Piqué - Raúl - Fernando Torres - David Villa
Lamine Yamal - Andoni Zubizarreta
Weitere Informationen
Fußballer des Jahres in Spanien - Torschützenkönig in Spanien
Herausragende Trainer in Spanien
Miguel Muñoz (geb. am 19.01.1922 in Madrid - gest. am 16.07.1990 in Madrid)
Den größten Teil seiner Laufbahn verbrachte Miguel Muñoz bei Real Madrid. Seine Arbeit war vor allem durch taktische Flexibilität, durch ein starkes Mannschaftsgefüge sowie durch Disziplin und Struktur geprägt. Nach den großen Real-Erfolgen in der zweiten Hälfte der 1950er-Jahre leitete Muñoz einen sportlichen Umbruch ein, um Real wieder in die Erfolgsspur zurückzuführen. Unter dem Spitznamen "El Madrid ye-yé" gelang es der neuformierten Mannschaft, 1966 wieder den Europapokal der Landesmeister nach Madrid zu holen.
Stationen als Spieler
1943 bis 1944 - CD Logroñés
1944 bis 1946 - Racing Santander
1946 bis 1948 - Celta Vigo
1948 bis 1958 - Real Madrid
1948 bis 1955 - Nationalspieler Spanien (7 Länderspiele)
Stationen als Trainer
1958 bis 1959 - AD Plus Ultra
1959 bis 1975 - Real Madrid
1969 - Nationaltrainer Spanien
1975 bis 1976 - FC Granada
1977 bis 1979 - UD Las Palmas
1979 bis 1982 - FC Sevilla
1982 bis 1988 - Nationaltrainer Spanien
Größte Erfolge als Spieler
Spanischer Meister 1954, 1955, 1957, 1958 - Europapokalsieger der Landesmeister 1956, 1957, 1958
Größte Erfolge als Trainer
Spanischer Meister 1961, 1962, 1963, 1964, 1965, 1967, 1968, 1969, 1972 - Spanischer Pokalsieger 1962, 1970 Europapokalsieger der Landesmeister 1960, 1966 - Weltpokalsieger 1960 - Vize-Europameister 1984
Luis Enrique (geb. am 08.05.1970)
Während seiner aktiven Karriere war Luis Enrique ein sehr vielseitiger und laufstarker Spieler, der hauptsächlich im offensiven Mittelfeld oder als Stürmer eingesetzt wurde. Dabei zeichnete er sich durch seine Vielseitigkeit und Konstanz aus. Außerdem ist Enrique einer der erfolgreichsten Trainer seiner Generation, der sich durch einen präzisen und direkten Spielstil mit schnellen Umschaltmomenten auszeichnet. Enrique ist auch für seinen mutigen und furchtlosen Führungsstil bekannt.
Stationen als Spieler
1989 bis 1991 - Sporting Gijón
1991 bis 1996 - Real Madrid
1996 bis 2004 - FC Barcelona
1991 bis 2002 - Nationalspieler Spanien (62 Länderspiele - 12 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
2008 bis 2011 - FC Barcelona B
2011 bis 2012 - AS Rom
2013 bis 2014 - Celta Vigo
2014 bis 2017 - FC Barcelona
2018 bis 2019 - Nationaltrainer Spanien
2019 bis 2022 - Nationaltrainer Spanien
seit 2023 - Paris Saint-Germain
Erfolge als Spieler
Spanischer Meister 1995, 1998, 1999 - Spanischer Pokalsieger 1993, 1997, 1998 - Spanischer Supercup-Sieger 1993, 1996
Europapokalsieger der Pokalsieger 1997 - UEFA Supercup-Sieger 1997 - Olympiasieger 1992
Erfolge als Trainer
Spanischer Meister 2015, 2016 - Spanischer Pokalsieger 2015, 2016, 2017 - Spanischer Supercup-Sieger 2023, 2024
Französischer Meister 2024, 2025 - Französischer Pokalsieger 2024, 2025 - Französischer Supercup-Sieger 2023, 2024
UEFA Champions League-Sieger 2015, 2025 - UEFA Supercup-Sieger 2015, 2025 - FIFA-Klubweltmeister 2015
Trainer des Jahres in Frankreich 2025 - Welttrainer des Jahres 2015
Josep ("Pep") Guardiola (geb. am 18.01.1971 in Santpedor)
Der gebürtige Katalane gehört zu den besten und erfolgreichsten Trainern der Welt. Als Spieler war Pep Guardiola ein fester Bestandteil des "Dreamteams" des FC Barcelona, das 1992 den Europapokal der Landesmeister gewinnen konnte. Dabei zeichnete er durch seine hohe Spielintelligenz aus. Daher wurde er Guardiola auf dem Spielfeld oft als "verlängerter Arm" von Trainer Johan Cruyff gesehen.
2008 wurde er zum Trainer des katalanischen Spitzenvereins ernannt. Dabei sorgte Guardiola gleich in der ersten Saison für Aufsehen, als er die Topstars Ronaldinho, Deco und Samuel Eto’o aussortierte. Mit entsprechendem Erfolg, gewann er 2009 auf Anhieb das große Triple. Mit dem englischen Spitzenklub Manchester City konnte er diesen Erfolg 2023 wiederholen. Damit ist Guardiola der erste Trainer, dem dies mit zwei verschiedenen Vereinen gelang. Bereits zwei Jahre später konnte Luis Enrique diesen Erfolg wiederholen.
Stationen als Spieler
1990 bis 2001 - FC Barcelona
2001 bis 2002 - Brescia Calcio
2002 bis 2003 - AS Rom
2003 - Brescia Calcio
2003 bis 2005 - Al-Ahli SC
2005 bis 2006 - Dorados de Sinaloa
1992 bis 2001 - Nationalspieler Spanien (47 Länderspiele - 5 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
2007 bis 2008 - FC Barcelona B
2008 bis 2012 - FC Barcelona
2013 bis 2016 - FC Bayern München
seit 2016 - Manchester City
Größte Erfolge als Spieler
Spanischer Meister 1991, 1992, 1993, 1994, 1998, 1999 - Spanischer Pokalsieger 1997, 1998
Spanischer Supercup-Sieger 1991, 1992, 1994, 1996 - Europapokalsieger der Landesmeister 1992
Europapokalsieger der Pokalsieger 1997 - UEFA Supercup-Sieger 1992, 1997 - Olympiasieger 1992
Größte Erfolge als Trainer
Spanischer Meister 2009, 2010, 2011 - Spanischer Pokalsieger 2009, 2012
Spanischer Supercup-Sieger 2009, 2010, 2011
Deutscher Meister 2014, 2015, 2016 - Deutscher Pokalsieger 2014, 2016
Englischer Meister 2018, 2019, 2021, 2022, 2023, 2024 - Englischer Pokalsieger 2019, 2023
Englischer Ligapokalsieger 2018, 2019, 2020, 2021 - Englischer Supercup-Sieger 2018, 2019, 2024
UEFA Champions League-Sieger 2009, 2011, 2023 - UEFA Supercup-Sieger 2009, 2011, 2013, 2023
FIFA-Klubweltmeister 2009, 2011, 2013, 2023 - Trainer des Jahres in Spanien 2009, 2010
Trainer des Jahres in England 2018, 2021, 2023 - Trainer des Jahres in Frankreich 2025
Welttrainer des Jahres 2011, 2023
Weitere herausragende Trainer in Spanien
Luis Aragonés - Vicente del Bosque - José Villalonga
Weitere Informationen
Meistertrainer in Spanien - Siegertrainer der Copa del Rey
Herausragende Spieler in Tschechien
Oldřich Nejedlý (geb. am 26.12.1909 in Žebrák - gest. am 11.06.1990 in Rakovník)
Der tschechische Stürmer gehörte in den 1930er-Jahren zu den großen Fußballstars seiner Zeit. Dabei zeichneten Oldřich Nejedlý sein gutes Stellungsspiel und seine Technik aus. Seine Tore erzielte er weniger mit seiner Schusskraft, als mit seinem "Torriecher". Wegen seiner großen Verletzungsanfälligkeit ging er allerdings kaum in direkte Zweikämpfe. Sein größter Erfolg war die Vize-Weltmeisterschaft 1934. Als WM-Torschützenkönig trug Nejedlý dabei maßgeblich zum Erfolg der tschechoslowakischen Mannschaft bei.
Stationen als Spieler
1924 bis 1925 - Čechoslovan Košíře
1925 bis 1926 - Spartak Žebrák
1926 bis 1931 - SK Rakovník
1931 bis 1941 - AC Sparta Prag
1941 bis 1950 - SK Rakovník
1950 bis 1956 - Spartak Žebrák
1931 bis 1938 - Nationalspieler Tschechoslowakei (43 Länderspiele - 28 Länderspieltore)
1939 - Nationalspieler Böhmen und Mähren (1 Länderspiel - 1 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Tschechoslowakischer Meister 1932, 1936, 1938, 1939
WM-Dritter 1934 - WM-Torschützenkönig 1934
Josef ("Pepi") Bican (geb. am 25.09.1913 in Wien - gest. am 12.12.2001 in Prag)
Der Stürmerstar zählt zu den herausragenden Stars im österreichischen und tschechischen Fußball während der Zwischen- und Nachkriegszeit. International galt Josef Bican als einer besten Stürmer aller Zeiten. Seine Karriere begann er 1931 als damals 17-Jähriger beim SK Rapid Wien. Von 1939 bis 1944 war Bican gleich fünf Mal in Folge der beste Torschütze in Europa. Im Laufe seiner Karriere soll er angeblich über 5.000 Tore - davon 643 in einer ersten und zweiten Liga - erzielt haben. Auf internationaler Ebene erzielte "Pepi" Bican insgesamt 29 Tore in 34 Länderspiele für drei Nationalteams: Österreich (1933-1936), Tschechoslowakei (1938-1949) und Böhmen-Mähren (1939). Sein größter sportlicher Erfolg war der vierte Platz bei der WM 1934.
Stationen als Spieler
1931 bis 1935 - SK Rapid Wien
1935 bis 1937 - SK Admira Wien
1937 bis 1948 - SK Slavia Prag
1948 bis 1951 - FC Vítkovice
1951 bis 1952 - FC Hradec Králové
1952 bis 1953 - SK Slavia Prag
1957 - FC Slovan Liberec
1957 - FC Zbrojovka Brünn
1933 bis 1936 - Nationalspieler Österreich (19 Länderspiele - 16 Länderspieltore)
1938 bis 1949 - Nationalspieler Tschechoslowakei (16 Länderspiele - 18 Länderspieltore)
1939 - Nationalspieler Böhmen und Mähren (2 Länderspiele - 6 Länderspieltore)
Josef Masopust (geb. am 09.02.1931 in Střimice - gest. am 29.06.2015 in Prag)
Der offensive Mittelfeldspieler gilt heute als bester tschechischer Spieler des 20. Jahrhunderts. Für Pelé spielte "wie ein Brasilianer. Seinem Habitus nach wirkte er wie einer, der bei uns geboren wurde. Er hatte eine glänzende Ballbehandlung". Vor allem seine sportlichen Leistungen in der tschechoslowakischen Nationalmannschaft waren ausschlaggebend dafür, dass er 1962 zum Fußballer des Jahres in Europa gewählt wurde. Seine größten sportlichen Erfolge waren die Vize-Weltmeisterschaft 1962 sowie der dritte Platz bei der EM 1960.
Stationen als Spieler
1948 bis 1950 - SK Most
1950 bis 1952 - FK Teplice
1952 bis 1968 - FK Dukla Prag
1968 bis 1970 - Crossing Schaerbeek
1954 bis 1966 - Nationalspieler Tschechoslowakei (63 Länderspiele - 10 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1971 bis 1973 - FK Dukla Prag B
1973 bis 1975 - FK Dukla Prag
1975 bis 1976 - FK Dukla Prag B
1976 bis 1980 - FC Zbrojovka Brünn
1980 bis 1984 - KSC Hasselt
1984 bis 1987 - Nationaltrainer Tschechoslowakei
1988 bis 1991 - Nationaltrainer Indonesien Olympia
1992 - FC Zbrojovka Brünn
1993 bis 1995 - FK Pelikán Děčín
Größte Erfolge als Spieler
Tschechoslowakischer Meister 1953, 1956, 1958, 1961, 1962, 1963, 1964, 1966
Vize-Weltmeister 1962 - EM-Dritter 1968
Fußballer des Jahres in der Tschechoslowakei 1966 - Fußballer des Jahres in Europa 1962
Antonín Panenka (geb. am 02.12.1948 in Prag)
Während seiner aktiven Karriere galt er als technisch versierter Mittelfeldspieler. Dabei brachte ihm seine Spielweise und seine Übersicht den Spitznamen "Der Mann mit den Radaraugen" ein. Berühmt war Panenka weiterhin für seine Freistöße, die er über die Mauer hinweg ins Kreuzeck zirkelte. Das wohl berühmteste und wichtigste Tor war sein entscheidender Elfmeter im Finale der EM 1976. Die Art und Weise, wie er diesen verwandelte, wird noch heute als der "Panenka-Heber" bezeichnet.
Stationen als Spieler
1967 bis 1981 - Bohemians Prag
1981 bis 1985 - SK Rapid Wien
1985 bis 1987 - VSE St. Pölten
1987 bis 1989 - SK Slovan Wien
1989 bis 1991 - ASV Hohenau
1991 bis 1993 - Kleinwiesendorf
1993 bis 1994 - ASKÖ Steyrermühl
1973 bis 1982 - Nationalspieler Tschechoslowakei (59 Länderspiele - 17 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Österreichischer Meister 1982, 1983 - Österreichischer Pokalsieger 1983, 1984, 1985 - Europameister 1976
Torschützenkönig im Europapokal der Pokalsieger 1985 - Fußballer des Jahres in der Tschechoslowakei 1980
Pavel Nedvěd (geb. am 30.08.1972 in Cheb)
In den 1990er- und 2000er-Jahren war er einer der komplettesten und ausdauerndsten Mittelfeldspieler in Europa. Dabei wurde Pavel Nedvěd durch seine enorme Laufstärke, seinen kompromisslosen Einsatz, seine Technik sowie seine Fähigkeit, Spiele sowohl offensiv als auch defensiv zu prägen. Heute gilt Nedvěd als einer der besten tschechischen Spieler aller Zeiten sowie als ein Symbol für Einsatz, Konstanz und Professionalität.
Stationen als Spieler
1990 bis 1991 - TJ Škoda Plzeň
1991 - Dukla Tábor
1991 bis 1992 - FK Dukla Prag
1992 bis 1996 - AC Sparta Prag
1996 bis 2001 - Lazio Rom
2001 bis 2009 - Juventus Turin
1994 bis 2006 - Nationalspieler Tschechien (91 Länderspiele - 18 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Tschechoslowakischer Meister 1993 - Tschechischer Meister 1994, 1995 - Tschechischer Pokalsieger 1996
Italienischer Meister 2000, 2002, 2003 - Italienischer Pokalsieger 1998, 2000 -
Italienischer Supercup-Sieger 1998, 2000, 2002, 20023
Europapokalsieger der Pokalsieger 1999 - UEFA Supercup-Sieger 1999 - Vize-Europameister 1996
Fußballer des Jahres in Tschechien 1998, 2000, 2003, 2004 - Fußballer des Jahres in Italien 2003
Fußballer des Jahres in Europa 2003
Petr Čech (geb. am 20.05.1982 in Pilsen)
Er ist einer der erfolgreichsten und angesehensten Torhüter der modernen Fußballgeschichte. Bekannt wurde Petr Čech
durch seine außergewöhnliche Konstanz, seine Reflexe, seine Strafraumbeherrschung und seine Führungsqualitäten. Dabei galt Čech als klassischer moderner Torhüter mit außergewöhnlicher Konstanz. Während seiner aktiven Karriere war er für seine herausragenden Reflexe auf der Linie, sein sehr gutes Stellungsspiel, eine starke Strafraumbeherrschung bei Flanken, seine ruhige, souveräne Ausstrahlung sowie durch seine Führungsstärke und Organisation der Abwehr aus. Aufgrund einer schweren Schädelverletzung trug Čech seit 2006 einen markanten Schutzhelm.
Stationen als Spieler
1999 bis 2001 - FK Chmel Blšany
2001 bis 2002 - AC Sparta Prag
2002 bis 2004 - Stade Rennes
2004 bis 2015 - FC Chelsea
2015 bis 2019 - FC Arsenal
2002 bis 2016 - Nationalspieler Tschechien (124 Länderspiele)
Größte Erfolge als Spieler
Englischer Meister 2005, 2009, 2010, 2015 - Englischer Pokalsieger 2007, 2009, 2010, 2012, 2017
Englischer Ligapokalsieger 2005, 2007, 2015 - Englischer Supercup-Sieger 2005, 2009, 2015, 2017
UEFA Champions League-Sieger 2012 - UEFA Europa League-Sieger 2013
Fußballer des Jahres in Tschechien 2005, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2015, 2016
Rekordnationalspieler der tschechischen Nationalmannschaft mit 124 Länderspielen
Weitere herausragende Spieler in Tschechien
Jan Koller - Pavel Kuka - Jiří Němec - Antonín Puč - Tomáš Rosický
Herausragende Trainer in Tschechien
Václav Ježek (geb. am 01.10.1923 in Zvolen - gest. am 27.08.1995 in Prag)
Sein Name ist eng mit einem der größten Triumphe des tschechoslowakischen Fußballs verbunden. Václav Ježek machte sich dabei vor allem durch seine taktische Kompetenz und seine Erfolge mit National- und Vereinsmannschaften einen Namen. So galt Ježek als taktisch disziplinierter Trainer, als ein Verfechter eines kollektiven Spiels statt individueller Stars, als ein großer Motivator mit klarer Autorität sowie ein als ein Förderer von Teamgeist und Organisation.
Stationen als Trainer
1963 bis 1969 - AC Sparta Prag
1969 bis 1972 - ADO Den Haag
1972 bis 1978 - Nationaltrainer Tschechoslowakei
1978 bis 1982 - Feyenoord Rotterdam
1982 bis 1984 - AC Sparta Prag
1984 bis 1986 - FC Zürich
1986 bis 1988 - AC Sparta Prag
1990 - AC Sparta Prag
1991 bis 1992 - SK Slavia Prag
1993 - Nationaltrainer Tschechoslowakei
Größte Erfolge als Spieler
Tschechoslowakischer Meister 1965, 1967, 1984, 1987, 1988, 1991 - Tschechoslowakischer Pokalsieger 1984, 1988
Niederländischer Pokalsieger 1980 - Europameister 1976
Weitere herausragende Trainer in Tschechien
Dušan Uhrin
Herausragende Spieler in der Türkei
Hakan Şükür (geb. am 01.09.1971 in Adapazarı)
In seiner aktiven Zeit war er der prominenteste und erfolgreichste türkische Fußballspieler, was ihm den Spitznamen "Kral" ("König") einbrachte. Wegen seiner Größe wird er auch "der Bulle vom Bosporus" genannt, obwohl er nicht aus Istanbul stammt. Seine größten Erfolge feierte Hakan Şükür mit dem türkischen Spitzenklub Galatasaray Istanbul. Die meisten türkischen Fans verbinden mit ihm die bislang erfolgreichste Epoche in der Fußballgeschichte des Landes.
Seit 2015 lebt der einstige Superstar jedoch aus politischen Gründen in den USA. Nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei wird er per Haftbefehl gesucht. Ihm wird vorgeworfen, ein Anhänger von Fettulah Gülen und damit das "Mitglied einer bewaffneten Terrororganisation" zu sein. Seitdem gilt Şükür in seinem Heimatland als Persona non grata. In der türkischen Öffentlichkeit wurde jede Erinnerung an ihn gelöscht.
Stationen als Spieler
1987 bis 1990 - Sakaryaspor
1990 bis 1992 - Bursaspor
1992 bis 1995 - Galatasaray Istanbul
1995 - FC Turin
1995 bis 2000 - Galatasaray Istanbul
2000 bis 2002 - Inter Mailand
2002 - AC Parma
2002 bis 2003 - Blackburn Rovers
2003 bis 2008 - Galatasaray Istanbul
1992 bis 2007 - Nationalspieler Türkei (112 Länderspiele - 51 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Türkischer Meister 1993, 1994, 1997, 1998, 1999, 2000, 2006, 2008
Türkischer Pokalsieger 1988, 1993, 1996, 1999, 2000, 2005 - Türkischer Supercup-Sieger 1993, 1996, 1997
Italienischer Pokalsieger 2002 - UEFA-Pokalsieger 2000 - WM-Dritter 2000
Torschützenkönig in der Türkei 1997, 1998, 1999 - Fußballer des Jahres in der Türkei 1996, 1997, 1998, 1999, 2000
Rekordtorschütze der Süper Lig mit 249 Toren
Rekordtorschütze der türkischen Nationalmannschaft mit 51 Länderspieltoren
Weitere herausragende Spieler in der Türkei
Aykut Kocaman - Bülent Korkmaz - Rüştü Reçber - Metin Oktay
Weitere Informationen
Fußballer des Jahres in der Türkei
Herausragende Trainer in der Türkei
Fatih Terim (geb. am 04.09.1953 in Adana)
Mit 20 gewonnenen Wettbewerben ist Fatih Terim der erfolgreichste Trainer des türkischen Fußballs. Wegen seines kompromisslosen Führungsstils hat er im Laufe der Jahre den Spitznamen "Imperator" bekommen. In selteneren Fällen wurde er wegen seiner Stationen in Italien auch "Il Terimo" genannt. Seine größten sportlichen Erfolge feierte Terim jedoch mit dem türkischen Spitzenklub Galatasaray Istanbul und der türkischen Nationalmannschaft.
Stationen als Spieler
1969 bis 1974 - Adana Demirspor
1974 bis 1985 - Galatasaray Istanbul
1975 bis 1984 - Nationalspieler Türkei (31 Länderspiele - 2 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1987 bis 1989 - MKE Ankaragücü
1989 bis 1990 - Göztepe Izmir
1993 bis 1996 - Nationaltrainer Türkei
1996 bis 2000 - Galatasaray Istanbul
2000 bis 2001 - AC Florenz
2001 - AC Mailand
2002 bis 2004 - Galatasaray Istanbul
2005 bis 2009 - Nationaltrainer Türkei
2011 bis 2013 - Galatasaray Istanbul
2013 bis 2017 - Nationaltrainer Türkei
2017 bis 2022 - Galatasaray Istanbul
2023 bis 2024 - Panathinaikos Athen
Größte Erfolge als Trainer
Türkischer Pokalsieger 1976, 1982, 1985 - Türkischer Supercup-Sieger 1982
Größte Erfolge als Trainer
Türkischer Meister 1997, 1998, 1999, 2000, 2012, 2013, 2018, 2019 - Türkischer Pokalsieger 1999, 2000, 2019
Türkischer Supercup-Sieger 1996, 1997, 2012, 2013, 2019 - UEFA-Pokalsieger 2000
Weitere Informationen
Meistertrainer in der Türkei - Siegertrainer im türkischen Pokal
Herausragende Spieler in der Ukraine
Oleh Blochin (geb. am 05.11.1952 in Kiew)
Der ehemalige Stürmer gehört zu den besten Fußballspielern der ehemaligen Sowjetunion bzw. der heutigen Ukraine. Mit dem ukrainischen Spitzenverein FK Dynamo Kiew feierte Oleh Blochin seine größten sportlichen Erfolge. 1990 beendete er die aktive Karriere und war seitdem als Trainer bei verschiedenen griechischen Vereinen tätig.
Stationen als Spieler
1969 bis 1988 - FK Dynamo Kiew
1988 bis 1989 - SK Vorwärts Steyr
1989 bis 1990 - Aris Limassol
1972 bis 1988 - Nationalspieler Sowjetunion (101 Länderspiele - 35 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1990 bis 1993 - Olympiakos Piräus
1993 bis 1994 - PAOK Thessaloniki
1994 bis 1997 - Ionikos Nikea
1997 bis 1998 - PAOK Thessaloniki
1998 bis 1999 - AEK Athen
1999 bis 2002 - Ionikos Nikea
2003 bis 2007 - Nationaltrainer Ukraine
2007 bis 2008 - FK Moskau
2011 bis 2012 - Nationaltrainer Ukraine
2012 bis 2014 - FK Dynamo Kiew
Größte Erfolge als Spieler
Sowjetischer Meister 1971, 1974, 1975, 1977, 1980, 1981, 1985, 1986
Sowjetischer Pokalsieger 1974, 1978, 1982, 1985, 1987
Europapokalsieger der Pokalsieger 1975, 1986 - UEFA Supercup-Sieger 1975
Torschützenkönig in der Sowjetunion 1972, 1973, 1974, 1975, 1977
Torschützenkönig im Europapokal der Pokalsieger 1986
Fußballer des Jahres in der Ukraine 1972, 1973, 1974, 1975, 1976, 1977, 1978, 1980, 1981
Fußballer des Jahres in der Sowjetunion 1973, 1974, 1975 - Fußballer des Jahres in Europa 1975
Rekordnationalspieler der sowjetischen Nationalmannschaft mit 112 Länderspielen
Rekordtorschütze der sowjetischen Nationalmannschaft mit 42 Länderspieltoren
Andrij Schewtschenko (geb. am 29.09.1976 in Dwirkiwschtschyna)
Anfang der 2000er-Jahre gehörte er zu den besten Spielern seiner Generation. Dabei gehörte Andrij Schewtschenko zu den besten und komplettesten Stürmern seiner Zeit. Seine größten Erfolge feierte der ukrainische Fußballstar mit dem FK Dynamo Kiew und dem AC Mailand. Nach seiner aktiven Karriere war er als Trainer aktiv. Seit Januar 2024 ist er Präsident der Ukrajinska Assoziazija Futbolu - dem ukrainischen Fußballverband.
Stationen als Spieler
1994 bis 1999 - FK Dynamo Kiew
1999 bis 2006 - AC Mailand
2006 bis 2009 - FC Chelsea
2008 bis 2009 - AC Mailand (Leihe)
2009 bis 2012 - FK Dynamo Kiew
1995 bis 2012 - Nationalspieler Ukraine (111 Länderspiele - 48 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
2016 bis 2021 - Nationaltrainer Ukraine
2021 bis 2022 - CFC Genua
Größte Erfolge als Trainer
Ukrainischer Meister 1995, 1996, 1997, 1998, 1999
Ukrainischer Pokalsieger 1996, 1998, 1999 - Ukrainischer Supercup-Sieger 2011
Italienischer Meister 2004 - Italienischer Pokalsieger 2003 - Italienischer Supercup-Sieger 2004
Englischer Pokalsieger 2007 - Englischer Ligapokalsieger 2007
Torschützenkönig in der Ukraine 1999 - Torschützenkönig in Italien 1999, 2006
Torschützenkönig in der UEFA Champions League 2000, 2004
Fußballer des Jahres in der Ukraine 1997, 1999, 2000, 2001, 2004, 2005 - Fußballer des Jahres in Europa 2004
Rekordtorschütze der ukrainischen Nationalmannschaft mit 48 Länderspieltoren
Weitere herausragende Spieler aus der Ukraine
Oleh Protassow - Anatolij Tymoschtschuk - Andrij Woronin
Weitere Informationen
Fußballer des Jahres in der Ukraine - Fußballer des Jahres in der Sowjetunion
Herausragende Trainer in der Ukraine
Walerij Lobanowskyj (geb. am 06.01.1939 in Kiew - gest. am 13.02.2022 in Saporischschja)
Er gehört zu den großen Trainerlegenden der Ukraine. Walerij Lobanowskyj gehört zu den Pionieren, die bei der Taktik und der Spielvorbereitung auf Wissenschaft setzten. Dabei betonte die Macht des Kollektivs und stützte sich bei seinen Entscheidungen auf wissenschaftliche Beweise statt Instinkt. Ein wesentlicher Grund für seinen Erfolg war die heute modern angesehene Spielweise mit doppelter Viererkette ohne Libero.
Stationen als Spieler
1957 bis 1964 - FK Dynamo Kiew
1965 bis 1966 - Tschernomorez Odessa
1967 bis 1968 - Schachtjor Donezk
1960 bis 1961 - Nationalspieler Sowjetunion (2 Länderspiele)
Stationen als Trainer
1969 bis 1973 - Dnipro Dnipropetrowsk
1974 bis 1990 - FK Dynamo Kiew
1975 bis 1976 - Nationaltrainer Sowjetunion
1982 bis 1983 - Nationaltrainer Sowjetunion
1986 bis 1990 - Nationaltrainer Sowjetunion
1990 bis 1993 - Nationaltrainer Vereinigte Arabische Emirate (VAE)
1994 bis 1996 - Nationaltrainer Kuwait
1997 bis 2002 - FK Dynamo Kiew
2000 bis 2001 - Nationaltrainer Ukraine
Größte Erfolge als Spieler
Sowjetischer Meister 1961 - Sowjetischer Pokalsieger 1964
Größte Erfolge als Trainer
Sowjetischer Meister 1974, 1975, 1977, 1980, 1981, 1985, 1986, 1990
Sowjetischer Pokalsieger 1974, 1978, 1982, 1985, 1987, 1990 - Sowjetischer Supercup-Sieger 1981, 1986, 1987
Ukrainischer Meister 1997, 1998, 1999, 2000, 2001 - Ukrainischer Pokalsieger 1998, 1999, 2000
Europapokalsieger der Pokalsieger 1975, 1986 - UEFA Supercup-Sieger 1975
Vize-Europameister 1988 - Olympia-Bronze 1976
Herausragende Spieler in Ungarn
Ferenc Puskás (geb. am 01.04.1927 in Budapest - gest. am 17.11.2006 in Budapest)
Er gilt als der bis dato beste ungarische Fußballspieler und wird nicht nur in seiner Heimat in einem Atemzug mit Legenden wie Johan Cruyff, Franz Beckenbauer oder Alfredo Di Stéfano genannt. Ferenc Puskás begründete dabei den Ruf der Rückennummer 10, die seit seiner Zeit zumeist der Spielgestalter einer Mannschaft getragen wird. Bei den Torhütern war er vor allem wegen seiner harten und präzisen Schüsse mit dem linken Fuß gefürchtet. Als Mannschaftskapitän führte er die ungarische Nationalmannschaft 1953 im Jahrhundertspiel gegen England an. Zudem prägte er maßgeblich die Goldene Elf Ungarns, die von 1950 bis 1954 ungeschlagen blieb. Beendet wurde die Serie erst im WM-Finale 1954 - dem "Wunder von Bern". Nach dem Volksaufstand in Ungarn 1956 emigrierte Puskàs nach Spanien, wo "der Major" mit Real Madrid erneut große Erfolge feiern konnte.
Stationen als Spieler
1942 bis 1956 - Budapest Honvéd
1958 bis 1966 - Real Madrid
1945 bis 1956 - Nationalspieler Ungarn (85 Länderspiele - 84 Länderspieltore)
1961 bis 1962 - Nationalspieler Spanien (4 Länderspiele)
Stationen als Trainer
1967 - Hércules Alicante
1967 - San Francisco Golden Gate Gales
1968 - Vancouver Royals
1968 bis 1969 - CD Alavés
1970 bis 1974 - Panathinaikos Athen
1975 - Real Murcia
1975 bis 1976 - CSD Colo-Colo
1976 bis 1977 - Nationaltrainer Saudi-Arabien
1978 bis 1979 - AEK Athen
1979 bis 1982 - Al-Masry
1985 bis 1986 - Club Sol de América
1986 - Club Cerro Porteño
1989 bis 1992 - South Melbourne Hellas
1993 - Nationaltrainer Ungarn
Größte Erfolge als Spieler
Ungarischer Meister 1949, 1950, 1952, 1954, 1955, 1956 - Spanischer Meister 1961, 1962, 1963, 1964, 1965, 1967
Spanischer Pokalsieger 1962 - Europapokalsieger der Landesmeister 1959, 1960, 1966 - Weltpokalsieger 1960
Vize-Weltmeister 1954 - Olympiasieger 1952 - Torschützenkönig in Europa 1948 - Sportler des 20. Jahrhunderts in Ungarn
Größte Erfolge als Trainer
Griechischer Meister 1970, 1972 - Australischer Meister 1991 - Australischer Pokalsieger 1990
Weitere herausragende Spieler in Ungarn
Lajos Détári - Gyula Grosics - Nándor Hidegkuti - Gábor Király - Sándor Kocsis - László Kubala - Gyula Lóránt - Ignác Molnár
Weitere Informationen
Fußballer des Jahres in Ungarn
Herausragende Trainer in Ungarn
Béla Guttmann (geb. am 27.01.1899 in Budapest - gest. am 28.08.1981 in Wien)
Während seiner Trainer-Karriere arbeitet er in 24 Stationen für 18 Vereine und eine Nationalmannschaft in 13 Ländern Europas sowie Nord- und Südamerikas. Seine größte Erfolge feierte Béla Guttmann beim portugiesischen Spitzenklub Benfica Lissabon, mit dem er zwei Triumphe im Europapokal der Landesmeister (1961 und 1962) feiern konnte. Außerdem gilt er als Entdecker von Eusébio. Bekannt wurde er aber vor allem als Namensgeber für den Guttmann-Fluch. Nach seinem nicht einvernehmlichen Abgang bei Benfica 1962 soll er dem Verein prophezeit haben, "in Europa 100 Jahre keine Titel mehr zu gewinnen".
Stationen als Spieler
1919 bis 1921 - MTK Budapest FC
1922 bis 1926 - SC Hakoah Wien
1926 - Brooklyn Wanderers
1926 bis 1929 - New York Giants
1929 bis 1930 - New York Hakoah
1930 - New York Soccer Club
1931 bis 1932 - Hakoah All-Stars
1932 bis 1933 - SC Hakoah Wien
1921 bis 1924 - Nationalspieler Ungarn (4 Länderspiele - 1 Länderspieltor)
Stationen als Trainer
1933 bis 1935 - SC Hakoah Wien
1935 bis 1937 - Sportclub Enschede
1937 bis 1938 - SC Hakoah Wien
1938 bis 1939 - Újpest Budapest
1945 - Vasas Budapest
1946 - Ciocanul Bukarest
1947 - Újpest Budapest
1947 bis 1948 - Kispesti AC
1949 bis 1950 - Calcio Padova
1950 bis 1951 - US Triestina
1953 - Quilmes AC
1953 - APOEL Nikosia
1953 bis 1955 - AC Mailand
1955 bis 1956 - Lanerossi Vicenza
1956 bis 1957 - Honvéd Budapest
1957 bis 1958 - FC São Paulo
1958 bis 1959 - FC Porto
1959 bis 1962 - Benfica Lissabon
1962 - Peñarol Montevideo
1964 - Nationaltrainer Österreich
1965 bis 1966 - Benfica Lissabon
1966 bis 1967 - Servette Genf
1967 - Panathinaikos Athen
1973 - FK Austria Wien
1973 - FC Porto
Größte Erfolge als Spieler
Ungarischer Meister 1920, 1921 - Österreichischer Meister 1925
Größte Erfolge als Trainer
Ungarischer Meister 1938, 1947 - Ungarischer Pokalsieger 1947
Portugiesischer Meister 1959, 1961, 1962 - Europapokalsieger der Landesmeister 1961, 1962
Gusztáv Sebes (geb. am 22.01.1906 in Budapest - gest. am 30.01.1986 in Budapest)
Er war einer der einflussreichsten Trainer der Fußballgeschichte und der Architekt der legendären ungarischen "Goldenen Elf" der 1950er-Jahre. Gusztáv Sebes war ein Pionier des modernen Fußballs. Seine wichtigsten Innovationen waren flexible Positionen, die "falsche Neun", ein kollektives Pressing und Ballbesitzspiel sowie ein technisch anspruchsvolles Kurzpass-Spiel. Heute gilt Sebes als einer der wichtigsten Taktik-Revolutionäre und auf einer Stufe mit den einflussreichsten Trainern der Fußballgeschichte.
Stationen als Spieler
1925 bis 1926 - Sauvages Nomades
1926 bis 1927 - Club Olympique de Billancourt
1927 bis 1940 - MTK Hungária FC
1945 - MTK Hungária FC
1936 - Nationalspieler Ungarn (1 Länderspiel)
Stationen als Trainer
1940 bis 1942 - Szentlõrinci AC
1942 bis –1943 - WMKASE
1943 bis 1944 - Csepeli WMFC (Weiss Manfred FC)
1945 bis 1946 - Budafoki MTE
1949 bis 1957 - Nationaltrainer Ungarn
1968 - Diósgyőri VTK
Größte Erfolge als Spieler
Ungarischer Meister 1929, 1936, 1937 - Ungarischer Pokalsieger 1932
Größte Erfolge als Trainer
Vize-Weltmeister 1954 - Olympiasieger 1952
Weitere herausragende Trainer in Ungarn
Pál Csernai - Izidor ("Dori") Kürschner - Alfréd Schaffer
Herausragende Spieler aus Uruguay
José Leandro Andrade (geb. am 01.10.1901 in Salto - gest. am 05.10.1957 in Montevideo)
"La Maravilla Negra" ("Das schwarze Wunder") war einer der ersten Weltstars des Fußballs. In den 1920er-Jahren galt José Leandro Andrade als bester Spieler der Welt. In einem heutigen Spielsystem hätte er wohl die Rolle des Mittelfeldregisseurs übernommen. Andrade führte Regie und choreografierte das Spiel wie ein Ballett. Dabei war er außergewöhnlich beweglich, sein Spiel war fast körperlos. Andrade soll den Scherenschlag erfunden haben, den Fallrückzieher und den Flugkopfball perfektioniert haben. Manche Chronisten meinen, dass Andrade ein Megastar und reich geworden wäre, wäre er 40 Jahre später geboren worden.
Stationen als Spieler
1921 - Misiones FC
1922 - Club Atlético Bella Vista
1923 - Reformers FC
1924 - Club Atlético Bella Vista
1925 bis 1931 - Nacional Montevideo
1932 bis 1935 - Peñarol Montevideo
1936 - Club Atlético Atlanta
1936 - Argentinos Juniors
1937 - Montevideo Wanderers FC
1923 bis 1930 - Nationalspieler Uruguay (34 Länderspiele - 1 Länderspieltor)
Größte Erfolge als Spieler
Uruguayischer Meister 1935 - Südamerikameister 1923, 1924, 1926
Weltmeister 1930 - Olympiasieger 1924, 1928
Alcides Ghiggia (geb. am 22.12.1926 in Montevideo - gest. am 16.07.2015 in Montevideo)
Der dribbelstarke Rechtsaußen war in den 1940er- und 1950er-Jahren einer der weltbesten Stürmer. Alcides Ghiggia war ein klassischer Flügelspieler: schnell, technisch stark und mit einem präzisen Abschluss. Besonders gefährlich waren auch seine Dribblings und seine Fähigkeit, aus spitzem Winkel Tore zu erzielen. Besondere Berühmtheit erlangte Ghiggia mit seinem entscheidenden Tor im De-facto-Endspiel der WM 1950 gegen den Gastgeber Brasilien ("Maracanaço").
Stationen als Spieler
1948 bis 1953 - Peñarol Montevideo
1953 bis 1961 - AS Rom
1961 bis 1962 - AC Mailand
1962 bis 1968 - Danubio FC
1950 bis 1952 - Nationalspieler Uruguay (12 Länderspiele - 4 Länderspsieltore)
1957 bis 1959 - Nationalspieler Italien (4 Länderspiele - 1 Länderspieltor)
Stationen als Trainer
1980 - Peñarol Montevideo
Größte Erfolge als Spieler
Uruguayischer Meister 1949, 1951 - Italienischer Meister 1962 - Weltmeister 1950
"Nur drei Menschen haben mit einer einzigen Bewegung das Maracanã zum Schweigen gebracht: der Papst [Johannes Paul II.], [Frank] Sinatra und ich."
Alcides Ghiggia (1926-2015), uruguayischer Fußballspieler, Weltmeister von 1950
Luis Suárez (geb. am 24.01.1987 in Salto)
Er gilt als einer der besten Stürmer seiner Generation. Einer seiner Spitznamen ist "El Pistolero" ("der Pistolenschütze"), weil seine Handbewegungen beim Torjubel das Abfeuern einer Pistole simulieren. Dabei ist Luis Suárez neben Cristiano Ronaldo und Ruud van Nistelrooy und der einzige Spieler, der in drei verschiedenen europäischen Ligen Torschützenkönig wurde. Allerdings ist er auch dafür bekannt, besonders häufig gegen den Fair-Play-Gedanken und gegen die Regeln des sportlichen Verhaltens zu verstoßen.
Stationen als Spieler
2005 bis 2006 - Nacional Montevideo
2006 bis 2007 - FC Groningen
2007 bis 2011 - Ajax Amsterdam
2011 bis 2014 - FC Liverpool
2014 bis 2020 - FC Barcelona
2020 bis 2022 - Atlético Madrid
2022 - Nacional Montevideo
2023 - Grêmio Porto Alegre
seit 2024 - Inter Miami
2012 - Uruguay Olympia (5 Länderspiele - 3 Länderspieltore)
2007 bis 2024 - Nationalspieler Uruguay (143 Länderspiele - 68 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Trainer
Uruguayischer Meister 2006, 2022 - Spanischer Meister 2015, 2016, 2018, 2019, 2021
Spanischer Pokalsieger 2015, 2016, 2017, 2018 - Spanischer Supercup-Sieger 2016 -
Niederländischer Pokalsieger 2010 - Niederländischer Supercup-Sieger 2007
Englischer Ligapokalsieger 2012 - UEFA Champions League-Sieger 2015
UEFA Supercup-Sieger 2015 - FIFA-Klubweltmeister 2015 - Südamerikameister 2011
Torschützenkönig in den Niederlanden 2010 - Torschützenkönig in England 2014 - Torschützenkönig in Spanien 2016
Torschützenkönig in Europa 2014, 2016 - Torschützenkönig der FIFA-Klubweltmeisterschaft 2015
Fußballer des Jahres in den Niederlanden 2010 - Fußballer des Jahres in Brasilien 2023
Rekordtorschütze der uruguayischen Nationalmannschaft mit 68 Länderspieltoren
Weitere herausragende Spieler in Uruguay
Edinson Cavani - Diego Forlán - Enzo Francescoli - Fernando Muslera - Maxi Pereira - José Santamaría
Herausragende Trainer in Uruguay
Alberto Suppici (geb. am 20.11.1898 - gest. am 21.06.1981 in Montevideo)
Der ausgebildete Sportlehrer und mehrmalige Nationaltrainer von Uruguay war im Alter von 31 Jahren und 240 Tagen ist er damit der bis heute jüngste Trainer eines Weltmeister-Teams. Der als "il Profesor" bekannte Alberto Suppici führte die "Celeste" bei der Südamerikameisterschaft 1929 und führte diese auf den Dritten Platz. Sein größter Erfolg war jedoch der WM-Titel 1930. Als Trainer setzte Suppici vor allem auf die Fitness der Spieler und die Disziplin des Teams.
Stationen als Spieler
1915 bis 1923 - Nacional Montevideo
Stationen als Trainer
1929 bis 1932 - Nationaltrainer Uruguay
1935 - Central Español
1938 - Montevideo Wanderers
1935 bis 1941 -Nationaltrainer Uruguay
1945 - Peñarol Montevideo
Größte Erfolge als Spieler
Uruguayischer Meister 1915, 1916, 1917, 1919, 1920, 1922, 1923
Größte Erfolge als Trainer
Uruguayischer Meister 1945 - Vize-Südamerikameister 1941 - Weltmeister 1930
Juan López Fontana (geb. am 15.03.1908 in Montevideo - gest. am 04.10.1983 in Montevideo)
Der Trainer aus Uruguay ging nicht gerade als Taktik-Revolutionär in die Fußballgeschichte ein. Dennoch erreichte Juan López Fontana mit dem uruguayischen WM-Triumph 1950 einen Legendenstatus. López war ein ruhiger und disziplinierter Teamführer, welcher vor dem entscheidenden WM-Spiel gegen den damaligen Gastgeber Brasilien keine übermäßigen taktischen Vorgaben machte. Stattdessen setzte er auf die Mentalität und den Kampfgeist.
Stationen als Trainer
1946 bis 1955 - Nationaltrainer Uruguay
1952 bis 1955 - Peñarol Montevideo
1957 bis 1959 - Nationaltrainer Uruguay
1959 bis 1960 - Nationaltrainer Ecuador
1960 - Nationaltrainer Uruguay
1962 - Nationaltrainer Uruguay
Erfolge als Trainer
Uruguayischer Meister 1953, 1954 - Weltmeister 1950
Herausragende Spielerinnen aus den Vereinigten Staaten von Amerika (USA)
Kristine Lilly (geb. am 22.07.1971 in New York)
Die offensive und torgefährliche Mittelfeldspielerin gehörte in den 1980er- und 1990er-Jahren zu den erfolgreichsten Spielerinnen im internationalen Frauenfußball. Heute zählt Kristine Lilly zu den Pionierinnen des Sports. So gewann sie mit den USA bereits 1991 die erste Frauen-WM der Geschichte. Zudem gewann sie 1996 die erste olympische Goldmedaille überhaupt im Frauenfußball. Mit 354 Länderspielen hält Lilly geschlechterübergreifend den Weltrekord für die meisten Länderspielen. Außerdem ist sie mit 30 Länderspielen die aktuelle Rekordspielerin der Frauen-Weltmeisterschaft.
Stationen als Spielerin
1994 - Tyresö FF
1995 - Washington Warthogs
1998 - Delaware Genies
2001–2003 - Boston Breakers (WUSA)
2005 - KIF Örebro
2009–2010 - Boston Breakers
1987 bis 2010 - Nationalspielerin USA (354 Länderspiele - 135 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spielerin
Weltmeisterin 1991, 1999 - WM-Dritter 1995, 2003, 2007 - Olympiasiegerin 1996, 2004 - Olympia-Silber 2000
Fußballerin des Jahres in den USA 1993, 2005, 2006
Rekordspielerin der Frauen-Weltmeisterschaft mit 30 Länderspielen
Rekordnationalspielerin der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) mit 354 Länderspielen
Mary Abigail ("Abby") Wambach (geb. am 02.08.1980 in Rocester)
Die Mittelstürmerin gehört heute zu den größten Spielerinnen in der Geschichte des Frauenfußballs. Abby Wambach ist vor allem physisch stark, torgefährlich und besonders in der Luft nahezu unschlagbar. Ihre Stärken sind ihre enorme Präsenz im Strafraum, ihr überragendes Kopfballspiel, ihre Führungsstärke und Mentalität sowie ihre entscheidenden Tore in wichtigen Momenten.
Stationen als Spielerin
2002 bis 2004 - Washington Freedom
2009 bis 2010 - Washington Freedom
2011 - magicJack
2013 bis 2015 - Western New York Flash
2015 - Seattle Reign FC
2001 bis 2015 - Nationalspielerin USA (255 Länderspiele - 184 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spielerin
CONCACAF-Women’s-Gold-Cup-Siegerin 2002, 2006, 2014 - Weltmeisterin 2015 - Vize-Weltmeisterin 2011
Olympiasiegerin 2004,, 2012 - Fußballerin des Jahres in den USA 2003, 2004, 2007, 2010, 2011, 2013
Weltfußballerin des Jahres 2012 - Rekordtorschützin der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) mit 184 Länderspieltoren
Weitere herausragende Spielerinnen in den USA
Michelle Akers - Mariel ("Mia") Hamm - Lindsey Heaps - Carli Lloyd - Megan Rapinoe - Hope Solo
Herausragende Spieler in den USA
Clint Dempsey - Landon Donovan - Cobi Jones - Alexi Lalas
Herausragende Trainer in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA)
Bruce Arena (geb. am 21.09.1951 in New York)
Er ist einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Trainer in der Geschichte des US-amerikanischen Fußballs. Über Jahrzehnte hinweg prägte Bruce Arena sowohl den College-Fußball als auch den Profifußball in den Vereinigten Staaten. Er gilt als pragmatischer und erfahrener Trainer mit einer taktischen Flexibilität und einem guten Gespür für die Förderung junger Talente, Heute ist Arena einer der wichtigsten Architekten des modernen US-Fußballs sowie ein Pionier beim Aufbau des Fußballsports in den USA.
Stationen als Spieler
1976 - Tacoma Tides
1973 - Nationalspieler USA (1 Länderspiel)
Stationen als Trainer
1978 bis 1995 - Virginia Cavaliers
1996 bis 1998 - D.C. United
1998 bis 2006 - Nationaltrainer USA
2006 bis 2007 - New York Red Bulls
2008 bis 2016 - Los Angeles Galaxy
2016 bis 2017 - Nationaltrainer USA
2019 bis 2023 - New England Revolution
seit 2025 - San José Earthquakes
Größte Erfolge als Trainer
US-Meister 1996, 1997, 2011, 2012, 2014 - CONCACAF Champions Cup-Sieger 1998
CONCACAF Gold Cup-Sieger 2002, 2005, 2017 - Trainer des Jahres in den USA 1997, 2009, 2011, 2021
Jill Ellis (geb. am 06.091966 in Folkestone)
Sie gehört zu den prägenden Trainerpersönlichkeiten des modernen Frauenfußballs. Dabei hatte Jill Ellis einen großen Einfluss der Sportart in den USA. Dazu gehören die Professionalisierung der US-Frauennationalmannschaft, die Förderung von Stars und Persönlichkeiten sowie die Stärkung der globalen Sichtbarkeit des Frauenfußballs. Mittlerweile ist Ellis als Entwicklungsdirektorin der United States Soccer Federation (USSF) tätig.
Stationen als Trainerin
2012 - Nationaltrainerin USA (interim)
2014 - Nationaltrainerin USA (interim)
2014 bis 2019 - Nationaltrainerin USA
Größte Erfolge als Trainerin
CONCACAF Women's Gold Cup-Siegerin 2014 - Weltmeisterin 2015, 2019
Trainerin des Jahres in Nord- und Mittelamerika 2015 - Welttrainerin des Jahres 2015
Herausragende Spieler in Wales
Ian Rush (geb. am 20.10.1961 in Flint)
Er gilt als einer der größten Stürmer der Fußballgeschichte und gehört heute zu den großen Legenden des FC Liverpool. Ian Rush was ein klassischer Stürmer mit einem herausragenden Torinstinkt, einem schnellen Reaktionsvermögen und präzisen Torabschlüssen. Mit 207 Pflichtspieltoren ist Rush heute der Rekordtorschütze der "Reds".
Stationen als Spieler
1978 bis 1980 - Chester City
1980 bis 1987 - FC Liverpool
1987 bis 1988 - Juventus Turin
1988 bis 1996 - FC Liverpool
1996 bis 1997 - Leeds United
1997 bis 1998 - Newcastle United
1998 - Sheffield United (Leihe)
1998 bis 1999 - FC Wrexham
1999 bis 2000 - Sydney Olympic
1980 bis 1996 - Nationalspieler Wales (73 Länderspiele - 28 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Englischer Meister 1982, 1983, 1984, 1986, 1990 - Englischer Pokalsieger 1986, 1989, 1992
Englischer Ligapokalsieger 1981, 1982, 1983, 1984, 1995 - Englischer Supercup-Sieger 1983, 1986, 1990, 1991
Europapokalsieger der Landesmeister 1981, 1984
Torschützenkönig in England 1984 - Torschützenkönig in Europa 1984 - Fußballer des Jahres in England 1984
Gareth Bale (geb. am 16.07.1989 in Cardiff)
Der walisische Mittelfeldspieler machte sich vor allem wegen seiner Schnelligkeit sowie als Flankengeber und durch seine Torgefährlichkeit einen Namen. Dabei nahm Gareth Bale vor allem die Rolle eines klassischen Flügelspielers ein, der entlang der Seitenlinie und über Flankenläufe nach vorne arbeitet. Seine größten sportlichen Erfolge feierte der Waliser mit dem spanischen Rekordmeister Real Madrid. Der Rekordnationalspieler und -torschütze der walisischen Nationalmannschaft nahm an einer Weltmeisterschaft (2022) sowie an zwei Europameisterschaften (2016, 2021) teil.
Stationen als Spieler
2005 bis 2007 - FC Southampton
2007 bis 2013 - Tottenham Hotspur
2013 bis 2022 - Real Madrid
2020 bis 2021 - Tottenham Hotspur (Leihe)
2022 - Los Angeles FC
2006 bis 2022 - Nationalspieler Wales (111 Länderspiele - 41 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Spanischer Meister 2017, 2020, 2022 - Spanischer Pokalsieger 2014 - Spanischer Supercup-Sieger 2017, 2020
Englischer Ligapokalsieger 2008 - US-Meister 2022 - UEFA Champions League-Sieger 2014, 2016, 2017, 2018, 2022
UEFA Supercup-Sieger 2014, 2016, 2017 - FIFA-Klubweltmeister 2014, 2017, 2018
Torschützenkönig der FIFA-Klubweltmeisterschaft 2014, 2018
Fußballer des Jahres in Wales 2010, 2011, 2013, 2014, 2015 - Fußballer des Jahres in England 2013
Weitere herausragende Spieler in Wales
John Charles - Aaron Ramsey
Weitere Spieler- und Trainerlegenden im internationalen Fußball
Herausragender Spieler in Albanien
Panajot Pano (geb. am 07.03.1939 in Durrës - gest. am 19.01.2010 in Jacksonville)
Der Mittelfeldspieler gilt als einer der größten Fußballer in Albanien. Panajot Pano wurde oft mit klassischen Spielmachern verglichen und war für seine Zeit außergewöhnlich modern in seiner Spielweise. Er verfügte über eine elegante Technik und feine Ballbehandlung sowie eine außergewöhnliche Übersicht und Kreativität im Spielaufbau. Außerdem war er für seine offensive Mittelfeldrolle besonders torgefährlich. Mittlerweile gilt Panot als Ikone des albanischen Fußballs. In einer Ära ohne große internationale Bühne schaffte er es dennoch, eine internationale Anerkennung zu erreichen.
Stationen als Spieler
1957 bis 1960 - KF Tirana
1960 bjs 1975 - FK Partizani Tirana
1963 bis 1973 - Nationalspiele Albanien (28 Länderspiele - 4 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Albanischer Meister 1961, 1963, 1964, 1971 - Albanischer Pokalsieger 1961, 1964, 1966, 1968, 1970, 1973
Herausragender Spieler in Belarus
Aljaksandr Hleb (geb. am 01.05.1981 in Minsk)
Er gilt als einer der technisch begabtesten Fußballer, die Belarus hervorgebracht hat. Die Karriere von Aljaksandr Hleb war von einer außergewöhnlichen Ballkontrolle, Spielintelligenz und Kreativität geprägt - aber auch von einigen umstrittenen Wechselentscheidungen. Als offensiver Mittelfeldspieler verfügte er über eine norme Dribbelstärke auf engem Raum, eine hohe Laufbereitschaft sowie über kreative Pässe. Außerdem war Hleb außerordentlich ballsicher und dribbelstark.
Stationen als Spieler
1998 - FK Dinamo Minsk
1999 bis 2000 - BATE Baryssau
2000 bis 2001 - VfB Stuttgart II
2000 bis 2005 - VfB Stuttgart
2005 bis 2008 - FC Arsenal
2008 bis 2012 - FC Barcelona
2009 bis 2010 - VfB Stuttgart (Leihe)
2010 bis 2011 - Birmingham City (Leihe)
2011 - VfL Wolfsburg (Leihe)
2012 - Krylja Sowetow Samara
2012 bis 2013 - BATE Baryssau
2014 bis 2015 - Torku Konyaspor
2015 - Gençlerbirliği Ankara
2015 bis 2016 - BATE Baryssau
2016 - Gençlerbirliği Ankara
2016 - BATE Baryssau
2017 - Krylja Sowetow Samara
2018 bis 2019 - BATE Baryssau
2019 - FK Islatsch Minsk Rajon
2001 bis 2019 - Nationalspieler Belarus (80 Länderspiele - 6 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Belarussischer Meister 1999, 2012, 2013, 2015, 2016, 2018 - Belarussischer Supercup-Sieger 2013
Spanischer Meister 2009 - Spanischer Pokalsieger 2009 - Englischer Pokalsieger 2011
UEFA Champions League-Sieger 2009 - Fußballer des Jahres in Belarus 2002, 2003, 2005, 2006, 2007, 2008
Herausragender Spieler in Bosnien-Herzegowina
Edin Džeko (geb. am 17.03.1986 in Sarajevo)
Er gehört zu den bedeutendsten Stürmern der letzten Jahrzehnte und gilt heute als eine der größten Persönlichkeiten im bosnisch-herzegowinischen Fußball. Edin Džeko ist ein klassischer Mittelstürmer, der besonders durch sein Kopfballspiel, seine Spielintelligenz und Physis auffällt. Allerdings ist er kein typischer "Strafraumstürmer". Vielmehr glänzt Džeko auch als Vorlagengeber.
Stationen als Spieler
2003 bis 2005 - FK Željezničar Sarajevo
2005 bis 2007 - FK Teplice
2005 - FK Ústí nad Labem (Leihe)
2007 bis 2010 - VfL Wolfsburg
2011 bis 2015 - Manchester City
2015 bis 2021 - AS Rom
2021 bis 2023 - Inter Mailand
2023 bis 2025 - Fenerbahçe Istanbul
2025 bis 2026 - AC Florenz
seit 2026 - FC Schalke 04
seit 2007 - Nationalspieler Bosnien und Herzegowina (148 Länderspiele - 71 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Englischer Meister 2012, 2014 - Englischer Pokalsieger 2011 - Englischer Ligapokalsieger 2014
Englischer Supercup-Sieger 2012 - Deutscher Meister 2009
Italienischer Pokalsieger 2022, 2023 - Italienischer Supercup-Sieger 2021, 2022
Torschützenkönig der Bundesliga 2010 - Torschützenkönig in Italien 2017
Torschützenkönig in der UEFA Europa League 2017 - Sportler des Jahres in Bosnien-Herzegowina 2009, 2019
Fußballer des Jahres in Bosnien-Herzegowina 2009, 2010, 2011, 2017
Rekordnationalspieler der bosnisch-herzegowinischen Nationalmannschaft mit 148 Länderspielen
Rekordtorschütze der bosnisch-herzegowinischen Nationalmannschaft mit 78 Länderspieltoren
Weitere bedeutende Spieler in Bosnien-Herzegowina
Sergej Barbarez - Vedad Ibišević - Zvjezdan Misimović - Hasan Salihamidžić - Safet Sušić
Herausragender Spieler in Bulgarien
Christo Stoitschkow (geb. am 08.02.1966 in Plowdiw)
Der Flügelstürmer gilt heute als bester Fußballer aller Zeiten in Bulgarien. Christo Stoitschkow gilt als temperamentvoller und exzentrischer Spieler, der technisch begabt und torgefährlich war. Bei den Fans des FC Barcelona stieg Stoitschkow schnell zur verehrten Kultfigur auf und bekam aufgrund seiner Abschlussstärke den Spitznamen El Pistolero. Seine größten Erfolge hatte er mit dem Barça-"Dreamteam". Bei der WM 1994 war Stoitschkow maßgeblich am bislang größten Erfolg Bulgariens beteiligt.
Stationen als Spieler
1982 bis 1984 - Hebros Charmanli
1984 bis 1990 - ZSKA Sofia
1990 bis 1995 - FC Barcelona
1995 bis 1996 - AC Parma
1996 bis 1998 - FC Barcelona
1998 - ZSKA Sofia
1998 al-Nassr FC
1998 bis 1999 - Kashiwa Reysol
2000 bis 2002 - Chicago Fire
2003 - D.C. United
1986 bis 1999 - Nationalspieler Bulgarien (83 Länderspiele - 37 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
2004 bis 2007 - Nationaltrainer Bulgarien
2007 - Celta de Vigo
2009 bis 2010 - Mamelodi Sundowns
2012 bis 2013 - Litex Lowetsch
2013 - ZSKA Sofia
Größte Erfolge als Spieler
Bulgarischer Meister 1987, 1989, 1990 - Bulgarischer Pokalsieger 1985, 1987, 1988, 1989
Spanischer Meister 1991, 1992, 1993, 1994, 1998 - Spanischer Pokalsieger 1997
Spanischer Supercup-Sieger 1991, 1992, 1994 - Japanischer Ligapokalsieger 1999
Europapokalsieger der Landesmeister 1992 - Europapokalsieger der Pokalsieger 1997 - UEFA Supercup-Sieger 1992
Asienpokalsieger der Pokalsieger 1998 - WM-Vierter 1994 - Torschützenkönig in Bulgarien 1989, 1990
Torschützenkönig im Europapokal der Pokalsieger 1989 - Torschützenkönig in Europa 1990 - WM-Torschützenkönig 1994
Fußballer des Jahres in Bulgarien 1989, 1990, 1991, 1992, 1994 - Fußballer des Jahres in Europa 1994
Weitere bedeutende Spieler in Bulgarien
Krassimir Balakow - Dimitar Berbatow - Emil Kostadinow - Stilijan Petrow
Herausragender Spieler in Chile
Elías Figueroa (geb. am 25.10.1946 in Valparaíso)
Er gilt als einer der größten Verteidiger der Fußballgeschichte und wird oft als der beste Spieler Chiles bezeichnet. Dabei zeichnete sich Elías Figueroa vor allem durch seine Ruhe am Ball und taktisches Verständnis aus. Allerdings war er kein "typischer Abräumer", sondern ein moderner Verteidiger für seine Zeit. So zeichnete sich Figueroa durch seine große Übersicht und Antizipation sowie durch sein herausragendes Stellungsspiel aus. Außerdem war er technisch stark - fast wie ein Spielmacher aus der Abwehr. Weitere Stärken waren seine Führungsqualität und seine Ruhe in Drucksituationen.
Stationen als Spieler
1964 - Unión La Calera
1965–1966 - CD Santiago Wanderers
1967–1971 - Peñarol Montevideo
1971–1977 - SC Internacional
1977–1980 - CD Palestino
1981 - Fort Lauderdale Strikers
1982 - CSD Colo-Colo
1966 bis 1982 - Nationalspieler Chile (47 Länderspiele - 2 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Chilenischer Meister 1978 - Chilenischer Pokalsieger 1977 - Brasilianischer Meister 1975, 1976
Uruguayischer Meister 1967, 1968 - Vize-Südamerikameister 1978 - Fußballer des Jahres in Chile 1981
Fußballer des Jahres in Brasilien 1972, 1976 - Fußballer des Jahres in Südamerika 1974, 1975, 1976
Weitere bedeutende Spieler in Chile
Claudio Bravo - Alexis Sánchez - Arturo Vidal
Herausragender Spieler in der Elfenbeinküste
Didier Drogba (geb. am 11.03.1978 in Abidjan)
Der Stürmer aus der Elfenbeinküste gehört zu den besten und erfolgreichsten Spielern Afrikas. Während seiner aktiven Karriere zeichnete sich Didier Drogba vor allem durch eine gute Technik sowie Grundschnelligkeit aus, mit der er vor dem gegnerischen Tor sowohl im Strafraum als auch aus der Distanz gefährlich werden konnte. Er spielte nahezu beidfüßig und galt als gefährlicher Freistoßschütze. Zusätzlich zeichnete er sich durch seine Kopfballstärke aus.
Stationen als Spieler
1998 bis 2002 - Le Mans FC
2002 bis 2003 - EA Guingamp
2003 bis 2004 - Olympique Marseille
2004 bis 2012 - FC Chelsea
2012 bis 2013 - Shanghai Shenhua
2013 bis 2014- Galatasaray Istanbul
2014 bis 2015 - FC Chelsea
2015 bis 2016 - Montreal Impact
2017 bis 2018 - Phoenix Rising
2002 bis 2014 - Nationalspieler Elfenbeinküste (106 Länderspiele - 66 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Englischer Meister 2005, 2006, 2010, 2015 - Englischer Pokalsieger 2007, 2009, 2010, 2012
Englischer Ligapokalsieger 2005, 2007, 2015 - Englischer Supercup-Sieger 2005, 2009
Türkischer Meister 2013 - Türkischer Pokalsieger 2014 - Türkischer Supercup-Sieger 2013
UEFA Champions League-Sieger 2012 - Vize-Afrikameister 2008, 2012
Torschützenkönig in England 2007, 2010 - Torschützenkönig im UEFA-Pokal 2004
Torschützenkönig der Afrikameisterschaft 2012
Fußballer des Jahres in der Elfenbeinküste 2006, 2007 - Fußballer des Jahres in Afrika 2006, 2009
Rekordtorschütze der ivorischen Nationalmannschaft mit 65 Länderspieltoren
Weitere bedeutende Spieler in der Elfenbeinküste
Kolo Touré - Yaya Touré - Abdoulaye Traoré - Didier Zokora
Herausragender Spieler in Griechenland
Angelos Charisteas (geb. am 09.02.1980 in Serres)
Dem ehemaligen griechischen Stürmerstar gelang der Durchbruch seiner Profikarriere am Anfang der 2000er-Jahre mit dem SV Werder Bremen. Der größte Erfolg von Angelos Charisteas ist jedoch untrennbar mit dem Gewinn des EM-Titels 2004 mit Griechenland verbunden. Dabei war Charisteas weniger ein klassischer Mittelstürmer. Vielmehr war er extrem stark im Kopfballspiel und physisch robust. Dafür war er technisch weniger verspielt, dafür besonders effizient. Heute ist Charisteas ein Nationalheld in Griechenland sowie ein Symbol für den Triumph von Teamgeist über individuelle Klasse.
Stationen als Spieler
1997 bis 2002 - Aris Thessaloniki
1998 bis 1999 - Athinaikos Athen (Leihe)
2002 bis 2004 - SV Werder Bremen
2005 bis 2006 - Ajax Amsterdam
2006 bis 2007 - Feyenoord Rotterdam
2007 bis 2010 - 1. FC Nürnberg
2009 - Bayer 04 Leverkusen (Leihe)
2010 - AC Arles-Avignon
2011 - FC Schalke 04
2011 bis 2012 - Panetolikos
2013 - al-Nassr FC
2001 bis 2011 - Nationalspieler Griechenland (88 Länderspiele - 25 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Deutscher Meister 2004 - Deutscher Pokalsieger 2004, 2011
Niederländischer 2006 - Niederländischer Supercup-Sieger 2006
Europameister 2004
Weitere bedeutende Spieler in Griechenland
Nikolaos Anastopoulos - Antonis Antoniadis - Konstantinos Katsouranis - Antonios Nikopolidis - Theodoros Zagorakis
Herausragender Spieler in Irland
Roy Keane (geb. am 10.08.1971 in Cork)
Der irische Mittelfeldspieler wurde während seiner aktiven Karriere durch seine Zweikampfstärke und durch seine großen Führungsqualitäten bekannt. Allerdings war Roy Keane kein klassischer Spielmacher, sondern vielmehr ein Balleroberer, Antreiber und Taktgeber. Allerdings stand er auch wegen seiner körperbetonten Spielweise und Meinungsstärke häufig im öffentlichen Fokus.
Stationen als Spieler
1989 bis 1990 - Cobh Ramblers
1990 bis 1993 - Nottingham Forest
1993 bis 2005 - Manchester United
2005 bis 2006 - Celtic Glasgow
1991 bis 2005 - Nationalspieler Irland (68 Länderspiele - 10 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
2006 bis 2008 - AFC Sunderland
2009 bis 2011 - Ipswich Town
Größte Erfolge als Spieler
Englischer Meister 1994, 1996, 1997, 1999, 2000, 2001, 2003
Englischer Pokalsieger 1994, 1996, 1999, 2004 - Englischer Supercup-Sieger 1993, 1996, 1997, 2003
Schottischer Meister 2006 - Schottischer Ligapokalsieger 2006 - Fußballer des Jahres in England 2000
Weitere bedeutende Spieler in Irland
Patrick ("Pat") Bonner - Robbie Keane
Herausragender Spieler in Island
Eiður Guðjohnsen (geb. am 15.09.1978 in Reykjavik)
Der technisch versierte Offensivspieler war über Jahre hinweg das Gesicht des isländischen Fußballs und gilt heute als bester isländischer Fußballspieler aller Zeiten. Eiður Guðjohnsen war kein klassischer Torjäger, zu dessen Stärken seine feine Ballbehandlung, sein präzises Passspiel und taktisches Verständnis sowie sein mannschaftsdienliches Spiel zählen.
Stationen als Spieler
1993 bis 1995 Valur Reykjavík
1995 bis 1998 PSV Eindhoven
1998 - KR Reykjavík (Leihe)
1998 bis 2000 - Bolton Wanderers
2000 bis 2006 - FC Chelsea
2006 bis 2009 - FC Barcelona
2009 bis 2010 - AS Monaco
2010 - Tottenham Hotspur (Leihe)
2010 bis 2011 Stoke City
2011 - FC Fulham (Leihe)
2011 bis 2012 AEK Athen
2012 bis 2013 Cercle Brügge
2013 bis 2014 - FC Brügge
2014 bis 2015 - Bolton Wanderers
2015 bis 2016 - Shijiazhuang Ever Bright
2016 - Molde FK
2016 - FC Pune City
1996 bis 2016 - Nationalspieler Island (88 Länderspiele - 26 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
2020 - FH Hafnarfjörður
2022 - FH Hafnarfjörður
Größte Erfolge als Spieler
Englischer Meister 2005, 2006 - Englischer Pokalsieger 2005 - Englischer Supercup-Sieger 2005, 2006
Niederländischer Meister 1997 - Niederländischer Pokalsieger 1996
Spanischer Meister 2009 - Spanischer Pokalsieger 2009
Fußballer des Jahres in Island 2001, 2003, 2004, 2005, 2006, 2008, 2009
Weitere bedeutende Spieler in Island
Birkir Bjarnason - Gylfi Sigurðsson - Ásgeir Sigurvinsson
Herausragender Spieler in Israel
Mordechai Spiegler (geb. am 19.08.1944 in Sotchi)
Der Mittelfeldspieler und Stürmer gehört zu den herausragendsten Spielern in Israel. Seine größten sportlichen Erfolge feierte Mordechai Spiegler mit Maccabi Netanja, mit dem er 1971 als Spieler und 1983 als Trainer die israelische Meisterschaft gewann. Außerdem hat er einen entscheidenden Anteil am bislang größten Erfolg seines Landes auf dem internationalen Parkett: Als Kapitän führte Spiegler die israelische Nationalmannschaft zur WM 1970 und zu den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko.
Stationen als Spieler
1962 bis 1972 - Maccabi Netanja
1972 bis 1973 - Paris FC
1973 bis 1974 - Paris Saint-Germain
1974 bis 1975 - Maccabi Netanja
1975 - New York Cosmos
1975 bis 1978 - Maccabi Netanja
1978 bis 1979 - Hapoel Haifa
1981 bis 1982 - Beitar Tel Aviv
1963 bis 1977 - Nationalspieler Israel (70 Länderspiele - 29 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1979 - Maccabi Haifa
1979 bis 1980 - Hapoel Haifa
1980 bis 1982 - Beitar Tel Aviv
1982 bis 1984 - Maccabi Netanja
1984 - Hapoel Tel Aviv
1990 bis 1992 - Maccabi Netanja
1994 bis 1996 - FC Hapoel Tzafririm Holon
Größte Erfolge als Spieler
Israelischer Meister 1971 - Torschützenkönig in Israel 1966, 1968, 1969
Fußballer des Jahres in Israel 1966, 1969, 1970, 1971
Größte Erfolge als Trainer
Israelischer Meister 1983
Herausragende Spielerin in Japan
Homare Sawa (geb. am 06.09.1978 in Fuchū)
Die Mittelfeldspielerin war über zwei Jahrzehnte das Gesicht des japanischen Frauenfußballs und war maßgeblich am bislang größten sportlichen Triumph des ostasiatischen Landes beteiligt. Die spielerischen Stärken von Homare Sawa waren ihre Spielintelligenz, ihre Technik und ihre Torgefahr. Heute gilt sie als eine der besten Mittelfeldspielerinnen aller Zeiten und als Pionierin des modernen, technisch geprägten Frauenfußballs.
Stationen als Spielerin
1991 bis 1998 - Yomiuri Beleza
1999 - Denver Diamonds
2000 bis 2003 - Atlanta Beat
2004 bis 2009 - NTV Beleza
2009 bis 2010 - Washington Freedom
2011 bis 2015 - INAC Kōbe Leonessa
1993 bis 2015 - Nationalspielerin Japan (205 Länderspiele - 83 Länderspiele)
Größte Erfolge als Spielerin
Japanische Meisterin 1991, 1992, 1993, 2005, 2006, 2007, 2008, 2010, 2011, 2012, 2013
Japanische Pokalsiegerin 1993, 1997, 2004, 2005, 2007, 2008, 2009, 2011
Japanische Ligapokalsiegerin 2007, 2013
Asienmeisterin 2014 - Weltmeisterin 2011 - Vize-Weltmeisterin 2015 - Olympia-Silber 2012
Torschützenkönigin der Weltmeisterschaft 2011 - Weltfußballerin des Jahres 2011
Rekordnationalspielerin der japanischen Nationalmannschaft mit 205 Länderspielen
Rekordtorschützin der japanischen Nationalmannschaft mit 83 Länderspieltoren
Herausragender Trainer in Japan
Norio Sasaki (geb. am 24.05.1958 in Obanazawa)
Er gehört zu den bedeutendsten Trainerpersönlichkeiten im internationalen Frauenfußball. Zudem war Norio Sasaki in den 2010er-Jahren der Architekt der erfolgreichen japanischen Frauennationalmannschaft. Dabei war er für einen klaren Stil bekannt: technisch herausragender Kombinationsfußball, schnelles Kurzpassspiel (ähnlich dem "Tiki-Taka"), den Fokus auf die Mannschaft statt Individualität sowie auf eine hohe Spielintelligenz und Disziplin. Sasakis Führungsstil war ruhig und analytisch. Dabei legte er einen besonderen Wert auf Harmonie und auf ein hohes Verantwortungsbewusstsein im Team.
Stationen als Spieler
1981 bis 1991 - RB Ōmiya Ardija
Stationen als Trainer
1997 bis 1998 - RB Ōmiya Ardija
2008 bis 2016 - Nationaltrainer Japan
2021 - RB Omiya Ardija Women
2024 - Nationaltrainer Japan (interim)
Größte Erfolge als Trainer
Asienmeister 2014 - Weltmeister 2011 - Vize-Weltmeister 2015 - Olympia-Silber 2012 - Welttrainer des Jahres 2011
Weitere bedeutende Spieler in Japan
Hidetoshi Nakata - Yasuhiko Okudera
Herausragende Spielerin in Kanada
Christine Sinclair (geb. am 29.06.1983 in Burny)
Die Stürmerin zählt zu den größten Fußballspielerinnen aller Zeiten. Christine Sinclair wareine äußerst intelligente und vielseitige Offensivspielerin. Ihre Stärken waren ihr exzellentes Stellungsspiel, ihr herausragender Torinstinkt, ihre Spielübersicht und Passqualität sowie ihre Führungsstärke und Ruhe. Mit 190 Länderspieltoren hält sie - sowohl bei den Damen als auch den Herren - den Weltrekord.
Stationen als Spielerin
2001 bis 2005 - Portland Pilots
2006 bis 2008 - Vancouver Whitecaps Women
2009 bis 2010 - FC Gold Pride
2011 - Western New York Flash
2013 bis 2024 - Portland Thorns FC
2000 bis 2023 - Nationalspielerin Kanada (331 Länderspiele - 190 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spielerin
US-Meisterin 2006, 2010, 2011, 2013 2017, 2022 -
CONCACAF Women's Gold Cup-Siegerin 2010 - Olympiasiegerin 2020
Torschützenkönigin des CONCACAF Women’s Gold Cup 2002 - Torschützenkönigin der Olympischen Spiele 2012
Fußballerin des Jahres in Kanada 2000, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2016, 2018
Rekordnationalspielerin der kanadischen Nationalmannschaft mit 331 Länderspielen
Rekordtorschützin der kanadischen Nationalmannschaft mit 190 Länderspieltoren
Weitere besondere Spieler in Kanada
Alphonso Davies - Atiba Hutchinson
Herausragender Spieler in Liberia
George Weah (geb. am 01.10.1966 in Monrovia)
Der Stürmer aus Liberia genießt in seinem Heimatland den Status eines Volkshelden und gilt heute als der bislang beste afrikanischer Fußballspieler aller Zeiten. Seine größten Erfolge feierte George Weah in den 1990er Jahren bei europäischen Topvereinen wie Paris Saint-Germain, dem AC Mailand und AS Monaco. Von 2018 bis 2024 war er der 25. Präsident seines Landes.
Stationen als Spieler
1985 - Bongrange Company
1986 - Mighty Barrolle
1986 bis 1987 - Invincible Eleven
1987 - Africa Sports National
1987 bis 1988 - Tonnerre Yaoundé
1988 bis 1992 - AS Monaco
1992 bis 1995 - Paris Saint-Germain
1995 bis 2000 - AC Mailand
2000 - FC Chelsea (Leihe)
2000 - Manchester City
2000 bis 2001 - Olympique Marseille
2001 bis 2003 - Al-Jazira Club
1988 bis 2002 - Nationalspieler Liberia (78 Länderspiele - 18 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Liberianischer Meister 1986, 1987 - Liberianischer Pokalsieger 1986 - Kamerunischer Meister 1988
Französischer Meister 1994 - Französischer Pokalsieger 1991, 1993, 1995 - Französischer Ligapokalsieger 1995
Italienischer Meister 1996, 1999 - Englischer Pokalsieger 2000 - Torschützenkönig der UEFA Champions League 1995
Fußballer des Jahres in Europa 1995 - Fußballer des Jahres in Afrika 1989, 1994, 1995
Fußballer des 20. Jahrhunderts in Afrika
Herausragender Spieler in Liechtenstein
Rainer Hasler (geb. am 02.07.1958 in Vaduz - gest. am 29.10.2014)
Er zählt zu den größten Spielern in der Geschichte von Liechtenstein. Rainer Hasler war ein eleganter und spielintelligenter Libero, der international vor allem in der Schweiz große Erfolge feierte. Dabei fungierte er als Abwehrchef und Spielmacher aus der Defensive und war bekannt für seine Eleganz, Übersicht sowie seine Technik. Allerdings absolvierte Hasler nie ein Länderspiel für Liechtenstein. Als Grund soll er später genannt haben, dass es Unsicherheiten in Fragen der Versicherung gegeben habe. Allerdings gab es in den 1970er- und 1980er-Jahren noch keine offiziellen Länderspiele des Fürstentums.
Stationen als Spieler
1976 bis 1978 - Grasshopper Club Zürich
1978 bis 1979 - FC Vaduz
1979 bis 1983 - Neuchâtel Xamax
1983 bis 1989 - Servette Genf
Größte Erfolge als Spieler
Schweizer Meister 1985 - Schweizer Pokalsieger 1984
Weitere bedeutende Spieler in Liechtenstein
Mario Frick - Peter Jehle
Herausragender Spieler in Luxemburg
Louis Pilot (geb. am 11.11.1940 in Esch an der Alzette - gest. am 16.04.2016 in Niederanven)
Der ehemalige Mittelfeldspieler gilt heute als einer der bedeutendsten Spieler in der luxemburgischen Fußballgeschichte. Während seiner aktiven Karriere war Louis Pilot besonders für seine Spielintelligenz, Technik und seine Führungsqualitäten bekannt. Als klassischer Spielmacher besaß er eine hervorragende Übersicht und ein besonderes taktisches Verständnis. So konnte Pilot als "Dirigent" im Mittelfeld die Spiele lenken und kontrollieren. Für luxemburgische Verhältnisse war er ein Ausnahmespieler, der auch im internationalen Vergleich bestehen konnte.
Stationen als Spieler
1957 bis 1961 - CS Fola Esch
1961 bis 1972 - Standard Lüttich
1972 bis 1975 - Royal Antwerpen
1975 bis 1978 - Racing Jet Brüssel
1959 bis 1971 - Nationalspieler Luxemburg (49 Länderspiele - 7 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1978 bis 1984 - Nationaltrainer Luxemburg
1984 bis 1985 - Standard Lüttich
1985 bis 1988 - Etzella Ettelbrück
1990 - Etzella Ettelbrück
Größte Erfolge als Spieler
Belgischer Meister 1963, 1969, 1970, 1971 - Belgischer Pokalsieger 1966, 1968
Fußballer des Jahres in Luxemburg 1968, 1969
Weitere bedeutende Spieler in Luxemburg
Laurent Jans - Gerson Rodrigues - Jeff Strasser
Herausragender Spieler in Mexiko
Hugo Sanchéz (geb. am 11.07.1958 in Mexiko-Stadt)
In seiner Heimat wurde er unter dem Spitznamen "El Niño de Oro" ("Der Goldjunge") bekannt. Heute gilt Hugo Sanchéz als bester mexikanischer Fußballspieler aller Zeiten. Seine Tore feierte der Stürmer, der sich als Künstler auf dem Spielfeld sah, feierte seine Tore häufig mit einem spektakulären Handstandüberschlag.
Stationen als Spieler
1976 bis 1981 - UNAM Pumas
1979 bis 1980 - San Diego Sockers (Leihe)
1981 bis 1985 - Atlético Madrid
1985 bis 1992 - Real Madrid
1992 bis 1993 - Club América
1993 bis 1994 - Rayo Vallecano
1994 bis 1995 - CF Atlante
1995 bis 1996 - FC Linz
1996 - Dallas Burn
1997 - Atlético Celaya
1977 bis 1998 - Nationalspieler Mexiko (58 Länderspiele - 29 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
2000 - Nationaltrainer Mexiko
2000 bis 2005 - UNAM Pumas
2006 - Club Necaxa
2006 bis 2008 - Nationaltrainer Mexiko
2008 - Nationaltrainer Mexiko U23
2008 bis 2009 - UD Almería
2012 - CF Pachuca
Größte Erfolge als Spieler
Mexikanischer Meister 1977, 1981 - Spanischer Meister 1986, 1987, 1988, 1989, 1990 - Spanischer Pokalsieger 1989
Spanischer Supercup-Sieger 1988, 1989, 1990 - UEFA-Pokalsieger 1986 - CONCACAF Champions Cup-Sieger 1980, 1992
CONCACAF Gold Cup-Sieger 1992 - Torschützenkönig in Spanien 1986, 1987, 1988, 1989, 1990
Torschützenkönig in Mexiko 1979 - Torschützenkönig in Europa 1990
Herausragender Spieler in Neuseeland
Wynton Rufer (geb. am 29.12.1962 in Wellington)
Er ist einer der wenigen Fußballspieler aus Ozeanien, die im europäischen Spitzenfußball einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Seine größten Erfolge feierte Wynton Rufer in Deutschland mit dem SV Werder Bremen. Der Stürmer war äußerst schnell und beweglich, abschlussstark und gefährlich im Konterspiel. Heute gilt Rufer als größter Fußballer in Neuseeland sowie als ein Wegbereiter für ozeanische Profis in Europa.
Stationen als Spieler
1980 - Stop Out SC
1981 - Wellington Diamond United
1981 - Norwich City
1982 - Miramar Rangers
1982 bis 1986 - FC Zürich
1987 bis 1988 - FC Aarau
1988 bis 1989 - Grasshoppers Zürich
1989 bis 1994 - SV Werder Bremen
1995 bis 1996 - JEF United Ichihara
1997 - 1. FC Kaiserslautern
1997 - Central United
1998 - North Shore United
1999 bis 2002 - Football Kingz
1980 bis 1997 - Nationalspieler Neuseeland (23 Länderspiele - 12 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1998 - North Shore United
1999 bis 2002 - Football Kingz
2014 bis 2015 - Nationaltrainer Papua-Neuguinea
Größte Erfolge als Spieler
Neuseeländischer Meister 1981 - Deutscher Meister 1993 - Deutscher Pokalsieger 1991, 1994
Europapokalsieger der Pokalsieger 1992 - Torschützenkönig in der UEFA Champions League 1994
Fußballer des Jahres in Ozeanien 1989, 1990, 1992
Herausragender Spieler in Nordmazedonien
Goran Pandev (geb. am 27.07.1983 in Strumica)
Der ehemalige Stürmer gilt heute als größte Fußball-Ikone in Nordmazedonien. Seine erfolgreichste Zeit hatte Goran Pandev mit Inter Mailand. Während seiner aktiven Karriere war er kein klassischer Stürmer, sondern agierte als vielseitiger Offensivspieler. Zu seinen Stärken gehörten seine Torgefährlichkeit und seine taktische Intelligenz. Außerdem verfügte er über Spielmacher-Qualitäten in der Offensive.
Stationen als Spieler
2000 bis 2001 - FK Belasica Strumica
2001 bis 2004 - Inter Mailand
2002 bis 2003 - Spezia Calcio (Leihe)
2003 bis 2004 - Ancona Calcio (Leihe)
2004 bis 2009 - Lazio Rom
2009 bis 2011 - Inter Mailand
2011 bis 2014 - SSC Neapel
2014 bis 2015 - Galatasaray Istanbul
2015 bis 2022 - CFC Genua
2022 - FC Parma
2001 bis 2021 - Nationalspieler Nordmazedonien (122 Länderspiele - 38 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Italienischer Meister 2010 - Italienischer Pokalsieger 2009, 2010, 2011, 2012, 2014
Italienischer Supercup-Sieger 2010 - Türkischer Meister 2015 - Türkischer Pokalsieger 2015
UEFA Champions League-Sieger 2010 - FIFA-Klubweltmeister 2010
Fußballer des Jahres in Nordmazedonien 2004, 2006, 2007, 2008, 2010
Weiterer bedeutender Spieler in Nordmazedonien
Darko Pančev
Herausragender Spieler in Paraguay
José Luis Chilavert (geb. am 27.07.1965 in Luque)
Der ehemalige Torhüter aus Paraguay war in seiner aktiven Zeit besonders wegen seiner Torgefahr berühmt. Im Laufe seiner Karriere erzielte Luis Chilavert mehr als 60 Freistoß-Tore für seine Vereine - davon allein acht Treffer für die Nationalmannschaft. Daneben machte er sich auch mit spektakulären Glanzparaden von sich reden. Nach dem Brasilianer Rogério Ceni ist er der torgefährlichste Torhüter der Geschichte.
Stationen als Spieler
1982 bis 1984 - Guaraní Asunción
1984 bis 1988 - Club Atlético San Lorenzo de Almagro
1988 bis 1991 - Real Saragossa
1991 bis 2000 - CA Vélez Sarsfield
2000 bis 2001 - Racing Strasbourg
2001 bis 2004 - Peñarol Montevideo
2004 bis 2005 - CA Vélez Sarsfield
1989 bis 2003 - Nationalspieler Paraguay (74 Länderspiele - 6 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Paraguayischer Meister 1984 - Uruguayischer Meister 2003 - Argentinischer Meister 1993, 1995, 1996, 1998
Französischer Pokalsieger 2001 - Sieger der Copa Libertadores 1994 - Weltpokalsieger 1994
Fußballer des Jahres in Argentinien 1996 - Fußballer des Jahres in Südamerika 1996
Weitere bedeutende Spieler in Paraguay
Roque Santa Cruz - Paulo da Silva
Herausragender Spieler in Peru
Teófilo Cubillas (geb. am 08.09.1949 in Puente Piedra)
Der Mittelfeld-Star aus Peru war für seine Technik, seine Schussfähigkeit und seine gefährlichen Freistöße bekannt. So prägte Teófilo Cubillas in den 1970er-Jahren maßgeblich den Fußball des südamerikanischen Landes. Zu seinen größten sportlichen Erfolgen gehörte der Gewinn der Südamerikameisterschaft 1975. Teófilo Cubillas steht sinnbildlich für den technisch-künstlerischen Fußball Südamerikas der 1970er-Jahre.
Stationen als Spieler
1966 bis 1972 - Alianza Lima
1973 - FC Basel 12 (5)
1974 bis 1976 - FC Porto
1977 bis 1978 - Alianza Lima
1979 bis 1984 - FL Strikers
1985 - South Miami Sun
1987 - Alianza Lima
1968 bis 1982 - Nationalspieler Peru (81 Länderspiele - 26 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Peruanischer Meister 1977, 1978 - Südamerikameister 1975
Weitere bedeutende Spieler in Peru
Jefferson Farfán - Paolo Guerrero - Claudio Pizarro
Herausragender Spieler in San Marino
Massimo Bonini (geb. am 13.10.1959 in Sanmarino-Stadt)
Er gilt heute als der bedeutendste Fußballer in der Geschichte von San Marino. Seine größten Erfolge feierte Massimo Bonini in den 1980er-Jahren mit dem italienischen Rekordmeister Juventus Turin. Dabei war er kein Star im Rampenlicht, sondern der "unsichtbare Motor" im Mittelfeld. Als Spieler stand er vor allem für Balance, Laufarbeit und taktische Disziplin. Bonini war kein spektakulärer Techniker. Vielmehr war er extrem laufstark, taktisch hochintelligent und zuverlässig in der Defensivarbeit.
Stationen als Spieler
1977 bis 1978 - AC Bellaria Igea Marina
1978 bis 1979 - AS Forlì
1979 bis 1981 - AC Cesena
1981 bis 1988 - Juventus Turin
1988 bis 1993 - FC Bologna
1990 bis 1995 - Nationalspieler San Marino (19 Länderspiele)
Stationen als Trainer
1996 bis 1998 - Nationaltrainer San Marino
Größte Erfolge als Trainer
Italienischer Meister 1982, 1984, 1986 - Italienischer Pokalsieger 1983
Europapokalsieger der Landesmeister 1985 - Europapokalsieger der Pokalsieger 1984
UEFA Supercup-Sieger 1984 - Weltpokalsieger 1985
Herausragender Spieler in der Slowakei
Ján Popluhár (geb. am 12.09.1935 in Čeklís - gest. am 06.03.2011 in Bernolákovo)
In den 1960er-Jahren war er einer der weltbesten Verteidiger und vielleicht einer der besten slowakischen Spieler aller Zeiten. Ján Popluhár war technisch stark, spielintelligent und ruhig am Ball. In seiner aktiven Karriere spielte als moderner Libero, leitete Angriffe aus der Defensive ein und kombinierte die Defensive mit dem Spielaufbau. Außerdem war Popluhár kein "harter Abräumer", der sich vor allem durch seine Fairness und Disziplin auszeichnete. Heute ist er eine nationale Ikone, die zum besten Fußballer der Slowakei des 20. Jahrhunderts gewählt wurde.
Stationen als Spieler
1955 bis 1969 - ŠK Slovan Bratislava
1969 bis 1970 - Olympique Lyon
1970 bis 1972 - FC Zbrojovka Brünn
1972 bis 1976 - SK Slovan-Hütteldorfer AC
1958 bis 1967 - Nationalspieler Tschechoslowakei (62 Länderspiele - 1 Länderspieltor)
Größte Erfolge als Spieler
Tschechoslowakischer Meister 1962, 1963, 1968 - EM-Dritter 1960 - Vize-Weltmeister 1962
Fußballer des Jahres in der Tschechoslowakei 1965
Weitere bedeutende Spieler in der Slowakei
Marek Hamšík - Miroslav Karhan - Peter Pekarík
Herausragender Spieler in Simbabwe
Bruce Grobbelaar (geb. am 06.10.1957 in Durban)
Der ehemalige Torhüter aus Simbabwe gehörte in den 1980er-Jahren zu den besten Torhütern Europas. Seine größten Erfolge hatte Bruce Grobbelaar zwischen 1980 und 1994 beim englischen Spitzenklub FC Liverpool, mit dem er mehrere englische Meisterschaften und Pokalsiege gewinnen konnte. Seinen größten sportlichen Erfolg feierte er jedoch 1984 mit dem Gewinn des Europapokals der Landesmeister. In dieser Zeit war er für seinen exzentrischen und extravaganten Stil bekannt. Dabei wurde Grobbelaar wiederholt für seine kontroversen Darbietungen kritisiert.
Stationen als Spieler
1977 - Jomo Cosmos
1979 bis 1981 - Vancouver Whitecaps
1979 bis 1980 - Crewe Alexandra (Leihe)
1980 bis 1994 - FC Liverpool
1993 - Stoke City (Leihe)
1994 bis 1996 - FC Southampton
1996 bis 1997 - Plymouth Argyle
1997 - Oxford United
1997 - Sheffield Wednesday
1997 bis 1998 - Oldham Athletic
1998 - Chesham United
1998 - FC Bury
1998 - Lincoln City
1999 - Northwich Victoria
2007 - Glasshoughton Welfare
1980 bis 1998 - Nationalspieler Simbabwe (33 Länderspiele)
Größte Erfolge als Spieler
Englischer Meister 1982, 1983, 1984, 1986, 1988, 1990 - Englischer Pokalsieger 1986, 1989, 1992
Englischer Ligapokalsieger 1982, 1983, 1984 - Englischer Supercup-Sieger 1983, 1987, 1989, 1990, 1991
Europapokalsieger der Landesmeister 1984
Herausragender Spieler in Südkorea
Cha Bum-kun (geb. am 22.05.1953 in Hwaseong)
Er gehört zu den größten Fußball-Legenden Asiens und war einer der erfolgreichsten asiatischen Spieler in Europa. Cha Bum-kun war einer der ersten Profis aus Asien in einer europäischen Topliga. Seine Karriere begann er zunächst bei Militär- und Vereinsmannschaften in Südkorea. 1979 wechselte er nach Europa in die Bundesliga. Als Stürmer war Cha extrem schnell und kraftvoll sowie physisch robust und schwer zu stoppen. Zudem war er ein gefürchteter Distanzschütze mit einer hohen Effizienz vor dem Tor.
Stationen als Spieler
1972 bis 1975 - Korea University
1976 - Korea Trust Bank FC
1976 bis 1979 - Air Force Seongmu
1978 bis 1979 - SV Darmstadt 98
1979 bis 1983 - SG Eintracht Frankfurt
1983 bis 1989 - Bayer 04 Leverkusen
1972 bis 1986 - Nationalspieler Südkorea (135 Länderspiele - 58 Länderspieltore)
Stationen als Trainer
1991 bis 1994 - Ulsan Hyundai Tigers
1997 bis 1998 - Nationaltrainer Südkorea
1998 bis 1999 - FC Shenzhen
2004 bis 2010 - Suwon Samsung Bluewings
Größte Erfolge als Spieler
Deutscher Pokalsieger 1981 - UEFA-Pokalsieger 1980, 1988 - Vize-Asienmeister 1972
Größte Erfolge als Trainer
Südkoreanischer Meister 2004, 2008 - Südkoreanischer Meister 2009
Südkoreanischer Ligapokalsieger 2005, 2008 - Südkoreanischer Supercup-Sieger 2005
Herausragender Spieler in Zypern
Sotiris Kaiafas (geb. am 17.12.1949 in Limassol)
Er ist einer der größten Spieler in der Fußballgeschichte von Zypern und eine echte Vereinslegende von Omonia Nikosia. Sotiris Kaiafas war ein klassischer Torjäger mit einem exzellenten Stellungsspiel. Zudem war er sehr abschlussstarkstark im Strafraum und bei schnellen Abschlüssen. Außerdem spielte er über viele Jahre besonders effizient und konstant. Allerdings war Kaiafas kein spektakulärer Dribbler, sondern eher ein eiskalter Vollstrecker.
Stationen als Spieler
1967 bis 1984 - Omonia Nikosia
1972 bis 1980 - Nationalspieler Zypern (17 Länderspiele - 2 Länderspieltore)
Größte Erfolge als Spieler
Zypriotischer Meister 1972, 1974, 1975, 1976, 1977, 1978, 1979, 1981, 1982, 1983, 1984
Zypriotischer Pokalsieger 1972, 1980, 1982, 1983 - Zypriotischer Supercup-Sieger 1979, 1980, 1981, 1982, 1983
Torschützenkönig in Zypern 1972, 1974, 1976, 1977, 1979, 1980, 1981, 1982 - Torschützenkönig in Europa 1976
Weitere herausragende Spielerinnen und Spieler
Mohammad ad-Da'ayya' - Ali Daei - Lakhdar Belloumi - Rabah Madjer - Sadio Mané - Abédi Pelé
Kurzinformation: Velibor ("Bora") Milutinović - Weltenbummler und Nationaltrainer Der serbische Trainer wurde der "Meister des Unmöglichen" oder der "Meister der Underdogs" genannt, da er mehrmals mit vermeintlich schwachen Nationalmannschaften unerwartete Erfolge feierte. Bora Milutinović gehört heute zu den Weltenbummlern unter den Trainern. Allein in den 1980er- und 1990er-Jahren nahm er gleich mit fünf verschiedenen Nationen an einer Fußball-Weltmeisterschaft teil: Mexiko (1986), Costa Rica (1990), USA (1994), Nigeria (1990) und China (2002). Außerdem trainierte er auch die Nationalmannschaften von Honduras, dem Irak und von Jamaika. Größte Erfolge als Spieler Größte Erfolge als Trainer |
Kurzinformation: Spaniens berühmtester Edelfan "Manolo" Jahrzehntelang begleitete Manuel Cáceres Artesero die spanische Nationalmannschaft bei ihren Länderspielen. Fast 30 Jahre lang - von 1982 bis 2010 - verpasste Manolo el del Bombo ("Manolo, der mit der Pauke") kein einziges Länderspiel der "Furja Roja". Sein Markenzeichen war neben der Trommel vor allem die überdimensionale Baskenmütze. Außerdem betrieb er die Gaststätte "El Bombo" ("Die Trommel") neben dem Mestalla-Stadion in Valencia mit einem angegliederten Fanshop. Als einziger Fan durfte Cáceres auch regelmäßig im Flieger der Nationalmannschaft sitzen. Eigentlich wollte sich Manolo nach der Fußball-WM 2026 zur Ruhe setzen. Am 1. Mai 2025 starb der spanische Edelfan jedoch im Alter von 76 Jahren in Vilarreal. Er war auch der Namenspate von "Manolo" vom Bökelberg. |
Herausragende Schiedsrichter im internationalen Fußball
Pierluigi Collina (geb. am 13.02.1960 in Bologna)
Der Italiener gilt als einer der besten Schiedsrichter in der Geschichte des Fußballs. Im Alter von 24 Jahren erkrankte Pierluigi Collina am "Kreisrunden Haarausfall" ("Alopecia areata"). Die Autoimmunkrankheit verlieh ihm das markante Aussehen, was ihm den Spitznamen "Kojak" oder "Glatze Gnadenlos" einbrachte. Collina war auch durch seine teils recht eigenwilligen Regelauslegungen bekannt. Seine Popularität und markante Erscheinung brachten ihm eine Reihe von Werbeverträgen ein. So machte er Reklame für Uhren, Sportartikel und Tiefkühlkost.
Stéphanie Frappart (geb. am 14.12.1983 in Le Plessis-Bouchard)
Die Französin gehört zu den bekanntesten und einflussreichsten Schiedsrichterinnen im internationalen Fußball. Stéphanie Frappart steht exemplarisch für den zunehmenden Einfluss von Frauen im Profifußball - nicht nur als Spielerinnen, sondern auch in leitenden Rollen. Ihre Stärken sind ihre ruhige Autorität statt lauter Dominanz, ihre klare Körpersprache, ihre hohe Laufstärke und Positionierung sowie ihre präzise Regelanwendung.
Bedeutende internationale Schiedsrichter
Sándor Puhl - Howard Webb
Weitere Informationen
Internationale FIFA-Schiedsrichter
Herausragende Fußball-Funktionäre im internationalen Fußball |
Santiago Bernabéu (geb. am 08.06.1895 in Almansa - gest. am 02.06.1978 in Madrid) Florentino Pérez (geb. am 08.03.1947 in Madrid) Josep Lluís Núñez (geb. am 07.09.1931 in Barakaldo - gest. am 03.12.2018 in Barcelona) Hans Gamper (geb. am 22.11.1877 in Winterthur - gest. am 30.07.1930 in Barcelona) Jesús Gil y Gil (geb. am 11.03.1933 in El Burgo de Osma - gest. am 14.05.2004 in Madrid) Bernard Tapie (geb. am 26.01.1943 in Paris - gest. am 03.10.2021 in Paris) Jorge Nuno Pinto da Costa (geb. am 28.12.1937 in Porto - gest. am 15.02.2025 in Porto) Giovanni Agnelli (geb. am 12.03.1921 in Turin - gest. am 24.01.2003 in Turin) Umberto Agnelli (geb. am 01.11.1934 in Lausanne - gest. am 27.05.2004 in Turin) Giampiero Boniperti (geb. am 04.07.1928 in Barengo - gest. am 18.06.2021 in Turin) Angelo Morrati (geb. am 05.11.1909 in Somma Lombardo - gest. am 12.08.1981 in Viareggio) Massimo Moratti (geb. am 16.05.1945 in Bosco Chiesanuova) Silvio Berlusconi (geb. am 29.09.1936 in Mailand - gest. am 23.12.2023 in Segrate) Süleyman Seba (geb. am 05.04.1926 in Hendek - gest. am 13.08.2014 in Istanbul) Josef ("Beppo") Mauhart (geb. am 14.09.1933 in Enns - gest. am 07.05.2017 in Wien) Lennart Johansson (geb. am 05.11.1929 in Stockholm - gest. am 04.06.2019 in Stockholm) Henri Delaunay (geb. am 15.06.1883 in Paris - gest. am 09.11.1955 in Paris) Jules Rimet (geb. am 14.10.1873 in Theuley-les-Lavoncourt - gest. am 16.10.1956 in Paris) Carl Anton Wilhelm Hirschmann (geb. 1877 in Medan - gest. am 26.06.1951 in Amsterdam) João Havelange (geb. am 08.05.1916 in Rio de Janeiro - gest. am 16.08.2016 in Rio de Janeiro) Joseph ("Sepp") Blatter (geb. am 10.03.1936 in Visp) |
Auszeichnungen im internationalen Fußball
Internationale Auszeichnungen
Afrikas Fußballer des Jahres - Asiens Fußballer des Jahres - Ozeaniens Fußballer des Jahres
Europas Fußballer des Jahres - UEFA-Spieler des Jahres - Südamerikas Fußballer des Jahres
Nordamerikas Fußballer des Jahres - Nordamerikas Fußballerin des Jahres
Weltfußballer des Jahres - Weltfußballerin des Jahres - FIFA-Welttorhüter des Jahres - Welttrainer des Jahres
Weitere Legenden
FIFA-Weltauswahl des 20. Jahrhunderts - FIFA 100 - UEFA Jubilee 52 Golden Players
Bedeutende Trainer
Erfolgreichste Trainer der Europapokal-Wettbewerbe - EM-Meistertrainer - WM-Meistertrainer
Nationaltrainer mit mindestens 100 Länderspielen
Weitere Informationen
