Olympische Spiele: Wettkampf zu Ehren der Götter

Olympische Ringe (Quelle: Bild von DavidRockDesign auf Pixabay)

Alle vier Jahre schaut die ganze Welt zu, wenn sich die Athleten aus rund 200 Ländern und Gebieten in verschiedenen Sportarten miteinander um besten Leistungen messen. Was ursprünglich im antiken Griechenland als Wettspiele zu Ehren der Götter ins Leben gerufen wurde, entwickelte sich im 20. Jahrhundert der Neuzeit zu einem sportlichen Mega-Event.

Die Olympischen Spiele der Antike

Im Altertum waren die Olympischen Spiele ein wichtiges Sportereignis und genossen politisch wie kulturell eine große Bedeutung. So dienten sie als ein politisches Forum, da sowohl das Volk als auch Diplomaten und politische Vertreter aus allen Teilen der griechischen Welt zusammenkamen. Neueren Forschungen zufolge gehen die Olympischen Spiele wohl auf kultische Feste zu Ehren von Rhea - der Mutter von Göttervater Zeus - zurück. Sie waren ein Teil der Panhellenischen Spiele - gesamtgriechischen Festspielen zu Ehren der Götter. Neben den Olympischen Spielen zu Ehren des Zeus gehörten dazu:

Ergänzt wurden sie später durch folgende regionalen Spiele:

Ausgetragen wurden die Olympischen Spiele im Turnus von vier Jahren im antiken Olympia. Der antiken Überlieferung zufolge fanden die ersten Spiele bereits im Jahr 776 v. Chr. statt; dabei traten die Athleten im Laufen ("Dromos"), dem antiken Fünfkampf Pentathlon, der Schwerathletik und den Pferdesport-Wettbewerben an. Als Siegeskranz wurde den Olympiasiegern ein Olivenzweig überreicht. Der Überlieferung nach ging Koroibos von Elis als erster antiker Olympiasieger im Stadionlauf über etwa 192 Meter in die Geschichte ein.

Bereits im 2. Jahrhundert vor Christus begann mit den politischen Konflikten sowie dem zunehmenden römischen Einfluss der antiken olympischen Spiele. Die letzten Spiele fanden der Überlieferung nach vermutlich im Jahr 393 nach Christus statt. Im darauffolgenden Jahr verbot der römische Kaiser Theodosius I. der Große (379-395) alle heidnischen Zeremonien - darunter auch die Olympischen Spiele. Archäologische Ausgrabungen ergaben jedoch, dass vermutlich bis ins 6. nachchristliche Jahrhundert noch Spiele in Olympia stattfanden - wenn auch in bescheidenem Maßstab.

Die Olympischen Spiele der Neuzeit

Allerdings ging die olympische Idee in den folgenden Jahrhunderten nicht ganz verloren. Im Westen Englands fanden zu Beginn des 17. Jahrhunderts erstmals die "Cotswold Olympick Game"s statt. Ein weiterer Versuch, die Olympischen Spiele wiederzubeleben, waren die "Olympiades de la République", die von 1796 bis 1798 jährlich im revolutionären Frankreich ausgetragen wurden. 

Auch das griechische Interesse an der olympischen Idee stieß  nach der Griechischen Revolution (1821-1829) wieder auf Interesse. Als wichtigster Vorläufer der modernen Olympischen Spiele gelten die Olympien, die ihrerseits das Münchner Oktoberfest zum Vorbild hatten.

Erst am Ende des 19. Jahrhundert rief der französische Baron Pierre de Coubertin (1863-1937) die Idee der Olympischen Spiele schließlich wieder ins Leben zurück. Ob Kriege, Boykotte oder politischer Missbrauch - nichts konnte den Aufstieg der Olympischen Spiele der Neuzeit zum größten Sportspektakel der Welt bremsen. Die Spiele brachten große Sieger - aber auch tragische Verlierer hervor.

"Das Wesentliche ist nicht, gesiegt, sondern sich wacker geschlagen zu haben."

Pierre de Coubertin (1863-1937), Initiator der Olympischen Spiele der Neuzeit

Mittlerweile ist fast jedes Land der Welt mit eigenen Athleten bei den Spielen vertreten. Dieses Wachstum führte aber auch manchen Problemen wie Doping, Bestechung oder Terrorismus. Für die jeweiligen Gastgeberstädte und -länder bieten die Olympischen Spiele eine prestigeträchtige Gelegenheit, sich der Welt zu präsentieren und für sich zu werben.

Heute bilden zahlreiche nationale und internationale Sportorganisationen und -verbände, anerkannte Medienpartner sowie Athleten, Betreuer, Schiedsrichter die "olympische Bewegung", die sich zur Einhaltung der Olympischen Charta verpflichtet hat. Die Dachorganisation der Spiele ist das Internationale Olympische Komitee (IOC) mit Sitz in Lausanne. Auf nationaler Ebene vertreten derzeit 206 Nationale Olympische Komitees (NOKs) die olympische Bewegung.

Seit 1924 werden im Turnus von vier Jahren die Olympischen Winterspiele veranstaltet. Im Gegensatz zu den Olympischen Sommerspielen wird die Zahl der Spiele und nicht die Olympiaden - also die Zeiträume zwischen zwei Spielen - gezählt. Ausgefallene Spiele werden somit auch nicht in der Zählung berücksichtigt. Zunächst fanden die Winterspiele im gleichen Kalenderjahr wie die Sommerspiele statt - seit 1994 werden beide Spiele im zweijährigen Wechsel durchgeführt.

Die Olympischen Jugendspiele

Die Olympischen Jugendspiele wurden am 5. Juli 2007 auf Initiative von Jacques Rogge beschlossen. Die eigentliche Idee stammt jedoch vom Österreicher Johann Rosenzopf (1939-2018). Auch bei den Jugendspielen wird zwischen Sommer- und Winterspielen unterschieden.

Nach dem Willen des IOC sollen die Jugendspiele in einem kleineren Rahmen stattfinden, damit auch kleinere Städte die Möglichkeit erhalten, ein olympisches Multisportevent auszutragen. Das Sportprogramm orientiert sich dabei an den Olympischen Spielen.

Die ersten Sommerspiele fanden 2010 in Singapur statt. Die nächsten Sommerspiele 2026 finden in Dakar statt. Die ersten Winterspiele wurden 2012 in Innsbruck organisiert. Die kommenden Winterspiele 2028 finden in den Dolomiten und dem Veltlin statt.

Die Paralympischen Spiele

Die Paralympischen Spiele bezeichnen die Spiele der Sportler mit einer körperlichen Behinderung odereiner geistigen Beeinträchtigung. Sie gehen auf den deutschstämmigen Neurologen Ludwig Guttmann (1899-1980) zurück. In den "Stoke Mandeville Games" von 1948 traten erstmals 14 kriegsversehrte Frauen und Männer im Bogenschießen gegeneinander an. Der Wettbewerb fand parallel zu den Olympischen Sommerspielen 1948 in London statt. 

Im Jahr 1960 fanden in Rom die ersten "Weltspiele der Gelähmten" statt, die nicht mehr parallel zu den Olympischen Spielen ausgetragen wurden. Bereits 1976 kamen die ersten Paralympischen Winterspiele hinzu, die in Schweden ausgetragen wurden. 

Seit 1988 finden die Paralympischen Sommerspiele am gleichen Austragungsort wie die Olympischen Sommerspiele statt. Die Paralympischen Winterspiele finden seit 1992 am gleichen Austragungsort wie die Olympischen Winterspiele statt.

Allein 2026 nahmen bei den Winterspielen 611 Athleten aus 55 Nationen teil, was einen neuen Teilnehmerrekord bedeutet. Bei den Paralympischen Sommerspielen 2024 in Paris kämpften rund 4.400 Athleten aus 184 Nationen in 22 Sportarten und 549 Wettbewerben um die Medaillen.

Hintergrundinformation: Die Olympischen und Paralympischen Symbole

Die olympischen Symbole sind Embleme, die ausschließlich im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen verwendet werden. Das wichtigste Symbol der heutigen Spiele sind die olympischen Ringe, die 1913 von Pierre der Coubertin entwickelt wurden. Es besteht aus fünf verschlungenen Ringen in den Farben Blau, Gelb, Schwarz, Grün und Rot. Der sechste verwendete Farbton ist Weiß für den Hintergrund.

Der olympische Fackellauf ist ein Teil der Eröffnungszeremonie und wurde erstmals bei den Sommerspielen 1936 in Berlin veranstaltet. Entzündet wird das Feuer im antiken Olympia. Die Tradition reicht jedoch in die griechische Antike zurück: Ursprünglich wurde das Feuer wurde zu Ehren der Göttin Hestia entzündet.

Ein weiterer Teil der Eröffnungszeremonie ist auch der olympische Eid. Er wurde erstmals bei den Sommerspielen 1920 in Antwerpen vom belgischen Fechter Victor Boin geschworen. Seit den Sommerspielen 1972 in München werden auch die Kampfrichter in einem ähnlichen Gelöbnis "beeidigt".

Die olympische Hymne ist die einzige offizielle olympische Festmusik und Bestandteil aller wichtigen Ereignisse der olympischen Bewegung. Die Melodie stammt von dem Komponisten Spyros Samaras, der Text von Kostis Palamas und wurde für die ersten Spiele der Neuzeit 1896 in Athen geschrieben.

Bei den Paralympischen Spielen wird bei der Eröffnung ebenfalls ein paralympischen Eid abgelegt, der sich nicht vom olympischen Eid unterscheidet. Lediglich das Wort "olympisch" wird dabei durch den Begriff "paralympisch" ersetzt. Auch der paralympische Fackellauf entspricht dem olympischen Pendant. Bis 1987 führte das IPC zudem die olympischen Ringe. Seit 2010 bestehen die paralympischen Symbole aus drei farbigen Streifen in den Farben Rot, Blau und Grün.

Hintergrundinformationen

Das Internationale Olympische Komitee (IOC)

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) Wurde am 23. Juni 1894 als Trägerorganisation von Pierre de Coubertin des olympischen Sports gegründet. Als Organisator der Olympischen Spiele entscheidet das IOC über die Austragungsorte sowie über deren Teilnahmebedingungen und Inhalte. Außerdem vergibt es die Spiele jeweils sieben Jahre im Voraus. Das Regelwerk ist in der Olympischen Charta festgelegt. Alle relevanten Entscheidungen werden auf der IOC-Vollversammlung getroffen.

Die Mitglieder des IOC werden auf Vorschlag des Executive Committee für die Dauer von acht Jahren gewählt. Dabei ist eine mehrmalige Wiederwahl für weitere achtjährige Amtszeiten möglich. Die Mitgliedschaft endet spätestens am Ende jenes Kalenderjahres, in dem das Mitglied 70 Jahre alt geworden ist. Für Mitglieder, die vor dem 11. Dezember 1999 in das IOC gewählt wurden, gilt eine Altersgrenze von 80 Jahren. 

Dem IOC gehören 148 Mitglieder (Stand: Juni 2025) an. Dazu gehören 109 stimmberechtigte reguläre Mitglieder und 39 Ehrenmitglieder an. Die Mitglieder der internationalen Sportverbände sind "ex officio" (aufgrund ihrer Funktion) im IOC vertreten. 53 Mitglieder des IOC nahmen an Olympischen Spielen statt - 38 davon haben auch Medaillen gewonnen. Zu den prominenten IOC-Mitglieder gehören unter anderem Fürst Albert II. von Monaco (seit 1985) oder die britische Prinzessin Anne (seit 1988) und König Willem-Alexander der Niederlande (seit 1998 - Ehrenmitglied seit 2013).

Die Amtszeit des Präsidenten des IOC ist acht Jahre begrenzt. Eine einmalige Wiederwahl für weitere vier Jahre ist möglich. Am 20. März 2025 wurde die ehemalige simbabwische Schwimmerin und zweifache Olympiasiegerin Kirsty Coventry zur IOC-Präsidentin gewählt. Die Nachfolgerin von Thomas Bach ist damit die erste Frau und Afrikanerin an der Spitze des IOC. Zudem wurden bislang sechs Ehrenpräsidenten auf Lebenszeit gewählt.

"Teilnehmen ist wichtiger als siegen."

Pierre de Coubertin (1863-1937), Initiator der Olympischen Spiele der Neuzeit

Dem IOC gehören 206 Mitglieder an, die als Nationales Olympisches Komitee (NOK) geführt werden. Gemäß Statut sind diese als nationale Organisationen - ebenso wie das IOC - politisch unabhängig. Die NOKs verfügen über das Nominierungs-, Entsende- und Betreuungsrecht für die Spiele. Ein zweiter wichtiger Partner des IOC sind 35 ausgewählte Sportverbände mit  olympischen Sportarten - 28 davon sind an den Sommerspielen beteiligt. Dem IOC obliegt dabei die Aufgabe, die unterschiedlichen Interessen zu einer Wertegemeinschaft zusammenzubringen. Lausanne ist der Verwaltungssitz - die Verkehrssprachen sind Englisch und Französisch.

Boykott und Propaganda: Sport und Politik bei den Olympischen Spielen

Ein "Boykott" ist ein organisiertes wirtschaftliches, soziales und politisches Druckmittel, mit dem bestimmte Personen, Personengruppen, Unternehmen oder Staaten vom regelmäßigen Geschäftsverkehr ausgeschlossen werden sollen. Auch im Sport wurden Großveranstaltungen aus politischen Gründen von Boykotten, Protesten und Propaganda begleitet.

So führte der Missbrauch der Sommerspiele 1936 in Berlin und der Winterspiele 1936 in Garmisch-Partenkirchen durch die Nationalsozialisten für Propagandazwecke missbraucht. Die internationale Protesten und Boykottforderungen blieben hingegen ungehört. Die zweiteilige Dokumentation "Olympia" von Leni Riefenstahl gehört außerdem zu den bekanntesten Filmen aus der NS-Zeit.

Die Ausrichtung der Olympischen Spiele 1968 in Mexiko-City stand zeitweise infrage, als Studenten wochenlang gegen das Prestigeprojekt der korrupten Regierung protestierten. Polizei und Geheimdienst ließen die Demonstrationen jedoch gewaltsam niedergeschlagen - allein 250 Menschen kamen bei dem Massaker von Tlatelolco am 2. Oktober 1968 ums Leben.

Die Olympischen Sommerspiele 1976 in Montréal wurden von 16 afrikanischen Staaten boykottiert. Zuvor hatten sie erfolglos den Ausschluss Neuseelands gefordert, weil dessen Rugby-Nationalmannschaft mehrere Spiele gegen das Team aus Südafrika bestritt, das wegen seiner Politik der Apartheid vom IOC ausgeschlossen wurde.

Der sowjetische Einmarsch in Afghanistan 1979 diente den USA und zahlreichen westlichen Staaten als Anlass zum Boykott der Sommerspiele 1980 in Moskau. Nur 81 Länder nahmen letztlich an den Spielen teil, 42 Staaten sagten ihre Teilnahme ab. Der Boykott führte schließlich zu einer sportlichen Wettbewerbsverzerrung: So waren die Mannschaften der UdSSR und der DDR den anderen Ländern deutlich überlegen. Zudem gewannen die sowjetischen Sportler rund 40 Prozent aller Goldmedaillen.

Die Revanche folgte vier Jahre später, als die Sowjetunion und 18 weitere sozialistische Staaten - mit Ausnahme von Rumänien, Jugoslawien und China - die Sommerspiele in Los Angeles 1984 boykottierten. Offizielle Begründung war die angeblich nicht gewährleistete Sicherheit für die Sportler. Das Team der USA war daher mit 83 Goldmedaillen die sportliche dominierende Mannschaft der Spiele. Zu internationalen Protesten führte auch die Vergabe der Sommerspiele 2008 nach Peking. Der Anlass war die Lage der Menschenrechte und das Vorgehen in Tibet. Allerdings blieben die Proteste weitgehend erfolglos. Dabei kam es nur in einigen Metropolen der Welt zu Protesten.

Auch bei anderen Sportveranstaltungen spielte die Politik eine Rolle: Bei der Fußball-EM 1992 wurde Jugoslawien wegen des Balkankonfliktes ausgeschlossen. Als Nachrücker fuhr Dänemark zum Turnier - und wurde Europameister. 2011 wurde mit dem Großen Preis von Bahrain erstmals ein Formel-1-Rennen aus politischen Gründen abgesagt. Der Anlass waren die politischen Unruhen in Bahrain gegen das Regime in dem Golf-Emirat. 2012 kam zu internationalen Protesten gegen die Austragung des Rennens, weil sich die Veranstalter vom bahrainischen Königshaus politisch instrumentalisieren ließen.

Spiele 1936 in Berlin: Zwischen Sport und NS-Propaganda

Über den Stellenwert der Olympischen Spiele 1936 haben mittlerweile mehrere Generationen von Historikern gestritten. Vergeben wurden die Spiele zwar schon 1931. Dennoch missbrauchten die nun regierenden Nationalsozialisten die Spiele für ihre Propagandazwecke, um das NS-Regime positiv im Ausland darzustellen. So erlebte Berlin nahezu perfekt organisierte Spiele mit einem bis dahin neuen Teilnehmerrekord: es nahmen 3.961 Teilnehmer aus 49 Nationen teil. Rund vier Millionen Zuschauer erlebten die Spiele vor Ort, von wo aus zudem etwa 3.000 Journalisten aus 40 Ländern berichteten. 

Zum besonderen Flair der Spiele trug der erste Olympische Fackellauf in der Geschichte bei. Der herausragendste Sportler war der US-Amerikaner Jesse Owens - sowohl wegen seiner sportlichen Leistungen als auch wegen seiner sympathischen Art. Das bedeutendste wie auch umstrittenste filmische Werk über die Spiele war der Dokumentarfilm "Olympia" der deutschen Regisseurin Leni Riefenstahl (1902-2003).

Spiele 1972 in München: Die olympische Geschichte der bayerischen Landeshauptstadt

Nach Berlin 1936 war München der Gastgeber der Olympischen Sommerspiele 1972. Im Gegensatz zu den Spielen von 1936 wollte man in München heitere und offene Spiele ohne politischen Charakter organisieren. Überschattet wurden die Spiele letztlich aber vom Olympia-Attentat, bei dem 17 Menschen ums Leben kamen. Die Geiselnahme und Ermordung mehrerer israelischer Sportler durch die palästinensischen Terrororganisation Schwarzer September machten diese Pläne jedoch zunichte. Dennoch entschloss man sich, die Spiele fortzusetzen. Der damalige IOC-Präsident Avery Brundage sprach bei der Trauerfeier den berühmten Satz: "The games must go on!"

Quelle: Terra X History auf Youtube

Trotzdem verzeichneten die Spiele von München auch manch sportliche Höhepunkte. So wurden immerhin 52 Weltrekorde und 96 olympische Rekorde aufgestellt. Der herausragende Sportler war der US-Schwimmer Mark Spitz mit gleich sieben Goldmedaillen. Einen Platz in den olympischen Geschichtsbüchern sicherten sich Heide Rosendahl mit Gold im Weitsprung und mit der Staffel über 4 x 100-Meter sowie die damals 16-jährige Ulrike Meyfahrt mit ihren Olympiasieg im Hochsprung. Eine weitere Neuerung war mit "Dackel Waldi" das erste olympische Maskottchen. Die Kosten für die Spiele von München beliefen sich auf rund 1,972 Milliarden D-Mark (etwa 985 Millionen Euro). Mit mehr als 7.000 Teilnehmern aus 122 Nationen stellten die Sommerspiele von 1972 in München einen neuen Rekord auf.

Logo der Olympischen Sommerspiele 1972 in München

Am 8. Dezember 2007 beschloss der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) einstimmig die Bewerbung Münchens für die Olympischen Winterspiele 2018. Mit der erneuten Nutzung der alten Olympia-Sportstätten und klimaneutralen Konzepten sollten zudem neue ökologische Maßstäbe gesetzt werden. Basierend auf einem "2-Cluster-Konzept" waren die Eiswettbewerbe in der bayerischen Landeshauptstadt geplant. Die übrigen Wettbewerbe sollten hingegen am Fuße der Zugspitze durchgeführt werden.

Insgesamt sahen die Pläne Ausgaben über 2,85 Milliarden Euro vor. So wurden neben  den Organisationskosten von 1,3 Milliarden Euro die dauerhaften Investitionen mit 1,55 Milliarden Euro beziffert - finanziert von der öffentlichen Hand und Privatinvestoren. Das IOC entschied sich am 6. Juli 2011 jedoch für den südkoreanischen Mitbewerber Pyeongchang.

Teilnahme Deutschlands bei den Olympischen Sommerspielen
1896, 1900, 1904, 1908, 1912, 1928, 1932, 1936, 1952, 1968, 1972, 1976, 1984, 1988, 1992, 1996, 2000, 2004, 2008, 2012, 2016, 2020, 2024 
Keine Teilnahmen: 1924 und 1948 - Boykott der Bundesrepublik Deutschland für die Olympischen Sommerspiele 1980

Teilnahmen Deutschlands bei den Olympischen Winterspielen
1928, 1932, 1936, 19521968, 1972, 1976, 1980, 1984, 1988, 1992, 1994, 1998, 2002, 2006, 2010, 2014, 2018, 20222026
Keine Teilnahmen: 1924 und 1948

Teilnahmen der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) bei den Olympischen Sommerspielen
1968, 1972, 1976, 19801988 
Keine Teilnahmen: Boykott der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) für die Olympischen Sommerspiele 1984

Teilnahmen der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) bei den Olympischen Winterspielen
1968, 1972, 1976, 1980, 1984, 1988

Teilnahmen des Saarlandes bei den Olympischen Sommerspielen
1952 - Keine Teilnahme: Verzicht des Saarlandes bei den Olympischen Sommerspielen 1956

Teilnahme der Gesamtdeutschen Mannschaft bei den Olympischen Sommerspielen
1956, 1960, 1964

Teilnahme der Gesamtdeutschen Mannschaft bei den Olympischen Winterspielen
1956, 1960, 1964

Teilnahmen Deutschlands bei den Olympischen Jugend-Sommerspielen
2010, 2014, 2018

Teilnahmen Deutschlands bei den Olympischen Jugend-Winterspielen
2012, 2016, 2020, 2024

Teilnahmen Deutschlands bei den Paralympischen Sommerspielen
196019641968, 1972, 1976. 1980, 1984, 1988, 1992, 1996, 2000, 2004, 2008201220162020, 2024

Teilnahmen Deutschlands bei den Paralympischen Winterspielen
1976, 1980, 1984, 1988, 1992, 1994. 1998, 2002, 20062010201420182022, 2026

Teilnahmen der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) bei den Paralympischen Sommerspielen
1984

Weitere Informationen

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Quelle: Statista

Quelle: Statista

Olympische Geschichte einzelner Länder


Olympische Geschichte von Ägypten

Olympische Geschichte von Argentinien

Olympische Geschichte von Armenien

Olympische Geschichte von Aserbaidschan

Olympische Geschichte von Äthiopien

Olympische Geschichte von Australien

Olympische Geschichte der Bahamas

Olympische Geschichte von Belgien

Olympische Geschichte von Brasilien

Olympische Geschichte von Bulgarien

 Olympische Geschichte von Chile

 Olympische Geschichte von China 

 Olympische Geschichte von Dänemark

Olympische Geschichte von Finnland

Olympische Geschichte von Indien

Olympische Geschichte von Indonesien

Olympische Geschichte von Jamaika

Olympische Geschichte von Japan

Olympische Geschichte von Kanada

Olympische Geschichte von Kasachstan

Olympische Geschichte von Kenia

Olympische Geschichte von Liechtenstein

Olympische Geschichte von Marokko

Olympische Geschichte von Mexiko

Olympische Geschichte der Mongolei

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Olympische Geschichte von Nordkorea

Olympische Geschichte von Österreich

Olympische Geschichte von Pakistan

Olympische Geschichte von Südafrika

Olympische Geschichte von Südkorea

Olympische Geschichte der Schweiz

Olympische Geschichte der Sowjetunion

Olympische Geschichte von Taiwan

Olympische Geschichte von Thailand

Olympische Geschichte Trinidad & Tobagos

Olympische Geschichte der Türkei

Olympische Geschichte von Uruguay

Olympische Geschichte von Venezuela

Olympische Geschichte von Vietnam

Gemischte Mannschaften (1896-1904)

Olympisches Flüchtlingsteam (2016-2024)

Unabhängige Olympiateilnehmer (1992-2024)

Individuelle Neutrale Athleten (seit 2024)

Vereintes Team(1992)

Olympic Athletes from Russia (2018)

Herausragende Sportler und Mannschaften

    Weitere Informationen

    Herausragende Sportmannschaften


    Basketball

    Argentinien (Herren)
    Amerikameister 2001, 2011, 2022
    Weltmeister 1950
    Olympiasieger 2004

    Jugoslawien (Herren)
    Europameister 1973, 1975, 1977, 1989, 1991
    Weltmeister 1970, 1978, 1990
    Olympiasieger 1980

    Sowjetunion (Herren)
    Europameister 1947, 1951, 1953, 1957, 1959, 1961, 1963, 1965, 1967, 1969, 1971, 1979, 1981, 1985
    Weltmeister 1967, 1974, 1982
    Olympiasieger 1972, 1988

    Sowjetunion (Damen)
    Europameister 1950, 1952, 1954, 1956, 1960, 1962, 1964, 1966, 1968, 1970, 1972, 1974, 1976, 1978, 1980, 1981, 1983, 1985, 1987, 1989
    Weltmeister 1959, 1964, 1967, 1971, 1975, 1983
    Olympiasieger 1976, 1980

    USA (Herren)
    Amerikameister 1992, 1993, 1997, 1999, 2003, 2007, 2017
    Weltmeister 1954, 1986, 1994, 2010, 2014
    Olympiasieger 1936, 1948, 1952, 1956, 1960, 1964, 1968, 1976, 1984, 1992, 1996, 2000, 2008, 2012, 2016, 2020, 2024

    USA (Damen)
    Amerikameister 1993, 2007
    Weltmeister 1953, 1957, 1979, 1986, 1990, 1998, 2002, 2010, 2014, 2018
    Olympiasieger 1984, 1988, 1996, 2000, 2004, 2008, 2012, 2016, 2020, 2024

    Cricket

    Australien (Herren)
    Cricket World Cup 1987, 1999, 2003, 2007, 2015, 2023
    Champions Trophy 2006, 2009

    Australien (Damen)
    Women's Cricket World Cup 1978, 1982, 1988, 1997, 2005, 2013, 2022
    Women’s World Twenty20 2010, 2012, 2014, 2018, 2020, 2023

    England (Herren)
    Champions Trophy 2004

    England (Damen)
    Women's Cricket World Cup 1993, 2009, 2017
    Women's World Twenty20 2009

    Indien (Herren)
    Cricket World Cup 1983, 2011
    Champions Trophy 2003, 2013, 2025

    Neuseeland (Herren)
    Champions Trophy 2000

    Neuseeland (Damen)
    Women's Cricket World Cup 2000

    Pakistan (Herren)
    Cricket World Cup 1992
    Champions Trophy 2017

    Sri Lanka (Herren)
    Cricket World Cup 1996
    Champions Trophy 2002

    Südafrika (Herren)
    Champions Trophy 1998

    West Indies (Herren)
    Cricket World Cup 1975, 1979
    Champions Trophy 2004

    Eishockey

    Finnland (Herren)
    Weltmeister 1995, 2011, 2019, 2022
    Olympiasieger 2022

    Kanada (Herren)
    Weltmeister 1920, 1924, 1928, 1930, 1931, 1932, 1934, 1935, 1937, 1938, 1939, 1948, 1950, 1951, 1952, 1955, 1958, 1959, 1961, 1994, 1997, 2003, 2004, 2007, 2015, 2016, 2021, 2023
    Olympiasieger 1920, 1924, 1928, 1932, 1948, 1952, 2002, 2010, 2014

    Kanada (Damen)
    Weltmeister
    1990, 1992, 1994, 1997, 1999, 2000, 2001, 2004, 2007, 2012, 2021, 2022, 2024
    Olympiasieger 2002, 2006, 2010, 2014, 2022

    Russland (Herren)
    Weltmeister 1993, 2008, 2009, 2012, 2014
    Olympiasieger 2018

    Schweden (Herren) 
    Europameister 1921, 1923, 1928, 1932, 1951, 1952, 1953, 1957, 1962, 1990
    Weltmeister 1953, 1957, 1962, 1987, 1991, 1992, 1998, 2006, 2013, 2017, 2018
    Olympiasieger 1995, 2006

    Sowjetunion (Herren)
    Europameister 1954, 1955, 1956, 1958, 1959, 1960, 1963, 1964, 1965, 1966, 1967, 1968, 1969, 1970, 1973, 1974, 1975, 1978, 1979, 1981, 1982, 1983, 1985, 1986, 1987, 1988, 1989, 
    Weltmeister 1954, 1956, 1963, 1964, 1965, 1966, 1967, 1968, 1969, 1970, 1971, 1973, 1974, 1975, 1978, 1979, 1981, 1982, 1983, 1986, 1989, 1990, 1991
    Olympiasieger 1956, 1964, 1968, 1972, 1976, 1984, 1988, 1992

    Tschechien (Herren)
    Weltmeister 1996, 1999, 2000, 2001, 2005,  2010, 2024
    Olympiasieger 1998

    Tschechoslowakei (Herren)
    Europameister 1922, 1925, 1929
    Weltmeister 1947, 1949, 1972, 1976, 1977, 1985

    USA (Herren)
    Weltmeister 1933, 1960, 2025
    Olympiasieger 1960, 1980, 2026

    USA (Damen)
    Weltmeister 2005, 2008, 2009, 2011, 2013, 2015, 2016, 2017, 2019, 2023, 2025
    Olympiasieger 1998, 2018, 2026

    Fußball

    Argentinien (Herren)
    Südamerikameister 1921, 1925, 1927, 1929, 1937, 1941, 1945, 1946, 1947, 1955, 1957, 1959, 1991, 1993, 2021, 2024
    Weltmeister 1978, 1986, 2022
    Olympiasieger 2004, 2008

    Brasilien (Herren)
    Südamerikameister 1919, 1922, 1949, 1989, 1997, 1999, 2004, 2007, 2019
    Weltmeister 1958, 1962, 1970, 1994, 2002
    Olympiasieger 2016

    Deutschland (Damen)
    Europameister 1989, 1991, 1995, 1997, 2001, 2005, 2009, 2013
    Weltmeister 2003, 2007
    Olympiasieger 2016

    Frankreich (Herren)
    Europameister 1984, 2000
    Weltmeister 1998, 2018
    Olympiasieger 1984

    Italien (Herren)
    Europameister 1968, 2021
    Weltmeister 1934, 1938, 1982, 2006
    Olympiasieger 1936

    Norwegen (Damen)
    Europameister 1987, 1993
    Weltmeister 1995
    Olympiasieger 2000

    Spanien (Herren)
    Europameister 1964, 2008, 2012
    Weltmeister 2010
    Olympiasieger 1992, 2024

    Uruguay (Herren)
    Südamerikameister 1916, 1917, 1920, 1923, 1924, 1926, 1935, 1942, 1956, 1959, 1967, 1983, 1987, 1995, 2011
    Weltmeister 1930, 1950
    Olympiasieger 1924, 1928

    USA (Damen)
    Nord- und Mittelamerikameister 1991, 1993, 1994, 2000, 2002, 2006, 2014, 2018, 2022
    Weltmeister 1991, 1999, 2015, 2019
    Olympiasieger 1996, 2004, 2008, 2012

    Handball

    Dänemark (Herren)
    Europameister 2008, 2012, 2026
    Weltmeister 2019, 2021, 2023, 2025
    Olympiasieger 2016, 2024

    Dänemark (Damen)
    Europameister 1994, 1996, 2002
    Weltmeister 1997
    Olympiasieger 1996, 2000, 2004

    Deutschland (Herren)
    Europameister 2004, 2016
    Weltmeister 1938, 1978, 2007
    Olympiasieger 1980 (DDR)

    Frankreich (Herren)
    Europameister 2006, 2010, 2014, 2024
    Weltmeister 
    1995, 2001, 2009, 2011, 2015, 2017
    Olympiasieger 2008, 2012, 2020

    Frankreich (Damen)
    Europameister 2018
    Weltmeister 2003, 2007, 2023
    Olympiasieger 2020

    Norwegen (Damen)
    Europameister 1998, 2004, 2006, 2008, 2010, 2014, 2016, 2020, 2022
    Weltmeister 1999, 2011, 2015, 2021, 2025
    Olympiasieger 2008, 2012

    Schweden (Herren)
    Europameister 1994, 1998, 2000, 2002, 2022
    Weltmeister 1954, 1958, 1990, 1999

    Südkorea (Damen)
    Asienmeister 1987, 1989, 1991, 1993, 1995, 1997, 2000, 2006, 2008, 2012, 2015, 2017, 2018, 2021, 2022
    Weltmeister 1995
    Olympiasieger 1988, 1992

    Hockey

    Australien (Herren)
    Weltmeister 1986, 2010, 2014
    Olympiasieger 2004

    Australien (Damen)
    Weltmeister 1994, 1998
    Olympiasieger 1996, 2000

    Deutschland (Herren)
    Europameister 1970, 1978, 1991, 1995, 1999, 2003, 2011, 2013, 2025
    Weltmeister 2002, 2006, 2023
    Olympiasieger 1972, 1992, 2008, 2012

    Deutschland (Damen)
    Europameister 2007, 2013
    Weltmeister 1976, 1981
    Olympiasieger 2004

    Indien (Herren)
    Asienmeister 2003, 2007, 2017
    Weltmeister 1975
    Olympiasieger 1928, 1932, 1936, 1948, 1952, 1956, 1964, 1980

    Niederlande (Herren)
    Europameister 1983, 1987, 2007, 2015, 2017, 2021, 2023
    Weltmeister 1973, 1990, 1998
    Olympiasieger 1996, 2000, 2024

    Niederlande (Damen)
    Europameister 1984, 1987, 1995, 1999, 2003, 2005, 2009, 2011, 2017, 2019, 2021, 2023, 2025
    Weltmeister 1971, 1974, 1978, 1979, 1983, 1986, 1990, 2006, 2014, 2018, 2022
    Olympiasieger 1984, 2008, 2012, 2020

    Pakistan (Herren)
    Asienmeister 1982, 1985, 1989
    Weltmeister 1971, 1978, 1982, 1994
    Olympiasieger 1960, 1968, 1984

    Rugby

    Australien (Herren)
    Weltmeister 1991, 1995
    Olympiasieger 1908

    England (Herren)
    Weltmeister 2003

    Frankreich (Herren)
    Europameister 1936, 1937, 1938, 1952, 1954
    Olympiasieger 1900

    Neuseeland (Herren)
    Weltmeister 1987, 2011, 2015

    Neuseeland (Damen)
    Weltmeister 1998, 2002, 2006, 2017, 2021

    Südafrika (Herren)
    Weltmeister 1995, 2007, 2019, 2023

    Wasserball

    Kroatien (Herren)
    Europameister 2010, 2022
    Weltmeister 2007, 2017, 2024
    Olympiasieger 2012

    Serbien (Herren)
    Europameister 2006, 2012, 2014, 2016, 2018
    Weltmeister 2009, 2015
    Olympiasieger 2016, 2020, 2024

    Spanien (Damen)
    Europameister 2024
    Weltmeister 1998, 2001, 2022, 2025
    Olympiasieger 1996

    Ungarn (Herren)
    Europameister 1926, 1927, 1931, 1934, 1938, 1954, 1958, 1962, 1974, 1978, 1997, 1998, 
    Weltmeister 1973, 2003, 2013
    Olympiasieger 1932, 1936, 1952, 1956, 1964, 1976, 2000, 2004, 2008

    Ungarn (Damen)
    Europameister 1991, 2001, 2016
    Weltmeister 1994, 2005

    USA (Damen)
    Panamerikameister 2003, 2007, 2011, 2015, 2019, 2023
    Weltmeister 2003, 2007. 2009, 2015, 2017, 2019, 2022, 2024
    Olympiasieger 2012, 2020, 2024

    Volleyball

    Brasilien (Herren)
    Südamerikameister 1951, 1956, 1958, 1961, 1962, 1967, 1969, 1971, 1973, 1975, 1977, 1979, 1981, 1983, 1985, 1987, 1989, 1991, 1993, 1995, 1997, 1999, 2001, 2003, 2005, 2007, 2009, 2011, 2013, 2015, 2019, 2021
    Weltmeister 2006, 2010, 2012
    Olympiasieger 1992, 2004, 2016

    Brasilien (Damen)
    Südamerikameister 1951, 1956, 1958, 1961, 1962, 1969, 1981, 1991, 1995, 1997, 1999, 2001, 2003, 2005, 2007, 2009, 2011, 2013, 2015, 2017, 2019, 2021, 2023, 2025
    Olympiasieger 2008, 2012

    China (Damen)
    Asienmeister 1979, 1987, 1989, 1991, 1993, 1995, 1997, 1999, 2001, 2003, 2005, 2011, 2015
    Weltmeister 1982, 1986
    Olympiasieger 1984, 2004, 2016

    Italien (Herren)
    Europameister 1989, 1993, 1995, 1999, 2003, 2005, 2021
    Weltmeister 1990, 1994, 1998, 2022, 2025

    Kuba (Damen)
    Nord- und Mittelamerikameister
    1973, 1975, 1977, 1979, 1985, 1987, 1989, 1991, 1993, 1995, 1997, 1999
    Weltmeister 1978, 1994, 1998
    Olympiasieger 1992, 1996, 2000

    Sowjetunion (Herren)
    Europameister 1950, 1951, 1967, 1971, 1975, 1979, 1981, 1983, 1985, 1987, 1991
    Weltmeister 1949, 1952, 1960, 1962, 1978, 1982
    Olympiasieger 1964, 1968, 1980

    Sowjetunion (Damen)
    Europameister 1949, 1950, 1951, 1958, 1963, 1967, 1971, 1975, 1977, 1979, 1985, 1989, 1991
    Weltmeister 1952, 1956, 1960, 1970, 1990
    Olympiasieger 1968, 1972, 1980, 1988

    USA (Herren)
    Nord- und Mittelamerikameister 1973, 1983, 1985, 1999, 2003, 2005, 2007, 2013, 2017, 2023
    Weltmeister 1986
    Olympiasieger 1984, 1988, 2008

    USA (Damen)
    Nord- und Mittelamerikameister
    1981, 1983, 2001, 2003, 2005, 2011, 2013, 2015
    Weltmeister 2014 - Olympiasieger 2020

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