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Olympische Spiele: Wettkampf zu Ehren der Götter

Olympische Ringe (Quelle: Bild von DavidRockDesign auf Pixabay)

Alle vier Jahre schaut die ganze Welt zu, wenn sich die Athleten aus rund 200 Ländern und Gebieten in verschiedenen Sportarten miteinander um besten Leistungen messen. Was ursprünglich im antiken Griechenland als Wettspiele zu Ehren der Götter ins Leben gerufen wurde, entwickelte sich im 20. Jahrhundert der Neuzeit zu sportlichen Mega-Event.

Die Olympischen Spiele der Antike

Im Altertum waren die Olympischen Spiele ein wichtiges Sportereignis und genossen politisch wie kulturell eine große Bedeutung. So dienten sie als ein politisches Forum, da sowohl das Volk als auch Diplomaten und politische Vertreter aus allen Teilen der griechischen Welt zusammenkamen. Neueren Forschungen zufolge gehen die Olympischen Spiele wohl auf kultische Feste zu Ehren Rheas - der Mutter von Göttervater Zeus - zurück. Sie waren zudem ein Teil der Panhellenischen Spiele - gesamtgriechischen Festspielen zu Ehren der Götter. Neben den Olympischen Spielen zu Ehren des Zeus gehörten dazu:

Ergänzt wurden sie später durch folgende regionalen Spiele:

Ausgetragen wurden die Olympischen Spiele im Turnus von vier Jahren im antiken Olympia. Der antiken Überlieferung zufolge fanden die ersten Spiele bereits im Jahr 776 v. Chr. statt; dabei traten die Athleten im Laufen ("Dromos"), dem antiken Fünfkampf Pentathlon, der Schwerathletik und den Pferdesport-Wettbewerben an. Als Siegeskranz wurde den jeweiligen Olympiasiegern ein Olivenzweig überreicht. Der Überlieferung nach ging Koroibos von Elis als erster antiker Olympiasieger im Stadionlauf über etwa 192 Meter in die Geschichte ein.

Bereits im 2. Jahrhundert vor Christus begann mit den politischen Konflikten sowie dem zunehmenden römischen Einfluss der antiken olympischen Spiele. Die letzten Spiele fanden der Überlieferung nach vermutlich im Jahr 393 nach Christus statt. Im darauffolgenden Jahr verbot der römische Kaiser Theodosius I. der Große (379-395) alle heidnischen Zeremonien - darunter auch die Olympischen Spiele. Archäologische Ausgrabungen ergaben jedoch, dass vermutlich bis ins 6. nachchristliche Jahrhundert noch Spiele in Olympia stattfanden - wenn auch in bescheidenem Maßstab.

Die Olympischen Spiele der Neuzeit

Im ausgehenden 19. Jahrhundert rief der französische Baron Pierre de Coubertin die Idee der Olympischen Spiele wieder ins Leben zurück. Neben dem sportlichen Aspekt sollte das "Treffen der Jugend" auch der Völkerverständigung dienen. Ob Kriege, Boykotte oder politischer Missbrauch - nichts konnte den Aufstieg der Olympischen Spiele der Neuzeit zum größten Sportspektakel der Welt bremsen. Die Spiele brachten große Sieger - aber auch tragische Verlierer hervor.

"Das Wesentliche ist nicht, gesiegt, sondern sich wacker geschlagen zu haben."

Pierre de Coubertin (1863-1937), Initiator der Olympischen Spiele der Neuzeit

Mittlerweile ist fast jedes Land der Welt mit eigenen Athleten bei den Spielen vertreten. Dieses Wachstum führte aber auch manchen Problemen wie Doping, Bestechung oder Terrorismus. Für die Gastgeberstädte und -länder bieten die Olympischen Spiele zudem eine prestigeträchtige Gelegenheit, sich der Welt zu präsentieren und für sich zu werben.

Heute bilden zahlreiche nationale und internationale Sportorganisationen und -verbände, anerkannte Medienpartner sowie Athleten, Betreuer, Schiedsrichter, die sich zur Einhaltung der Olympischen Charta verpflichtet hat, die "olympische Bewegung". Die Dachorganisation der Spiele ist das Internationale Olympische Komitee (IOC) mit Sitz in Lausanne. Daneben vertreten derzeit 206 Nationale Olympische Komitees (NOKs) die olympische Bewegung auf nationaler Ebene.

Seit 1924 werden im Turnus von vier Jahren die Olympischen Winterspiele veranstaltet. Im Gegensatz zu den Olympischen Sommerspielen werden die Zahl der Spiele und nicht die Olympiaden - also die Zeiträume zwischen zwei Spielen - gezählt. Ausgefallene Spiele werden somit auch nicht in der Zählung berücksichtigt. Zunächst fanden die Winterspiele im gleichen Jahr wie die Sommerspiele statt - seit 1994 werden beide Spiele im zweijährigen Wechsel durchgeführt.

Die Olympischen Jugendspiele

Die Olympischen Jugendspiele wurden im Juli 2007 auf Initiative des ehemaligen IOC-Präsidenten Jacques Rogge beschlossen. Die eigentliche Idee stammt jedoch vom Österreicher Johann Rosenzopf. Bei den Jugendspielen wird ebenfalls zwischen Sommer- und Winterspielen unterschieden.

Nach dem Willen des IOC sollen die Jugendspiele in einem kleineren Rahmen stattfinden, damit auch kleinere Städte die Möglichkeit erhalten, ein olympisches Multisportevent auszutragen. Das Sportprogramm orientiert sich dabei an den Olympischen Spielen.

Die ersten Sommerspiele fanden 2010 in Singapur statt. Die Sommerspiele 2026 finden in Dakar statt. Die ersten Winterspiele wurden 2012 in Innsbruck organisiert. Die bislang letzten Winterspiele 2024 fanden in Gangwon und damit erstmals außerhalb Europas statt.

Die Paralympischen Spiele

Die Paralympischen Spiele bezeichnen die Spiele der Sportler mit einer körperlichen Behinderung odereiner geistigen Beeinträchtigung. Sie gehen auf den deutschstämmigen Neurologen Ludwig Guttmann (1899-1980) zurück. In den sogenannten "Stoke Mandeville Games" von 1948 traten erstmals 14 kriegsversehrte Frauen und Männer im Bogenschießen gegeneinander an. Der Wettbewerb fand parallel zu den Olympischen Sommerspielen 1948 in London statt. 

Im Jahr 1960 fanden in Rom die ersten "Weltspiele der Gelähmten" statt, die nicht mehr parallel zu den Olympischen Spielen ausgetragen wurden. Bereits im Jahr 1976 kamen die ersten Paralympischen Winterspiele hinzu, die in Schweden ausgetragen wurden. 

Seit 1988 finden die Paralympischen Sommerspiele am gleichen Austragungsort wie die Olympischen Sommerspiele statt. Die Paralympischen Winterspiele finden seit 1992 am gleichen Austragungsort wie die Olympischen Winterspiele statt.

Allein 2022 nahmen bei den Winterspielen 570 Athleten aus 47 Nationen teil, was einen neuen Teilnehmerrekord bedeutete. Bei den Sommerspielen 2024 in Paris kämpften rund 4.400 Athleten aus 184 Nationen in 22 Sportarten und 549 Wettbewerben um die Medaillen.

Kurzinformation: Die Olympischen und Paralympischen Symbole

Die olympischen Symbole sind Embleme, die ausschließlich im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen verwendet werden. Das wichtigste Symbol der heutigen Spiele sind die olympischen Ringe, die 1913 von Pierre der Coubertin entwickelt wurden. Es besteht aus fünf verschlungenen Ringen in den Farben Blau, Gelb, Schwarz, Grün und Rot. Der sechste verwendete Farbton ist Weiß für den Hintergrund.

Der olympische Fackellauf ist ein Teil der Eröffnungszeremonie und wurde erstmals bei den Spielen 1936 in Berlin veranstaltet. Entzündet wird das Feuer im antiken Olympia. Die Tradition reicht jedoch in die griechische Antike zurück: Ursprünglich wurde das Feuer wurde zu Ehren der Göttin Hestia entzündet.

Ein weiterer Teil der Eröffnungszeremonie ist auch der olympische Eid. Erstmals beschworen wurde der Eid bei den Spielen 1920 in Antwerpen vom belgischen Fechter Victor Boin. Seit den Spielen 1972 in München werden die Kampfrichter in einem ähnlichen Gelöbnis "beeidigt".

Die olympische Hymne ist die einzige offizielle olympische Festmusik und Bestandteil aller wichtigen Ereignisse der olympischen Bewegung. Die Melodie stammt von dem Komponisten Spyros Samaras, der Text von Kostis Palamas und wurde für die ersten Spiele der Neuzeit 1896 in Athen geschrieben.

Bei den Paralympischen Spielen wird bei der Eröffnung ebenfalls ein paralympischen Eid abgelegt, der sich nicht vom olympischen Eid unterscheidet. Lediglich das Wort "olympisch" wird dabei durch den Begriff "paralympisch" ersetzt. Auch der paralympische Fackellauf entspricht dem olympischen Pendant. Bis 1987 führte das IPC zudem die olympischen Ringe. Seit 2010 bestehen die paralympischen Symbole aus drei farbigen Streifen in den Farben Rot, Blau und Grün.

Quelle: Statista

Weitere Informationen

Das Internationale Olympische Komitee (IOC)

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wurde am 23. Juni 1894 als Trägerorganisation von Pierre de Coubertin des olympischen Sports gegründet. Als Organisator der modernen  Olympischen Spiele entscheidet das IOC über die Austragungsorte sowie über deren Inhalte und Teilnahmebedingungen. Zudem vergibt es die Spiele jeweils sieben Jahre im Voraus. Das Regelwerk ist in der Olympischen Charta festgelegt. 

Dem IOC gehören 206 Mitglieder an, die als Nationales Olympisches Komitee (NOK) geführt werden. Gemäß Statut sind diese als nationale Organisationen - ebenso wie das IOC - politisch unabhängig. Die NOKs verfügen über das Nominierungs-, Entsende- und Betreuungsrecht für die Spiele. Zweiter wichtiger Partner des IOC sind zudem 35 ausgewählte Sportverbände mit olympischen Sportarten - 28 davon sind an den Sommerspielen beteiligt. Dem IOC obliegt dabei die Aufgabe, die teils sehr unterschiedlichen Interessen zu einer Wertegemeinschaft zusammenzubringen. Der Verwaltungssitz ist Lausanne - die Verkehrssprachen sind Englisch und Französisch.

Alle relevanten Entscheidungen werden von der IOC-Vollversammlung getroffen. Sie besteht aus maximal 115 Mitgliedern, davon werden jeweils bis zu 15 über das Ticket der NOKs, der Verbände und der Athleten berufen. Zudem sind auch mehrfache Mitgliedschaften aus einem Land möglich. Seit 2000 müssen gewählte IOC-Mitglieder mit dem 70. Lebensjahr ausscheiden - bei den berufenen Mitgliedern liegt das Alterslimit bei 80 Jahren. Für Mitglieder, die vor 1966 gewählt wurden, gab es kein Alterslimit. 

Der Präsident des IOC darf maximal zwölf Jahre (acht plus vier Jahre) amtieren. Am 10. September 2013 wurde der ehemalige Fecht-Olympiasieger Thomas Bach zum 9. IOC-Präsidenten gewählt. 2025 wird der deutsche Sportfunktionär nicht mehr für eine dritte Amtszeit kandidieren zu wollen.

"Teilnehmen ist wichtiger als siegen."

Pierre de Coubertin (1863-1937), Initiator der Olympischen Spiele der Neuzeit

Derzeit gehören 149 Mitglieder an - darunter 111 stimmberechtigte reguläre Mitglieder und 38 Ehrenmitglieder. Eine dominierende Gruppe sind die Sportfunktionäre - darunter auch FIFA-Präsident Gianni Infantino. Die Vorsitzenden von internationalen Sportorganisationen, die einen olympischen Sport repräsentieren, sind aufgrund ihrer Funktion "ex officio"  im IOC vertreten.

53 IOC-Mitglieder waren Teilnehmer der Olympischen Spiele - 38 Mitglieder gewannen dabei Medaillen. Weitere Mitglieder kommen zudem aus dem internationalen Adel und Hochadel wie zum Beispiel Fürst Albert II. von Monaco, Großherzog Henri von Luxemburg oder Nora von Liechtenstein. Nicht stimmberechtigt sind hingegen die derzeit 38 Ehrenmitglieder - darunter König Frederik X. von Dänemark oder König Willem-Alexander der Niederlande.

Boykott und Propaganda: Sport und Politik bei den Olympischen Spielen

Ein "Boykott" ist ein organisiertes wirtschaftliches, soziales und politisches Druckmittel, mit dem bestimmte Personen, Personengruppen, Unternehmen oder Staaten vom regelmäßigen Geschäftsverkehr ausgeschlossen werden sollen. Auch im Sport wurden Großveranstaltungen aus politischen Gründen von Boykotten, Protesten und Propaganda begleitet.

So führte der Missbrauch der Sommerspiele 1936 in Berlin und der Winterspiele 1936 in Garmisch-Partenkirchen durch die Nationalsozialisten zu Propagandazwecken missbraucht. Internationale Proteste und Boykottforderungen blieben hingegen ungehört. Die zweiteilige Dokumentation "Olympia" von Leni Riefenstahl gehört außerdem zu den bekanntesten Filmen aus der NS-Zeit.

Die Ausrichtung der Olympischen Spiele 1968 in Mexiko-City stand zeitweise infrage, als Studenten wochenlang gegen das Prestigeprojekt der korrupten Regierung protestierten. Polizei und Geheimdienst ließen die Demonstrationen jedoch gewaltsam niedergeschlagen - allein 250 Menschen kamen bei dem Massaker von Tlatelolco am 2. Oktober 1968 ums Leben.

Zudem wurden die Olympischen Sommerspiele 1976 in Montréal von 16 afrikanischen Staaten boykottiert. Diese forderten zuvor erfolglos den Ausschluss Neuseelands, weil dessen Rugby-Nationalmannschaft mehrere Spiele gegen das Team aus Südafrika bestritt, das wegen seiner Politik der Apartheid vom IOC ausgeschlossen wurde.

Der sowjetische Einmarsch in Afghanistan 1979 diente den USA und zahlreichen westlichen Staaten als Anlass zum Boykott der Sommerspiele 1980 in Moskau. Nur 81 Länder nahmen letztlich an den Spielen teil, 42 Staaten sagten ihre Teilnahme ab. Der Boykott führte schließlich zu einer sportlichen Wettbewerbsverzerrung: So waren die Mannschaften der UdSSR und der DDR den anderen Ländern deutlich überlegen. Zudem gewannen die sowjetischen Sportler rund 40 Prozent aller Goldmedaillen.

Die Revanche folgte vier Jahre später, als die Sowjetunion und 18 weitere sozialistische Staaten - mit Ausnahme von Rumänien, Jugoslawien und China - die Sommerspiele in Los Angeles 1984 boykottierten. Offizielle Begründung war die angeblich nicht gewährleistete Sicherheit für die Sportler. Das Team der USA war daher mit 83 Goldmedaillen die sportliche dominierende Mannschaft der Spiele.

Zu internationalen Protesten führte auch die Vergabe der Sommerspiele 2008 nach Peking. Anlass war die Lage der Menschenrechte und das Vorgehen in Tibet. Allerdings blieben die Proteste weitgehend erfolglos - zudem kam es nur in einigen Metropolen der Welt zu Protesten.

Auch bei anderen Sportveranstaltungen spielte die Politik eine Rolle: Bei der Fußball-EM 1992 wurde Jugoslawien wegen des Balkankonfliktes ausgeschlossen. Als Nachrücker fuhr Dänemark zum Turnier - und wurde Europameister.

Im Jahre 2011 wurde mit dem Großen Preis von Bahrain erstmals ein Formel-1-Rennen aus politischen Gründen abgesagt. Anlass waren die politischen Unruhen in Bahrain gegen das Regime in dem Golf-Emirat. Auch ein Jahr später kam zu internationalen Protesten gegen die Austragung des Rennens, weil sich die Veranstalter vom bahrainischen Königshaus politisch instrumentalisieren ließen.

Olympische Geschichte in Deutschland

Spiele 1936 in Berlin: Zwischen Sport und NS-Propaganda

Über den Stellenwert der Olympischen Spiele 1936 haben mittlerweile Generationen von Historikern gestritten. Vergeben wurden die Spiele zwar schon im Jahre 1931 - dennoch missbrauchten die nun regierenden Nationalsozialisten die Spiele für ihre Propagandazwecke, um das NS-Regime positiv im Ausland darzustellen. So erlebte Berlin nahezu perfekt organisierte Spiele mit einem bis dahin neuen Teilnehmerrekord: es nahmen 3.961 Teilnehmer aus 49 Nationen teil; rund vier Millionen Zuschauer erlebten die Spiele vor Ort, von wo aus zudem etwa 3.000 Journalisten aus 40 Ländern berichteten. 

Zum besonderen Flair der Spiele trugen der erste Olympische Fackellauf in der Geschichte bei. Herausragendster Sportler war der farbige US-Amerikaner Jesse Owens - sowohl wegen seiner sportlichen Leistungen als auch wegen seiner sympathischen Art. Das bedeutendste und auch umstrittenste filmische Werk über die Spiele war der zweiteilige Dokumentarfilm "Olympia" der deutschen Regisseurin Leni Riefenstahl

Spiele 1972 in München: Die olympische Geschichte der bayerischen Landeshauptstadt

Nach Berlin 1936 war München der Gastgeber der Olympischen Sommerspiele 1972. Im Gegensatz zu den Spielen von 1936 wollte man in München heitere und offene Spiele ohne politischen Charakter organisieren. Überschattet wurden die Spiele letztlich aber vom Olympia-Attentat, bei dem 17 Menschen ums Leben kamen. Dennoch gingen die Spiele von München weiter, die vor allem die Handschrift von Organisationspräsident Willi Daume trugen. In die Geschichte ein gingen die Spiele außerdem mit dem bunten Dackel "Waldi" - dem ersten offiziellen Olympia-Maskottchen. Die Gesamtkosten für die Spiele von München betrugen rund 1,972 Milliarden D-Mark (etwa 985 Millionen Euro).

Quelle: Terra X History auf Youtube

Am 8. Dezember 2007 beschloss der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) einstimmig die Bewerbung Münchens für die Olympischen Winterspiele 2018. Mit der erneuten Nutzung der alten Olympia-Sportstätten und klimaneutralen Konzepten sollten zudem neue ökologische Maßstäbe gesetzt werden. Basierend auf einem "2-Cluster-Konzept" waren die Eiswettbewerbe in der bayerischen Landeshauptstadt geplant. Die übrigen Wettbewerbe sollten hingegen am Fuße der Zugspitze durchgeführt werden.

Insgesamt sahen die Pläne Ausgaben über 2,85 Milliarden Euro vor. So wurden neben  den Organisationskosten von 1,3 Milliarden Euro die dauerhaften Investitionen mit 1,55 Milliarden Euro beziffert - finanziert von der öffentlichen Hand und Privatinvestoren. Das IOC entschied sich am 6. Juli 2011 jedoch für den südkoreanischen Mitbewerber Pyeongchang.

Teilnahme Deutschlands bei den Olympischen Sommerspielen
1896, 1900, 1904, 1908, 1912, 1928, 1932, 1936, 1952, 1956, 1960, 1964, 1968, 1972, 1976, 1984, 1988, 1992, 1996, 2000, 2004, 2008, 2012, 2016, 2020, 2024
Keine Teilnahmen: 1924 und 1948 - Boykott der BRD für die Olympischen Sommerspiele 1980

Teilnahmen Deutschlands bei den Olympischen Winterspielen
1928, 1932, 1936, 1952, 1956, 1960, 1964, 1968, 1972, 1976, 1980, 1984, 1988, 1992, 1994, 1998, 2002, 2006, 2010, 2014, 2018, 2022
Keine Teilnahmen: 1924 und 1948

Teilnahmen der DDR bei den Olympischen Sommerspielen
1968, 1972, 1976, 19801988

Keine Teilnahmen: Boykott der DDR für die Olympischen Sommerspiele 1984

Teilnahmen der DDR bei den Olympischen Winterspielen
1968, 1972, 1976, 1980, 1984, 1988

Teilnahmen des Saarlandes bei den Olympischen Sommerspielen
1952

Teilnahmen bei den Olympischen Jugend-Sommerspielen
2010, 2014, 2018

Teilnahmen bei den Olympischen Jugend-Winterspielen
2012, 2016, 2020, 2024

Teilnahmen Deutschlands bei den Paralympischen Sommerspielen
196019641968, 1972, 1976. 1980, 1984, 1988, 1992, 1996, 2000, 2004, 2008201220162020, 2024

Teilnahmen Deutschlands bei den Paralympischen Winterspielen
1976, 1980, 1984, 1988, 1992, 1994. 1998, 2002, 20062010201420182022

Teilnahmen der DDR bei den Paralympischen Sommerspielen
1984

Bei den Olympischen Spielen von 1956, 1960 und 1964 (Sommer und Winter) nahmen die Athleten der BR Deutschland, der DDR und des Saarlandes (1956) gemeinsam mit einer gesamtdeutschen Mannschaft teil.

Weitere Informationen

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Olympische Geschichte einzelner Länder


Olympische Geschichte von Ägypten

Olympische Geschichte von Argentinien

Olympische Geschichte von Armenien

Olympische Geschichte von Aserbaidschan

Olympische Geschichte von Äthiopien

Olympische Geschichte von Australien

Olympische Geschichte der Bahamas

Olympische Geschichte von Belgien

Olympische Geschichte von Brasilien

Olympische Geschichte von Bulgarien

 Olympische Geschichte von Chile

 Olympische Geschichte von China 

 Olympische Geschichte von Dänemark

Olympische Geschichte von Finnland

Olympische Geschichte von Indien

Olympische Geschichte von Indonesien

Olympische Geschichte von Jamaika

Olympische Geschichte von Japan

Olympische Geschichte von Kanada

Olympische Geschichte von Kasachstan

Olympische Geschichte von Kenia

Olympische Geschichte von Liechtenstein

Olympische Geschichte von Marokko

Olympische Geschichte von Mexiko

Olympische Geschichte der Mongolei

Olympische Geschichte von Neuseeland

Olympische Geschichte von Nordkorea

Olympische Geschichte von Österreich

Olympische Geschichte von Pakistan

Olympische Geschichte von Südafrika

Olympische Geschichte von Südkorea

Olympische Geschichte der Schweiz

Olympische Geschichte der Sowjetunion

Olympische Geschichte von Taiwan

Olympische Geschichte von Thailand

Olympische Geschichte Trinidad & Tobagos

Olympische Geschichte der Türkei

Olympische Geschichte von Uruguay

Olympische Geschichte von Venezuela

Olympische Geschichte von Vietnam

Gemischte Mannschaften (1896-1904)

Olympisches Flüchtlingsteam (seit 2016)

Vereintes Team (1992)

Unabhängige Olympiateilnehmer (seit 1992)

Individuelle Neutrale Athleten (2024)


Herausragende Sportler und Mannschaften

    Weitere Informationen

    Herausragende Sportmannschaften


    Basketball

    Argentinien (Herren)
    Amerikameister 2001, 2011, 2022
    Weltmeister 1950
    Olympiasieger 2004

    Jugoslawien (Herren)
    Europameister 1973, 1975, 1977, 1989, 1991
    Weltmeister 1970, 1978, 1990
    Olympiasieger 1980

    Sowjetunion (Herren)
    Europameister
    1947, 1951, 1953, 1957, 1959, 1961, 1963, 1965, 1967, 1969, 1971, 1979, 1981, 1985
    Weltmeister 1967, 1974, 1982
    Olympiasieger 1972, 1988

    Sowjetunion (Damen)
    Europameister
    1950, 1952, 1954, 1956, 1960, 1962, 1964, 1966, 1968, 1970, 1972, 1974, 1976, 1978, 1980, 1981, 1983, 1985, 1987, 1989
    Weltmeister 
    1959, 1964, 1967, 1971, 1975, 1983
    Olympiasieger 1976, 1980

    USA (Herren)
    Amerikameister
    1992, 1993, 1997, 1999, 2003, 2007, 2017
    Weltmeister
    1954, 1986, 1994, 2010, 2014
    Olympiasieger
    1936, 1948, 1952, 1956, 1960, 1964, 1968, 1976, 1984, 1992, 1996, 2000, 2008, 2012, 2016, 2020, 2024

    USA (Damen)
    Amerikameister 1993, 2007
    Weltmeister
    1953, 1957, 1979, 1986, 1990, 1998, 2002, 2010, 2014, 2018
    Olympiasieger
    1984, 1988, 1996, 2000, 2004, 2008, 2012, 2016, 2020, 2024

    Cricket

    Australien (Herren)
    Cricket World Cup
    1987, 1999, 2003, 2007, 2015, 2023
    Champions Trophy 2006, 2009

    Australien (Damen)
    Women's Cricket World Cup
    1978, 1982, 1988, 1997, 2005, 2013, 2022
    Women’s World Twenty20
    2010, 2012, 2014, 2018, 2020, 2023

    England (Herren)
    Champions Trophy 2004

    England (Damen)
    Women's Cricket World Cup
    1993, 2009, 2017
    Women's World Twenty20
    2009

    Indien (Herren)
    Cricket World Cup 1983, 2011
    Champions Trophy 2003, 2013

    Neuseeland (Herren)
    Champions Trophy 2000

    Neuseeland (Damen)
    Women's Cricket World Cup 2000

    Pakistan (Herren)
    Cricket World Cup 1992
    Champions Trophy 2017

    Sri Lanka (Herren)
    Cricket World Cup 1996
    Champions Trophy 2002

    Südafrika (Herren)
    Champions Trophy 1998

    West Indies (Herren)
    Cricket World Cup 1975, 1979
    Champions Trophy 2004

    Eishockey

    Finnland (Herren)
    Weltmeister 1995, 2011, 2019, 2022
    Olympiasieger 2022

    Kanada (Herren)
    Weltmeister
    1920, 1924, 1928, 1930, 1931, 1932, 1934, 1935, 1937, 1938, 1939, 1948, 1950, 1951, 1952, 1955, 1958, 1959, 1961, 1994, 1997, 2003, 2004, 2007, 2015, 2016, 2021, 2023
    Olympiasieger
    1920, 1924, 1928, 1932, 1948, 1952, 2002, 2010, 2014

    Kanada (Damen)
    Weltmeister
    1990, 1992, 1994, 1997, 1999, 2000, 2001, 2004, 2007, 2012, 2021, 2022, 2024
    Olympiasieger
    2002, 2006, 2010, 2014, 2022

    Russland (Herren)
    Weltmeister
    1993, 2008, 2009, 2012, 2014
    Olympiasieger 2018

    Schweden (Herren)
    Weltmeister
    1953, 1957, 1962, 1987, 1991, 1992, 1998, 2006, 2013, 2017, 2018
    Olympiasieger 1995, 2006

    Sowjetunion (Herren)
    Weltmeister
    1954, 1956, 1963, 1964, 1965, 1966, 1967, 1968, 1969, 1970, 1971, 1973, 1974, 1975, 1978, 1979, 1981, 1982, 1983, 1986, 1989, 1990
    Olympiasieger
    1956, 1964, 1968, 1972, 1976, 1984, 1988, 1992

    Tschechien (Herren)
    Weltmeister 
    1996, 1999, 2000, 2001, 2005,  2010, 2024
    Olympiasieger 1998

    USA (Herren)
    Weltmeister 1933, 1960
    Olympiasieger 1960, 1980

    USA (Damen)
    Weltmeister
    2005, 2008, 2009, 2011, 2013, 2015, 2016, 2017, 2019, 2023
    Olympiasieger 1998, 2018

    Fußball

    Argentinien (Herren)
    Südamerikameister
    1921, 1925, 1927, 1929, 1937, 1941, 1945, 1946, 1947, 1955, 1957, 1959, 1991, 1993, 2021
    Weltmeister 1978, 1986, 2022
    Olympiasieger 2004, 2008

    Brasilien (Herren)
    Südamerikameister
    1919, 1922, 1949, 1989, 1997, 1999, 2004, 2007, 2019
    Weltmeister 1958, 1962, 1970, 1994, 2002
    Olympiasieger 2016

    Deutschland (Damen)
    Europameister
    1989, 1991, 1995, 1997, 2001, 2005, 2009, 2013
    Weltmeister 2003, 2007
    Olympiasieger 2016

    Frankreich (Herren)
    Europameister 1984, 2000
    Weltmeister 1998, 2018
    Olympiasieger 1984

    Italien (Herren)
    Europameister 1968, 2021
    Weltmeister 1934, 1938, 1982, 2006
    Olympiasieger 1936

    Norwegen (Damen)
    Europameister 1987, 1993
    Weltmeister 1995
    Olympiasieger 2000

    Spanien (Herren)
    Europameister 1964, 2008, 2012
    Weltmeister 2010
    Olympiasieger 1992, 2024

    Uruguay (Herren)
    Südamerikameister
    1916, 1917, 1920, 1923, 1924, 1926, 1935, 1942, 1956, 1959, 1967, 1983, 1987, 1995, 2011
    Weltmeister 1930, 1950
    Olympiasieger 1924, 1928

    USA (Damen)
    Nord- und Mittelamerikameister
    1991, 1993, 1994, 2000, 2002, 2006, 2014, 2018, 2022
    Weltmeister 1991, 1999, 2015, 2019
    Olympiasieger 1996, 2004, 2008, 2012

    Handball

    Dänemark (Herren)
    Europameister 2008, 2012
    Weltmeister 2019, 2021, 2023, 2025
    Olympiasieger 2016, 2024

    Dänemark (Damen)
    Europameister 1994, 1996, 2002
    Weltmeister 1997
    Olympiasieger 1996, 2000, 2004

    Deutschland (Herren)
    Europameister 2004, 2016
    Weltmeister 1938, 1978, 2007
    Olympiasieger 1980 (DDR)

    Frankreich (Herren)
    Europameister 2006, 2010, 2014, 2024
    Weltmeister 
    1995, 2001, 2009, 2011, 2015, 2017
    Olympiasieger 2008, 2012, 2020

    Frankreich (Damen)
    Europameister 2018
    Weltmeister 2003, 2007, 2023
    Olympiasieger 2020

    Norwegen (Damen)
    Europameister
    1998, 2004, 2006, 2008, 2010, 2014, 2016, 2020, 2022
    Weltmeister 1999, 2011, 2015, 2021
    Olympiasieger 2008, 2012

    Schweden (Herren)
    Europameister 1994, 1998, 2000, 2002, 2022
    Weltmeister 1954, 1958, 1990, 1999

    Südkorea (Damen)
    Asienmeister 
    1987, 1989, 1991, 1993, 1995, 1997, 2000, 2006, 2008, 2012, 2015, 2017, 2018, 2021, 2022
    Weltmeister 1995
    Olympiasieger 1988, 1992

    Hockey

    Australien (Herren)
    Weltmeister 1986, 2010, 2014
    Olympiasieger 2004

    Australien (Damen)
    Weltmeister 1994, 1998
    Olympiasieger 1996, 2000

    Deutschland (Herren)
    Europameister
    1970, 1978, 1991, 1995, 1999, 2003, 2011, 2013
    Weltmeister 2002, 2006, 2023
    Olympiasieger 1972, 1992, 2008, 2012

    Deutschland (Damen)
    Europameister 2007, 2013
    Weltmeister 1976, 1981
    Olympiasieger 2004

    Indien (Herren)
    Asienmeister 2003, 2007, 2017
    Weltmeister 1975
    Olympiasieger
    1928, 1932, 1936, 1948, 1952, 1956, 1964, 1980

    Niederlande (Herren)
    Europameister
    1983, 1987, 2007, 2015, 2017, 2021, 2023
    Weltmeister 1973, 1990, 1998
    Olympiasieger 1996, 2000, 2024

    Niederlande (Damen)
    Europameister 
    1984, 1987, 1995, 1999, 2003, 2005, 2009, 2011, 2017, 2019, 2021, 2023
    Weltmeister 1971, 1974, 1978, 1979, 1983, 1986, 1990, 2006, 2014, 2018, 2022
    Olympiasieger 1984, 2008, 2012, 2020

    Pakistan (Herren)
    Asienmeister 1982, 1985, 1989
    Weltmeister 1971, 1978, 1982, 1994
    Olympiasieger 1960, 1968, 1984

    Rugby

    Australien (Herren)
    Weltmeister 1991, 1995
    Olympiasieger 1908

    England (Herren)
    Weltmeister 2003

    Frankreich (Herren)
    Europameister 1936, 1937, 1938, 1952, 1954
    Olympiasieger 1900

    Neuseeland (Herren)
    Weltmeister 1987, 2011, 2015

    Südafrika (Herren)
    Weltmeister 1995, 2007, 2019, 2023

    Wasserball

    Kroatien (Herren)
    Europameister 2010, 2022
    Weltmeister 2007, 2017, 2024
    Olympiasieger 2012

    Serbien (Herren)
    Europameister 2006, 2012, 2014, 2016, 2018
    Weltmeister 2009, 2015
    Olympiasieger 2016, 2020, 2024

    Ungarn (Männer)
    Europameister
    1926, 1927, 1931, 1934, 1938, 1954, 1958, 1962, 1974, 1978, 1997, 1998, 
    Weltmeister 1973, 2003, 2013
    Olympiasieger
    1932, 1936, 1952, 1956, 1964, 1976, 2000, 2004, 2008

    Ungarn (Frauen)
    Europameister 1991, 2001, 2016
    Weltmeister 1994, 2005

    USA (Damen)
    Panamerikameister
    2003, 2007, 2011, 2015, 2019, 2023
    Weltmeister 
    2003, 2007. 2009, 2015, 2017, 2019, 2022, 2024
    Olympiasieger 2012, 2020, 2024

    Volleyball

    Brasilien (Herren)
    Südamerikameister
    1951, 1956, 1958, 1961, 1962, 1967, 1969, 1971, 1973, 1975, 1977, 1979, 1981, 1983, 1985, 1987, 1989, 1991, 1993, 1995, 1997, 1999, 2001, 2003, 2005, 2007, 2009, 2011, 2013, 2015, 2019, 2021
    Weltmeister 2006, 2010, 2012
    Olympiasieger 1992, 2004, 2016

    Brasilien (Damen)
    Südamerikameister
    1951, 1956, 1958, 1961, 1962, 1969, 1981, 1991, 1995, 1997, 1999, 2001, 2003, 2005, 2007, 2009, 2011, 2013, 2015, 2017, 2019, 2021, 2023
    Olympiasieger 2008, 2012

    China (Frauen)
    Asienmeister 
    1979, 1987, 1989, 1991, 1993, 1995, 1997, 1999, 2001, 2003, 2005, 2011, 2015
    Weltmeister 1982, 1986
    Olympiasieger 1984, 2004, 2016

    Italien (Herren)
    Europameister 
    1989, 1993, 1995, 1999, 2003, 2005, 2021
    Weltmeister 1990, 1994, 1998, 2022

    Kuba (Frauen)
    Nord- und Mittelamerikameister
    1973, 1975, 1977, 1979, 1985, 1987, 1989, 1991, 1993, 1995, 1997, 1999
    Weltmeister 1978, 1994, 1998
    Olympiasieger 1992, 1996, 2000

    USA (Herren)
    Nord- und Mittelamerikameister
    1973, 1983, 1985, 1999, 2003, 2005, 2007, 2013, 2017, 2023 - Weltmeister 1986
    Olympiasieger 1984, 1988, 2008

    USA (Damen)
    Nord- und Mittelamerikameister
    1981, 1983, 2001, 2003, 2005, 2011, 2013, 2015
    Weltmeister 2014 - Olympiasieger 2020

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